Augenblicke der Besinnung

Es ist das ganze Leben
für den, der Jesus kennt,
ein stetes, stilles Warten
auf seligen Advent.

Er kommt, heißt unser Glaube,
er kommt, heißt unser Trost,
wir hoffen in der Stille
und wenn das Wetter tost.

Wir schauen auf im Kampfe,
wir seufzen oft im Dienst:
Ach, daß du kämst, Herr Jesu,
ach, daß du bald erschienst!

Hedwig von Redern















Maria, voll der Gnaden

Der Gruß des Engels an die Jungfrau Maria begleitet uns im Angelus durch das Jahr. Der Engel Gabriel hat in seinem Grußwort das Geheimnis der Gnade Gottes anklingen lassen: Maria war von Ewigkeit her ausersehen, die Mutter Gottes zu werden. Auf einzigartige und unwiederholbarer Weise ergoss sich die Fülle Christi auf Maria, die den göttlichen Logos in ihrem Leib empfangen, getragen und genährt hat. Gott hat von jeher die Erlösung des Menschengeschlechts, das der Sünde verfallen war, geplant. Die Erlösung sollte nach Gottes Plan von Maria bewirkt werden, die er zur reinsten Mutter vorherbestimmt und von der Ursünde von Anfang an bewahrt hat, und deren makellose Menschheit der Sohn sich zu eigen machen sollte, um in seiner Person die ursprüngliche Reinheit des Geschöpfs aufs neue herzustellen und dieses wieder auf die ewige Herrlichkeit auszurichten.
Nur Adam und Eva waren ebenso in Reinheit und Unversehrtheit geschaffen worden, jedoch verloren die Stammeltern diese Gnade durch ihren Ungehorsam. Der von Eva, der Mutter aller Lebendigen, gewundene Knoten des Ungehorsams wird durch die demütige Magd aus Nazareth, die auch als neue Eva bezeichnet wird, aufgelöst. Der Gehorsam Mariens hat die Menschwerdung Christi ermöglicht. Ihr FIAT ist ein Mitwirken im geheimnisvollen Erlösungsplan der Heiligsten Dreifaltigkeit.

Kardinal John Henry Newman hat das Festgeheimnis des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria mit folgenden Worten erklärt: „Maria konnte ebenso wenig wie sie die Wiederherstellung der Gnade verdienen. Sie wurde ihr jedoch durch Gottes frei schenkende Güte wiedergegeben, gleich vom ersten Augenblicke ihres Daseins an, und dadurch geriet sie tatsächlich nie unter den ursprünglichen Fluch, der im Entzug dieser Gnade bestand. Diesen besonderen Gnadenvorzug besaß sie, um fähig zu werden, geistig und seelisch die Mutter ihres und unseres Erlösers zu werden.“

Die allerseligste Jungfrau Maria selbst hat sich in Lourdes der hl. Bernadette bei ihrer Erscheinung im Jahr 1858  mit folgenden Worten vorstellte: »Ich bin die Unbefleckte Empfängnis«.
Nur vier Jahre zuvor, am 8. Dezember 1854, hat der selige Papst Pius IX. erklärt, dass es eine von Gott offenbarte Glaubenswahrheit ist, dass »die allerseligste Jungfrau Maria vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch die einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jeglichem Makel der Urschuld unversehrt bewahrt wurde«

Foto: Pfr. Jörg Fleischer

Wort zum Sonntag - 2. Adventsonntag 2019

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Am II. ADVENT tritt in der Liturgie Johannes vor unser geistliches Auge, der erwählte Wegbereiter und Täufer des Herrn, asketisch in seiner ganzen Erscheinung. Seine berühmte Botschaft lautet: „Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“ Ja, Gott ist unterwegs zu uns; er schenkt und schickt uns seinen geliebten Sohn; er will in unsere Herzen und in unsere Gemeinschaften einkehren und bei uns, „unter uns“ wohnen. Unsere Aufgabe ist es, ihm die Tür zu öffnen, wie es im Lied heißt: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit.“ Und unsere Aufgabe ist es, umzukehren, falsche Wege und Gewohnheiten zu beenden, neu anzufangen, uns innerlich und äußerlich zu bekehren und zu erneuern: ADVENT ist seinem Wesen nach eine Zeit der Buße und der Umkehr, zu der unbedingt eine gute heilige Beichte gehört, damit unser Herz gereinigt, geheilt und geheiligt wird, so dass sich das Wunder von Weihnachten in uns, in jedem von uns, ereignen kann. Was nützen uns die Adventkränze, Christbäume, Lieder und Feierstunden, wenn sich in uns, in unserer Gesinnung und Einstellung nichts ändert. Angelus Silesius hat recht, wenn er sagt: „Und würde Jesus tausend mal geboren, wird er nicht i n  d i r  geboren, bist du dennoch ewiglich verloren.“
Ihr Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Ein herzliches "Grüß Gott"....

 ...allen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Folgende Pilgergruppen haben sich für dieses Wochenende angemeldet und möchten wir herzlich begrüßen:

Olpe / Sauerländer Reisen, Freiburg / Pilgerfahrt der Erzdiözese, Diözesanpilgerzug Rottenburg-Stuttgart, Würzburg / Seniorenforum der Diözese, Alzenau-Hörstein und Umgebung, Fatima-Apostolat / Passau, Otzing / St. Laurentius

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern sowie allen Besuchern des Christkindlmarktes und der Krippenausstellung.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Dezember 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für eine gesicherte Zukunft der Jüngsten:

Jedes Land möge eine gesicherte Zukunft der Jüngsten - besonders derer, die Leid tragen - zur Priorität erklären und dementsprechend die notwendigen Schritte unternehmen.
 

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst ...

Wallfahrtsprogramm Nr. 40 / 10. - 16. Dezember 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 40  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 40 als PDF-Datei

 

Über die Bedeutung und den Wert der Weihnachtskrippe

"Das wunderbare Zeichen der Krippe, die dem christlichen Volk so sehr am Herzen liegt, weckt immer wieder neu Staunen und Verwunderung. Das Ereignis der Geburt Jesu darzustellen bedeutet, das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes mit Einfachheit und Freude zu verkünden. Die Krippe ist in der Tat wie ein lebendiges Evangelium, das aus den Seiten der Heiligen Schrift hervortritt. Wenn wir über die Weihnachtsszene nachdenken, sind wir eingeladen, uns geistlich auf den Weg zu machen, uns anziehen zu lassen von der Demut des Einen, der Mensch wurde, um jedem Menschen zu begegnen. Und wir entdecken, dass er uns so sehr liebt, dass er sich mit uns vereint, damit auch wir uns mit ihm vereinen können." schreibt Papst Franziskus, dem es ein Anliegen ist, die schöne Tradition der Weihnachtskrippen als guten Brauch zu pflegen, als Einleitung. Mit seinem Schreiben möchte er dieses Brauchtum neu beleben und allen Christgläubigen zur Wiederentdeckung anempfehlen.

Das Apostolische Schreiben Admirabile signum des Heiligen Vaters Papst Franziskus im Wortlaut...

Altöttinger Krippenspaziergang 2019
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Der Advent ist die Zeit, um sich an die wunderbaren Ereignisse rund um die Geburt Christi zu erinnern. In Altötting landen 36 Krippen ganz unterschiedlicher Machart und Ausstattung zur beschaulichen Besinnung ein. Ein Spaziergang durch Altötting führt zu den einzelnen Krippendarstellungen. Von den liebevoll gestalteten Jahreskrippen in der Basilika St. Anna, der Stiftspfarrkirche und der Friedhofskirche St. Michael angefangen über die berühmte Silberkrippe in der Schatzkammer bzw. zur Weihnachtszeit in der Gnadenkapelle über private Krippen in den Schaufenstern der Altöttinger Geschäfte wird ein bunter Querschnitt durch die heimische Krippenkultur gezeigt. Mit dem Rundgang durch Altötting zu seinen ausgestellten Krippen möchte der Altöttinger Wirtschaftsverband Einheimische, Gäste und Besucher auf das Weihnachtsfest einstimmen: Die Menschwerdung Gottes im Christuskind ist das größte Geschenk. Hirten wie Könige haben dies vor 2000 Jahren ebenso bestaunen dürfen, wie wir alle Jahre wieder dazu eingeladen sind, dem Kind in der Krippe zu huldigen. Die Altöttinger Krippenvielfalt ist noch bis 26. Dezember 2019 erwanderbar.

Hier geht's zum Plan des Altöttinger Krippenspaziergangs 2019

Lebendiger Adventskalender
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Der Pfarrverband Altötting mit der Kolpingfamilie veranstaltet wieder den Lebendigen Adventkalender an verschiedenen Orten in Altötting. Zur Teilnahme an dieser kleinen adventlichen Besinnung (ca. 20 Min.) und Begegnung sind alle herzlich eingeladen.

Hier geht's zum Übersichtsplan

Gnadenstunde am 8. Dezember 2019 in der Basilika St. Anna

Alljährlich wird am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria zur Mittagszeit von 12 - 13 Uhr die Gnadenstunde für die Welt begangen. Es ist der Wunsch der Gottesmutter, die dazu versprochen hat: "Durch diese Gnadenstunde werden viele geistliche und leibliche Gnaden empfangen werden. Für alle, die meinen Worten Gehör schenken und diese zu Herzen nehmen, habe ich schon eine Fülle von Gnaden bereitet!" Herzliche EInladung!

Am Sonntag, 8. Dezember 2019, ist um 11.30 Uhr festliche Sonntagsmesse mit Marienweihe

Zelebrant und Prediger: Pfarrer Jörg Fleischer, Leiter des Fatima Apostolates im Bistum Passau

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper mit Orgel im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                                 (Orgel / Volksgesang)
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Herz-Jesu-Messe mit Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)

Foto: R. Dorfner

Wort zum Sonntag - I. Adventsonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Wieder ist sie da, die liebliche,  berührende und gemüthafte Advent- und Weihnachtszeit. Wunderbare Kindheitserinnerungen steigen in jedem von uns auf: Das gemeinsame Singen und Beten in der Familie, die stimmungsvollen Rorate, das Basteln und Plätzchenbacken und das erkennbare Bemühen aller, sich rücksichtsvoller und sensibler als sonst in der Gemeinschaft zu bewegen. Alle erkennen wir wieder, dass die Erfüllung der Weltgeschichte und unseres Lebens noch vor uns liegt durch das Wiederkommen unseres Herrn Jesus Christus in “großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels“, in seiner Parusie. Der Advent schaut in die von Gott verheißene Zukunft, wenn der göttliche Sohn die erlöste und geheilte Menschheit und Welt dem Vater übergibt, wenn also die Schöpfung zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehrt. Zugleich aber schaut der Advent auch zurück in die Heilsvergangenheit, in die Ankündigung des göttlichen Kindes durch die Propheten, in die Begegnungsszene zwischen dem Erzengel Gabriel und der von Gott erwählten und begnadeten Jungfrau Maria, die „gebenedeit ist unter den Frauen“, weil sie Mutter des Heilands werden darf. Wir schauen liebevoll nach Betlehem, in die wundervollen Ereignisse bei der Volkszählung unter Kaiser Augustus: Das Geschehen der Heiligen Nacht, die Geburt des göttlichen Kindes in größter Armut, die Anbetung der Hirten und die Friedensbotschaft der Engel. Diese wunderbare Zeit vor Weihnachten dürfen wir nicht vergeuden: Wir müssen uns nach guter Tradition Zeit nehmen für das Gebet, für den Sonntags- und wenn möglich, auch für wenigstens einen Werktaggottesdienst; wir müssen uns Zeit nehmen für die Menschen unter unserem Dach und an unserer Seite, besonders für die Kinder, für die Kranken und Behinderten, für die Alten und Schwachen; wir müssen uns aber auch Zeit nehmen für uns selber, für die seelische Erbauung, für die Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen in einer guten Weihnachtsbeichte, für eine gute Lektüre, für Zeiten der Stille und Ruhe. Der ADVENT ist ein kairos = eine von Gott geschenkte Gnadenzeit. Für diese kostbaren Wochen vor Weihnachten wünsche ich Ihnen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, alles Gute und entbiete Ihnen meinen Gruß!
Ihr Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Advent
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"Christus ist Alpha und Omega - Anfang und Ende. Durch ihn geht die Geschichte der Menschheit wie eine Wallfahrt auf die Erfüllung des Reiches zu, das er selbst mit seiner Menschwerdung und seinem Sieg über Sünde und Tod eröffnet hat.
Deshalb ist Advent ein Synonym für Hoffnung: nicht vergebliches Warten auf einen Gott ohne Gesicht, sondern konkretes und sicheres Vertrauen auf die Rückkehr dessen, der uns schon besucht hat, des Bräutigams, der durch sein Blut einen ewigen Bund mit der Menschheit besiegelt hat.
Es ist eine Hoffnung, die zur Wachsamkeit, jenem besonderen Kennzeichen dieser besonderen liturgischen Zeit, anregt:
Wachsamkeit im Gebet, von liebevoller Erwartung beseelt;
Wachsamkeit in der Dynamik einer konkreten Nächstenliebe und in dem Bewusstsein, dass das Reich Gottes dort nahe ist, wo die Menschen lernen, als Brüder zu leben."

Diese Worte von Johannes Paul II. laden uns ein, die kommenden Wochen gut zu nutzen. Der Adventskranz ist uns dazu eine gute Hilfe. Mit der ersten Kerze folgt im Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent" die Einladung, dem Herrn die Wege bereitzumachen. Jede Woche bringt eine weitere Kerze noch mehr Licht, mehr Wärme und mehr Freude. Eine Freude, die durch die Nähe zu Gott alles trägt. Eine Freude, die durch uns Christen hindurch in die Welt hinein ausstrahlt.

Herzliche Einladung diese besondere Zeit mit der Adventskranzweihe am Freitag, 29. November 2019, um 17 Uhr in der Stiftspfarrkirche zu beginnen.

Kirchenmusikprogramm für Dezember 2019

Das Kirchenmusikprogramm für Dezember 2019 inkl. Weihnachten ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

 

Wenn Musik die Leiter zum Himmel ist, dann ist die Kirchenmusik der Aufzug.  Hermann Lahm

Wallfahrtsprogramm Nr. 39 / 03. - 09. Dezember 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 39  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 39  als PDF-Datei

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern zum erste Adventswochenende hier am Gnadenort Altötting.

Folgende Pilgergruppen haben sich angemeldet:
Diozesanpilgerzug Würzburg, Chmmünster / Mariä Himmelfahrt, Loreto (Italien), Aindling / KAB, Natters bei Innsbruck (Österreich), Männergesangsverein Altheim bei Landshut (45. Mal) begleitet von der Mühldorfer Saitenmusi, Lallinger Sänger mit Freunden, Blaustein, Olpe / Sauerländer Reisen, Bad Kötzting / Mariä Himmelfahrt - Senioren, Freiburg / Pilgerfahrt der Erzdiözese

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern sowie allen Besuchern des Altöttinger Christkindlmarktes mit der großen Krippenausstellung.

Adventsingen im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
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Vorweihnachtlich wird es zum Start in den Advent am Samstag, 30. November 2019, im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum. Bei einer musikalischen Andacht wechseln sich unsere wunderbare Altistin Cornelia Klüter begleitet von Anselm Ebner am Piano mit den stimmungsvollen Mehrklang der Schola Autingensis ab. Den geistlichen Rahmen wird unser Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl beisteuern. Die musikalischen Klänge machen die Besichtigung der Ausstellung zu einem besonderen Kunsterlebnis. Das Adventssingen ist eine einzigartige Einstimmung auf den Advent und die Vorweihnachtszeit und beginnt um 14.00 Uhr. Herzliche Einladung!

Wallfahrtsprogramm Nr. 38 / 26. November - 02. Dezember 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 38  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 38 als PDF-Datei

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

In der Zeit des Altöttinger Christkindlmarktes haben wir unsere Tore wieder für Sie geöffnet.
Von Montag bis Freitag von 13 - 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 - 18 Uhr freuen wir uns auf Ihren Besuch.
Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Eintrittspreise ins Museum:
Erwachsene                                          EUR 2,--
Kinder, Studenten, Senioren ermäßigt     EUR 1,--
Familienkarte                                        EUR 5,--
freier Eintritt für Personen mit Behindertenausweis, Kinder bis 6 Jahre und Schulklassen

Die Sonderausstellung "Lourdes" kann kostenfrei besichtigt werden.

Adoratio-Kongress in Altötting - Fazit

Ein großer Erfolg war der erste Adoratio-Kongress für eucharistische Anbetung in Altötting. Mehr als 2000 Gläubige haben vom 15. bis 17. November daran teilgenommen - sehr zur Freude von Gastgeber Bischof Stefan Oster SDB und dem Veranstaltungsteam.
Es waren drei sehr inten­si­ve Tage in dem Mari­en­wall­fahrts­ort Alt­öt­ting. Ins­ge­samt mehr als 2000 Gläu­bi­ge waren vom 15. bis 17. Novem­ber hier­her gekom­men zum ers­ten Ado­ra­tio-Kon­gress für eucha­ris­ti­sche Anbe­tung im Bis­tum Pas­sau. Das Refe­rat für Neuevan­ge­li­sie­rung hat­te die gro­ße Ver­an­stal­tung in der Basi­li­ka Sankt Anna, dem Kul­tur- und Kon­gress­fo­rum und rund um den Kapell­platz orga­ni­siert. Den Teil­neh­mern wur­de ein umfang­rei­ches Pro­gramm mit vie­len nam­haf­ten Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten gebo­ten.

Stefanie Hintermayr war dabei und hat einen klei­nen Rückblick auf den Kongress für das Bisum Passau verfasst. Hier geht's zum Bericht als Fazit zum adoratio-Kongress

Text & Foto: Stefanie Hintermayr

Wort zum Sonntag - Christkönigsfest 2019

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Unser Herr Jesus Christus ist Erlöser, Heiland und wahrer König der Menschheit, des Weltalls und meines persönlichen Lebens. Er verdient unser volles Vertrauen und unsere Gefolgschaft; denn er meint es gut mit uns, mit jedem von uns; er ist das lebendige Wasser, das Brot vom Himmel, der Weinstock der göttlichen Fruchtbarkeit, das Licht der Welt, der gute Hirt, der Weg, die Wahrheit und das Leben; er ist die Brücke zwischen Himmel und Erde, zwischen Zeit und Ewigkeit, zwischen Gott und Mensch: Heute am Christkönigsfest sind wir alle eingeladen, unseren Glauben an ihn, unsere Hoffnung auf ihn und unsere Liebe zu ihm zu erneuern und zu vertiefen.
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Ein Einblick als Ausblick auf die große Krippenausstellung 2019

In Altötting folgt ein Highlight dem nächsten: 100 Jahre Krippenfreunde in Altötting ist ein Grund zur Freude. Der Verein der Krippenfreunde Altötting feierte sein 100jähriges Bestehen mit einer großen Festmesse und einer wunderbaren Krippenausstellung, die am 23. November offiziell eröffnet wird und bis 15. Dezember alle zur adventlichen Einstimmung auf das Weihnachtsfest einlädt. Allround-TV die Krippenbauer bei den Aufbauarbeiten besucht und aus der Ausstellung schon vorab einige Krippendarstellungen eingefangen. Vielen Dank an das Tourismusbüro Altötting und Allround-TV für diesen Einblick als Ausblick auf eine wunderbare Ausstellung:

Weiter zum Video "Große Krippenausstellung in Altötting 2019"...

Impressionen vom dritten Adoratio-Kongresstag
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Der dritte Tag des Adoratio-Kongresses in Altötting war der große Abschluss der dreitägigen Veranstaltung. Nach dem gemeinsamen Morgenlob in der Basilika hielt Pater Florian Racine (F) seinen Vortrag "Die Früchte der ewigen Anbetung". Es folgten das Glaubenszeugnis von David Craig (USA), die eucharistische Anbetung und ein Abschlussgottesdienst mit Bischof Stefan Oster SDB.
Und wie­der ein­mal war die Basi­li­ka St. Anna in Alt­öt­ting voll mit gläu­bi­gen Men­schen. Es war der drit­te und letz­te Tag des ers­ten Ado­ra­tio-Kon­gres­ses, Kon­gress für eucha­ris­ti­sche Anbe­tung im Bis­tum Pas­sau. Und auch an die­sem letz­ten hal­ben Kon­gress­tag erwar­te­te die Teil­neh­mer erneut ein vol­les Pro­gramm. Ein­stim­men konn­ten sich die knapp 2000 Gläu­bi­gen mit dem gemein­sa­men Mor­gen­lob in musi­ka­li­scher Beglei­tung der Loret­to-Gemein­schaft. Unmit­tel­bar danach folg­te der vier­te und letz­te Vor­trag von Pater Flo­ri­an Raci­ne aus Frank­reich. ​“Die Früch­te der ewi­gen Anbe­tung” war der Abschluss­vor­trag und spann­te den Bogen zum Eröff­nungs­vor­trag von Bischof

„Durch die Anbe­tung trägt der Christ auf gehei­me Wei­se bei zur radi­ka­len Ver­wand­lung der Welt und zur Aus­saat des Evan­ge­li­ums.“ (Hl. Johan­nes Paul II.) Pater Flo­ri­an Raci­ne, eigens ange­reist aus Frank­reich, hielt in der voll­be­setz­ten Basi­li­ka den Abschluss­vor­trag beim Ado­ra­tio Kon­gress in Alt­öt­ting. Er sprach über die vie­len Früch­te, die uns durch die ewi­ge Anbe­tung geschenkt wer­den. ​„Die Eucha­ris­tie ist unser wah­rer Schatz auf Erden. Nichts ist schö­ner, nichts ist grö­ßer, nichts ist bewun­derns­wer­ter als die­se Anwe­sen­heit des Auf­er­stan­de­nen, der zu uns kommt, um uns an dem Reich­tum sei­ner Gna­de teil­ha­ben zu las­sen und uns mit sei­ner Herr­lich­keit zu beklei­den“, so Raci­ne zu Beginn sei­nes Vor­tra­ges. Dabei beton­te er auch, dass wir nicht in ers­ter Linie anbe­ten, um Früch­te zu erhal­ten. Schon der Hei­li­ge Paul XVI. erin­ne­re uns dar­an, dass die Anbe­tung ​„eine sehr ange­neh­me Pflicht ist“. Aber die­se ange­neh­me Pflicht ist mit zahl­lo­sen posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf unse­re See­le ver­bun­den, so Raci­ne wei­ter. Die spi­ri­tu­el­len Früch­te sei­en zunächst für den Beten­den selbst, dann für die Pfarr­ge­mein­de und auch für die Welt. ​„Und all die­se Früch­te und Gna­den wer­den uns durch den als Per­son auf­er­stan­de­nen Jesus zuteil“, so Raci­ne, der zunächst auf die per­sön­li­chen Früch­te und Gna­den der Anbe­tung einging.
Schon Papst em. Bene­dikt XVI. Habe uns dar­an erin­nert, dass der Akt der Anbe­tung außer­halb der Hei­li­gen Mes­se das ver­län­gert und inten­si­viert, was in der lit­ur­gi­schen Fei­er selbst getan wür­de. Die eucha­ris­ti­sche Anbe­tung leh­re uns also über die Gestalt des Bro­tes hin­aus die Gegen­wart des auf­er­stan­de­nen Herrn zu erken­nen. Wäh­rend der eucha­ris­ti­schen Anbe­tung gebe es für die Sin­ne nichts zu tun, erklärt Raci­ne. ​„Wir befin­den uns im Bereich des Glau­bens. Und die­ser rei­ne Glau­be ver­ei­nigt die See­le mit der Per­son Jesu Chris­ti“, so Raci­ne. Die Anbe­tung sei gera­de in der heu­ti­gen Zeit von immenser Bedeu­tung. Der Ver­lust des Glau­bens kom­me vom Ver­lust der Lie­be, so Raci­ne. Eine wei­te­re Frucht, die den Men­schen von der Anbe­tung geschenkt wird, ist ​„dass die Anbe­tung unse­re Hoff­nung nährt. Und wir erhal­ten Kraft, Trost und Stär­ke“, so Raci­ne in Alt­öt­ting. Das Leben jedes ein­zel­nen Men­schen kann so hart sein, ​„die Kämp­fe so hef­tig, die Nie­der­la­gen so schmerz­haft“, die Hei­li­ge Eucha­ris­tie sei ein Heil­mit­tel. ​„Wenn die Wür­de des Men­schen mit Füs­sen getre­ten wird, dann weiß ein Christ, dass er sich vor Gott, der im Aller­hei­ligs­ten Sakra­ment gegen­wär­tig ist, nie­der­kni­en kann. Dort erhält er die Gna­de im Kampf durch­zu­hal­ten, sich gegen die Mäch­te der Fins­ter­nis zu erhe­ben, um sich für die Schwächs­ten und die Kleins­ten zu enga­gie­ren und die­se zu ver­tei­di­gen. ​„Eine wei­te­re Frucht ist die Hei­lung, die wir in sei­nen Strah­len fin­den“, sag­te Raci­ne. ​„Unser Glau­be berührt das Herz Jesu und bewirkt, dass sei­ne hei­len­de Kraft und Lie­be uns, unse­re Fami­lie und die gan­ze Welt über­flu­ten. Jedes Mal, wenn wir zu ihm im Hei­ligs­ten Sakra­ment kom­men.“ Raci­ne zitier­te in sei­nem Vor­trag mehr­fach Papst em. Bene­dikt XVI., auch mit die­sem Zitat: ​„Wer betet, ver­tut nicht sei­ne Zeit. Selbst wenn die Situa­ti­on alle Anzei­chen der Dring­lich­keit besitzt.“ Die Fröm­mig­keit schwächt nicht den Kampf gegen die Armut oder das Elend des Nächs­ten. Die Seli­ge The­re­sa von Kal­kut­ta sei sein ​„sehr offen­kun­di­ges Bei­spiel dafür, dass die Gott im Gebet gewid­me­te Zeit dem tat­säch­li­chen Wir­ken der Nächs­ten­lie­be nicht nur nicht scha­det, son­dern in Wirk­lich­keit des­sen uner­schöpf­li­che Quel­le ist.“ So habe The­re­sa jeden Tag das Aller­hei­ligs­te aus­ge­setzt und Ver­än­de­run­gen in ihrem Leben bemerkt. ​„Wir haben ein­an­der bes­ser ken­nen­ge­lernt und auch den Armen als kon­kre­tes Zeug­nis Got­tes“ zitiert Raci­ne die Seli­ge The­re­sa von Kalkutta.
Eine wei­te­re Frucht der Anbe­tung bestehe dar­in, sich selbst evan­ge­li­sie­ren zu las­sen, ​„um dann evan­ge­li­sie­ren zu kön­nen“, beton­te Raci­ne in der Basi­li­ka. Dabei bedür­fe es zunächst der Evan­ge­li­sie­rung der Erin­ne­run­gen. ​„So vie­le unrei­ne Bil­der, so vie­le ver­let­zen­de Wor­te oder gewalt­sa­me Ges­ten haben sich in das Gedächt­nis unse­res Kör­pers oder unse­res Geis­tes ein­fü­gen kön­nen und uns tief ver­letzt.“ In dem wir die Hei­li­ge Hos­tie betrach­ten, rich­tet der Herr sei­nen Blick auf uns und heilt unse­re schlimms­ten Ver­let­zun­gen. Die eucha­ris­ti­sche Anbe­tung sei eine Schu­le des Eifers und der Stil­le, beton­te Raci­ne in der voll­be­setz­ten Basi­li­ka. ​„Bei der stil­len Anbe­tung ler­nen wir zu sagen: Rede Herr, dein Die­ner hört! Und nicht: Höre Herr, Dein Die­ner redet.“ Die Gna­den, die durch die eucha­ris­ti­sche Anbe­tung geschenkt wer­den, sind auch ein Geschenk für die Pfarr­ge­mein­de, indem das Herz der Pfarr­ge­mein­de erneu­ert wird. Dass die Men­schen im Dienst der Nächs­ten­lie­be wach­sen, sei eben­falls eine der vie­len Früchte.
Als zwei ganz wesent­li­che Früch­te der immer wäh­ren­den Anbe­tung in einer Gemein­de, nann­te Raci­ne die Beru­fun­gen zum Pries­ter­tum und zum Ordens­le­ben. Genau die­sen Aspekt ver­tief­te David Craig am letz­ten Tag des Ado­ra­tio Kon­gres­ses mit sei­nem ein­drucks­vol­len Glau­bens­zeug­nis. ​„Durch die Anbe­tung trägt der Christ auf gehei­me Wei­se bei zur radi­ka­len Ver­wand­lung der Welt und zur Aus­saat des Evangeliums.“Mit die­sem Zitat des Hl. Papst Johan­nes Paul II. beton­te Flo­ri­an Raci­ne die Hoff­nung, die dar­in liegt. Für die gesam­te Welt. ​„Jeder, der zum Erlö­ser betet, zieht die gan­ze Welt mit sich und erhebt sie zu Gott. Raci­ne schloss sei­nen Vor­trag mit den Wor­ten, dass die fei­er­li­che Aus­set­zung Jesu im Sakra­ment heu­te die Gna­de und das Bedürf­nis unse­rer Zeit sei. ​„Sie ist die sou­ve­rä­ne Gna­de, die mäch­ti­ge Waf­fe der Kir­che und der Gläu­bi­gen.“ Die­ser Kult ist not­wen­dig, um unse­re Gesell­schaft zu ret­ten. ​„Gehen Sie zurück zur Quel­le zu Jesus, vor allem zu Jesus in der Eucharistie.“
(Über­setzt wur­de der Vor­trag von Andrea Borneis.)

Vor der eucha­ris­ti­schen Anbe­tung leg­te David Craig (Ado­ra­ti­on for voca­ti­ons USA) Zeug­nis ab. Er berich­te­te aus einer Pfarr­ge­mein­de, in der jahr­zen­te­lang kein neu­er Pries­ter geweiht wer­den konn­te. Auf­grund des­sen hat­te er eine Idee: Im Rah­men eines Papst­be­suchs ließ er eine Mons­tranz wei­hen. Die­se nahm er in eben die­se Pfar­rei mit und orga­ni­sier­te eine eucha­ris­ti­sche Anbe­tung vor der geweih­ten Mons­tranz. Rund 150 Men­schen kamen und bete­ten für geist­li­che Beru­fun­gen. Inner­halb von nur 30 Tagen wur­de die Pfar­rei mit drei neu­en Pries­tern ​“von Gott beschenkt”, wie Craig selbst sag­te. Er beton­te, als welch star­ken Ado­ra­tio-Kon­gress er die Ver­an­stal­tung in Alt­öt­ting erleb­te. Und er ermu­tig­te alle Teil­neh­mer, um Beru­fun­gen zu beten und dafür, Pries­ter zu ​“hei­li­gen Män­nern” wer­den zu las­sen. Er schloss mit: ​“Bit­te hal­tet mich im Gebet.”

Eine Holzmonstranz für das Bistum Passau
Der eucha­ris­ti­schen Anbe­tung folg­te ein beson­de­rer Akt: Bischof Ste­fan Oster über­gab die höl­zer­ne Anbe­tungs­mons­tranz an Sieg­lin­de Wei­he­rer vom Pfarr­ver­band Rei­schach und Mar­tin Cle­mens von der Beru­fungs­pas­to­ral. Sie wird ab sofort durch das Bis­tum Pas­sau ​“wan­dern”, von Pfar­rei zu Pfar­rei. Im Rah­men von eucha­ris­ti­schen Anbe­tun­gen soll vor ihr um geist­li­che Beru­fun­gen gebe­tet wer­den. Es galt eine herz­li­che Ein­la­dung an die Gläu­bi­gen, eige­ne eucha­ris­ti­sche Anbe­tun­gen mit der Holz­mons­tranz in den Pfar­rei­en zu ver­an­stal­ten. Ansprech­part­ner ains die bei­den Ver­ant­wort­li­chen Sieg­lin­de Wei­he­rer und Mar­tin Clemens.

Text: Stefanie Hintermayr für Bistum Passau
Foto: Anna Hofmeister, Stefanie Hintermeyr

Impressionen vom zweiten Adoratio-Kongresstag in Altötting
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Der zweite Tag des Adoratio-Kongresses in Altötting startete mit einem Morgenlob zum Mitsingen, im großen Saal des Kultur+Kongresszentrums. Im Anschluß daran erklärte Pater Hans Buob in seinem Vortrag wie Anbetung in seinem Sinne richtig ausgeübt werden sollte.
„Gott aner­ken­nen heißt, zuerst ein­mal, auf ihn hören“, sag­te Pater Hans Buob in sei­nem Vor­trag ​„Anbe­ten — wie geht das?“ Schließ­lich hei­ße es beim ​„Schma Isra­el“ nicht ​„Rede, Isra­el“, son­dern ​„Höre, Isra­el“. Jedes Gebet sol­le mit einer Fra­ge begin­nen: Gott, wer bist du? Um dann immer mehr auf die Ant­wort zu kom­men: Gott ist der, der mir immer neu begeg­nen will. Buob stell­te klar, dass viel Beten durch ​„dämo­ni­sche Got­tes­bil­der“ gestört sei. Gott wün­sche sich, dass wir Bezie­hung zu ihm suchen — er sei kein böser, bestra­fen­der Gott. ​„Ver­su­chen Sie, die­se dämo­ni­schen Got­tes­bil­der aus Ihrem Unter­be­wusst­sein her­aus­be­kom­men!“, so Buob. Die zwei­te Fra­ge, die unmit­tel­bar auf die ers­te fol­ge, sei: Wer bin ich? Mit der Ant­wort: Der, den Gott aus Lie­be ige­schaf­fen hat. Anbe­ten sei auch, sei­ne Dank­bar­keit dafür aus­zu­drü­cken: ​„Ich kom­me aus einer unend­li­chen Lie­be — und die­se Lie­be spricht mich täg­lich an.“
Da wo Anbe­tung statt­fin­det, wach­sen Beru­fun­gen, zeig­te der US-Ame­ri­ka­ner David Craig, Begrün­der des Apos­to­lats ​„Ado­ra­ti­on for Voca­ti­ons“ in sei­nem Work­shop auf. Er sprach von sei­ner eige­nen Pfar­rei, die noch kei­ne ein­zi­ge Pries­ter­be­ru­fung her­vor­ge­bracht hat­te. Nach einer Frei­tags­an­be­tung im Jahr 1995, zu der er ein­ge­la­den hat­te und zu der 150 Men­schen kamen, tra­ten drei jun­ge Män­ner in das Pries­ter­se­mi­nar ein. Der Vati­kan mit Johan­nes Paul II. hör­te von dem Fall, über den die Medi­en berich­te­ten, und bestärk­te Craig dar­in ​„Ado­ra­ti­on for Voca­ti­on“ zu grün­den. ​„Die Demut, in der Gott sich vor mir in der Anbe­tung zeigt, ver­an­lasst mich dazu zu sagen: Sen­de mich, um das zu tun, was du möchtest.“

Wenn es nach David Craig geht, dann soll­ten Beter nicht mit ​„einer Ein­kaufs­lis­te“ vor Gott tre­ten, son­dern dem Herrn ​„mit offe­nem Her­zen begeg­nen“, ihn fra­gen: ​„Was soll ich tun?“ sowie bit­ten: ​„Sen­de mich dahin, wo Du mich brauchst“ und dann ein­fach „(hin)hören“. Denn der Mit­be­grün­der des Apos­to­la­tes ​„Ado­ra­ti­on for Voca­ti­ons“ aus Connecticut/​USA ist sich sicher: ​„Gott ist treu – er wird ant­wor­ten“. In sei­nem Work­shop im Rah­men des Ado­ario Kon­gres­ses in Alt­öt­ting mit über 120 Teil­neh­mern erklär­te er u.a., war­um Anbe­tung und dabei ins­be­son­de­re das Gebet um Pries­ter­be­ru­fun­gen wich­tig ist. Auch Bischof Ste­fan Oster war unter den Besu­chern des Workshops.
Über sei­ne eige­ne Moti­va­ti­on sag­te der Vater von zwei Kin­dern und drei Enkel­kin­dern: ​„Ich will den Glau­ben wei­ter­ge­ben.“ Ohne Pries­ter gebe es aber kei­ne Fei­er der Eucha­ris­tie; als Katho­lik sei es ihm aber ein beson­de­res Anlie­gen, den Kin­dern zu ver­mit­teln, dass Jesus in der Hos­tie ​„wirk­lich Chris­tus ist“. Craig ani­mier­te die Teil­neh­mer dazu in zwei­er­lei Anlie­gen zu beten: um Pries­ter­be­ru­fun­gen ganz all­ge­mein sowie um ​„das Hei­lig­wer­den unse­rer Priester“.
Mit einer Rei­he von Bei­spie­len beleg­te Craig, dass das Gebet um Beru­fun­gen tat­säch­lich Früch­te trägt. Er begann mit der Geschich­te sei­ner eige­nen Pfar­rei in Con­nec­ti­cut, die rund 60 Jah­re lang kei­ne ein­zi­ge Beru­fung hat­te und dann auf ein­mal gleich drei Pries­ter­amtskan­di­da­ten auf ein­mal. Alle drei hät­ten sich gemel­det, kurz nach­dem er in sei­ner Pfar­rei eine Anbe­tung um Pries­ter­be­ru­fun­gen ins Leben geru­fen hat­te und alle drei sei­en heu­te ​„hei­li­ge und glück­li­che Pries­ter“. Craig erzähl­te auch, wie die Initia­ti­ve ​„Ado­ra­ti­on for Voca­ti­ons“ in Rom ankam, wie sie von Papst Johan­nes Paul II. unter­stützt wur­de und heu­te in vie­len Län­dern erfolg­reich prak­ti­ziert wird
Am Ende sei­ner Aus­füh­run­gen emp­fahl er das Buch ​„IN SINU JESU: Wenn das Herz zum Her­zen spricht – Auf­zeich­nun­gen eines Pries­ters im Gebet“ eines nament­lich nicht bekann­ten Bene­dik­ti­ners und bat die Teil­neh­mer um das Gebet ​„für die Kir­che in den USA“ – ​„Seid ver­si­chert: wir beten auch für euch“, sag­te er.

„Wer­de, wer du bist!“, habe es schon bei den alten Grie­chen gehei­ßen, sag­te Bischof Ste­fan Oster in sei­ner Pre­digt bei der Eucha­ris­tie­fei­er am Sams­tag auf dem Ado­ra­tio-Kon­gress in Altötting.
Der alte Sokra­tes habe einst gesagt, wer die Wahr­heit erken­ne, aber nicht tue, habe sie wohl noch nicht rich­tig ver­stan­den. Die Chris­ten dage­gen, so Bischof Oster wei­ter, sie kann­ten anders als die Grie­chen die Wirk­lich­keit der Sün­de. Mit der Erkennt­nis allein sei es daher noch nicht getan. ​„Sie wuss­ten, der alte Adam, wie Pater Buob heu­te Vor­mit­tag so schön gesagt hat, ist in der Tau­fe nicht ersof­fen, er kann schwim­men!“ Sün­de aber sei nicht zuerst die böse Tat, sag­te der Bischof wei­ter, son­dern zuerst die inne­re Ent­fer­nung von Gott. Die böse Tat sei erst die Kon­se­quenz aus die­ser Entfernung.
„Wann wur­de Petrus wirk­lich zum Fels der Kir­che? Ich glau­be, als er dem Auf­er­stan­de­nen beim Fischen begeg­ne­te.“ Petrus sei unter dem Kreuz noch davon­ge­rannt, habe vor­her aber noch ​„die Klap­pe auf­ge­ris­sen“. ​„Doch Jesus macht ihm danach kei­nen Vor­wurf, stellt nur eine Fra­ge: Petrus, liebst du mich?“Jesus habe in Petrus die Beru­fung früh gese­hen. Und Petrus begann erst jetzt wirk­lich im Her­zen zu ver­ste­hen. Er begann zu wer­den, wer er ist — durch die ver­ge­ben­de Lie­be Got­tes und sein Ja zu ihr. Wir, so Bischof Oster, wol­len ler­nen ​„Ja“ zu sagen — so wie auch Maria Ja gesagt hat, die im tiefs­ten Sinn zuerst Wohn­ort Got­tes in der Welt, also Kir­che, sei.

Im Inter­view beton­te der Weih­bi­schof von Augs­burg, Flo­ri­an Wör­ner, wie wich­tig er den Ado­ra­tio-Kon­gress erach­te: ​“Ich emp­fin­de es als ganz, ganz gro­ße Ver­an­stal­tung. Die Reso­nanz von über 1.600 Teil­neh­mer zeigt, dass ein gro­ßes Inter­es­se da ist.” Er sehe den Kon­gress in vie­ler­lei Hin­sicht als gro­ßen Gewinn, da sich die Men­schen nach Anbe­tung seh­nen und die­se ver­tie­fen wol­len, vor allem in der Gemein­schaft, so der Weihbischof.
“Hier bekom­men sie wert­vol­le Impul­se durch die Vor­trä­ge, die Fei­er der Got­tes­diens­te und die Pre­dig­ten. Wenn es die Ver­an­stal­tung jetzt nicht schon hier in Alöt­ting geben wür­de, dann müss­te man sie wirk­li­che erfin­den”, schwärmt Weih­bi­schof Wör­ner. Die schö­ne Musik, die Licht­ef­fek­te, die stim­mungs­vol­le Situa­ti­on in der Kir­che und dazu die offe­nen und begeis­ter­ten Men­schen sei­en wundervoll. “Anbe­tung heißt: Gott du bist Gott und ich bin Geschöpf.” Bei­de Fra­gen, wer ist Gott und wer bin ich, sei­en enorm wich­tig zu beant­wor­ten und die Anbe­tung sei die bes­te Gele­gen­heit dafür.

Beim Podi­ums­ge­spräch über bewähr­te Model­le von Gebets­aben­den erzähl­ten jun­ge Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter erfolg­rei­cher Initia­ti­ven wie ​“Night­fe­ver”, ​“Night­fire”, ​“Holy Hour” (Jugend 2000), ​“Abend der Barm­her­zig­keit” (Gemein­schaft Emma­nu­el), das Schwei­zer ​“Ado­ray” und die öster­rei­chi­sche ​“Loretto”-Gemeinschaft von ihren Erfah­run­gen mit eucha­ris­ti­scher Anbe­tung und der Sehn­sucht jun­ger Men­schen nach Stil­le. Außer­dem gab es hilf­rei­che Tipps in Sachen Start­schwie­rig­kei­ten, Lob­preis­mu­sik und Pro­fes­sio­na­li­sie­rung — ​“Fangt ein­fach an, am Ende wirkt der lie­be Gott”, so der abschlie­ßen­de Auf­ruf an die Zuhörerschaft.

Vol­ler Humor zeig­te Pfar­rer Bern­hard Hes­se den Zuhö­ren­den sei­nes Bei­trags ​“Von der Anbe­tung zur Evan­ge­li­sie­rung” den Weg auf, wie sie als ​“Kat­zen” in die Anbe­tung hin­ein­ge­hen — und als ​“Löwen” wie­der her­aus­kom­men kön­nen. Oft lie­fen in der Kir­che so vie­le Din­ge schief, weil ihre Mit­glie­der nicht die Rei­hen­fol­ge ein­hiel­ten, sag­te Hes­se: Jesus gehö­re näm­lich an die ers­te Stel­le, nichts und nie­mand sonst. Anbe­tung sei der Ort, die­se Rei­hen­fol­ge ein­zu­üben. ​„Bei der Anbe­tung steht Jesus ganz vor­ne“, sag­te Hes­se und zitier­te einen Tweet von Papst Fran­zis­kus: ​“Nur in der Stil­le des Gebe­tes kön­nen wir die Stim­me Got­tes hören.” Des­halb kön­ne, so Hes­se, eine Evan­ge­li­sie­rung ohne das Gebet nicht frucht­bar sein: ​„Ich möch­te Euch wün­schen, Euch Jesus ganz aus­zu­set­zen und Euch von ihm ent­zün­den zu las­sen“, sag­te er.

Auch das Ehe­paar Gabrie­le und Man­fred Spö­ckel­ber­ger berich­te­te von sei­nen Erfah­run­gen mit dem Gebet. Er habe dadurch zu einem neu­en, tie­fen Glau­ben gefun­den — und den Mut für eine lebens­wich­ti­ge Ope­ra­ti­on. Schwes­ter Mecht­hild Stei­ner gab nach dem Vor­trag von Pfar­rer Bern­hard Hes­se Zeug­nis und erzähl­te, wie beliebt die Anbe­tungs­näch­te bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sind. Näch­te, in denen die Schü­ler ein­ge­la­den sind, in der Schu­le zu über­nach­ten und dabei die eucha­ris­ti­sche Anbe­tung kennenzulernen.

Text: Wolfgang-Christian Bayer für Bistum Passau
Foto: Anna Hofmeister, Wolfgang-Christian Bayer

Impressionen vom ersten Adoratio-Kongresstag in Altötting
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"Adoratio will helfen, dass auch im deutschen Sprachraum der Herr selbst Erneuerung wirken kann, indem viele Ihm in der eucharistischen Anbetung begegnen. So will der Kongress Mut machen, an vielen Orten in unseren Ländern, die eucharistische Anbetung zu fördern oder neu wachsen zu lassen", so Bischof Stefan. Bei der Begrü­ßung sprach Bischof Ste­fan Oster sei­nem Vor­gän­ger Bischof eme­ri­tus Wil­helm Schraml ein herz­li­ches Dan­ke­schön dafür aus, dass er die Eucha­ris­ti­sche Anbe­tung mit der Anbe­tungs­ka­pel­le in beson­de­rer Form nach Alt­öt­ting gebracht hat. Bischof em. Schraml berich­te­te in einem bewe­gen­den Moment wie Papst Bene­dikt der XVI. bei sei­nem Besuch in Alt­öt­ting nach der Eucha­ris­tie­fei­er als ers­ter Anbe­ter in der Anbe­tungs­ka­pel­le verweilte.
Pünkt­lich um 18:30 Uhr eröff­ne­te Weih­bi­schof Wör­ner zusam­men mit Bischof Ste­fan Oster fei­er­lich den ers­ten Ado­ra­tio-Kon­gress im deutsch­spra­chi­gen Raum in der Basi­li­ka St. Anna im Gna­den­ort Alt­öt­ting. In sei­ner Sta­tio brach­te Weih­bi­schof Wör­ner sei­ne Freu­de zum Aus­druck, dass er sich ein­rei­hen darf in eine gro­ße Schar von Frau­en und Män­nern, die sich auf­ge­macht haben nach Alt­öt­ting in das Herz Bay­erns, um an der eucha­ris­ti­schen Anbe­tung teil­neh­men zu können.
Weih­bi­schof Flo­ri­an Wör­ner begann sei­ne Pre­digt mit der rhe­to­ri­schen Fra­ge: ​„Was ist wirk­lich wich­tig in mei­nem Leben und wel­chen Platz hat Gott dar­in“. Er beant­wor­te­te die­se Fra­ge mit der Aus­sa­ge: ​„Gott ist immer an ers­ter Stel­le — das ist Anbetung”!
Im Anschluss ging er auf die eucha­ris­ti­sche Anbe­tung ein und erläu­ter­te was die­se bedeu­te. ​„Eucha­ris­ti­sche Anbe­tung bedeu­tet, ich darf den Herrn anschau­en von Herz zu Herz.” Gott schau­en und sich von ihm anschau­en las­sen und zu üben was Him­mel sei, das sei eucha­ris­ti­sche Anbe­tung und wo eucha­ris­ti­sche Anbe­tung wach­se dort wach­se auch die mis­sio­na­ri­sche Kirche.

Sei­nen Vor­trag ​“Anbe­tung — War­um?” eröff­ne­te Bischof Ste­fan Oster SDB mit einem State­ment zum Syn­oda­len Weg: ​“Der Syn­oda­le Weg braucht unbe­dingt den Hei­li­gen Geist!” Dann ging er auf den Titel sei­nes Vor­trags ein, der den Unter­ti­tel ​“Begeg­nung mit dem, der wirk­lich ist” trägt. Nach­dem er auf­zeig­te, wo und inwie­fern Anbe­tung schon in der Hei­li­gen Schrift eine zen­tra­le Rol­le spielt, ging er auf die Bedeu­tung des Wor­tes ​“wirk­lich” genau­er ein. Was ist wirk­lich? Die­se Fra­ge rich­te­te er an die Zuhö­rer. Und ant­wor­te­te dar­auf: ​“Jeman­den lie­ben heißt, etwas wirk­lich wer­den las­sen für mich.” Und wei­ter: ​“Wirk­lich ist, wem/​was wir Bedeu­tung bei­mes­sen.” Es bestehe jedoch die Gefahr, dass Wirk­lich­keit ideo­lo­gisch wer­de, bei­spiels­wei­se wenn wir selbst­zen­triert und ego­is­tisch wer­den. Wirk­lich wer­den bedeu­tet aber eigent­lich, sich von Jesus lie­ben las­sen und ihn lie­ben, beton­te Bischof Ste­fan: ​“Wenn Sie so unter­wegs sind, dann wer­den Sie Sie selbst.”
Im Hin­blick auf Evan­ge­li­sie­rung beton­te er: ​“Evan­ge­li­sie­rung lebt aus dem Gebet, aus der Anbe­tung.” Und hier sei Schwei­gen zen­tral. Der Bischof beton­te: ​“Das Wesent­li­che wächst aus Schwei­gen und Emp­fan­gen.” Hier­bei zitier­te er Mut­ter Tere­sa von Kal­kut­ta: ​“Die Frucht der Stil­le ist das Gebet. Die Frucht des Gebets ist der Glau­be. Die Frucht des Glau­bens ist die Lie­be. Die Frucht der Lie­be ist das Die­nen. Die Frucht des Die­nens ist der Frie­de.” Zum Abschluss sei­nes Vor­trags lud er dann dazu ein, in die Stil­le und das Gebet zu finden.

Text: Wolfgang-Christian Bayer
Foto: Stefanie Hintermayr

Wallfahrtsprogramm Nr. 37 / 19. - 25. November 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 37  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 37 als PDF-Datei

 

Live Übertragung vom Adoration-Kongress

Die wichtigsten Inhalte aus dem Adoratio-Kongress in Altötting können Sie hier live mitverfolgen, darüber hinaus werden viele weitere Programmpunkte von Radio Maria, Radio Horeb und dem Fernsehsender EWTN live übertragen.

Jetzt live mitfeiern

Text und Foto: Wolfgang-Christian Bayer für Bistum Passau

Mesnerschulung in Altötting
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Küster oder Mesner sind die Hüter der Kirchen. Das Aufgabengebiet ist groß und reicht von der Vorbereitung des Kirchenraumes und der liturgischen Feiern über die "Hausmeisterei" wie Reinigung und Instandhaltung des Kirchengebäudes über den Blumenschmuck und die Pflege der Kirchenwäsche bis zur Begleitung als liturgischer Dienst. Für diese vielseitigen Anforderungen sind neben technischem und handwerklichen Geschick auch geschmackvolle Kreativität und ein gutes Grundwissen über den Ablauf der Messfeier notwendig. Eine feste Verwurzelung im katholischen Glauben ist für den Dienst eine Grundvoraussetzung, ohne die der oft zeitintensive Einsatz nicht möglich ist. 2x im Jahr veranstaltet die Mesnervereinigung im Bistum Passau einen kleinen Mesnerkurs. Nachdem in Passau bereits geschult wurde, fand am Wochenende in Altötting die Mesnerschulung für den südlichen Bereich des Bistums statt. In der Sakristei der Stiftskirche haben Bruder Vinzenz und Thomas Gruber die 28 Mesner und Mesnerinnen über Messbücher, Paramente, Liturgische Gefäße, Hostien, Glocken und alles was ein Mesner Wissen muss informiert. Dabei konnten die beiden aus ihrer langjährigen Erfahrung viele praktische Tipps geben. Für spezielles Wissen hat Leopold Hausstätter vom Sakral Atelier Hausstätter gesorgt: Er die richtige Reinigung von Kelchen und Rauchfässern erklärt. Die Erinnerungen an einen spannenden und zugleich lockeren Schulungstag sowie das Mesnergebet wird die Teilnehmer zukünftig begleiten und verbinden. An dieser Stelle möchten wir allen Mesner und Mesnerinnen ein herzliches VERGELT'S GOTT für ihren wertvollen Dienst sagen!

Fotos: Thomas Gruber

Wallfahrtsprogramm Nr. 36 / 12. - 18. November 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 36  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 36 als PDF-Datei

Krippenausstellung 2019 - der Aufbau hat begonnen
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Die Krippenfreunde Altötting wurden am 21. Dezember 1919 von 16 Altöttinger Bürger als Ortsgruppe Alt- und Neuötting des Vereins "Bayerischer Krippenfreunde" gegründet. Das Anliegen der Krippenfreunde ist auf der Vereinshomepage mit den Worten "Aufgabe und Zweck des Vereins sind Pflege, Förderung und Weiterverbreitung der Krippe auf religiöser, künstlerischer und volkskundlicher Grundlage" beschrieben. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum wird in Altötting wieder eine große Krippenausstellung mit vielen unterschiedlichen Darstellungen zu sehen sein.
Mit Anfang November hat der Aufbau im Kongregationssaal begonnen. 21 Männer und Frauen haben, koordiniert von Thomas Randl, am Aufbau der Ausstellungskästen gearbeitet. Nun werden die Krippendarstellungen liebevoll in den Schaukasten platziert und kunstvoll gestaltet, bevor ab 23. November 2019 die Türen geöffnet werden und alle Besucher täglich von 11 bis 19 Uhr herzlich willkommen sind. Die Krippenausstellung ist bis 15. Dezember 2019 zu sehen.

Foto: Altöttinger Krippenfreunde e.V.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für November 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für Dialog und Versöhnung im Nahen Osten:

Im Nahen Osten, wo unterschiedliche religiöse Gemeinschaften den gleichen Lebensraum teilen, möge ein Geist des Dialogs, der Begegnung und der Versöhnung entstehen.
 

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst

Jesus sehen und das Licht Welt erkennen

Zur Stärkung im Glauben und um das Licht lebendig werden zu lassen, hat Stiftsdekan Monsignore Wolfgang Renoldner in der letzten Impuls-Katechese der Wallfahrtssaison 2019 einen Vortrag über die Heilung eines Blindgeborenen gehalten. Die eigentliche Heilung ist der Glaube und die Annahme Jesus als Licht, als unsere Zukunft. Wer an Jesus glaubt, um den wird es plötzlich hell. Sehend zu werden bedeutet auch glaubend zu werden. Es ist unser Auftrag, den Glauben sichtbar zu machen und vor unseren Nächsten zu bezeugen. Für alle, die die Katechese nochmals hören möchten, oder die nicht zur Katechese kommen konnten, aber sich von den Ausführungen gerne inspirieren lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese als Audio-Datei aufgezeichnet:

Weiter zur Impuls-Katechese "Heilung eines Blindgeborenen"...

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Der Oberzöllner Zachäus, versteckt hinter den Blättern eines Feigenbaumes, ist das Bild des vereinsamten, verhassten und ausgeschlossenen Menschen, des Sünders. Genau derentwegen ist Jesus zu uns gekommen, „zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist.“
So hat ihn Jesus längst in seinem „Baumhaus“ entdeckt, fordert ihn auf, herab zu steigen und eröffnet ihm, dass er nicht bei den Honoratioren der Stadt Jericho, sondern bei ihm, dem „Sündenbock“ einkehren will.
Den aufgeregten und erbosten Leuten erklärt er sein Handeln so: „Heute ist seinem Haus das Heil widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist.“
Ja, Jesus geht an die Ränder der Gesellschaft, in die Steppen und Wüsten der Welt, um allen, deren Leben gescheitert, verpfuscht und missraten ist, Hoffnung, Ermutigung und Heil/ung zu bringen.
Folgen wir ihm auf diesem Weg!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 35 / 05. - 11. November 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 35  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 35 als PDF-Datei

 

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum ist bis zum 22. November 2019 geschlossen.

Während des Altöttinger Christkindlmarktes sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.

Wort zum Sonntag - Allerheiligen und Allerseelen 2019

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Der November wird seit alters Totenmonat genannt, weil die Natur uns das Schauspiel des Sterbens und des Vergehens vorführt: Die Nächte werden länger, die Wiesen braun, die Blätter fallen von den Bäumen und kalte Nebel drücken auf das Gemüt. Auch die Liturgie lädt uns in diesen Wochen ein, über die Vergänglichkeit der Welt und unseres eigenen Lebens nachzudenken; Höhepunkte dieses Nachdenkens sind die beiden Feste, die wir an diesem Wochenende begehen. Zu Allerheiligen feiern wir gleichsam das geistliche Erntedankfest der Kirche; wir danken Gott für die unzählbare Schar derer, welche Christus nachgefolgt und ihm ähnlich geworden sind in ihrem Denken, Sprechen und Handeln, die nach seinem Vorbild gedient, geholfen und geteilt haben, die ihr Lebenskreuz tapfer getragen und aus ihren Möglichkeiten und Talenten das ihnen best Mögliche gemacht haben. Sie verehren wir als unsere Vorbilder und als unsere Fürsprecher.
Am Nachmittag des Allerheiligenfestes gehen wir auf unsere Friedhöfe und beten für unsere verstorbenen Familienmitglieder, Freunde. Lehrer und Seelsorger, während der Priester die Gräber mit Weihrauch und Weihwasser segnet und ehrt. Tags darauf, am Allerseelenfest feiern wir Gedenkgottesdienste für unsere verstorbenen Pfarrmitglieder, besonders auch für jene, an die niemand mehr denkt. Zugleich nützen wir den Tag, über unsere eigene Vergänglichkeit nachzudenken, uns selbst wachzurütteln und uns wieder fest vorzunehmen, noch mehr aus unseren Möglichkeiten im Sinne Jesu zu machen: Unsere Zeit, unsere Kraft, unsere Talente und unser Leben nicht zu vergeuden, sondern zu nützen für das Gute! Denn wir alle müssen Rechenschaft ablegen vor unserem Herrn und die Frage beantworten: Bist du sorgsam, achtsam und liebevoll mit dir selber und allen Menschen, mit denen du zu tun hattest, umgegangen und hast du Gott den ersten Platz in deinem Leben gegeben und nicht irgendeiner materiellen Sache im Sinne des Egoismus, der Genuss-, Hab- und Geltungssucht. Es gibt nach der Lehre der Bibel ein Gelingen und eine Bewährung, es gibt aber auch ein Scheitern und ein Versagen; die Bibel spricht von Himmel und Hölle. Erkennen wir den Ernst, der auf unserem Leben liegt und beginnen wir noch in diesem Augenblick mit der Umkehr, wenn wir bemerken, dass wir vor Gott, den Mitmenschen und unserer eigenen christlichen Selbstverwirklichung im Minus sind!
Mit den besten Grüßen vom gesamten Pastoralteam verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: Matthias Jung

 

Maria, unsere Mutter
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"Maria, unserer Mutter, vertrauen wir die Sendung der Kirche an. In Einheit mit ihrem Sohn hat sie sich von seiner Menschwerdung an in Bewegung gesetzt und sich völlig in die Sendung Jesu einbeziehen lassen, in eine Sendung, die am Fuß des Kreuzes auch ihre eigene Sendung wurde: als Mutter der Kirche daran mitzuwirken, im Heiligen Geist und im Glauben neue Söhne und Töchter Gottes hervorzubringen." Mit diesen Worten aus der päpstlichen Botschaft zum Weltmissionssonntag 2019 bestärkt uns Papst Franziskus einmal mehr, uns der Gottesmutter zuzuwenden um Hilfe, Trost und Schutz zu erfahren. Durch sie, der Jungfrau aus Nazareth, konnte Gott Mensch werden. Sie hat als Mutter den Sohn durch das irdische Leben begleitet, durch Freud und Leid. Am Kreuzweg gab ihr Blick Jesus den Mut weiterzugehen. Wenden auch wir unseren Blick der himmlischen Königin zu, um Kraft und Stärkung für unsere Mission in der Welt zu erfahren. Papst Franziskus schreibt in seiner Botschaft "Niemand ist unnütz und unbedeutend für die Liebe Gottes. Jeder von uns ist eine Mission in der Welt, weil er Frucht der Liebe Gottes ist." Das Gebet ist unsere unschlagbare Waffe, mit der wir uns für die ganze Welt einsetzen und unsere Sendung als Christen leben könne.

Am Ende der Wallfahrtssaison 2019 wenden wir uns am Weltmissionssonntag gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um sie mit den Worten des Engels zu grüßen. Um 11.50 Uhr beten wir den Angelus als Mittagsgebet vor der Gnadenkapelle. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir nochmals zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle inne, um ihre Fürsprache und ihren Schutz für die Kirche und alle Menschen zu erflehen. Bitten wir die Gnadenmutter, dass wir unsere Berufung zur Gotteskindschaft annehmen und als Erben Gottes bewusst in Gemeinschaft leben lernen. Gemeinsam beten wir für alle Menschen und in der Gewissheit über die persönliche Würde und Werte jedes menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Der Segen ist ein Bittgebet, eine Bitte an Gott um seinen Schutz und seine Zuwendung. Beim Segen liegt die ganze Macht bei Gott. Durch die Auflegung der priesterlichen Hände und durch das Fürbittgebet, wirkt im Segen Gott selbst. Wichtig ist das Vertrauen auf Gottes Zuwendung und Macht.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Orgelfestival zur Wallfahrt
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Unter der künstlerischen Leitung von André Philipp Gold findet in der Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus im Oktober 2019 wieder eine Orgelkonzert-Reihe statt. Beginn ist jeweils am Sonntagnachmittag um 16 Uhr. Dauer: ca. 40 Min.

André Gold erklärt: "Als Musiker - und v.a. an diesem besonderen Ort - ist es mir ein Bedürfnis auch die Orgelmusik zu pflegen. Altötting verfügt über eine interessante Orgellandschaft mit hervorragenden Instrumenten, die zur Ehre Gottes erklingen und auch Ihr Herz berühren soll. Die Orgel als Königin der Instrumente und mittlerweile Weltkulturerbe hat mit ihren großen und kleinen Pfeifen, lauten und leisen Tönen oft mehr zu sagen als viele Worte. Die Orgel der Stiftspfarrkirche mit ihren knapp 80 Registern der großen Jann-Orgel und der Chororgel hinter dem Hochaltar aus den Pfeifen der früheren Hechenberger-Orgel (1904) bietet dafür einen unsagbaren Klangreichtum. Ich lade Sie ein, im wunderschönen gotischen Raum der Stiftspfarrkirche zu verweilen und den Klängen zu lauschen".

Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten.

Herzliche Einladung zur letzte Lichterprozession in der Wallfahrtssaison 2019!
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Von Mai bis Oktober haben sich wieder zahlreiche Marienkinder in die Reihen der Beter im Kerzenlicht eingereiht. Gemeinsam ziehen die Teilnehmer jeden Samstag nach der Vorabendmesse von der Basilika St. Anna zur und um die Gnadenkapelle. Der Gruß an die Gnadenmutter erklingt, Gebetsworte treffen die Herzen und die in wundersamer Weise spürbare Nähe der Himmelsmama lässt die Sorgen kleiner werden. Es heilt, was verwundet ist. Nicht nur manche körperliche Leiden, sondern vor allem und immer wird die innere Dunkelheit durchbrochen. Der Blick wird auf die strahlende Herrlichkeit Gottes gelenkt, die durch Maria hindurchscheint und auf die sie immer verweist. Dankbar legen wir die Wallfahrtssaison mit allen Begegnungen, allen Bitten der Wallfahrer und Wallfahrerinnen aber auch die Freude am Glauben und das Vertrauen auf gute, friedvolle Tage Maria in die Hände.

Am Samstag, 26. Oktober 2019, wird Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl noch einmal das AVE anstimmen und die Lichterprozession zur Gnadenkapelle im Gebet leiten. Die musikalische Gestaltung haben die Herrgotts-Bläser aus Tann übernommen. Zuvor wird die Hubertusmesse in der Basilika St. Anna von Wallfahrtsrektor-Stellvertreter Guardian P. Norbert Schlenker OFMCap gefeiert, musikalisch gestaltet durch die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Altötting.
Herzliche Einladung um 19 Uhr in die Basilika St. Anna und zur anschließenden Lichterprozession!

Foto Lichterprozession(Diorama): Altöttinger Marienwerk

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Für das letzte Wochenende der Wallfahrtssaison 2019 haben sich folgende Pilgergruppen angemeldet, die wir dieses Wochenende empfangen und begrüßen:

Osterhofen / Hl. Kreuz - KDFB, Manila (Philippinnen), Ebbs (Österreich), Röttenbach / St. Mauritius und Hemhofen / Maria Königin, Eschlkam / St. Jakob, Lambrechten (Österreich) und Ort / Innkreis (Österreich), Oberwildenau, Abtenau (Österreich) / Russeger-Reisen, Egglham-Amsham PV, Bärnau-Thannhausen / KDFB ZV Hohenthan, Gruppe aus USA, Salatiga (Indonesien) - St. Paulus Miki / Erzdiözese Semarang, Velburg / PG Oberwiesenacker-Dietkirchen-Laaber

Unser herzliche Willkommensgruß gilt ebenso alle unangemeldeten Wallfahrtsgruppen sowie alle anderen Wallfahrern und Besuchern des Gnadenortes, die allein, mit Freunden oder Familie kommen.

Besonders freuen wir uns, über zahlreiche Österreicher, die an ihrem Nationalfeiertag nach Altötting kommen.

Wir wünschen allen eine gnadenreiche Zeit in Altötting und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Gelobt sei Jesus Christus - In Ewigkeit. Amen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 34 / 29. Oktober - 04. November 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 34  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 34 als PDF-Datei

Danke, dass ich danken kann

In der Reihe der Impuls-Katechesen Was glaubst Du? 2019 ausgehend von der biblischen Heilungsgeschichte der "Heilung von zehn Aussätzigen" hat Br. Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap den wunderbaren Grundgedanken der Dankbarkeit aufgegriffen. Wir wissen uns alle in der Hand Gottes geborgen, der uns erschaffen und erlöst hat. Oft sind es nur kleine Dinge, die von uns verlangt werden. Oft ist es nur ein Wort, das uns inspiriert und hilft. Oft ist es nur ein Gedanke, der alles verändern kann. Danke ist ein Wort, dass vielen schwerfällt. Hilfe zuzulassen, Schwäche einzugestehen und dann auch noch danke sagen zu müssen, braucht Mut. Als Anregung für ein Leben aus dem Glauben hat Br. Ernst-Konrad die DANKBARKEIT in seinen Ausführungen großgeschrieben.

Für alle, die die Katechese als Impuls (nochmal) nachhören wollen, haben wir sie wieder als Audio aufgezeichnet:

Weiter zur Impuls-Katechese von Br. Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap über die "Heiligung von zehn Aussätzigen"...

Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.
Danke für alle guten Freunde, danke, o Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.
Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.
Danke für manche Traurigkeiten, danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.
Danke, dass ich dein Wort verstehe, danke, dass deinen Geist du gibst.
Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.

(GL 714; Text: M.G. Schneider)

Herr, lehre uns beten

In unserer Kirche St. Michael gibt es gleich zwei Krippenfenster, die von Thomas Randl ansprechend und liebevoll gestaltet werden. Im kleineren der beiden ist folgende Szene aus dem biblischen Bericht von Lukas dargestellt: 

Jesus betete einmal an einem Ort; als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger beten gelehrt hat! Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen! Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung! (Lukas 11,1-4)

Das Vater unser ist das Grundgebet für alle Christen. Durch das Vater unser erfahren wir uns als Kinder Gottes und lernen mit den Augen des Sohnes die Welt zu sehen. An erster Stelle kommt der Lobpreis auf Gott, unseren Vater, der wahrhaft existiert und in der himmlischen Herrlichkeit auf uns wartet. Anhand der sieben Bitten lernen wir das richtige Maß zu nehmen und die richtigen Prioritäten zu setzen. Das Herrengebet, wie das Vater unser in Blick auf Jesus als Lehrmeister auch genannt wird, bildet unser Herz nach seinem Herzen - wenn wir es innig beten und auch wirklich jedes Gebetswort so meinen. Ein ernsthaftes Gebet braucht nicht nur die Worte, sondern auch ein hörendes und bereites Herz, denn sonst könnte es sein, dass wir die Antwort Gottes auf unser Gebet mit einem "Unterbrich mich nicht! Ich bete" abtun.

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese der Biblische Heilungsgeschichten
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"Blinde sehen, Lahme gehen und Aussätzige werden rein" mit diesen Worten hat Jesus selbst seine Vollmacht beschrieben. Es ist die trostreiche Zusage des einen Gottes, dass er uns sehend machen möchte. Es geht um die Heilung der Augen aber auch um die Heilung des Herzens.  Antoine de Saint-Exupéry hat dem kleinen Prinzen in seiner berühmten Erzählung eine Weisheit in den Mund gelegt: "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Und von Bischof Dr. Stefan Oster stammt der Hinweis: "Die Augen des Herzens brauchen Reinigung, brauchen Fokussierung, brauchen Tiefenschärfe, damit sie sehen lernen, wie Christus in der Welt und in uns selbst wirkt."
Welche Botschaften und Impulse in der biblischen Erzählung der "Die Heilung eines Blindgeborenen" noch stecken, wird Stiftsdekan Kanonikus Wolfgang Renoldner am Samstag, 26. Oktober 2019, um 15 Uhr bei der Katechese im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks ausführen. Lassen Sie sich von den Ausführungen anregen und ermutigen.

Herzliche Einladung zur letzten Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" im Jahr 2019. Spüren Sie noch einmal anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nach.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zur Impuls-Katechese ein! Kommt, hört und staunt!

Mit Maria Kirche sein
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"In der Vereinigung mit Christus geht die Jungfrau Maria und voran und leitet uns... In ihr sehen wir, rein und unverzerrt, das wahre Wesen der Kirche, und so lernen wir durch sie das Geheimnis der Kirche, die in der Geschichte lebt, kennen und lieben; so fühlen wir uns bis ins Tiefste als Teil der Kirche, werden wir unsererseits zu "kirchlichen Seelen", lernen wir es, jener "inneren Säkularisierung" zu widerstehen, die die Kirche in unserer Zeit bedroht, als Folge der Säkularisierungsprozesse, die die europäische Zivilisation tief geprägt haben." Mit diesen Worten hatte Papst Benedikt XVI. allen die Gottesmutter Maria als  Vorbild empfohlen. Mit Maria Kirche sein, ist eine Einladung an jeden Christen. Denn Kirche sind nicht nur die schönen Bauwerke, die zur Ehre Gottes prachtvoll gestaltet und geschmückt sind, sondern Kirche sind auch wir alle, jeder von uns, eingegliedert in ein Gesamtes dessen Haupt unserer Herr Jesus Christus selbst ist. Lassen wir dies ganz tief in unser Bewusstsein als Mensch, als Kind Gottes eindringen und nehmen wir gemeinsam unsere Zuflucht zur Mutter Gottes, damit sie uns Vorbild und Leitung ist.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison beten wir um 11.50 Uhr gemeinsam vor der Gnadenkapelle den Angelus, das Mittagsgebet der Kirche, und wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der ganzen Weltkirche verbunden.
Um 14 Uhr sammeln wir uns nochmals vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag - Kirchweih 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Mit großer Freude und berechtigtem Stolz begehen wir jedes Jahr am 3. Oktobersonntag die Weihe unseres Gotteshauses, unserer Stiftspfarrkirche. Sie wurde am 29. September 1511 von Bischof Berthold von Chiemsee feierlich eingeweiht.  Der Neubau der Stiftskirche wurde notwendig, um dem seit den ersten Altöttinger Wundern 1489 stetig anschwellenden Pilgerstrom für die Gottesdienste Raum zu schaffen; von der romanischen Vorgängerkirche stehen noch das romanische Portal, die Türme und der Kreuzgang. Unser Gotteshaus ist ein Zeugnis der Glaubenstreue und der Dankbarkeit, wurde sie doch unter anderem mit den Spenden der Pilger erbaut, die in Altötting Ermutigung, Trost, Orientierung und Hilfe fanden.
Bis heute findet in unserer Pfarrkirche fast in jedem Gottesdienst eine Begegnung der Pilger mit der Pfarrbevölkerung statt, eine Begegnung, die sehr befruchtend ist.
Wichtig ist, dass wir gerade hier am Gnadenort immer gastfreundlich, dialogbereit und offen sind, dass wir eine hochwertige Liturgie mit spirituellem Tiefgang feiern und somit den Rat suchenden und verunsicherten Menschen von heute Glaubensgewissheit und kirchliche Beheimatung schenken.
Besonders die Kinder und Jugendlichen sollen sich in der Stiftskirche angenommen fühlen und so ihren Platz, ihre Aufgabe und ihre Berufung in der Gesellschaft und in der Kirche finden; die Stiftspfarrei hat sich immer durch eine exzellente Kinderfreundlichkeit ausgezeichnet; das soll so bleiben!
Ich wünsche Ihnen, auch im Namen meiner Mitarbeiter einen gesegneten Kirchweihtag und verbleibe
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Großes Zimmerertreffen in Altötting
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Die Zusammenkunft des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes in  Altötting erfolgte auf Einladung des Bayerischen Landesinnungsverbandes und stand unter dem Jahresmotto „100% – ein Leben lang“. Tradition und Moderne zu vereinen und das Bekenntnis zum Handwerk waren die großen Anliegen, denn die Zimmerei blickt auf eine sehr lang überlieferte und gelebte Tradition zurück. Nicht nur die Kluft (also die "Zimmerertracht") und die Wanderschaft oder auch Walz genannt erfreuen sich wieder größerer Beliebtheit. Schon immer war die Geselligkeit und die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Arbeitsweisen bezeichnend für das Handwerk, das bereits in der Bibel zu finden ist. Waren doch der Heilige Josef, der Ziehvater unseres Herren, als Handwerker dieses Gewerbes tätig, sodass Matthäus uns den Ausruf "Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns?" (Mt 13,55) überliefert. Von Markus wissen wir, dass selbst Jesus als Zimmermann bezeichnet wird (Mk 6,3)

Am Programm der Zimmerer und ihrer Begleitung standen in Altötting neben Vorträgen am Seminartag und einem Festabend natürlich Traditionelles wie ein Weißwurstfrühstück und der Einzug mit Musikkapelle und Fahnenabordnungen zur Pilgermesse in die Basilika St. Anna. Der Wallfahrtszug unter den Klängen der Kirchenglocken im Wechsel mit Klängen der Altöttinger Musikkapelle wurde begleitet von Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl und Altöttings 1. Bürgermeister Herbert Hofauer. Betende und singend zogen einige hundert Teilnehmer rund um die Gnadenkapelle hinter dem Vortragskreuz und der Fahne her. Die Pilgermesse wurde von Prälat Mandl zelebriert, der von der Frage ausging: Wo ist Heimat und wann sind wir zu Hause? Seine Antwort als Anleitung für alle war: Wenn wir in uns und mit uns zufrieden sind und nicht neidisch auf andere schauen, wenn wir Anerkennung, Freundschaft und Liebe finden und uns angenommen und erwünscht fühlen; Heimat ist, wo gemeinsame, anerkannte Werte, Traditionen und Bräuche gepflegt werden. Heimatverbundenheit findet sich, so Prälat Mandl, besonders beim Bauernstand und im Handwerk. Wörtlich sagte er: „Wir brauchen nicht nur Akademiker, Juristen, Ärzte, Lehrer und Ingenieure, sondern besonders auch Zimmerer, Schreiner, Maurer und Maler; Sie sind Meister in Ihrer Zunft, sorgen Sie, dass Sie viele Kinder und Jugendliche für Ihr Berufsbild begeistern." Er schloss mit dem Gedanken: Wenn ich den Herrn gefunden habe, dann bin ich zu Hause, dann bin ich am Ziel. Er ist der Schatz im Acker der Welt, er ist die kostbare Perle; machen wir uns auf Schatzsuche ein Leben lang; in Altötting, bei der Gnadenmutter werden wir fündig.

Im Anschluss kam es zur Pflege eines besonderen Brauches der Zimmererzunft: den traditionellen Zimmererklatsch.
Dieser entstand durch die Walz und wurde überall dort geklatscht, wo Zimmerleute gesellig zusammen kamen. So geht er: Zwei Gesellen sind sich gegenüber und klatschen mit beiden Händen auf die eigenen Schenkel, dann auf die eigenen Hüften und vor der Brust zusammen; dann wird mit der rechten Hand überkreuzt auf die rechte Hand des gegenüberstehenden Gesellen geklatscht und anschließend klatscht linke Hand auf linke Hand; nun folgt ein "Doppelklatsch" mit beiden Händen auf die Hände des Partners, bevor es im gleichen Rhythmus mit den 6 Schlägen wieder von vorne losgeht. Steigerungsstufen gibt es dann im Quadrat, wenn 2 x 2 Zimmerer zeitversetzt klatschen. Der Brauch wird auch heute noch bei festlichen Anlässen gepflegt und wurde als großer Zimmererklatsch am Kapellplatz vor der Gnadenkapelle umringt von einer Zuschauerschar dargeboten.  
Auch Salutschüsse der Böllerschützen zeigten, dass das moderne Zimmererhandwerk traditionell verwurzelt ist.
Abschließend blieb noch Zeit, um Altötting und die Umgebung zu erkunden und erleben. Es war ein gelungenes Jahreshighlight an einem wunderbaren Ort, so das Fazit der Zimmerer. Wir freuen uns, den einen oder anderen Zimmerer bald wieder in Altötting begrüßen zu dürfen.

Impressionen vom Kapellplatz

Herzlich willkommen am Gnadenort

Für dieses Wochenende haben sich folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet, die wir in Altötting begrüßen:

Gereja St. Yohanes Penginjil / Jakarta (Indonesien), Germaringen PG, Moosach PV, Passau / PV Hacklberg, Kühbach / St. Magnus, München / Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks, München / Dompfarrei Zu Unserer Lieben Frau, Heinsberg / St. Nikolaus Waldenrath, Furth i.W., Irlbach / KDFB, Burgau / Mariä Himmelfahrt - KDFB, Stamsried-Strahlfeld, Salzburg (Österreich) / PGR St. Andrä, Hohenburg-Hausen-Utzenhofen-Hohenkemnath PG, Hirschaid, Laberweinting / St. Pankratius Grafentraubach, Eberfing / St. Laurentius - KDFB, München / PV Bogenhausen-Süd - Ministranten, Gruppe aus der Slowakei, Mertingen / St.Martin, Handenberg (Österreich), Ingolstadt-Oberhaunstadt / St. Peter und St. Willibald, Lamerdingen PG.

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Wallfahrern sowie Besuchern Altöttings, die mit Freunden oder Familie kommen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 33 / 22. - 28. Oktober 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 33  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 33 als PDF-Datei

Blick ins Jenseits

Eine junge Lehrerin verliert vollkommen unerwartet eine gute Freundin. Dieser plötzliche Verlust ist für Regina Stellner der Beginn einer Suche nach Antworten auf die Frage "Was kommt nach dem Tod?". Die gläubige Katholikin beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Tod und versucht so durch zahlreiche Fallbeispiele einen Blick ins Jenseits zu werfen. Bei ihren Recherchen stößt sie auf faszinierende Nahtoderfahrungen, die sie in einem Buch verarbeitet: "Dieses Buch soll einen Einblick darin geben, was Menschen bei solchen Erfahrungen erleben und wie sich ihr eigenes Leben und das Leben vieler anderer dadurch verändert", heißt es dazu auf dem Einband. Am Mittwoch, 23. Oktober 2019 wird Regina Stellner im Begegnungszentrum St. Christophorus in Altötting (Holzhauserstr. 25) einen Vortrag mit dem Thema "Nahtoderfahrungen - ein Blick ins Jenseits" halten und sich den Fragen der Zuhörer stellen. Herzliche Einladung die so intensive Frage, die uns alle irgendwie trifft und beschäftigt, gemeinsam mit der Autorin zu erörtern.

 

"adoratio" - Die Anmeldung ist wieder offen: Teilnahme in der Basilika St. Anna mit Live-Übertragung möglich!

Über 1.300 Anmeldungen für den Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens.

Vom 15. – 17.11.2019 lädt Bischof Dr. Stefan Oster SDB zu Adoratio nach Altötting ein.
Aufgrund der enormen Resonanz wird das Programm am Samstag live vom Kultur+Kongress Forum in die Basilika St. Anna übertragen, um weiteren Platz für Teilnehmer zu schaffen. Somit ist die Anmeldung für den Kongress wieder geöffnet und unter www.adoratio-altoetting.de und telefonisch unter 0851 393 5161 möglich.

Das Programm am Freitag und Sonntag findet komplett in der Basilika statt. Die Veranstalter bitten dringend um Anmeldung – nur so ist die Teilnahme an ausgewählten Workshops und ein reibungsloser Ablauf möglich.

Die Registrierung aller angemeldeten Teilnehmer findet am Freitag, 15.11.2019 ab 14.30 Uhr und am Samstag, 16.11.2019 ab 7:30 Uhr im Kultur+Kongress Forum statt.

„Noch sind es vier Wochen bis zu Adoratio in Altötting. Wir haben eine lange Warteliste und täglich viele Anrufe von Menschen, die unbedingt teilnehmen wollen“, so Ingrid Wagner.
Deshalb hat sich das Organisationsteam entschieden, nicht nur den kompletten Sonntag in die Basilika zu verlegen, sondern auch das Programm vom Samstag, das im Kultur+Kongress Forum stattfindet, live in die Basilika St. Anna zu übertragen.

„Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen kommen wollen und dass wir es ihnen jetzt ermöglichen können. Das stellt uns vor einige Herausforderungen, aber wir denken, dass das Anliegen des Kongresses es wert ist, diese anzunehmen, um vielen Menschen diesen Schatz unseres Glaubens wieder neu zugänglich zu machen und Wege aufzuzeigen, die eucharistische Anbetung zu fördern", so Ingrid Wagner.
Für wen die Anreise zu weit ist, der kann bei fast allen Programmpunkten trotzdem dabei sein, denn der Kongress wird live auf Radio Horeb und dem Fernsehsender EWTN übertragen.
Anmeldung und alle Informationen unter: www​.ado​ra​tio​-altoet​ting​.de.

Die Fakten:
Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens in Altötting vom 15. – 17.11.2019 in der Basilika St. Anna und dem Kultur+Kongress Forum.

Einladender: Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Passau

Neue Anmeldungen nur noch möglich für die Teilnahme in der Basilika St. Anna und ausgewählten Workshops:
- Programm am Freitag und am Sonntag für alle Teilnehmer in der Basilika St. Anna
- Samstag: Liveschaltung vom Kultur+Kongressforum in die Basilika St. Anna (Kultur+Kongressforum ist ausgebucht)

Teilnehmerbeitrag: 10 Euro
Registrierung: Freitag, 15.11.2019 ab 14.30 Uhr im Kultur+Kongress Forum und Samstag, 16.11.2019 ab 7.30 Uhr

Liveübertragung: Radio Horeb und Fernsehsender EWTN

Alle Infos: www.adoratio-altoetting.de

Text: Pressestelle Bistum Passau Medien und Kommunikation

Heilung der blutflüssigen Frau

Eine wundervolle Erzählung, die Lukas für uns aufgeschrieben hat: "Während Jesus auf dem Weg war, drängten sich die Menschen eng um ihn. Da war eine Frau, die schon seit zwölf Jahren an Blutfluss litt, ihren ganzen Lebensunterhalt für Ärzte aufgewandt hatte und von niemandem geheilt werden konnte.
Sie trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes. Im gleichen Augenblick kam der Blutfluss zum Stillstand. Da fragte Jesus: Wer hat mich berührt? Als alle es abstritten, sagte Petrus: Meister, die Leute zwängen dich ein und drängen sich um dich. Jesus erwiderte: Es hat mich jemand berührt; denn ich fühlte, wie eine Kraft von mir ausströmte. Als die Frau merkte, dass sie nicht verborgen bleiben konnte, kam sie zitternd herbei, fiel vor ihm nieder und erzählte vor dem ganzen Volk, warum sie ihn berührt hatte und wie sie sofort geheilt worden war. Da sagte er zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden!" (Lukas 8, 42b - 48) Mit weiteren Heilungserzählungen über die Heilung als Bereitschaft der Lebenshingabe und über Streicheleinheiten hat P. Siegbert Mayer OFMCap seine Katechese mit einprägsamen Bildner hinterlegt und die Zuhörer zum Nachdenken angeregt.

Für alle, die die Katechese nochmals hören möchten, oder die nicht zur Katechese kommen konnten, aber sich von den Ausführungen gerne inspirieren lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese als Audio-Datei festgehalten:

Weiter zur Impuls-Katechese zum Nachhören...

Der dankbare Samariter
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"Und es geschah auf dem Weg nach Jerusalem: Jesus zog durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu auf das Angesicht und dankte ihm. Dieser Mann war ein Samariter. Da sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet." Dieser Bericht ist im Evangelium nach Lukas in Kapitel 17,11-19 zu lesen und Ausgangspunkt für die Überlegungen und Hinführungen von Br. Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap bei der Impuls-Katechese am Samstag, 19. Oktober 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks (Kapellplatz 18):
Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.
Der Eingang über die Kapuzinerstraße ist ab ca. 14.50 Uhr geöffnet.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

 

Mutter Gottes
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"Warum sagen wir Mutter Gottes und nicht Mutter Jesu? In der Vergangenheit hatten manche verlangt, man möge sich eben darauf beschränken; aber die Kirche hat daran festgehalten: Maria ist Mutter Gottes. Dafür dürfen wir dankbar sein, denn diese Worte enthalten eine wunderbare Wahrheit über Gott und über uns" so sagte Papst Franziskus.

Mit und durch Maria können wir also Gott besser erkennen. Sie ist wie ein Fenster, dass uns auf unseren Seiens-Grund blicken lässt. Wir sind von Gott, für Gott und auf Gott hin geschaffen. Weil Gott aber die Liebe selbst ist, sind wir somit für die reine Liebe geschaffen. Aus Liebe ist Gott Mensch geworden wie wir, um uns zu erlösen und zu befreien. Halten wir an dieser hoffnungsvollen und segensreichen Botschaft fest. Wenden wir uns an die Mutter Gottes, damit sie uns diese Wahrheit über Gott und uns in Liebe begreifen hilft und wir unter ihrem Schutzmantel sicher durch das irdische Leben zur Ewigen Heimat bei Gott geleitet werden.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an die Mutter Gottes.  

Um 11.50 Uhr beten wir gemeinsam den Angelus als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr sind alle nochmals vor die Gnadenkapelle zur Marienandacht eingeladen.
Im Anschluss wird der priesterliche Einzelsegen am Gnadenaltar erteilt.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

 

Ein herzliches Grüß Gott....

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:

Vierkirchen / KDFB, Dorfen / Barmherzige Brüder - gem. Behindertenhilfe Algasing / Malseneck, Peiting / St. Michael, Ahrain-Altheim PG, Inchenhofen/Hollenbach PG, Bruck / St. Ägidius - KAB, Nabburg / St. Johannes Baptist und Schwarzenfeld / KDFB, Wald-Zell PG, Ehingen-Dächingen / Donau / Zur Schmerzhaften Mutter, Arnstorf / KDFB, Schnaittenbach-Kemnath PG, Kirchdorf bei Kelheim / St. Elisabeth, Tagmersheim-Rögling-Ammerfeld PR, München / St. Joseph, Reichenkirchen / Maria Thalheim PV, Teisnach-Patersdorf PV, Ensdorf / Opf. - St. Jakobus d.Ä., Grafing / Firmlinge, Finning / Hl. Kreuz und Mariä Schmerzen, Schönbrunn / Geistliches Zentrum der Franziskanerinnen, Wittibreut / Rottaler Reserviesten (20. Mal), Gottfrieding / St. Stephan, Maria Bildeich / Gruppe Pfalz, Munderkingen / Walk-Reisen, Innsbruck (Österreich) / Pilgerbüro der Diözese - Tiroler Sonntag, Heßdorf-Hannberg / Geburt Mariens, Dietmannsried / Arnold-Reisen, München / Slowakisch griech.-kath. Gemeinde, Ampfing PV, Obertaufkirchen PV, Großaitingen / St. Nikolaus, Spiegelau PV, Gruppe aus Japan

Unser Willkommensgruß gilt ebenso allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Wallfahrern und Besuchern, die allein, zu zweit oder mit Familie und Freunden kommen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Weiter zur Bildergalerie mit Impressionen vom Kapellplatz

Wallfahrtsprogramm Nr. 32 / 15. - 22. Oktober 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 32  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 32 als PDF-Datei

Interview mit einem Engel

Eine Nachlese zu 550 Jahre „Friedhofskirche“ St. Michael in Altötting – Hauptfest der Michaelibruderschaft am 29. September 2019

Das Hauptfest der Michaelibruderschaft am Festtag der hl. Erzengel Gabriel, Michael und Raphael, 29. September, in Altötting war zur Freude von Diakon Thomas Zauner verhältnismäßig gut besucht – wohl aus einem besonderen Grund: vor 550 Jahren wurde die „Friedhofskirche“ und „Bruderschaftskirche“ an der Neuöttinger Straße dem hl. Erzengel Michael geweiht, kann somit heuer Jubiläum feiern. Neben Rosenkranzgebet, Eucharistischer Anbetung und Aufnahme neuer Mitglieder hat Diakon Zauner über die nachdenkenswerte Erzählung des Autors Thomas Hirsch-Hüffell  gepredigt, der eine folgenschwere Verabredung traf, nämlich ein „Interview mit einem Engel“. Dass so ein Engel als Überbringer göttlicher Botschaften anders kommt als gedacht, dass auch die himmlischen Antworten auf irdische Fragesteller nicht eindeutig ausfallen, sondern eher ein Auftrag sind, selber verantwortungsbewusst zu handeln, denn: „Wir können aus allem etwas machen!“ und dass letztendlich kein Weg an der Gottesmutter Maria vorbeiführt, denn die direkte Botschaft des Engels an den Autor und uns alle lautet: „Schau lieber an, was Maria gehört hat. Dass in ihr und allen Gott wohnen kann!“
Was Diakon Thomas Zauner besonders gefreut hat, dass sich unter den Neuaufnahmen  zur Michaelibruderschaft ein ganz junges Mitglied, der kleine Johannes Paul (9 Wochen) aus Cham/Opf. und dessen Eltern befanden.

Text und Foto: R. Dorfner

Weiter zum Altöttinger Liebfrauenboten - Die katholische Sonntagszeitung und das Fenster zur Wallfahrt Altötting

Der gestohlene Segen
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Nach vielen leidvollen Jahren durch Krankheit und sozialer Not setzte eine Frau mutig all ihren Glauben "auf eine Karte" und berührte den Saum des Gewandes von Jesus. Alle Ärzte konnten ihr in den letzten 12 Jahren nicht helfen und sie galt als unheilbar, von Gott gestraft. Die Frau ließ sich die Hoffnung auf Heilung aber dennoch nicht nehmen. Sie vertraute ganz darauf, dass Jesus sie heilen kann und wird. Selbst wenn sie nur seine Kleidung berührte, versprach sie sich Hilfe. Jesus wollte aber, dass sie sich öffentlich dazu bekannte und nicht nur still & leise - also ganz "privat" - die Zuwendung Gottes annimmt. Sein Tun ist immer auf die größere Ehre Gottes und auf das Heil für alle Menschen angelegt. Gott spricht jeden von uns persönlich an, aber alles Tun und Wirken ist immer für alle Menschen da. Gottesliebe und Nächstenliebe gehören untrennbar zusammen. Unser Glaube und unser Gebet wirkt sich auf alle Menschen aus. Die biblische Erzählung von der "Heilung der blutflüssigen Frau" ist die Grundlage für die Katechese von Br. Siegbert Mayer OFMCap am Samstag, 12. Oktober 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks. Mit seinen Ausführungen möchte er zum Nachdenken anregen und Impulse für das Glaubensleben im Alltag geben.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks (Kapellplatz 18):
Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.
Der Eingang über die Kapuzinerstraße ist ab ca. 14.50 Uhr geöffnet.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Kirchenmusikprogramm für Oktober und November 2019
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Das Kirchenmusikprogramm für Oktober und November 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting - Oktober 2019

Kirchenmusik in Altötting - November 2019

59. Hallertauer Fußwallfahrt von Wolnzach nach Altötting
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Am 4. Oktober 2019 hat sich der Hauptzug der Pilger um 3 Uhr früh in Wolnzach auf den Weg gemacht, ebenso um 3.30 Uhr in Mainburg und um 4.30 Uhr in Koppenwall. Bereits einen Tag vorher sind in Gundelsdorf die Pilger losmarschiert. Alle haben das gleiche Ziel vor Augen: nach rund 115 km Fußweg am Sonntag, 6. Oktober, in Altötting zur Mittagszeit um die Gnadenkapelle in die Basilika St. Anna zu ziehen. Es ist 59. Fußwallfahrt aus der Hallertau zur Gnadenmutter ins oberbayerische Altötting.
Als sich 1961 die ersten Wallfahrer aufmachten, um zu Fuß nach Altötting zu pilgern, war der Weg noch unbekannt. Anstoß für den beschwerlichen Weg war eine Bitte um schönes Wetter: Wenn am Jugendbekenntnistag schönes Wetter sei, versprachen die Dekanatsjugendführer(in) gemeinsam mit dem Benefiziat zum Dank nach Altötting zu gehen. Der Regen hat aufgehört und im Herbst lösten sie ihr Versprechen ein. Es schlossen sich andere mit ihren je eigenen Gelöbnissen an. So machten sich 11 Personen erstmals auf den Weg. Mit dabei ein Kriegsteilnehmer, der heil aus der Gefahr einer für ihn ausweglosen Situation kam und für diese Rettung die Wallfahrt gelobte. Trotz der Strapazen und Schwierigkeiten waren es im Jahr darauf bereits 51 Pilger und 1964 schon 252 Pilger, die sich auf den dreitägigen Weg machten. Die Wallfahrer wurden in Gruppen eingeteilt, die Quartiere vorab organisiert und die Gruppenführer und Ordner wussten bereits, wo es lang geht. Durch die gute Organisation fanden sich immer mehr ein, die sich den Pilgerführern anschlossen. 2019 waren es 1.218 Pilger und Pilgerinnen, die wir gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Verwandten am Kapellplatz begrüßen durften. Die Pilgermesse, den Höhepunkt einer jeden Wallfahrt, feierten die Hallertauer in der Basilika St. Anna. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst blieb noch Zeit, um sich zu stärken und das Ziel Altötting zu erleben. "Wer einmal mitgeht, geht immer wieder - solange es irgendwie geht" erklärte ein Teilnehmer. Also Vorsicht: beim Wallfahren besteht "Suchtgefahr"! Getragen vom gemeinsamen Gebet ist die Gemeinschaft am Weg und insbesondere am Ziel ein bewegendes Erlebnis, dass an den strahlenden Gesichtern und an so manchen Freudentränen abzulesen war. Ein paar Impressionen vom Einzug in Altötting haben wir mit der Kamera festgehalten.

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Schlagzeilen mit Botschaft

Eine Sensation ist zu allen Zeiten der Geschichte die Rückkehr eines Toten ins Leben. Ein toter Junge lebt wieder, weil der Herr Mitleid mit der Mutter hat. Lukas berichtet davon in seinem Evangelium. In Altötting "wiederholte" sich 1489 das Wunder in einer abgewandelten Weise. Der kleine Junge ertrinkt im Bach und wird am Marienaltar der verzweifelten Mutter zurückgeschenkt. Nur Gott selbst hat die Macht über Leben und Tod. In Nain hat sich vor 2000 Jahren Jesus als Kyrios, als Herr, gezeigt. Das Signal des Glaubensschülers bringt es auf den Punkt: Ein großer Prophet ist unter uns auferstanden. Für alle, die die Katechese nochmals hören möchten, oder die nicht zur Katechese kommen konnten, aber sich von den Ausführungen gerne inspirieren lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese als Audio-Datei festgehalten:

Weiter zur Impuls-Katechese "Auferweckung eines jungen Mannes in Nain"...

 

Gegrüßet seist Du, Maria
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Papst Franziskus wiederholt immer wieder seine Einladung an alle "auf die Gottesmutter zu schauen und ihre christliche Haltung zu verinnerlichen, damit unser Leben dem Leben ihres Sohnes Jesus immer ähnlicher wird." In der Verehrung der Gottesmutter Maria folgt er den Spuren seines päpstlichen Namenspatron. Auch Franz von Assisi war von einer tiefen marianischen Frömmigkeit geprägt. Maria nimmt einen wichtigen Platz im Gebetsleben von Franziskus ein. Ihre Verehrung ist eingebettet in die Verehrung Gottes. Gott ist der Geehrte, der Erhabene, der Heilige; an seiner Heiligkeit aber hat Maria Anteil. Ein besonderes "Volksgebet" ist der Engel des Herren, bei dem dreimal Maria gegrüßt wird. Er wird auch als das kürzeste "Volksbrevier" bezeichnet. Durch das Gebetsläuten werden wir eingeladen zum Innehalten, um in Stille unser Herz "himmelwärts" zu Gott, unserem Vater, auszurichten.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, Unsere Liebe Frau. Um 11.50 Uhr beten wir gemeinsam den Angelus als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr sind alle nochmals vor die Gnadenkapelle zur Marienandacht eingeladen.
Im Anschluss wird der priesterliche Einzelsegen am Gnadenaltar erteilt. Durch die Auflegung der geweihten Hände wird die Zuwendung Gottes spürbar. Der Zuspruch Gottes hilft uns, seine rettende Liebe und Barmherzigkeit zu erfahren und allen erfahrbar zu machen. Wir haben als getaufte Christen den Auftrag, sein Licht in die Welt leuchten zu lassen. Durch die Gaben des Heiligen Geistes können wir mutig und entschlossen das Evangelium bezeugen, die Frohbotschaft verkündigen und so unsere missionarische Verantwortung für seine Kirche tragen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag - Rosenkranzfest

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
An diesem Sonntag begeht die Wallfahrtsstadt in feierlicher Weise das Rosenkranzfest, um damit den Stellenwert und die spirituelle Bedeutung des Rosenkranzgebetes in der über 500-jährigen Wallfahrtsgeschichte bis herein in die Gegenwart zu dokumentieren: Millionenfach wurde dieses Gebet von den Pilgern auf dem Weg und hier am Ziel schon gebetet immer mit der Erfahrung, dass damit eine besondere Gotteserfahrung, Stärkung und Tröstung verbunden sind. Worin besteht das Wesen des Rosenkranzes? Wir betrachten gleichsam an der Hand der Muttergottes die Mysteria, die Geheimnisse Jesu Christi: Im freudenreichen RK die Geheimnisse um seine Menschwerdung, im lichtreichen RK die Geheimnisse seines öffentlichen Wirkens, im schmerzhaften RK die Geheimnisse seines heilbringenden Leidens und Sterbens und im glorreichen RK schließlich die Geheimnisse seiner Auferstehung, Himmelfahrt und Geistsendung; es ist das klassische kontemplative Gebet: Man schaut liebevoll auf Jesus mit den Augen des Glaubens, man wird von Dankbarkeit und geistlicher Zuneigung erfüllt und findet zugleich Antworten auf seine eigenen Probleme, Sorgen und Anliegen verbunden mit innerer Festigung und Ermutigung. Meine Erfahrung ist, dass nach dem Rosenkranzgebet die Welt anders aussieht: Die Farben lichten sich auf, Stolpersteine verschwinden, Lösungen deuten sich an, auch für Probleme, die bislang unlösbar erschienen. Ich möchte alle Pfarrmitglieder ermutigen, sich ganz persönlich, besonders aber auch in der Familie und in kleinen Gruppen um eine gute Beziehung zum Rosenkranzgebet zu bemühen. Ein wichtiges Anliegen und eine besondere Verantwortung Altötting ist es, die Kinder und Jugendlichen altersgerecht und begeisternd zum Rosenkranzgebet hinzuführen, z. B. im Religionsunterricht und in der pfarrlichen Jugendarbeit. Besonders danke ich für den wöchentlichen Kinder-RK in der Heiligen Kapelle jeden Freitagnachmittag und wünsche ihm auch in der Zukunft ein gutes Gelingen. Möge die Gnadenmutter von Altötting unser Mühen mit ihrer Fürsprache begleiten und segnen. Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: Matthias Jung

Altöttinger Nachlese: Franz von Assisi
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Der Heilige Franz aus Assisi hat seine Verbindung zu Gott in ausdrucksvollen Bildern zu vermitteln gewusst. Sein Sonnengesang ist unvergesslich: der Hymnus zum Dank für die Schöpfung als Lobpreis auf Gott ist auch sieben Jahrhunderte später noch in aller Munde. Selbst als er von Bruder Tod umarmt wurde, hat der Heilige dies dankbar angenommen und "inszeniert". In seinen letzten Stunden auf Erden hat er sich in voller Lebensfreude von seinen Brüdern verabschiedet und sich so ganz bewusst auf die Begegnung mit Gott, unserem Schöpfer und Vater, vorbereitet. Die Feier seines Transitus, also seines Hinübergangs in die Ewige Heimat, und sein Geburtstagsfest im Himmel am 4. Oktober wurde auch bei den Kapuzinern in Altötting als Teil der Franziskanischen Weltfamilie ergreifend gefeiert. Für die musikalische Umrahmung der Transitusfeier habe die Altöttinger Kapellsingkaben und die Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager gesorgt. Der Guardian der beiden Kapuzinerklöster, Pater Norbert Schlenker OFMCap hat die Predigt gehalten, die wir gerne gemeinsam mit der Trasitusfeier als Impuls zur Nachlese veröffentlichen:

Weiter zur Transitusfeier 2019 in St. Konrad ....

Weiter zur Predigt von P. Norbert zum Franziskusfest 2019 ....
 

Fotos: Roswitha Dorfner - Vielen Dank für die schönen Aufnahmen!

Aus der Schatzkiste in der Michaelikirche
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Die Altöttinger Friedhofskirche ist dem Heiligen Erzengel Michael geweiht, der als Kirchenpatron wunderbar passend ist. Das Kirchengebäude ist schon lange Bestandteil des Altöttinger Stadtbildes. Im Innenbereich findet der Gläubige nicht nur Ruhe zum Gebet, sondern auch die liebevoll gestalteten Jahreskrippen mit Szenen aus der Bibel. Kripperlbauer Thomas Randl hat im aktuellen Bild den reichen Fischfang thematisiert. Grundlage für das "Figurenbild" war der Bericht des Evangelisten Lukas im 5. Kapitel: "Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen. Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen. Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr! Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten; ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie zogen die Boote an Land, verließen alles und folgten ihm nach."

Für Gott ist nichts unmöglich. Wenn wir auf seine Zusage vertrauen, können wir unsere Talente entfalten und so reiche Frucht für sein Reich bringen. Sein Lohn für unser Mühen wird überreich sein. Wie Petrus für seinen Glauben gegen jede Vernunft an Jesu Wort festhielt, seine Sünden durch das wirkmächtige Handeln Gottes erkannt und schlussendlich zum Menschenfischer, ja zum Fels für seine Kirche wurde, soll uns anregen, über unser Leben nachzudenken. Lasse ich mich vom vertrauenden Glauben tragen? Ist mein Blick auf die ewige Heimat im Himmel ausgerichtet? Weiß ich, dass ich auf Erden eine Mission habe, die mir in der Taufe grundgelegt wurde? Lebe ich so, dass auch andere durch mich zur Freude am Glauben finden?

Entdecken Sie die bildliche Darstellung aus der Schatzkiste der Bibel in der St. Michaelskirche. Ein Besuch lohnt sich!

Wallfahrtsprogramm Nr. 31 / 08. - 14. Oktober 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 31  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 31 als PDF-Datei

Ich frage mich....
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Ein Ansatz, um sich in die Vielschichtigkeit der Bibel zu vertiefen und die Heilige Schrift zu lesen, ist nachzufragen. Die Gedanken und die Gruppen zu hinterfragen, um die Situation rund um Jesus zu erkennen. Warum hat Jesus so gehandelt? Was will mir Gott durch die Erzählung der Heilung des Gelähmten hier und heute sagen? Unsere Gemeindereferentin Tanja Stadler schaut genau auf die Szene, wie sie Markus in Kap. 2, 1-12 schildert. Sie lädt alle ein, mit ihr auf Spurensuche zu gehen. Eine Spur, die über die Zeitspanne hinweg in mein Leben führt: Heilung durch Sündenvergebung? Vor Jesus ins Gebet zu treten, lässt uns seinen Plan für unser Heil erkennen und uns spüren, wie er uns annimmt - so wie wir sind: Ohnmacht, suchend, fragend, stauend, hoffend. Wo fragt mich Jesus an?

Für alle, die die Katechese nochmals hören möchten, oder die nicht zur Katechese kommen konnten, aber sich von den Ausführungen gerne inspirieren lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese als Audio-Datei festgehalten:

Weiter zur Impuls-Katechese von Tanja Stadler

Jesus und die Witwe
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Südwestlich des Berges Tabor, an der Grenze zwischen Galiläa und Samarien liegt die Kleinstadt Nain. Vor 2000 Jahren starb dort ein junger Mann und seine verwitwete Mutter war untröstlich. Warum aber sprechen wir heute noch über das Ereignis? Wir wissen von dieser Tragödie, weil der Evangelist Lukas im 7 Kapitel über die Erweckung eines jungen Mannes in Nain berichtet:
Und es geschah danach, dass er in eine Stadt namens Naïn kam; seine Jünger und eine große Volksmenge folgten ihm. Als er in die Nähe des Stadttors kam, siehe, da trug man einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht! Und er trat heran und berührte die Bahre. Die Träger blieben stehen und er sagte: Jüngling, ich sage dir: Steh auf! Da setzte sich der Tote auf und begann zu sprechen und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück. Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns erweckt worden: Gott hat sein Volk heimgesucht. Und diese Kunde über ihn verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum. (Lk 7,11-17)

Jesus wendet das traurige Schicksal der Witwe und wandet ihre Tränen in Freude. Das Schicksal der Witwe und die liebende Zuwendung Gottes bewegt das ganze Volk - damals wie heute. Die biblische Heilungsgeschichte der "Auferweckung eines jungen Mannes in Nain" ist das Thema der Impuls-Katechese, die unser stellv. Wallfahrtsrektor und Guardian P. Norbert Schlenker OFMCap am Samstag, 05. Oktober 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten wird.

Zur Einstimmung gibt es die Bibel einfach erzählt als Video: Die Auferweckung eines jungen Mannes in Nain

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks (Kapellplatz 18): Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.
Der Eingang über die Kapuzinerstr. ist ab ca. 14.50 Uhr geöffnet.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Altöttinger Wallfahrt am ersten Wochenende im Oktober

Herzlich willkommen heißen dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen:

Bogen-Pfelling, Mantel-Neunkirchen PG, Indonesien / Diözese Palangkaraya, Guteneck / PG Altendorf-Weidenthal, Immenreuth / Herz Jesu, Oberviechtach - Neuburg v. W. / Dekanatswallfarht, Adelsried / MC Augsburg und Umgebung, Cham / MMC, Wolfsegg / Christ König, Augsburg / St. Konrad - PG Oberhausen-Bärenkeller, Regensburg-Reinhausen / St. Josef, Maxhütte-Haidhof / Leonberg - St. Leonhard, Hainsfarth / St. Andreas, Innernzell-Schöfweg-Langfurt PV, Simbach/Inn - Jugendwallfahrt, Königsmoos / St. Maximilian, Prag (CZ), Pfarrkirchen PV, Neumarkt / St. Veit / Wiesbach-Egglkofen, Toporzyk (Polen), Gruppe aus Südkorea, Eichenried / Kath. Frauengemeinschaft, Arnbruck / St. Bartholomäus, Neusorg-Pullenreuth PG, Gruppe aus USA, Bad Bocklet / PG Heiliges Kreuz - Gebetskreis, Jugendgebetskreis Nightfire, Ottnang-Bergern (Österreich) / Familienwallfahrt Bruckmühl, Tegernheim / Mariä Verkündigung, Regensburg / St. Albertus Magnus, Tiefenbach / KDFB Treffelstein, Hermgiersdorf / PG Sandsbach-Semerskirchen, Stubenberg / PV Ering am Inn, Freyung-Kreuzberg-Ringelai PV, Obergünzburg / St. Martin, Trausnitz-Weihern-Hohentreswitz SE, München-Freimann / PV St. Albert - Allerheiligen, Huglfing PV, Tegernbach / Mariä Himmelfahrt - Senioren, Pfatter-Geisling / Sarchinger Fußwallfahrt, Wachenroth / St. Gertrud, Niederwinkling / Pummer-Reisen, Wolznach / 59. Hallertauer Fußwallfahrt, Gernsheim / Rhein (Bistum Mainz), Wiesau / St. Michael, Egling / Paar - PV St. Vitus, Hilpoltstein-Jahrsdorf / Krankenpflegeverein, Laaber / Senioren, Au bei Bad Aibling, Donaustauf / KDFB, Maxhütte-Haidhof / KDFB Rappenbügel, Großkarolinenfeld-Tattenhausen PV.

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen sowie den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Schutzengeln sind Wegbegleiter

"Einem jedem der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen." hat bereits Basilius der Große (Kirchenvater um 330-379) gelehrt. Seine Weisheit findet ihr Echo auch im Psalm 91: Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einem Stein stößt. Die Existenz der Engel ist eine Glaubenswahrheit.
Gott ist der Schöpfer der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Die Bibel und die christliche Überlieferung erzählen von einer unendlichen Schar von Engeln, die Gottes Angesicht schauen. Sie gehören zur himmlischen Welt und wirken auf vielfältige Weise. Den Menschen lassen sie Gottes Herrlichkeit und seine Zuwendung aufscheinen. Gott sendet sie als seine Boten. Sie geleiten die Menschen auf ihrem Weg zu Gott. (vgl. GL 538)
Auch Kardinal Rainer Maria Woelki ist überzeugt, dass jeder von uns einen hat, der da ist, wenn man ihn braucht. Jemanden der Schutz und Halt gibt in unsicheren Zeiten. Aber heute, so der Kardinal nennt man den früheren Schutzengel Bodyguard.
Als rein geistige Geschöpfe haben Engel Verstand und Wille, aber keinen sichtbaren Körper. Jeder Mensch bekommt von Gott einen Schutzengel, den wir um Hilfe bitten sollen und können. Don Bosco unterstrich die Aufforderung, unseren "Bodyguard" um Hilfe zu bitten "Der Wunsch unseres Schutzengels, uns zu helfen, ist weit größer als unser Wunsch, uns von ihm helfen zu lassen!"

Heiliger Schutzengel mein,
lass mich dir empfohlen sein;
in allen Nöten steh' mir bei
und halte mich von Sünden frei.
An diesem Tag (in dieser Nacht),
ich bitte dich,
beschütze und bewahre mich. Amen

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Oktober 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für den missionraischen Auftrag iin der Kirche:
Der Heilige Geist möge einen mutigen missionarischen Aufbruch in der Kirche entfachen.

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst

Oktober - eine außerordentliche Zeit für die Mision

Papst Franziskus hat den Monat Oktober als außerordentlichen Missionsmonat ausgerufen und unter das Thema "Getauft und gesandt: die Kirche Christi auf Mission in der Welt" gestellt. Wir sind reich, weil wie Kinder Gottes sind. Diesen Reichtum dürfen und müssen wir weiterschenken und damit alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit und zur Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit gelangen. Jeder Getaufte ist eine Mission. Die Botschaft von Papst Franziskus geht uns somit alle an.

Zum Nachlesen ist hier der Link zur Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag 2019

Die Videobotschaft unseres Heiligen Vaters: Missionarischer Frühling in der Kirche

Gebet zum Außerordentlichen Monat der Weltmission:

Unser Vater im Himmel,
als Dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, von den Toten auferstand,
hat er seinen Jüngern den großen Auftrag gegeben:
„Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.“
Du erinnerst uns daran,
dass wir kraft unserer Taufe
an der Mission der Kirche teilhaben und für sie Verantwortung tragen.
Schenke uns die Gaben des Heiligen Geistes,
um mutig und entschlossen das Evangelium zu bezeugen.
Die Mission, die Christus seiner Kirche anvertraut hat,
ist noch lange nicht vollendet.
Deshalb bitten wir Dich
um neue Ideen und um wirksame Formen,
um Leben und Licht in die Welt von heute zu tragen.
Hilf uns, allen Völkern die rettende Liebe und die Barmherzigkeit
Jesu Christi erfahrbar zu machen,
der mit Dir lebt und herrscht
in der Einheit des Heiligen Geistes
jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Papst Franziskus

 

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe (Orgel / Volksgesang)
                                                               Zelebrant/Prediger: Kaplan Michael Osterholzer
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken: Stiftskanonikus Johann Palfi
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrrer Prälat Günther Mandl und Stiftskanoniker Elmar Heß
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Roman Blasikiewicz
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)

Foto: R. Dorfner

Altöttinger erleben - Impressionen vom Kapellplatz
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29.09.2019 - Dieses Wochenende war in Altötting wieder einiges los. Wallfahrtsgruppen aus ganz Bayern, Österreich und der Schweiz haben sich bei der Gnadenmutter eingefunden. Maria im Blick, der Heilige Bruder Konrad als Vorbild und Jesus als Ziel. Dabei wurden auch die himmlischen Boten Gottes, die heiligen Engeln um Hilfe angefleht. Von der Priesterweihe der Gemeinschaft Familie Mariens haben wir bereits berichtet. Bayerisch traditionell hat der 44. Altöttinger Kirta mit dem Auszug zum Dultplatz begonnen. Stimmungsvoll haben die Urkainer in ihrem byzantinischen Ritus der Gnadenmutter gehuldigt. Erntedank, das 90-Jahre-Jubiläum der Neueröffnung des Kollegiatstifts St. Rupertus (Bericht folgt) und das Hauptfest der Michaelibruderschaft rundeten das vielfältige Programm ab. Als Erinnerung an zwei wunderbar bunte Herbsttage haben wir ein paar Eindrücke am Kapellplatz mit der Kamera festgehalten.

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Erzengelfest - Die "Chef"-Boten der Liebe Gottes
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"Das biblische Wort für Engel bedeutet „Bote“: nach Hebr 1,14 sind die Engel Geister, die im Dienst Gottes stehen und die er denen zu Hilfe schickt, die gerettet werden sollen. Im Alten Testament werden die Engel auch als „Heilige“ oder als „Söhne Gottes“ bezeichnet. Unter ihnen werden die Kerubim und die Serafim (Einzahl: Kerub und Seraf) besonders hervorgehoben. Einzelne werden mit Namen genannt: Michael („Wer ist wie Gott?“). Gabriel („Kraft Gottes“ oder „Held Gottes“), Rafael („Gott heilt“). Das heutige Engelfest ist ursprünglich das Weihefest der Kirche des hl. Michael an der Via Salaria in Rom. Mit Michael zusammen werden jetzt auch Gabriel und Rafael gefeiert, die im früheren Kalender eigene Gedenktage hatten (24. März und 24. Oktober)." Die Erklärung stammt aus der Schott-Tageliturgie.

Wir Christen glauben, dass Gott die für uns unsichtbare Welt ebenso geschaffen hat wie die Erde und es die Engel als Lebewesen wirklich gibt. Engel beschützen, verkünden und heilen. Sie sind spielen in der Bibel als von Gott gesandte Geistwesen entscheidende Rollen. Ob am Grab nach der Auferstehung, in der Wüste als Jesus fastete oder im Traum des Heiligen Josefs. Für die Berichterstatter sind die Engel in der Bibel genauso real wie wir Menschen. Der Erzengel Gabriel wurde nicht zuletzt auch zur Jungfrau Maria nach Nazareth gesandt, um die wichtigste Botschaft überhaupt zu überbringen: Gott will Menschen werden. Und natürlich auch um mit dem FIAT der Jungfrau als Antwort zu Gott zurückzukehren. Der Erzengel Michael ist der große Kämpfer für Gott und Bezwinger des Bösen. Er besiegte im Himmel den Drachen, der auch Teufel genannt wird, und hat ihn auf die Erde hinabgestoßen. Im Jahr 955 hat er bei der Schlacht am Lechfeld den christlichen Truppen geholfen haben, die heidnischen Ungarn zu schlagen. Dafür wurde der Erzengel Michael zum Schutzpatron des Heiligen Römischen Reiches (und in Folge für Deutschland) erhoben. Raphael ist sozusagen der "Chef der Schutzengel". Im Alten Testament ist dem Erzengel Raphael ein ganzes Buch gewidmet: Tobit. Das Gebet von Tobias wird erhört: Raphael wird zum Helfer und Begleiter auf Reisen, er heilt Sara, vertreibt die Dämonen und gibt Tobit sein Augenlicht wieder. Deshalb ist Raphael bis heute der Patron der Reisenden und Kranken.

Wenden wir uns im Gebet an die drei Engelsfürsten, die großen und mächtigen Vermittler zwischen Gott und den Menschen:

Allmächtiger, ewiger, dreieiniger Gott!
Ehe wir deine Diener, die heiligen Engel, beschwören, fallen wir vor dir auf die Knie nieder und beten dich an, Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Du seist gelobt und gepriesen in Ewigkeit!
Alles, was du geschaffen, möge dich anbeten und lieben und dir dienen, du heiliger, starker, unsterblicher Gott!
All ihr neun Chöre der seligen Geister - eilet, uns zu helfen
Ihr Engel des Lebens
Ihr Engel der Kraft des Wortes Gottes
Ihr Engel der Liebe
Ihr unsere besonderen, uns von Gott gegebenen Begleiter

Heiliger Erzengel Michael, du Fürst der himmlischen Heerscharen, du Besieger des höllischen Drachen, du hast von Gott die Kraft und die Macht erhalten, durch die Demut den Hochmut der Mächte der Finsternis zu vernichten!
Wir beschwören dich, verhilf uns zu einer wahren Demut des Herzens, zu einer unerschütterlichen Treue, den Willen Gottes immer zu erfüllen, zu einem Starkmut in Leid und Not. Hilf uns zu bestehen vor dem Richterstuhle Gottes.

Heiliger Erzengel Gabriel, du Engel der Menschwerdung, du getreuer Bote Gottes, öffne unsere Ohren auch für die leisen Mahnungen und Lockrufe des liebenden Herzens unseres Herrn.
Sei uns immer vor Augen, wir beschwören dich, dass wir das Wort Gottes recht verstehen, ihm nachgehen und gehorchen und das vollbringen, was Gott von uns will. Verhilf uns zu einer wachen Bereitschaft, dass uns der Herr, wenn er kommt, nicht schlafend finde.

Heiliger Erzengel Raphael, du Liebespfeil und Arznei der Liebe Gottes! Verwunde, wir beschwören dich, unser Herz durch die brennende Liebe und lasse diese Wunde nie heilen, damit wir auch im Alltag immer auf dem Weg der Liebe bleiben und durch die Liebe alles überwinden.

Helft uns, ihr großen heiligen Brüder, Mitknechte vor Gott. Schütztet uns vor uns selbst, vor unserer eigenen Feigheit und Lauheit, vor unserer Ichsucht und Habsucht, vor unserem Neid und Misstrauen und unserer Gier nach Sattwerden, Annehmlichkeiten und Anerkannt sein.
Löst uns von den Fesseln der Sünde und Anhänglichkeit an Irdisches.
Nehmt uns die Binde von den Augen, die wir uns selber umgetan haben, damit wir die Not um uns nicht zu sehen brauchen und geruhsam uns selbst betrachten und bemitleiden können.
Setzt uns den Stachel der heiligen Unruhe nach Gott in unser Herz, damit wir nicht aufhören, Gott zu suchen in Sehnsucht und Reue und Liebe.
Helft uns im Kampfe mit den Mächten der Finsternis, die uns heimlich umschleichen und bedrängen.
Helft uns, dass niemand von uns verlorengehe und wir einmal jubelnd in ewiger Seligkeit vereint seien.
Auch du, Maria, Königin der Engel, nimm unser Flehen zu deinen Dienern gnädig an und leite es weiter, du Mittlerin der Gnaden, zum Thron des Allerhöchsten, auf dass wir Gnade, Rettung und Hilfe finden. Amen.

Maria, Königin der Engeln

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns um 14 Uhr gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting an Unsere Liebe Frau. Maria, die Königin der Engel bitten wir, dass sie unser Flehen gnädig annimmt und als Mittlerin der Gnaden zu Thron des Allerhöchsten weiterleitet, auf dass wir Gnade, Rettung und Hilfe finden.  

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Als Christen haben wir den Auftrag, in der Welt durch unser Leben den Glauben an den Dreieinen Gott zu verkünden. Durch den Segen erhalten wir Kraft und Stärke für unseren Alltag, damit wir unseren Weg in und mit Christus zu gehen vermögen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Zum Priester geweiht
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Am Samstag, 28. September 2019, wurde in der Altöttinger Stiftskirche der Diakon Korbinian Glasl (28) aus München durch Handauflegung S. E. Mauro Kardinal Piacenza aus Rom zum Priester geweiht. Der Neupriester P. Korbinian Maria gehört der Öffentlichen klerikalen Vereinigung päpstlichen Rechts „Werk Jesu des Hohenpriesters“ an, einer jungen missionarischen Gemeinschaft mit Sitz in Rom. Die Weihe wurde gespendet in Anwesenheit des Stadtpfarrers, Stiftsprobstes und Wallfahrtsrektors Prälat Günther Mandl, eines Kanonikers der Stiftskirche und ca. 35 Priestern sowie zahlreicher Schwestern der „Familie Mariens“ und etwa 900 Gläubigen aus aller Welt.

Text: P. Hermann Josef, Familie Mariens
Fotos: Sr. Maria Bernadette, Familie Mariens

Vor 550 Jahren: Altöttinger St. Michaelskirche geweiht – Schlichte Kirche mit besonderen Schmuckstücken
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Sie ist eine der ältesten Kirchen der Wallfahrtsstadt und trägt den Namen eines berühmten Erzengels – in Altötting jedoch wird die St. Michaelskirche gerne mal übersehen. Dies hat mit ihrer geografischen Lage etwas abseits des Kapellplatzes zu tun ebenso wie mit ihrer maßgeblichen Bestimmung als „Friedhofskirche“. Dabei bietet die Kirche, die vor 550 Jahren, am 28. September 1469 geweiht wurde, so manche Schmuckstücke – und auch der Name kommt nicht von ungefähr.

Er stürzt den Drachen (Satan) in den Abgrund und führt die himmlischen Heerscharen an – Michael ist sehr häufig als der Erzengel mit dem Schwert in der Hand dargestellt. Viel wichtiger für die Menschen aber ist Michaels Rolle nach dem Tod: Bilder zeigen ihn oft, wie er mit der „Seelenwaage“ in der Hand Gut gegen Böse abwägt. Dem christlichen Glauben nach erstellt der Erzengel ein Verzeichnis der guten und schlechten Taten der einzelnen Menschen und legt dieses Gott für dessen Urteil vor. Zu seinen vielen Patronaten zählt daher auch jenes für die „Armen Seelen, Sterbenden und Friedhöfe“.

St. Michael ist also ein sehr passender Name für eine Kirche, in deren Eingangsbereich und an deren Nordwand wertvolle Grabsteine von ihrer Bestimmung zeugen. Eine Friedhofskirche vor allem für die über viele Jahrhunderte dem Stift Altötting zugeordneten Bürger der Nachbarstadt Neuötting (erst nach der Auflösung des zweiten Stifts im Zuge der Säkularisation 1803 wurde der Friedhof bei St. Michael alleiniger Altöttinger Friedhof) bestand offenbar schon lange vor dem heute noch bestehenden, 1469 geweihten Bau: eine St. Michaelskirche wurde bereits 1383 erstmals urkundlich erwähnt, als ihr eine Witwe aus Neuötting eine tägliche Messe stiftete; drei Jahre später verlieh ihr Bischof Pilgrim aus Salzburg einen Ablass. Der „neuen“ Kirche weihte im Jahr 1511 Bischof Bertold von Chiemsee einen „Gottesacker“ – vermutlich eine Erweiterung eines bereits bestehenden Friedhofs.

Interessant für Wallfahrer und Touristen aber ist die Kirche selbst. Die äußerlich schlichte Hallenkirche an der Neuöttingerstraße nördlich des Kapellplatzes imponiert vor allem durch ihren stilreinen Geist der Spätgotik. Im hellen Innenraum mit einem filigranen Netzrippengewölbe befinden sich so einige Kunstwerke: Aus der Zeit um 1500 stammt die Darstellung des "Jüngsten Gerichts" im Giebelfeld einer der pfeilerumrahmten Seitennischen; die „Secco-Malerei“ wurde erst wieder 1969 im Rahmen einer aufwändigen Restaurierung und Renovierung der Kirche freigelegt. Besondere Sehenswürdigkeiten sind außerdem das vom Chorbogen herabhängende Kruzifix mit einem lebendig gestalteten Corpus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, eine spätgotische Sebastiansfigur im dritten Joch der Südseite, eine Plastik St. Michaels als Drachenbezwinger aus der Renaissance im ersten Joch der Südseite, eine frühbarocke Mater Dolorosa, ein Sakramentshäuschen (Steinnmetzarbeit aus dem späten 15. Jahrhundert) an der Nordseite des Chores und zwei Ölgemälde (Anna Selbdritt und Pieta) über dem Nord- und Südportal.

Eine aus Metall getriebene St. Michaelsfigur, die früher an der Südwand der Kirche hing und heute beim Romanischen Portal der Stiftspfarrkirche zu finden ist, war vermutlich einmal eine Bruderschaftsfigur der Altöttinger Michaelibruderschaft. Die „dem großen Himmelsfürsten und Schutzpatron der Sterbenden“ geweihte Gemeinschaft feiert ihr jährliches Hauptfest traditionell am 29. September, dem Gedenktag des Erzengels Michael. Heuer wird die Bruderschaft auch dem 550-jährigen Jubiläum der St. Michaelskirche gedenken.

Text: Michael Glaß
Fotos: Roswitha Dorfner
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Wort zum Sonntag - Erntedank 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Dankbarkeit gehört zu den Grundhaltungen und Grundeigenschaften charakterlich reifer Menschen; denn jeder, der unvoreingenommen nachdenkt über sein Leben, über das, was er ist und besitzt, über das, was sein Leben reich und wertvoll macht, wird sehr bald einsehen und zugeben, dass nur ein geringer Teil seines Glücks Frucht eigener Anstrengung und Mühe ist, sondern Geschenk und Zuwendung guter Menschen und letztlich Geschenk und Gnade Gottes. Nichts ist selbstverständlich! Es könnte alles anders, viel schlechter und bedrückender sein! So wird das Denken, das Nachdenken automatisch zum Danken! An diesem Sonntag geht unsere Dankbarkeit aus von den Früchten des Gartens, des Feldes, des Stalls und des Waldes, also von der Ernte dieses Jahres und so begehen wir mit Freude und Hingabe das Erntedankfest 2016!
Unsere Dankbarkeit aber weitet sich aus: Wir danken für alles, was unsere Lebensqualität ausmacht, unser irdisches Glück! Vor allem danken wir für die Gesundheit, das höchste irdische Gut, für Freundschaft und Liebe, für Ehe und Familie, besonders für die Kinder und Jugendlichen; wir danken für Arbeit und Beruf und somit für unser finanzielles Auskommen. Schließlich danken wir für das Geschenk des Glaubens, für den Halt und die Geborgenheit, welche uns die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Kirche gibt; wir danken für die Freundschaft und Verbindung mit unserem Herrn Jesus Christus und durch Ihn mit dem himmlischen Vater im heiligen Geist.
Denken führt zum Danken und Danken mündet schließlich ins Teilen: Weil wir so reich beschenkt sind durch die Liebe und Vorsehung Gottes und durch die Hilfe guter Menschen, drängt es uns, unser Brot und damit alles, was wir sind und haben mit den Armen zu teilen, mit den Flüchtlingen, mit den Kranken und Behinderten; mit den Traurigen und Verzweifelten, mit den Ausgestoßenen und Schuldbeladenen. Die Eucharistie ist die große Dankesfeier der Kirche, in der wir dem himmlischen Vater Dank sagen für das Geschenk der Erlösung, für den Tod und die Auferstehung unseres Herrn; in der wir aber auch die Bereitschaft erneuern, einander zu dienen und zu helfen und miteinander zu teilen nach dem Vorbild Jesu.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich            
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Hauptfest der Michaelsbruderschaft
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Der Heilige Erzengel Michael ist uns aus der Heiligen Schrift als großer, demütiger Kämpfer Gottes bekannt. In der Offenbarung begegnet er uns in der eschatologischen Erzählung als Drachentöter, der Satan bezwingt und auf ihn auf die Erde hinabstürzt (Offb, 12,7-9). Ebenso begegnen wir dem Erzengel im Judas-Brief als Streiter gegen Satan. Michael ist hebräisch und heißt übersetzt ins Deutsche: Wer ist wie Gott?. Am Berge Monte Sant'Angelo im Garganogebirge in Apulien ist er im Mittelalter - genauer im Jahr 490 n.Chr. - erschienen und seither gilt die Höhle als Heiligtum, welches bis heute zu den bedeutsamsten Wallfahrtsstätten Italiens zählt.
Der gemeinsame Gedenktag mit den Erzengeln Gabriel und Rafael wird am 29. September gefeiert.
Michael ist nicht nur der Patron Deutschlands und Israels sondern auch u.a. der Patron der Soldaten , der Heilkundigen und Apotheker, der Kaufleute und Bankangestellten und der Radiomechaniker. Besondere Verehrung erfährt der Himmelsfürst auch als Patron der Armen Seelen und der Sterbenden. St. Michael wird für einen guten Tod angerufen. Papst Franziskus und Papst em. Benedikt XVI. haben im Jahr 2013 den Vatikan an den Heiligen Josef und den Erzengel Michael geweiht. In den vatikanischen Gärten erinnert nun eine Michael-Statue an den Bezwinger des Bösen und Kämpfer für das Guten und die Gerechtigkeit. Michael wird aber nicht nur im Christentum, sondern auch im Judentum und Islam verehrt.

Die Erzbruderschaft vom Hl. Erzengel Michael geht eine Gründung des Kölner Erzbischof Josef Clemens im Jahr 1693 in Berg am Laim zurück. Urkundlich aggregiert wurde die Filialbruderschaft Altötting 1738. Alljährlich trifft sich die Bruderschaft in der St. Michaelskirche zum Hauptfest. Einer Andacht zu den Engeln und dem Bruderschaftsgebet folgt das Beten des Glorreichen Rosenkranzes um den Frieden in der Welt und für Volk und Vaterland. Abschließend werden die neuen Mitglieder in die Gemeinschaft durch Beten der Angelobungsformel aufgenommen.

Herzliche Einladung das Fest des Himmelsfürsten am 29. September 2019 um 16 Uhr in der Michaelikirche als Hauptfest der Michaelsbruderschaft mitzufeiern.

Folgen wir den Aufrufen unseres Heiligen Vaters, Papst Franziskus, und wenden wir uns im Gebet an den Heiligen Erzengel Michael:

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe!
Gegen die Bosheit und Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz.
»Gott gebiete ihm!«, so bitten wir flehentlich.
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stoße den Satan und die anderen bösen Geister,
die in der Welt umhergehen, um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes in die Hölle. Amen

 

Herzlich willkommen in Altötting

An diesem herbstlichen Wochenende, an dem der 44. Altöttinger Kirta beginnt, dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßen:

Egerkingen (Schweiz) / Pastoralraum Gäu, Innsbruck (Österreich) / Collegium Canisianum, Regensburg / Burgweinting-Harting / St. Franziskus, Regensburg-Lappersdorf / Fatima Gebetskreis, Buttenwiesen PG, Straubing / St. Peter, Aletshausen PG, Waldmünchen und Ast, Gemeinschaft "Opera di Gesù Sommo Sacerdote" - "Famiglia di Maria" / Priesterweihe von Diakon Korbinian Glasl, Wangen / Allg. - Offlings, Kissing / St. Bernhard und St. Stephan, Monheim / St. Walburga, Stöttwang / St. Gordian und Epimach, Regensburg / PG St. Emmeram und St. Ulrich - Senioren, Desselbrunn (Österreich), Baindlkirch-Mittelstetten-Ried PG, Waidhofen bei Schrobenhausen (32. Mal), Machtrenk (Oberösterreich), Uttendorf-Helpfau (Österreich), Haßfurt / St. Kilian - Frosch-Reisen, Erkheim / Unterallgäu, Niederwinkling / Pummer Reisen, München / Apostolische Exarchie für Ukrainer des Byz. Ritus in Deutschland und Skandinavien, Berchtesgaden / Dekanatswallfahrt, Michaelsbruderschaft, Gruppe aus Südkorea, Kowicz (Polen), Zwettl (Österreich) / Diözese St. Pölten.

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen und allen Wallfahren, die allein, mit der Familie oder mit Freunden kommen, sowie allen Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

„Versöhnungsläuten“ der Altöttinger Kirchen am Franziskusfest

Für den diesjährigen Franziskustag am 4. Oktober rufen franziskanische Ordensleute zum weltweiten „Versöhnungsläuten“ auf. Anlass ist der Beginn des christlich-islamischen Dialogs vor 800 Jahren. 1219 durchschritt der Hl. Franz von Assisi in friedlicher Absicht vor Damiette in Ägypten mitten während eines blutigen Kreuzzuges die feindliche Linie zwischen Kreuzfahrern und muslimischen Truppen, um ins Lager des ägyptischen Sultans Malik Al-Kamil zu kommen und mit ihm über den Glauben zu sprechen. Zwei Fremde trafen sich in einem kriegerischen Umfeld zu einem friedlichen Dialog. Der eine war und blieb Christ, der andere war und blieb Muslim. Das mehrtägige Treffen hatte tiefgreifende Auswirkungen auf den heiligen Franziskus. Er hatte ein Vertrauensverhältnis zu einem Bruder anderen Glaubens gespürt und war dabei beeindruckt vom Gebetsruf des Muezzins. Kurz darauf schrieb Franziskus einen Brief an die Lenker der Völker mit der Aufforderung, jeden Tag die Glocken zu läuten oder zum Gebet aufzurufen. Aus dieser Anregung wuchs der uns bekannte Brauch, dreimal am Tag die Glocken zu läuten, die zum „Angelus“, der Gebetszeit des „Engel des Herrn“ einladen.
Diese starke Geste des Dialogs ist der Hintergrund für das weltweite Glockenläuten am kommenden Freitag um 14 Uhr. Das ist gleichzeitig der Zeitpunkt, an dem das muslimische Freitagsgebet beginnt. Es soll die Solidarität der Christen mit ihren muslimischen Brüdern und Schwestern zeigen und ein hoffnungsvolles Zeichen für Gebet, Frieden und Versöhnung zwischen allen Menschen guten Willens auf der ganzen Welt darstellen.

Angeregt durch den 800. Jahrestages des Treffens des Hl. Franziskus mit dem Sultan fand auch der Besuch von Papst Franziskus im Februar diesen Jahres in Abu Dhabi statt, bei dem er betont hat, dass Krieg und Gewalt niemals religiös begründet werden dürfen und dass der interreligiöse Dialog als Weg zum Frieden zu fördern ist. Es wurde dabei auch ein Dokument über „die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ unterzeichnet.

Bereits 1986 hatte Papst Johannes Paul II. zu ersten Weltgebetstreffen nach Assisi eingeladen, bei dem mehr als hundert Vertreter verschiedener Religionen aus aller Welt gekommen waren, um für den Frieden in der Welt zu beten. Dialog und Gebet haben, ohne die Religionen zu vermischen, zu interreligiösen Freundschaften und zur Beilegung nicht weniger Konflikte beigetragen.

Dass der christlich-islamische Dialog in unserer Zeit immer notwendiger wird, daran will die franziskanische Familie mit dem Glockenläuten am diesjährigen Franziskusfest erinnern. An Hunderten Orten haben bereits verschiedene Kirchen ihre Teilnahme an der Aktion zugesagt. So werden die Glocken der Altöttinger Kirchen etwa 10 Minuten lang läuten und auch die Glocken des Petersdoms im Vatikan werden läuten.

Text: P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian und stellv. Wallfahrtsrektor
Foto aus: Liturgie für Wochentage und besondere Anlässe / Ausgabe 3-2019, Bergmoser + Höller Verlag

 

Kapuziner laden ein zur Feier des Franziskusfestes

Zum diesjährigen Fest ihres Ordensgründers laden die Altöttinger Kapuziner zu zwei Gottesdiensten in die Bruder-Konrad-Kirche ein:

Am Donnerstag 3. Oktober beginnt um 19.00 Uhr die „Transitusfeier“, ein Wortgottesdienst am Vorabend des Franziskusfestes, der mit ausdrucksvollen Texten an das Sterben des Heiligen am Abend des 3. Oktobers 1226 bei der damals kleinen Portiunkulakirche nahe Assisi erinnert. Diese Feier wird in diesem Jahr wiederum von den Altöttinger Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei unter Leitung von Herbert Hager musikalisch gestaltet. Besonders wird in diesem Jahr dabei auch der 800. Jahrestag des Besuches des Heiligen aus Assisi beim Sultan in Ägypten Erwähnung finden, der als Beginn des interreligiösen Dialogs der Christen mit den Muslimen zu verstehen ist. In dieser franziskanischen Tradition findet ja auch seit einigen Jahres einmal im Monat ein interreligiöses Friedensgebet in der Bruder-Konrad-Kirche statt.

Am Freitag 4. Oktober beginnt dann um 10.00 Uhr die festliche Eucharistiefeier zum Franziskusfest, die eine besondere Note durch die Feier der Ordensjubiläen zweier Kapuziner erhält, die zwar weniger in der Öffentlichkeit bekannt sind, aber zum Konvent St. Magdalena gehören.

Br. Raphael Oberle stammt aus Pforzheim im nördlichen Schwarzwald und trat im Alter von 30 Jahren als ausgebildeter Zimmermanngeselle am 3. Oktober 1959 in Chile in den Kapuzinerorden ein und war dort vielseitig handwerklich eingesetzt. 1970 kam er nach Deutschland zurück und wirkte in den Klöstern Altötting St. Konrad, Eichstätt, Blieskastel, München St. Josef und Aschaffenburg als Koch, Hausmeister, Pförtner und Sakristan. Nach Auflösung des Aschaffenburger Klosters kam er 2010 nach Altötting St. Konrad zurück und arbeitete dort in der Küche. Seit 2015 verbringt er in St. Magdalena seinen Lebensabend und macht sich in kleineren Hausdiensten nützlich. So kann er sein 60jähriges Ordensjubiläum feiern und im November sein 90. Lebensjahr vollenden.

Br. Lukas Mack, der sein 40jähriges Ordensjubiläum feiert, wurde 1956 in Bad Mergentheim geboren und trat nach der Ausbildung als Gas- und Wasserinstallateur und dem Dienst bei der Bundesweh im Alter von 23 Jahren am 3. Oktober 1979 im westfälischen Werne an der Lippe in den Kapuzinerorden ein. Er war in den Klöstern Münster, Werne, Frankfurt und Koblenz u.a. in der Schneiderei und Wäscherei sowie als Organist und Pförtner eingesetzt. Seit Sommer 2017 lebt er in St. Magdalena und hilft an der Pforte und als Organist.

Abgerundet wird der Festtag durch das Glockenläuten der Altöttinger Kirche um 14.00 Uhr – siehe eigener Bericht!

Der Flyer zum Franziskusfest 2019 zum Downloaden

Text: P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian und stellv. Wallfahrtsrektor

Wallfahrtsprogramm Nr. 30 / 01. - 07. Oktober 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 30  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 30 als PDF-Datei

Die kleinen Schätze der Erinnerungen

Nicht nur ältere Leute erzählen gern von früher. Manchmal sind diese Erinnerungen verbunden mit Gegenständen, die einem wichtig geworden sind, Bilder, ein Stein von einer Wanderung, ein Geschenk zu einem besonderen Anlass. Heutzutage sind viele Er­innerungen festgehalten auf dem Smartphone, Bilder, die schnell einmal „herbeigewischt“ werden und dann ebenso schnell wieder verschwinden.
Wir brauchen Erinnerungen, denn sie sind so etwas wie Wurzeln für unser Leben, Wurzeln, auf denen etwas wach­sen kann. Meistens erinnern wir uns an frohe Ereignisse, an lustige und spannende Erlebnisse, die dann in einem „golde­nen Glanz“ leuchten. Dunkle Zeiten treten da oft eher in den Hintergrund. Jede Erinnerung sagt uns doch auch: Das Leben ist gut geworden, reich an Begegnungen, an Ereignissen, an Erfahrungen echter Menschlichkeit.
Wir brauchen auch Zeichen, Gegenstände, an denen wir un­sere Erinnerungen festhalten können. Heute werfen viele Leute alles schnell wieder weg, weil sie sich nicht mit „etwas Altem“ belasten wollen. Damit werfen sie aber oft auch Erin­nerungen weg, die irgendwann doch schmerzlich fehlen. Es tut so gut, manchmal einfach nur zurückzuschauen, sich zu freuen an dem, was einmal war, was immer noch Spuren im Leben hinterlassen hat.
Unsere Heilige Schrift ist ein Buch der Erinnerungen. Alle bi­blischen Geschichten erzählen doch, was Gott an seinem Volk getan hat, wie auch im größten Unheil noch Gottes Wirken spürbar war und zum Heil geführt hat. Und wenn wir unser eigenes Leben einmal so betrachten, können wir doch auch spüren: Da ist etwas gut geworden, ganz anders als vielleicht erwartet oder geplant – da hat Gott seine Hand im Spiel ge­habt. Dafür dürfen wir immer wieder dankbar sein, und mit dieser Dankbarkeit für die guten Erinnerungen an Gottes Se­gen in unserem Leben können wir auch manche alltägliche große und kleine Sorge leicht annehmen und aushalten.

Ein Impuls von Msgr. Dr. Hans Würdinger, Pfarrer in Neuhaus, Mittich und Vornbach

Aus der Bibel übersetzt ins Heute
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In der biblische Erzählung über die Heilung eines Gelähmten berichtet von einem Ereignis, dass vor 2.000 Jahren stattgefunden hat. Damals wie heute ist es staunenswert, dass Jesus die körperliche Heilung immer auch mit dem seelischen Heil werden durch Sündenvergebung verknüpft. Tief und vielschichtig laden die Bücher der Heiligen Schrift immer neu zur Betrachtung ein. Die geschilderte Szene neu zu entdecken, sie mit anderen Augen zu betrachten und dabei die unterschiedliche Erfahrungen in unsere Reflexion einfließen zu lassen, hilft uns, neue Impulse für unsere Lebensgestaltung in Christus zu setzen. Am Samstag, 28. September 2019 um 15 Uhr wird unsere Gemeindereferentin Tanja Stadler die Impuls-Katechese halten, die Heilung des Gelähmten für alle Zuhörer vergegenwärtigen und aus dem Wort Gottes, Impulse zur Anwendung für das persönliche Leben geben. 

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Dankbar und mutig
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Der Initiativkreis Junge Wallfahrt hat alle Motorradfans zur 17. Dankmesse am Kapellplatz eingeladen. Mehr als 1.800 Biker sowie zahlreiche Gottesdienstbesucher sind der Einladung gefolgt und haben sich rund um die Gnadenkapelle versammelt. Aus ganz Bayern und dem benachbarten Österreich kommend, trafen sich Harley-Fahrer, Lenker von  Straßenmaschinen, Tri-Biker, Quad-Fahrer und standen neben Rollerfans. Auch ein paar historische Krafträder waren dabei. Zum Motto der Wallfahrt passend, war ein erster Impuls die Frage "Wer war der Erste, der mir heute begegnet ist?" In der Einleitung zur Dankmesse wurden alle Teilnehmer aufgefordert, den Nächsten - also genau den Mitmenschen neben mir - wahrzunehmen, anzulächeln, die Hand zu reichen. Die ohnehin gute Stimmung am Kapellplatz ist sogleich noch herzlicher geworden. Jede Begegnung braucht Mut - aber keine Vorurteile. Wenn wir dem nächsten vorurteilsfrei Begegnen, können wir unsere eigenen Grenzen überwinden und im Du etwas Neues, Spannendes finden. Manche Begegnungen können auch unerfreulich oder belanglos sein, aber wenn wir den Nächsten positiv und unvoreingenommen wahr nehmen, öffnet sich immer auch die Chance darauf, Gemeinsamkeiten zu entdecken. Wie sich die Biker auf der Straße grüßen - als Zeichen "Wir gehören zusammen" - so gehören auch wir Christen zusammen und das darf man auch spüren. Hauptzelebrant der Dankesmesse war Bruder Georg Greimel OFMCap. In seiner Predigt hat er den Wert der Begegnungen nochmals verdeutlicht. Geben wir einander aber auch ganz besonders Gott Zeit für eine persönliche Begegnung. Für die musikalische Gestaltung hat die Gruppe „Exodus“ aus Niederbergkirchen gesorgt. Durch ihren schwungvollen Beitrag mit tiefen Texten und starken Klängen haben sie die Motorradwallfahrt wahrhaft zu einem "Oh happy day" gemacht. Für die Heimfahrt haben Bruder Georg Greimel und sein Konzelebrant, Martin Siodmak von der Gemeinschaft Emmanuel, bei der Ausfahrt nochmals den Segen durch das Besprengen mit Weihwasser erteilt. Biker werden sehr oft als weltoffene und gesellige Menschen, die gerne aufeinander zugehen und auch sehr hilfsbereit sind, wahrgenommen. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit drückt sich nicht zuletzt im Bikergruß, sondern auch ganz besonders in der offenen Begegnungen miteinander aus. Mögen alle weiterhin eine gute Fahrt haben und sich auch in der nächsten Saison die Zeit nehmen, Gott für jede unfallfreie Ausfahrt zu danken!

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Bittet und ihr werdet empfangen

In Altötting gibt es viele Zeugnisse von Heilungen, auch aus unserer Zeit. Der Glaube an Heilungen ist daher hier am Gnadenort oft erfahrbar. Viele Menschen berichten authentisch und glaubwürdig vom Wirken Gottes in ihrem Leben. Diakon Thomas Zauner hat den Heiligen Geist in Altötting entdeckt: Der wirkt wirklich - und nicht nur an Pfingsten. Wir müssen aber Gott das Heilswirken zutrauen. Trauen wir uns, Gott zu bitten - auch um Großes und um körperliche Heilung. Nur durch unseren Glauben und unser Gebet können wir uns für die Zuwendung Gottes öffnen. Jesus Christus hat für uns bereits gesiegt. Er hat uns erlöst. Es liegt an uns, die Erlösung anzunehmen. Probieren Sie es mutig aus: Bittet und ihr werdet empfangen. Vielleicht nicht gleich und anders als wir es uns wünschen. Aber Gott ist treu und beantwortet jedes Gebet.
Für alle, die die Katechese nochmals hören möchten, oder die nicht zur Katechese kommen konnten, aber sich von den Ausführungen gerne inspirieren lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese als Audio-Datei festgehalten:

"Heilt Gott heute auch noch?" v. Diakon Thomas Zauner

Maria, Himmelskönigin
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Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an die Gnadenmutter, um sie zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu erflehen.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle inne. Maria, die Himmelskönigin, will unseren Lebensweg mit uns gehen, uns schützend leiten - wenn wir uns ihr anvertrauen und ihr zuwenden. Sie ist die Mutter Gottes und auch unsere Mutter, die Jesus durch sein irdisches Leben begleitet hat und auch uns begleiten möchte. Mit Maria lernen wir, alle Menschen zu lieben, denn sie gehören alle Jesus. Maria ist unsere Schwester im Glauben. Sie hat alles in ihrem Herzen bewahrt. Sie lehrt uns die Hingabe und Freundschaft mit Gott zu finden, damit unser Gebet ein Gebet mit dem Herzen sei, durch das wir den Frieden, die Freude und die Liebe finde und die Kraft, uns mit den Mitmenschen zu versöhnen.

Nach der Andacht besteht die Möglichkeit, den priesterlichen Einzelsegen am Gnadenaltar zu erhalten. Als Christen sind wir mit der Mission beauftragt, den Glauben zu bezeugen und so Gott zu verkünden. Durch die Auflegung der geweihten Hände erfahren wir die Zuwendung Gottes, der uns auf die Fürsprache seiner Mutter für unsere Sendung und unseren Alltag Kraft und Zuversicht gibt. Schon der Heilige Augustinus machte die Erfahrung, dass Gott alles zum Guten gelingen lässt: "Gib, was du forderst, dann fordre, was du willst."

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das heutige Evangelium mahnt uns zu Gewissenhaftigkeit und Exaktheit im Umgang mit dem Geld und den materiellen Gütern, besonders, wenn wir fremdes Gut zu verwalten haben; Jesus sagt: „Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch mit den großen.“ Und er fährt fort: „Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann die wahren Güter anvertrauen?“ Jeder also, der fremdes Eigentum und Geld zu verwalten hat, muss es mit transparenter Genauigkeit und Akribie tun, das gilt für alle Bereiche, besonders aber im Bereich der kirchlichen Finanz- und Vermögensverwaltung; des Eigentum der Gemeinschaft zu veruntreuen oder zu unterschlagen, ist ein großes Unrecht und ist Ausdruck von Charakterlosigkeit und Egoismus: Wer nicht einmal mit Geld korrekt umgeht, wie kann er mit heiligen, mit göttlichen Dingen angemessen umgehen?
Das heutige Evangelium fordert uns auch auf, mit dem eigenen Geld großzügig und spendenfreudig umzugehen; Christus sagt: „Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es mit euch zu Ende geht.“ Man kann mit Geld sehr viel Gutes tun, Freundschaften pflegen und festigen durch klug ausgewählte Geschenke, man kann soziale und missionarische Einrichtungen unterstützen und fördern, z. B. Adveniat, Misereor, Missio, SOS-Kinderdörfer, Behinderteneinrichtungen und die vielen wirklich Bedürftigen in nah und fern, die sich hilfesuchend an uns, an mich und an dich wenden.
Wer Geld und Vermögen hat, möge es nicht horten und ängstlich verstecken, sondern rechtzeitig anfangen, es sinnvoll zu verteilen an seine Angehörigen, an Freunde, an förderungswürdige Einrichtungen und an die wirklich Armen; denn niemand kann sich etwas Materielles in die Ewigkeit mitnehmen - das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen! Im Himmel zählt einmal die „Liebeswährung“, also das Geld, das ich im irdischen Leben verschenkt habe. Es gilt auch das Sprichwort: Geben ist seliger als nehmen; ja, es stimmt, geben macht Freude Gott und den Menschen und vor allem auch dem eigenen Gemüt und Gewissen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich        
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: Matthias Jung

"Auf geht's in Gott's Nam..."
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Auf Initiative von Altbürgermeister DI Otto Mierl brachen 1998 erstmals 17 Pilger aus Mondsee zu Fuß in Richtung Altötting auf.  Der 86 km lange Fußweg vom Salzkammergut in Bayernland führt durch wunderschöne Landschaften und bietet viel Zeit für Gemeinschaft und Gebet, aber auch für Stille und zum Nachdenken.  Das schöne Erlebnis verlangte eine Wiederholung. So entwickelte sich daraus eine gute Tradition für rund 60 Menschen aus dem Mondseeland, die nun alljährlich den Fußweg auf sich nehmen. Die langjährigen Pilgerleiter haben in die Zukunft geblickt und für Nachfolger gesorgt. Jetzt hat ein junges "Kleeblatt"-Team die Führung übernommen. Sie freuten sich, dass 2019 der Himmel ein Einsehen hatte und auch das Wetter mitspielte. Die trockene, kühlere Witterung gepaart mit Sonnenschein war für den Fußmarsch perfekt. In Altötting trafen die wackeren Fußpilger mit den rund 80 Buspilgern aus der Pfarrei zusammen. Die Bürgermusikkapelle musiziert beim feierlichen Einmarsch und beim Festgottesdienst. Die Pilgermesse hält traditionell Pfarrer Ernst Wageneder. Mit dem feierlichen Gottesdienst in der Basilika St. Anna ging eine schöne Wallfahrt zu Ende. Alle Teilnehmer konnten am Gnadenort noch gut Kraft tanken, bevor es gemeinsam zurück in die österreichische Heimat ging. Wir freuen uns aufs nächste Jahr, wenn die Mondseeer wieder zur Gnadenmutter nach Bayern ziehen.

Impressionen - Einzug in Altötting

Wallfahrtsprogramm Nr. 29 / 24. - 30. September 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 29  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 29  als PDF-Datei

 

Herzlich willkommen in Altötting

Dieses Wochenende werden am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Oppenau / Huber-Reisen, Wallerstein PV, Ingolstadt / St. Josef - St. Konrad - St. Martin, Mondsee (Österreich) mit der Bürgermusikkapelle, Regensburg-Schwabelweis / St. Georg, Trostberg-Lindach / St. Peter und Paul, Kirchdorf PV, Schlüsselfeld PG, Grabenstätt / PV Hl. Franz von Assisi BEGV, Grafenau / St. Oswald - KDFB und Neuschönau sowie die Teilnehmer der 17. Dankwallfahrt für Motorradfaher/-innen

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzliche allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings - ganz besonders auch den Besuchern des 5. Fest der Sinne.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

TANK-STÄTTE mit Pfiff
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An der Marienstraße gelegen ist die "TANK-STÄTTE mit Pfiff" ein Treffpunkt der besonderen Art, die vom gemeinnützigen Verein "Schmetterling statt Raupe" betrieben wird. Der Verein mit christlicher Prägung möchte den Menschen im Alltag helfen, einen Weg zu nachhaltigem und zukunftsorientiertem Glücklichsein zu finden und zu gehen. Unter dem Motto: "Lieben heißt: Das Glück des anderen suchen!" nach dem Hl. Don Bosco möchten die Ehrenamtlichen zum Aufbau einer Kultur des Lebens betragen. Die TANK-STÄTTE mit Pfiff lädt somit als Begegnungsstätte ein, sich für den Alltag zu stärken. Das Lokal wurde nun durch Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günter Mandl offiziell eingeweiht. Rechtzeitig für die Segnung ist auch der Heilige Josef eingezogen. Die Statue des Ziehvaters von Jesus wurde liebevoll renoviert und überblickt nun das Geschehen. Das Motto der Eröffnungsfeier war "Die Knotenlöserin". Mit einer Kinderbuchvorstellung sowie einem Informationsvortrag zum Augsburger Gnadenbild ging es los, bevor der priesterliche Segen der Begegnungstätte und allen Gästen erteilt wurde. Zur leiblichen Stärkung gab es Kaffee und Kuchen, bevor abschließend das Konzept der "Tankstätte mit Pfiff" vorgestellt wurde.

Die TANK-STÄTTE mit Pfiff ist Samstag und Sonntag je von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Franziskusfest 2019
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Am 04. Oktober 1226 starb Franziskus in der kleinen Portiuncula-Kapelle vor den Toren Assisis, seinem 'Lieblingsort', an dem er wollte, um 'Bruder Tod' zu erwarten. Da nach alter Zählweise der Vorabend bereits zum folgenden Tag gerechnet wurde, ist es genau genommen die Todesnacht des Heiligen Franziskus (vom 3. auf den 4. Oktober), die von der franziskanischen Ordensfamilie in aller Welt mit einer „Transitus“-Feier – der Feier des Übergangs in das Neue Leben - traditionell bedacht wird. Transitus bedeutet Durchgang. Franziskus selbst hat "Bruder Tod" als "Durchgang" auf dem Weg zu Gott begrüßt. Die Transitusfeier ist eine spezielle Liturgie, die nur zu diesem Fest gefeiert wird.

Die Altöttinger Kapuziner laden zum Franziskusfest 2019 ein:

Donnerstag, 3. Oktober 2019:
um 19.00 Uhr in St. Konrad           Feier des Heimgangs des Hl. Franziskus – Transitusfeier
unter Mitwirkung der Altöttinger Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei

Freitag, 4. Oktober 2019:
um 10.00 Uhr in St. Konrad           Festliche Eucharistiefeier zum Franziskusfest mit Feier des 60jährigen Ordensjubiläums von Br. Raphael Oberle OFMCap und des 40jährigen Ordensjubiläums von Br. Lukas Mack OFMCap
um 15.00 Uhr in St. Magdalena     Festliche Eucharistiefeier zum Franziskusfest

Um 14.00 Uhr – zur Zeit des Freitagsgebets der Muslime – läuten am Franziskusfest, 4. Oktober, in allen Altöttinger Kirchen die Glocken in Erinnerung an den 800. Jahrestag der Begegnung des Hl. Franziskus mit dem Sultan. Angeregt durch den Ruf des Muezzins, den er bei dieser Begegnung erlebte, gab Franziskus die Anregung zum Glockenläuten zum Gebet, woraus sich u.a. das Läuten zum „Engel des Herrn“ entwickelt hat. Das heutige Glockenläuten, das auf Initiative der franziskanischen Familie weltweit stattfindet, will als Friedenszeichen im Sinne des interreligiösen Dialogs im Geist des Heiligen von Assisi verstanden werden.

Friedensgebet im Geist des Hl. Franziskus:
Herr, uns alle hast Du nach Deinem Bild und Gleichnis geschaffen, alle sind Dein Ebenbild.
Allen, die Dich in Wahrheit suchen, hast du den Hunger und Durst nach Gerechtigkeit und die Sehnsucht nach Frieden eingegeben.
Alle, Muslime, Juden und Christen, trauern um die Opfer des Hasses und der Gewalt.
Aber alle sind nach Deinem Plan auch berufen, an einer neuen Welt zu bauen und Werkzeuge des Dialogs und des Friedens zu werden.
So bitten wir Dich heute: Schenke dem Nahen Osten, dem Heiligen Land und allen Völkern dieser Erde einen dauerhaften Frieden.
Lass die Kräfte der Versöhnung siegen über alle Kräfte des Hasses und der Vergeltung.
Mach, dass die Herzen sich auftun und die Waffen schweigen.
Lass eine sichere Heimat für alle entstehen.
Mach, dass alle Menschen guten Willens aus allen Religionen miteinander die Berge der Missverständnisse abtragen,
die Gräben des Hasses zuschütten und Wege für eine gemeinsame Zukunft ebnen.
Lass Frieden aus Gerechtigkeit wachsen.

Foto: Altöttinger Marienwerk - Dioramenschau
 

Heilt Gott heute auch noch?
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Aufklärung, Forschung, Wissenschaft lassen uns bisher unbekannte Zusammenhänge erkennen. Wunder und Heilungen sind da für viele etwas für die Märchenwelt. "Das passt nicht mehr in unsere Zeit" und "das glaubt doch heute niemand mehr" sind Aussagen, die wir oft zu hören bekommen. Diakon Thomas Zauner geht als aufgeklärter Mensch der Frage nach, ob Gott auch heute noch heilt? Spannend, welche Erklärungen, Hintergründe, Erlebnisse einen bodenständigen und modernen Mann auf die Fährte Gottes führen. Am Samstag, 21. September 2019, wird er um 15 Uhr in der Katechese die Glaubenslehre als Impuls für uns heute darlegen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks (Kapellplatz 18): Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Wallfahrtsimpressionen
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Zu den Festen Kreuzerhöhung und Gedächtnis der Schmerzen Mariens sind wieder zahlreiche Wallfahrer, Pilger und Besucher nach Altötting gekommen. Höhepunkt jeder Wallfahrt ist die Pilgermesse in einer unseren schönen Kirchen. Alleine rund um den weitläufigen Kapellplatz gibt es sieben Kirchen, die alle noch um kleinere Kapellen ergänzt werden. Die Sodalen der Marianischen Männerkongregation haben sich an diesem Wochenende in Altötting zu ihrem herbstlichen Hauptfest getroffen. Mit ihren prächtigen Fahnen haben sie ihre Zusammenkunft bei der Eucharistischen Prozession zur Gnadenkapelle geschmückt und mit der Statio vor der Gnadenkapelle abgeschlossen - natürlich nicht, ohne ihre Marienweihe zu erneuern. Maria wir dich lieben... Einige Eindrücke haben wir wieder für alle, die nicht in Altötting sein konnten, und alle, die sich nochmals an die schönen, bewegenden Momente erinnern möchten, festgehalten.

Hier geht's zur Bildergalerie mit Impressionen aus dem Wallfahrtsleben...

Ist Gott allmächtig?

"Wo Jesus ist, muss alles Böse weichen" ausgelegt durch die Betrachtung der biblischen Erzählung der Heilung eines Besessenen in der Synagoge. Trauen wir Gott zu, dass er gut und allmächtig ist? Diakon Lászlo Erffa LC entfaltet seine Gedanken über die Schöpfungsvollmacht, den Sinn von Leid und Heilung aber auch über das Geschenk der Erlösung, durch die das Böse endgültig besiegt wurde. Angst vor dem Bösen, vor Krankheit und Leid kommt aus dem Zweifel an der Allmacht Gottes. Durch unseren Glauben an den guten Gott werden wir befreit.
Für alle, die nicht dabei sein konnten, und zum Nachdenken, für alle, die sich von den Ausführungen (nochmals) inspirieren lassen möchten, haben wir die Katechese als Audio-Version aufgezeichnet.

Weiter zur Impuls-Katechese von Diakon László Erffa, LC über  "Heilung eines Besessenen in der Synagoge - Wo Jesus ist, muss alles Böse weichen" ...

Mater Dolorosa

In enger Verbindung zum Fest der Kreuzerhöhung steht das Fest des Gedächtnis der Schmerzen Mariens, das am 15. September gefeiert wird. Maria hat ihren Sohn durch alle Lebenslagen begleitet. Als Mutter hat sie mit Jesus gefühlt - sich gefreut, gebangt, gelitten. Durch die Betrachtung der schmerzhaften Mutter, der Mater Dolorosa, hebt sich der Schleier der Trauer, der Angst und des Selbstmitleides von unserer Seele. Wir lernen von ihr, uns mit der heilbringenden Kraft des Leidens Christi zu vereinen. Mit Maria können wir unser eigenes Leid sehen. Wenn wir unsere Zuflucht zur Schmerzensmutter nehmen, hilft sie uns, das wir unser Lebenskreuz annehmen, ja lieben, können.
Papst Benedikt hat in einer Predigt das Bild der Schmerzensmutter gezeichnet: "Ihr (Maria) hat Gott sein Bild aufgeprägt, das Bild dessen, der dem verlorenen Schaf bis in die Berge und bis in die Stacheln und Dornen der Sünden dieser Welt nachgeht, indem er sich von der Dornenkrone diese Sünden verwunden lässt, um das Schaf auf seine Schultern zu nehmen und es nach Hause zu tragen. Als Mutter, die mitleidet, ist Maria die vorweggenommene Gestalt und das bleibende Bildnis des Sohnes. Und so sehen wir, dass auch das Bild der Schmerzensmutter, der Mutter, die das Leiden und die Liebe des Sohnes teilt, ein wahres Bild der Immaculata ist."

Bereits seit dem Mittelalter werden die 7 Schmerzen Mariens verehrt. Ab dem 15. Jahrhundert wird das Fest in Deutschland gefeiert, 1667 für den Servitenorden gestattet und 1814 von Papst Pius VII. als Dank für seine Heimkehr aus der napoleonischen Gefangenschaft für die ganze Kirche eingeführt.

Auf dem Berg Senario, in der Nähe von Florenz, wurde im 13. Jahrhundert der Servitenorden gegründet. Dem Leitspruch "Diener des Herrn und der Menschen nach dem Vorbild Mariens" entsprechend, wird die Spiritualität von den Merkmalen gemeinschaftlich - dienend - marianisch geprägt. Die sieben Stiftungsväter des Ordens haben den Sieben-Schmerzen-Rosenkranz verbreitet. Dieser ersetzt nicht den klassischen Rosenkranz. In Kibeho in Ruanda, dem einzigen kirchlich anerkannten Erscheinungsort in Afrika, hat die Seherin Ende des vorigen Jahrhunderts die Offenbarung empfangen, das die Selige Jungfrau Maria, die Mutter des Wortes, diesen Rosenkranz, der in Vergessenheit geraten ist, liebt.
Der Rosenkranz der sieben Schmerzen Mariens gedenkt der sieben leidvollen Ereignisse aus dem Leben der Mutter Jesu. Der Beginn wird wie der gewöhnliche Rosenkranz gebetet. Dann aber werden statt der 10 Ave Maria je sieben Gesätzchen, eingeleitet mit einem Vater unser und gefolgt von sieben Gegrüßt seist du, Maria gebetet. Bei jedem Gesätzchen wird ein Schmerz Mariens andächtig betrachtet:

Die 7 Schmerzen Mariens wie sie im Rosenkranz aus Kibeho betrachtet werden: 
• Jesus, dessen Leiden dir zu deinem großen Schmerz von Simeon geweissagt wurde
• Jesus, mit dem du zu deinem großen Schmerz nach Ägypten fliehen mußtest
• Jesus, den du zu deinem großen Schmerz drei Tage lang gesucht hast
• Jesus, der dir zu deinem großen Schmerz mit dem schweren Kreuz begegnet ist
• Jesus, unter dessen Kreuz du von Schmerzen durchbohrt gestanden bist
• Jesus, dessen heiligster Leichnam dir zu deinem großen Schmerz in den Schoß gelegt wurde
• Jesus, den du zu deinem großen Schmerz zu Grabe getragen hast

Schlussgebet:
Bitte für uns, schmerzreiche Jungfrau Maria; auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Wir bitten dich, Herr Jesus Christus. Die seligste Jungfrau Maria, deine und unsere Mutter, deren Seele in der Stunde deines Leidens ein Schmerzensschwert durchbohrte, möge jetzt und in der Stunde unseres Todes unsere Fürsprecherin sein. Darum bitten wir durch dich, Jesus Christus, den Erlöser der Welt, der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das Bild, mit dem Jesus am liebsten seine Person und seine Sendung beschreibt, ist das Bild vom guten Hirten: Er kennt die Seinen und die Seinen kennen ihn; er führt sie auf gute Weide und zum Ruheplatz am Wasser; er stellt sich schützend vor seine Herde und wehrt den blutrünstigen Wolf ab; er gibt sein Leben hin für seine Schafe. Im heutigen Evangelium liegt der Akzent auf dem „verlorenen Schaf“, das der Heiland, der gute Hirt nicht aufgibt und zugrunde gehen lässt, sondern um jeden Preis finden und retten will. Er lässt die 99 „braven“ Schafe im sicheren Pferch zurück und macht sich auf die Suche in der Steppe, in der Wüste, im unwirtlichen Ödland wohl wissend, wie viele Gefahren das arme, verirrte Schaf bedrohen. Er findet es schließlich, nimmt es liebevoll auf seine Schultern und trägt es zurück zur Gemeinschaft; denn er ist ja, wie er selber sagt, in diese Welt „gekommen, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“. Der gute Hirt mit dem verlorenen Schaf auf seinen Schultern ist das Urbild der Seelsorge, der nachgehenden Seelsorge, der Pastoral. Es genügt nicht, dass wir die braven Mitmenschen und Mitchristen betreuen und bewahren und noch braver machen; wir müssen den „verlorenen Schafen dieser Welt“, den Süchtigen, den Tabletten-, Alkohol- und Drogenabhängigen nachgehen, den Verzweifelten, den Mutlosen, den Gescheiterten, den Schuldiggewordenen, den sgn. hoffnungslosen Fällen. Durch Christus kam Licht in diese Welt, ein Licht, das besonders denen leuchtet, „die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes“. Kein Mensch darf sich aufgeben und verzweifeln etwa mit den Worten: Es hat sowieso alles keinen Sinn mehr, für mich gibt es keine Rettung und kein lohnenswertes Ziel mehr, bei mir ist alles aussichtslos und verpatzt. Nein und nochmals nein!! Es gibt kein verpatztes und sinnloses Leben; durch Christus kommt neue Lebenskraft in jede Biographie; es gibt eine Lösung für jedes Problem, einen Ausweg aus jeder Sackgasse; er kann alles zum Guten wenden und einen neuen Anfang schenken: Er ist der gute Hirt, der das verlorene Schaf nicht aufgibt, sondern liebevoll sucht und findet und mit einem neuen, göttlichen Lebenssinn erfüllt.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 28 / 17. - 23. September 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 28  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 28  als PDF-Datei

Gedanken zum Fest der Kreuzerhöhung

Am Fest der Kreuzerhöhung (14. September) möchte ich die Heilsbedeutung des Kreuzes darlegen. Das Kreuz ist eigentlich ein Schandpfahl, an dem in der Antike Verbrecher in grausamer Weise hingerichtet wurden; für uns Christen aber ist das Kreuz das Zeichen des Heiles, der Erlösung und der Versöhnung mit Gott, mit uns selber und allen Menschen. Der Grund dafür ist das Erlösungsopfer Christi, das er am Holz des Kreuzes für uns alle dargebracht; so beten wir am Karfreitag: „Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung“ und „sei gegrüßt, o Kreuz, du unsere einzige Hoffnung.“ Im Evangelium des heutigen Tages sagt der Herr zum Ratsherrn Nikodemus: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde  geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird (Joh 3, 13 – 17). An anderer Stelle heißt es: „Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen“ (Joh 12, 32).

So stehen auf unseren Bergspitzen die Kreuze, sie hängen im Herrgottswinkel unserer Wohnung und in den Klassenzimmern und viele tragen ein Kreuzkettchen um den Hals. Es ist eine alte Tradition, unter dem Kopfkissen ein Kreuz zu haben und nachts es in der Hand zu halten. Wichtig ist, dass wir dem Herrn als seine Jünger auf dem Kreuzweg nachfolgen, indem wir alles Belastende und Schwere, das wir nicht ändern können, annehmen und in der Nachfolge Jesu aufopfern zu unserem Heil und für unsere Mitmenschen.

Eine Legende erzählt: Ein Mensch  haderte mit Gott, warum gerade ihm das schwierigste Kreuz aufgeladen worden sei. Da beauftragte Gott einen Engel, den Zürnenden in ein Lager zu führen, wo Kreuze aller Art der Träger harrten. Lange probierte der Unzufriedene die einzelnen Kreuze, schulterte bald dieses, bald jenes, entschied sich schließlich sehr bestimmt für ein gewisses, um dann bei genauem Hinsehen zu erkennen, dass er sein eigenes Kreuz gewählt hatte.
Immer wissen wir ja nur genau, welche Last an Sorgen, Mühen, Schmerzen wir zu tragen haben. Und selbst wenn wir meinen, wir erkennen die Bürde auf der Schulter des anderen – wer weiß, wie wund der Rücken ist, der diese Last zu tragen hat, und wir wüssten auch nicht, welche Freude ihn stärkt oder welche Not ihn schwächt. Nicht nur vom Kreuz spricht der Herr, sondern von „täglichen“ Kreuz. Jeder hat ein anderes zu tragen.

Mit den besten Wünschen und Grüßen verbleibe ich Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Ein herzliches Grüß' Gott...

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:
Silzit (Österreich), Polen, Wien / Alt-Ottakring (Österreich), Burgheim und Karlshund PG, Lörrach, Laubach / Pfarrgruppe Grünberg, Winhöring / St. Peter und Paul - KDFB, Emmerting / Hl. Geist, Aichach / Klingen-Mauerbach-Thalhausen (35. Mal), Hausen / Herrnwahlthann - St. Andreas, Ebermannstadt / Rüssenbach - St. Konrad / SE Feuerstein (33. Mal), Barbing-Illkofen-Sarching, Hohenau-Schönbrunn PV, Wartenfels / SE Kulmbach (vormals Steinacher Land SE), Hainsacker / Lappersdorf - St. Ägidius, Flossenbürg / St. Pankratius, Windischeschenbach / St. Emmeram, Schwabach / St. Sebald, Laach / Maria Laach - Senioren (Österreich), Günzlhofen / PV Glonnauer Land, Regensburg / Herz Marien, Vöhringen / Iller PG, Bad Tölz / Dekanat, Osterhofen-Göttersdorf / Frauen- und Mütterverein Willing / Kröhstorf, München / Slowakisch griech.-kath. Gemeinde, Schöntal / Sindeldorf - Mariä Himmelfahrt, Feldkirchen / St. Jakobus d.Ä., Mitterfels-Haselbach PG, Windorf-Otterskirchen / St. Michael sowie die Sodalen der Marianischen Männerkongregation

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen sowie den vielen Einzelwallfahrern und Besuchern.
 
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Der Name der Jungfrau war Maria

Der Evangelist Lukas berichtet im 1. Kapitel weiter: "Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden." Dieser Bericht ist Anlass dafür,  den Gedenktag „Mariä Namen“ zu feiern. Der 12. September ist der offizielle Namenstag aller Marias, die nach der Gottesmutter auf den heiligen Namen Maria getauft wurden.

"Begnadete" ist Marias schönster Name, der Name, den Gott selbst ihr gegeben hat, um zu zeigen, dass sie seit jeher und für immer die Geliebte und Erwählte ist, dazu auserwählt, das kostbarste Geschenk aufzunehmen: Jesus, "die fleischgewordene Liebe Gottes", schrieb Papst Benedikt in seiner Enzyklika Deus caritas est, 12.

Mariä Namen wird am 12. September für die ganze abendländische Kirche zum Dank für die Bewahrung des christlichen Abendlandes gefeiert. 1683 führte Papst Innozenz XI. als Dank für die Befreiung Wiens: König Jan III. Sobieski von Polen hatte sich am 15. August unter dem Banner der Gottesmutter Maria den Türken entgegengestellt. Am 12. September 1683 wurde das türkische Heer am Kahlenberg vor Wien entscheidend geschlagen. In Wien die traditionelle Maria Namen-Feier des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges diese Jahr unter dem Motto "Eine stille Kraft zur Veränderung der Welt" gefeiert.
In dem Gedenktag drückt sich das Vertrauen in die Schutzmacht Mariens aus, wie sie als Schutzmantelmadonna dargestellt wird.

 

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese der Biblische Heilungsgeschichten
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Diakon László Erffa aus der Gemeinschaft der Legionäre Christi wird am Samstag, 14. September 2019, um 15 Uhr die Katechese als Impuls zum Thema "Heilung eines Besessenen in der Synagoge - Wo Jesus ist, muss alles Böse weichen" im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks (Kapellplatz 18) halten.
Jesus hat am Kreuz das Böse besiegt. Er hat alle Schuld, alle Belastungen und alle unsere Missetaten auf sich genommen, um uns mit dem Vater zu versöhnen. Am Fest der Kreuzerhöhung sind die Gedanken zur Heilung durch Jesus eine wunderbare Einstimmung und die Anregung, ganz auf Gott zu vertrauen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!
Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Altöttinger Impressionen aus dem Wallfahrtsleben
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Zum Geburtstag von Maria sind wieder zahlreiche Wallfahrer und Besucher nach Altötting gekommen. Trotz der teilweise verregneten Wallfahrtstage war viel gute Laune und die Freude über die Gemeinschaft im Glauben mit dabei.

Am Samstag, 7. September 2019, sind die Pilger aus der Erzdiözese Bamberg mit der Bahn angereicht. Unter der geistlichen Leitung von Weihbischof Herwig Gössl wurden die rund 150 Teilnehmer am Bahnhof begrüßt. Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und die Altöttinger Musikkapelle haben die Pilger auf dem letzten Wegstück zur Gnadenkapelle begleitet.

Zur 40. Rupertigau-Wallfahrt haben sich die Teisendorfer ebenfalls am Samstag nach dem Wallfahrtsgottesdienst um 6:00 Uhr in Pfarrkirche St. Andreas auf den Weg gemacht. Die erste Tagesetappe für sie bis Asten, wo die Pilger immer herzlich in den Quartieren aufgenommen werden. Betend und singend trafen die Wallfahrer am Sonntag zur Mittagszeit in Altötting ein. Nach der gesamten Wegstrecke von Teisendorf nach Altötting – das sind rund 65 Kilometer - wurden die Oberbayern von Kapuzinerpater Br. Alexander begrüßt, der mit den Teisendorfern die Pilgermesse in der Basilika St. Anna feierte.  

Ebenfalls auf zweitägige Wallfahrt waren die Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit Beratzhausen-Oberpfraundorf - allerdings nicht zu Fuß, sondern per Rad. Zum 15. Mal haben sie die knapp 180 km nach Altötting zurückgelegt. Trotz des Regenwetters haben sie kräftig in die Pedale getreten, um pünktlich zur Andacht mit Kapuzinerpater Br. Georg (der selbst ein begeisterter Radfahrer ist) vor der Gnadenkaplle einzutreffen. Vor der Heimreise mit dem Bus feierten sie den Abschlussgottesdienst in der Bruder-Konrad-Kirche.

Auch die Kolpingfamilie aus Wolfratshausen hat sich auf die 15. Wallfahrt nach Altötting gemacht. Ein Teil ist zu Fuß und ein Teil mit dem Bus zur Gnadenmutter gezogen. In Altötting wurde die Kolpingfamilie wieder vereint. Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl hat alle herzlichst begrüßt, bevor es für die Wallfahrtsgruppe zur Andacht nach St. Konrad ging.

Ein Highlight des Tages war aber auch der Tag der offenen Türe des Altöttinger Marienwerks. Die Gebetsgemeinschaft zur Förderung der Wallfahrt in Altötting ist seit über 70 Jahren im Dienst Unserer Lieben Frau von Altötting tätig. 1946 von Prälat Ludwig Uttlinger gegründet, hat das Ziel, die Verehrung Mariens zu verbreiten. So gehörte das AVE am Nachmittag natürlich zum Festprogramm. Wetterbedingt musste die Marienandacht kurzfristig in die Stiftspfarrkirche verlegt werden. Monsignore Fischer als Offizator wurde von der Altöttinger Hofmusik bei der Gestaltung unterstützt. Das Marienlob endetet mit dem Segen durch die Gnadenbild-Kopie - Maria ist die Gesegnete, der Inbegriff des Segens.

Weiter zum Fotoalbum mit Impressionen aus der Wallfahrt...

Sauls böser Geist weicht durch Davids Leierspiel

"Der Geist des HERRN war von Saul gewichen und ein böser Geist vom HERRN verstörte ihn. Da sagten die Diener Sauls zu ihm: Du siehst, ein böser Geist Gottes verstört dich. Darum möge unser Herr seinen Knechten, die vor ihm stehen, befehlen, einen Mann zu suchen, der die Leier zu spielen versteht. Sobald dich der böse Geist Gottes überfällt, soll er spielen; dann wird es dir wieder gut gehen. Saul sagte zu seinen Dienern: Seht euch für mich nach einem Mann um, der gut spielen kann, und bringt ihn her zu mir! Einer der jungen Männer antwortete: Ich kenne einen Sohn des Betlehemiters Isai, der zu spielen versteht. Und er ist tapfer und ein guter Krieger, wortgewandt, von schöner Gestalt und der HERR ist mit ihm.  Da schickte Saul Boten zu Isai und ließ ihm sagen: Schick mir deinen Sohn David, der bei den Schafen ist! Isai nahm einen Esel, dazu Brot, einen Schlauch Wein und ein Ziegenböckchen und schickte seinen Sohn David damit zu Saul. So kam David zu Saul und trat in seinen Dienst; Saul gewann ihn sehr lieb und David wurde sein Waffenträger. Darum schickte Saul zu Isai und ließ ihm sagen: David soll in meinem Dienst bleiben; denn er hat mein Wohlwollen gefunden. Sooft nun ein Geist Gottes Saul überfiel, nahm David die Leier und spielte darauf. Dann fühlte sich Saul erleichtert, es ging ihm wieder gut und der böse Geist wich von ihm." (1.Samuel 16 / David im Dienst Sauls)

Dieser Ausschnitt aus dem Alten Testament bietet verschiedene Betrachtungsebenen wie der theologischen und der medizinisch-therapeutischen Sicht. Anselm Ebner hat als langjähriger Leiter der Berufsfachschule für Musik in Altötting der musikalischen und künstlerischen Ebene natürlich besondere Aufmerksamkeit zugewendet. Seine Kenntnisse und Ausführungen haben die Zuhörer wunderbar in das Thema "Sauls böser Geist weicht durch Davids Leierspiel" eingeführt.  Musik, Klänge und Töne beeinflussen uns. Diese Auswirkungen können und werden in alle Richtungen verwendet und eingesetzt.
Für alle, die nicht dabei sein konnten, und alle, die sich nochmals durch die Katechese inspirieren lassen wollen, haben wir die Katechese als Impuls zum Nachhören aufgezeichnet.

Weiter zur Impuls-Katechese von Anselm Ebner als Audio-Vortrag ....

Mariä Geburt

Über die Geburt Mariens, der Mutter Gottes, wird in der Bibel nichts berichtet. Von ausserbiblischen Erzählungen sind uns die Eltern als Heilige Anna und  Heiliger Joachim bekannt. Sie haben sich sehnlichst ein Kind gewünscht, sind aber lange kinderlos geblieben. In der Zeit vor Christi Geburt galt Kinderlosigkeit als Schande und als Strafe Gottes. Der Spott der Leute und das Gerede ließ das Ehepaar leidvolle Stunden, Tage, Jahre erleben. Als ein Engel dem hochbetagten Paar dann die Geburt einer Tochter angekündigte war die Freude übergroß.  Gott hat sie nicht vergessen, sondern hat ihnen eine ganz besondere Gnade erwiesen. Ihre Tochter ist die neue Eva, die Mutter des Lebens. „Eva schlug Wunden, Maria heilte. Denn an die Stelle des Ungehorsams trat Gehorsam; an die Stelle der Treulosigkeit Glaube und Treue“ formulierte es der Hl. Augustinus. Maria löst durch ihren Glauben die Knoten der Sünde (vgl. LG, 56).

Das Fest Mariä Geburt in der römisch-katholischen, der orthodoxen  und der anglikanischen Kirche am 8. September gefeiert und ist seit dem 7. Jahrhundert belegt. Der Geburtstagstermin leitet sich von der Weihe der Jerusalemer Kirche Ende des 5. Jahrhunderts  her, die der Hl. Anna als Mutter Mariens geweiht wurde. Die heutigen St.-Anna-Basilika in Jerusalem, bezeugt die Stelle, die von alters her als Geburtsort Mariens angesehen wird.

Christus Vita Vestra - Christus ist euer Leben
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Die Liebe Gottes zu den Menschen war in der Basilika St. Anna greifbar, als am 7. September 2019 zehn junge Männer aus Deutschland, Polen und Mexiko ihre Ordensgelübe ablegten. Tief bewegte Herzen waren in den Gesichtern abzulesen. Die Liebe zu Jesus Christus strahlte von diesen zehn Legionären Christi am Weg zum Priestertum auf alle aus, die gekommen waren, um mit ihnen zu feiern. Sechs Novizen der Legionäre Christi legten erstmals ihre Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam (zunächst für zwei Jahre) ab. Br. Juan Andrés Luna Escalante LC, Br. Luis Trujillo LC, Br. Lukas Nix LC, Br. Mieszko Konarski LC, Br. Pablo Rodríguez LC und Br. Raphael Meyer LC haben ihre Berufung in der zweijährigen Noviziatszeit in Neuötting-Alzgern unter der einfühlsamen Leitung von P. Konstantin Ballestrem LC ausführlich geprüft, hinterfragt und bestätigt bekommen. Es war eine intensive geistliche Ausbildung und Einführung in die spezifische apostolische Arbeitsweise des missionarischen Ordens. Die Legionäre Christi sind eine 1941 gegründete katholische Ordensgemeinschaft päpstlichen Rechts, mit der Mission, das Reich Christi in der Gesellschaft entsprechend den Anforderungen von Gerechtigkeit und christlicher Nächstenliebe und in Zusammenarbeit mit den Pfarrern und Bischöfen der jeweiligen Diözesen zu verbreiten. Die Gemeinschaft zählt aktuell 1.537 Mitglieder (Novizen, Ordensleute, Bischöfe), die in 21 Ländern der Welt tätig sind.

„Das Noviziat ist die Universität, an der man Christus studiert, und nur ihn: mit all seinen Tugenden und den Dingen, die uns näher an seine Liebe heranführen. Jesus Christus zu lieben, dem wir alles verdanken, der uns zuerst geliebt hat und nie aufhört, uns vollkommen und treu zu lieben; sein Evangelium zu lieben, es zu studieren, es zu betrachten, in allem seinen Grundsätzen und seiner Lehre zu folgen; den Vater Jesu Christi zu lieben, der unser Vater ist und uns mit solcher Großzügigkeit und Zärtlichkeit seinen eigenen Sohn geschenkt hat, damit er unser großer Bruder, unser Weg und unsere Orientierung ist auf der Suche nach der Heiligkeit; seinen göttlichen Geist zu lieben, den süßen Gast unserer Seelen, den Freund der Armen, den Tröster der Betrübten, die Quelle von Kraft und Freude in der Nachfolge Christi, den Künstler, der Tag und Nacht unermüdlich über unsere Vervollkommnung und unsere rückhaltlose Hingabe wacht, der sich freut und Gefallen daran hat, dass wir treu sind und auf dem Weg unserer Nachahmung Christi voranschreiten, und der wehklagt und seufzt mit unaussprechlichem Seufzen, wenn wir uns taub stellen und seine Weisungen missachten, die doch göttliche Gnaden sind; Maria lieben, die seine und auch unsere Mutter ist; die Kirche lieben, seine geliebte Braut; die Seelen aller Menschen lieben, die Gegenstand seiner besonderen Liebe und die Erklärung des ganzen Mysteriums der Erlösung sind..." (aus der Spiritualität der Legionäre Christi).

Br. Manuel Suchy LC, Br. Peter Hemm LC und Br. Darius Lawrence LC haben in der Professfeier ihre Gelübde in der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi erneuern. Das Leben nach den evangelischen Räten (Armut, Keuschheit und Gehorsam) und die Berufung „Mit Christus, im Dienst der Kirche und für die Menschen" zu wirken, lässt sie am Weg zum Priestertum weiter voranschreiten.

Br. Michael Hemm LC (31) legt am 7. September 2019 in Altötting bei den Legionären Christi seine Ewige Profess ab. Sein Leben gehört von nun an ganz Gott in der Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern im Regnum Christi. Seine Motivation beschreibt er mit den Worten: "Die Erfahrung: Gott ist barmherzig, er schaut mit Freude auf jeden von uns! So möchte ich die Menschen anschauen."

Die mehrspracheige Professfeier wurde vom Provinzial P. Valentin Gögele LC geleitet, der auch die Ordensgelübde der zehn Mitbrüder annahm.

Das Schlusswort soll den sechs Novizen gehören, die in ihrer Noviziatszeit als Altöttinger Pilgerbetreuer sich missionarisch eingesetzt und in die Herzen aller verankert haben. Wir danken Gott, für die Gemeinschaft mit Euch, die schönen Stunden und wunderbaren Gespräche. Eure Ausstrahlung, Eure Liebe zu Christus und Eure einfach edle Gesinnung in der Annahme des Lebens, was auch kommen mag, hat uns tief beeindruckt. Ihr sein uns ein gutes Vorbild und liebenswerte Freunde geworden. Im Gebet bleiben wir verbunden!

Br. Pablo Rodríguez LC antwortete auf die Frage, nach der  Kraft und Motivation für ein Leben der totalen Bindung an Jesus Christus:
"Aus der Nähe zu Ihm, aus seiner Barmherzigkeit. Mit 13 Jahren habe ich die Legionäre Christi kennengelernt und von ihnen gelernt, Christus und Maria leidenschaftlich zu lieben."

Br. Lukas Nix LC: "Ich denke, dass die Kraft und Motivation zur Ordensprofess immer die persönliche Beziehung zu Jesus Christus sein muss und der Wunsch ihm ganz nachzufolgen. Gleichzeitig ist die Weihe an Gott natürlich nicht für einen selbst, sondern für die Menschen.
Schon seit meiner Jugend habe ich die Legionäre Christi als eine lebendige und fröhliche Ordensgemeinschaft kennengelernt, die weder mit dem Zeitgeist mitgeht, noch in der Vergangenheit stehen geblieben ist, sondern einfach in der Gegenwart Jesus Christus verkündet."

„Um in Fülle leben zu können, bedarf es der lebendigen Beziehung zu Jesus Christus. Ich möchte anderen Menschen helfen, diese Beziehung zu entdecken und darin zu wachsen“, sagt Br. Mieszko Konarski LC „Wenn ich ganz Gott gehöre, wird auch er ganz mein, und aus dieser besonderen Beziehung erwächst die Kraft zur Mission, in unserer Welt von heute.“

Br. Juan Andrés Luna Escalante LC: "Meine Stärke und Motivation, um Christus mein ganzes Leben zu geben, ziehe ich aus dem Wunsch, mit Christus Seelen retten zu wollen. Denn jede einzelne Seele ist „heiliges Land“ für Gott."

„In der Begegnung mit Jesus Christus selbst, der mir gezeigt hat, dass nur er die Sehnsüchte meines Herzens stillen kann, finde ich die Kraft und Motivation zu diesem Schritt, der Profess“, sagt Br. Raphael Meyer LC „Ich habe seinen Ruf vernommen ihm zu dienen, dem möchte ich freudig folgen.“

Br. Luis Trujillo LC: „Meine Kraft und meine Motivation für ein Leben der totalen Bindung an Jesus Christus sind die Liebe zu ihm, der mich berufen hat, zu einem Leben in Fülle und zum ewigen Leben“

Hier geht's zum Fotoalbum der Professfeier ...

Herzliche Einladung zum Tag des Altöttinger Marienwerks
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Auch heuer findet in gewohnter Weise wieder am zweiten Sonntag im September der Tag des Altöttinger Marienwerks statt. Eingeleitet wird der „Tag der offenen Tür“ mit einem Festgottesdienst in der Basilika St. Anna um 10 Uhr, welcher der Vorsitzende des Altöttinger Marienwerks, Monsignore Josef Fischer, zelebriert. Ihm zur Seite steht Pilgerpfarrer Hannes Lorenz von der Diözesan-Fußwallfahrt Regensburg, der in enger Verbundenheit zum Wallfahrtsort Altötting dieser Einladung sehr gerne folgte. Er hält auch die Predigt.
Der Festgottesdienst wird wie gewohnt vom Kapellchor der Bischöflichen Administration und vom Kapellorchester des Altöttinger Marienwerks gestaltet. Zur Aufführung kommt die „Missa in G“ von Max Filke – ein in seiner Orchestrierung sehr harmonisches Musikwerk. Max Filke wurde am 5. Oktober 1855 geboren, sein musikalisches Leben und Wirken erstreckte sich neben Breslau, Regensburg, Duderstadt und Leipzig auch in Straubing. Dort wirkte er von 1881 bis 1890 als Chordirigent an der Kirche St. Jakob und als städtischer Musikdirektor. Nach einer kurzen Zwischenstation als Chormeister in Köln wurde er 1891 Domkapellmeister in Breslau und 1893 auch Lehrer am Breslauer Institut für Kirchenmusik. 1899 wurde er mit dem Titel eines Königlichen Musikdirektors ausgezeichnet. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1911 wurde Max Filke noch die Ernennung zum Professor zuteil.
Im Anschluss lädt das Marienwerk alle Besucher und Gäste zur gemeinsamen Begegnung in seinen Räumlichkeiten am Kapellplatz 18 ein. Wie an jedem Tag des Altöttinger Marienwerks sind alle Veranstaltungen und die Dioramenschau bei freiem Eintritt zugänglich.
Um 12:30 Uhr besteht die Möglichkeit, die Anfang 2019 fertiggestellte Produktion des Films „Die Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau - erzählt durch die Dioramenschau Altötting“ anzusehen. Gerade rechtzeitig zum 60-jährigen Jubiläum der Dioramenschau wurde diese Verfilmung fertiggestellt. Ein weiterer Film nach Wahl (die Mehrheit der Filmsaal-Besucher) entscheidet) wird um 13:15 Uhr vorgeführt. Es stehen die beiden historischen Marienfilme oder der Film über das Leben des Hl. Bruder Konrad zur Auswahl.
Beim traditionellen AVE, dem Mariengruß vor der Gnadenkapelle, segnet Monsignore Josef Fischer um 14:15 Uhr die versammelte Gemeinde mit dem Gnadenbild. Die musikalische Umrahmung erfolgt durch die Altöttinger Hofmusik unter der Leitung von Karlmann Kanzler.
Im letzten Jahr begeisterte eine „Offenes Chorsingen“ der Kinder und Jugendlichen der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei die Besucher. In diesem Jahr lädt das Altöttinger Marienwerk um 15:00 Uhr zu einer besinnlichen halben Stunde in die Kirche St. Konrad ein. Dort erwarten den Zuhörern und Gästen unter dem Motto „Musik und Wort“ im Wechsel unterschiedliche textliche und musikalische Beiträge. Das Bläserensemble des Altöttinger Marienwerks „Altes Blech“ unter der Leitung von Waldemar Zichler gestaltet den musikalischen Teil.
Der Tag des Altöttinger Marienwerks endet in gewohnter Weise durch die alljährliche Mitgliederversammlung. Hierzu besteht um 16:30 Uhr sowohl für die Mitglieder des Marienwerks als auch für alle weiteren Interessierten die Möglichkeit, sich über die Aktivitäten des Vereins zu informieren. Monsignore Josef Fischer als Vorsitzender, die weiteren Vorstände und der Geschäftsführer Josef Herrmann freuen sich, wenn auch dieses Mal wieder zahlreiche Fragen und Anregungen diese Zusammenkunft bereichern.
Das Altöttinger Marienwerk heißt alle Interessierten sehr herzlich Willkommen. Es lädt dazu ein, diesen Tag in Altötting am Kapellplatz 18 gemeinsam zu feiern und die Veranstaltungen zu besuchen.

22. Tag des Marienwerks am Sonntag, 8. September 2019 -  Geplanter Tagesablauf  (Änderungen vorbehalten):

10:00 Uhr              Festgottesdienst in der Basilika St. Anna Im Anschluss: Gemeinsame Begegnung im Haus am Kapellplatz 18.
12:30 / 13:15 Uhr   Filmvorführungen im Filmsaal
14:15 Uhr              AVE – Mariengruß vor der Gnadenkapelle und Segen mit dem Gnadenbild
                            musikalische Gestaltung: Altöttinger Hofmusik
15:00 Uhr             „Musik und Wort“, Kirche St. Konrad, mit dem Bläserensemble „Altes Blech“
16:30 Uhr             Jahreshauptversammlung im Prälat Ludwig Uttlinger Saal (Chorsaal ) der Singschule der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei

Alle Veranstaltungen und die Dioramenschau Altötting ganztags bei freiem Eintritt.

Aktuelle Infos erhalten Sie unter Tel. 08671-6827 oder per Mail unter info@altoettinger-marienwerk sowie unter www.altoettinger-marienwerk.de.

Bildquellen / Rechte:
Foto / Dioramenschau: J. Dirschl / Wallfahrtsbüro Stad Altötting / Altöttinger Marienwerk e.V.
Foto / Marienwerk: R. Dorfner / Altöttinger Marienwerk e.V.

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen haben sich für dieses Wochenende angemeldet und dürfen wir begrüßen:
Oy-Mittelberg/Wertach PG, Köln-Deutz / Regnum Christi - Legionäre Christi, Andorf (Österreich), Fridolfing / Mariä Himmelfahrt, St. Oswald-Möderbrugg (Österreich), Bad Endorf / Kuratie Stephanskirchen - St. Rupertus, Tischenreuth / Legio Mariä, Bad Wörishofen PG, München-Milbertshofen PV, Bamberger Pilgerfahrt, Tegernheim Kolpingsfamilie (29. Mal), Neuötting-Alzgern / Noviziat der Legionäre Christi - Profess, Amlingstadt / Päpstliches Werk um geistliche Berufe, Teisendorf / Rupertiwallfahrt (39. Mal), Beratzhausen-Oberpfraundorf / St. Martin, Wolfratshausen / Kolpingfamilie (15. Mal), Tuntenhausen-Schönau PV und Pilgergruppe aus Polen.

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzelwallfahrern.

Wallfahrtsprogramm Nr. 27 / 10. - 16. September 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 27  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 27  als PDF-Datei

Musik als Therapie?
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Musik bewegt die Welt. Schon seit dem Altertum und bei allen Völkern der Erde werden Erzählungen durch Töne begleitet oder ganz vertont. In der Heiligen Schrift ist die Sammlung der Psalmen eines der bedeutendsten Bücher. Es sind 150 Einzellieder, die von fast alle Lebenslagen, Fragen und Probleme der alttestamentlichen Zeit erzählen. König David selbst sind zahlreiche Psalmen zugeschrieben. Schon als David noch ein junger Mann von schöner Gestalt war, lange bevor er König wurde, verstand er die Leier zu spielen. Von der Schafherde weg, wurde David in den Dienst von König Saul, den ein böser Geist verstörte, gerufen. Im 1. Buch Samuel wird berichtet: "Sooft nun ein Geist Gottes Saul überfiel, nahm David die Leier und spielte darauf. Dann fühlte sich Saul erleichtert, es ging ihm wieder gut und der böse Geist wich von ihm." (Kap. 16, 23) Konnte die Musik den Geist bändigen? Eine positive Wirkung durch Musik erfahren wir auch heute. Als Stimmungsmacher gehört Musik zu unserem Leben dazu. Im Bereich der neurologischen und psycho-pathologischen Krankheitsfelder belegen Befunde, dass der Einsatz von Musik tatsächlich medizinische Auswirkungen auslösen kann. Eine spannende Frage, der Anselm Ebner in der Impuls-Katechese am Samstag, 07. September 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Marienwerks nachgeht. Seine Erfahrungen als langjähriger Schuldirektor an der Max-Keller-Schule, der Altöttinger Berufsfachsschule für Musik, geben seinen Ausführungen und Einsichten das Fundament.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper mit Orgel im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe (Orgel / Volksgesang)
                                                               Zelebrant/Prediger: Pfarrer Thomas Steinberger, PV Emmerting-Mehring
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken: Stiftskanonikus Johann Palfi
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): Pfarrvikar Deva Gudipalli und Kaplan Michael Osterholzer
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)

Foto: R. Dorfner

Der Augenblick, den Gott mir JETZT gerade schenkt

Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich häufig denken, wie schnell doch die Zeit vergeht, so dass man manchmal das Gefühl hat, kaum mehr hinterherzukommen? Ich erinnere mich an viele Situationen, in denen mir selbst dieser Gedanke gekommen ist oder Menschen meist bedauernd davon gesprochen haben, wie unaufhaltsam die Zeit voranschreitet.

Dabei ist es eine seltsame Sache mit der Zeit. Wohl nichts bestimmt uns so sehr wie sie. Wir reden davon, Zeit zu haben, so als würden wir sie greifbar besitzen, und müssen doch immer wieder merken, dass sie sich uns entzieht – ja, sie rinnt uns buchstäblich zwischen den Fingern dahin. Die Zeit kann es uns auch selten recht machen: In schönen Momenten vergeht sie viel zu schnell; in schwierigen Lebenslagen kann sie sich aber auch grausam ziehen.

Die kostbarsten Augenblicke unseres Lebens sind wohl jene, in denen wir zeitvergessen, zeit-los sein können. Denn, wenn ich ganz aufgehen kann im Moment, wenn ich einfach glücklich und zufrieden da sein kann, dann erahne ich, was Leben in Fülle bedeutet, wie Jesus es uns verheißt (vgl. Joh 10,10). Solche Situationen sind ein Vorgeschmack auf Gottes Ewigkeit, in der mir die Zeit einmal nicht mehr davonlaufen wird und ich einfach das Leben verkosten darf.

Mir kommt dabei ein Satz in den Sinn, den eine gute Freundin stets sich selbst und anderen ans Herz zu legen pflegte: Lebe im gegenwärtigen Moment! Es ist die Ermutigung, sich nicht treiben zu lassen. Es ist der Appell, weder zu sehr an der Vergangenheit zu hängen noch sich permanent die Zukunft auszumalen, sondern den Augenblick, den Gott mir JETZT gerade schenkt, zu genießen und mit Leben zu erfüllen.

Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt, den jeweils gegenwärtigen Moment auszukosten und so in Ihrem Alltag etwas von Gottes Ewigkeit zu erahnen. In seinen Händen ruht all unsere Zeit (vgl. Ps 31,16).

Ein Geistlicher Impuls von Daniela Riel

Solidarität leben – wie Maria
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Die katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) der Diözese Eisenstadt hat am 31. August und 1. September zu ihrer 67. Wallfahrt ins Herz Bayerns eingeladen – nach 2013 war Altötting zum siebten Mal Ziel der Pilger aus dem Burgenland, dem östlichsten Teil Österreichs.
Zusammen mit Zweitem Bürgermeister Wolfgang Sellner begrüßte der stellvertretende Wallfahrtsrektor Kapuzinerpater Norbert Schlenker die etwa 500 Gäste aus Österreich am 31. August in der Stiftspfarrkirche. Der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkowics leitete nicht nur die Samstagabend-Andacht und nahm mit seinen Burgenländern an der anschließenden Lichterprozession am Kapellplatz teil (auch eine Gruppe aus Lehrte bei Hannover weilte am Gnadenort, um ihren ehemaligen Pfarrer Stiftskanonikus Roman Blasikiewicz an seinem „Ruhestandsort“ zu besuchen), sondern stand am 1. September auch als Hauptzelebrant und Prediger zum Wallfahrtsthema „Solidarität leben“ dem Festgottesdienst in der St. Anna-Basilika vor.
Bischof Ägidius, der am Sonntag auch seinen Namenstag feiern konnte, verriet: „Ich habe in der Gnadenkapelle bei der Gottesmutter eine hl. Messe gefeiert, um die Anliegen, aber auch den Dank bei Maria abzulegen, im Gebet, nicht nur für mich, für die Diözese, sondern für Euch alle, insbesondere um den Frieden in  der Welt.“ In den mitgebrachten und entzündeten Votivkerzen sah er eine besondere Symbolkraft: Christus, sei „das Licht der Welt“ und „Maria unsere Lichtträgerin“. Seit unserer Taufe seien wir „Kinder des Lichtes“ und sollten „uns immer wieder erleuchten lassen vom Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe in unseren Herzen, durch Christus“. Jesu Licht sei notwendiger denn je, spende auch Wärme und Geborgenheit in einer orientierungslos gewordenen Welt.
Bischof Ägidius verglich die Gottesmutter Maria mit einer brennenden Kerze, „die uns den Weg leuchtet zu Jesus hin, die uns Licht, Wärme, Geborgenheit und Orientierung gibt“. Maria solle für uns Ansporn sein, „für Gott und unsere Mitmenschen zu brennen, um als Lichtträger im Alltag des Lebens zu leuchten“. In Bezug auf das Wallfahrtsmotto erklärte Bischof Ägidius beim Festgottesdienst: „Ohne Treue und Solidarität zu Gott und den Mitmenschen ist keine Familie, keine Gemeinschaft, kein Staat zu machen.“ Dabei verwies er auf drei Punkte aus dem Evangelium vom 22. Sonntag d. Jhkr. (Lk 14, 1.7–14), die Jesus von seiner Kirche und uns Christen verlange: „1. Bescheiden zu sein und uns nicht so wichtig zu nehmen; 2. Uns von Gott einen Platz zuweisen zu lassen und 3. Die Mitmenschen, vor allem die Armen, Kranken und Ausgestoßenen stets im Blick zu haben.“ Erneut bat er die Gottesmutter Maria, „uns Wegweiserin und Helferin zu sein, damit wir unseren Alltag bewältigen als Menschen und Christen durch Liebe, Treue, Standhaftigkeit, Furchtlosigkeit, Bescheidenheit und Solidarität zum Wohl für alle, die in Not sind. Maria hat es uns gezeigt, jetzt sind wir dran, es ihr nachzumachen.“

Text und Fotos: R. Dorfner / Altöttinger Liebfrauenbote

BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS ZUM WELTGEBETSTAG FÜR DIE BEWAHRUNG DER SCHÖPFUNG

Papst Franziskus hat auch 2019 eine Botschaft für alle Menschen und möchte allen damit wieder die einzigartige Schöpfung ins Bewusstsein rufen. Gott gab uns Menschen die Schöpfung als kostbare Gabe, die zu hüten ist. Aber lesen Sie die aktuelle Botschaft selbst:

Weiter zur BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS ZUM WELTGEBETSTAG FÜR DIE BEWAHRUNG DER SCHÖPFUNG v. 1. September 2019

Die Geschichte des Gelähmten

Wie klingt die Erzählung des Evangelisten Lukas über die Heilung eines Gelähmten, den seine Freunde durch das Dach zu Jesus brachten, wenn wir uns in den Gelähmten hineinversetzen? Pfarrvikar Deva Gudipalli hat die spannende Geschichte mit interessantem Hintergrundwissen erzählt. Wie können wir uns die Ereignisse im Detail ausmalen? Wie wäre es heute, fast 2000 Jahre später, bei uns? Glauben wir an die Macht Gottes, heilen zu können? Glauben wir, dass Gott auch heute noch am Werk durch die Sündenvergebung ist? Wissen wir, dass die innere Heilung auch heute noch notwendiger als die äußere Heilung ist? Auch wir dürfen unsere Freunde vertrauensvoll zu Jesus bringen.

Hier die biblische Erzählung aus der Einheitsübersetzung 2016 - Die Heilung eines Gelähmten nach Lukas (5,17 - 26):
17 Und es geschah eines Tages, als Jesus lehrte, saßen Pharisäer und Gesetzeslehrer dabei; sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn war mit ihm, sodass er heilen konnte.
18 Und siehe, Männer brachten auf seinem Bett einen Menschen, der gelähmt war. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen.
19 Weil es ihnen aber wegen der Volksmenge nicht möglich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach und ließen ihn durch die Ziegel auf dem Bett hinunter in die Mitte vor Jesus hin.
20 Als er ihren Glauben sah, sagte er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.
21 Und die Schriftgelehrten und die Pharisäer fingen an zu überlegen: Wer ist dieser, der Lästerungen ausspricht? Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein?
22 Jesus aber erkannte ihre Gedanken und erwiderte ihnen: Was überlegt ihr in euren Herzen?
23 Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben! oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
24 Damit ihr aber erkennt, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm dein Bett und geh in dein Haus!
25 Und sogleich stand er vor ihren Augen auf, nahm das Bett, auf dem er gelegen hatte, und ging Gott preisend in sein Haus.
26 Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir Unglaubliches gesehen.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, und alle, die sich nochmals durch die Katechese inspirieren lassen wollen, haben wir die Katechese als Impuls zum Nachhören aufgezeichnet.

Weiter zur Heilung des Gelähmten erklärt durch Pfarrvikar Deva Gudipalli...

 

Die Königin der ganzen Schöpfung
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"Maria, die Mutter, die für Jesus sorgte, sorgt jetzt mit mütterlicher Liebe und mit Schmerz für diese verletzte Welt. Wie sie mit durchbohrtem Herzen den Tod Jesu beweinte, so fühlt sie jetzt Mitleid mit den Armen an ihren Kreuzen und mit den durch menschliche Macht zugrunde gerichteten Geschöpfen. Sie lebt mit Jesus in völliger Verklärung, und alle Geschöpfe besingen ihre Schönheit. Sie ist die Frau „mit der Sonne bekleidet; der Mond […] unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt“ (Offb 12,1). In den Himmel erhoben, ist sie Mutter und Königin der ganzen Schöpfung. In ihrem verherrlichten Leib, vereint mit dem auferstandenen Christus, hat ein Teil der Schöpfung die ganze Fülle ihrer Schönheit erreicht. Sie schaut in ihrem Herzen nicht nur auf das ganze Leben Jesu, das sie dort sorgsam bewahrte (vgl. Lk 2,19.51), sondern versteht jetzt auch den Sinn von allem. Darum können wir sie bitten, dass sie uns hilft, diese Welt mit weiseren Augen zu betrachten." (PAPST FRANZISKUS / aus  der ENZYKLIKA LAUDATO SI‘ ÜBER DIE SORGE FÜR DAS GEMEINSAME HAUS; 241.)

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um sie zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu  erflehen.
Um 11.50 Uhr grüßen wir die himmlische Königin mit den Worten des Engels und beten gemeinsam den Angelus als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.
Um 14 Uhr halten wir vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Unsere Verehrung gilt der Mutter unseres Herren, der auserwählten Tochter des Allmächtigen, als Fürsprecherin und Mittlerin in allen Sorgen und Nöten. Maria lehrt uns, den rechten Blick zu haben, die Welt mit den Augen Gottes zu betrachten. Durch diesen Perspektivenwechsel erfahren wir Heil und Hilfe. Durch die Mutter lernen wir wahrhaft zu leben und zu beten.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Durch die geweihten Hände des Priesters hindurch ist es Gott selbst, der sich uns zuwendet. Allen die bittend auf seine Hilfe vertrauen, lässt er Kraft und Heil erfahren.

Kommt, beten wir gemeinsam für uns, für unsere Lieben, für unsere Feinde, für alle Menschen und für die ganze Schöpfung!

1. September: Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung
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Mit dem 1. September beginnt die ökumenische Aktion Schöpfungs-Zeit.
Die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung 2007 hatte angeregt, die Zeit zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober als „Schöpfungszeit“ zu feiern.
Der 4. Oktober, der Festtag des heiligen Franziskus, als Abschlusstag leuchtet allgemein ein.
Den Start hingegen markiert ein uns weniger geläufiger Termin: Am 1. September beginnt für die orthodoxe Kirche das neue Kirchenjahr, und zwar mit der Feier der Schöpfung.
Die orthodoxe Theologie erklärt den – uns zunächst etwas willkürlich erscheinenden – Zusammenhang so: Mit Gottes Menschwerdung hat alles Geschaffene eine neue Dynamik bekommen, es ist für die Gnade geöffnet, wird verwandelt zum Träger göttlichen Lebens. Alles drängt nach Vereinigung mit dem auferstandenen Kyrios. Die Schöpfung will „Liturgie werden“! Die Schöpfung ist aufgrund der Menschwerdung Gottes nicht mehr nur Symbol der Welt Gottes, sondern ist und offenbart sich als Welt Gottes. So trägt und offenbart die Welt die „Energie“ des Herrn, seinen Geist, der alles beseelt und belebt.

Aus dem Schreiben von Papst Franziskus vom 6. August 2015 zur Einführung des „Weltgebetstages für die Bewahrung der Schöpfung“:
Mit dem geliebten Bruder, dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios die Sorge um die Zukunft der Schöpfung teilend und den Vorschlag seines Vertreters, des Metropoliten Johannes von Pergamon aufgreifend, den dieser bei der Vorstellung der Enzyklika „Laudato Si“ über die Sorge um das gemeinsame Haus gemacht hat, möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich entschieden habe, auch in der Katholischen Kirche den „Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung“ einzuführen, der beginnend mit diesem Jahr, immer am 1. September gefeiert werden soll, wie es in der orthodoxen Kirche schon lange geschieht.
Als Christen wollen wir unseren Beitrag zur Überwindung der ökologischen Krise leisten, welche die Menschheit durchlebt….
Die ökologische Krise ruft uns also zu einer tiefen geistlichen Umkehr: Die Christen sind berufen zu einer „ökologische Umkehr, die beinhaltet, alles, was ihnen aus ihrer Begegnung mit Jesus Christus erwachsen ist, in ihren Beziehungen zu der Welt, die sie umgibt, zur Blüte zu bringen“ (LS 217).
Der jährliche Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung gibt sowohl den einzelnen Gläubigen wie auch den Gemeinschaften die Möglichkeit, ihre persönliche Hingabe an ihre eigene Berufung, für die Schöpfung Sorge zu tragen, zu erneuern, Gott für das wunderbare Werk dankend, das er unserer Sorge anvertraut hat und seine Hilfe für den Schutz der Schöpfung und seine Barmherzigkeit für die gegen unsere Welt begangenen Sünden erbittend.

Dass wir den Gebetstag zum selben Datum wie die orthodoxe Kirche begehen, wird eine gute Gelegenheit sein, Zeugnis abzulegen für unsere wachsende Gemeinschaft mit unseren orthodoxen Geschwistern. Wir leben in einer Zeit, in der alle Christen vor denselben bedeutenden Herausforderungen stehen, auf die wir um glaubwürdig und wirkungsvoll zu sein gemeinsam Antworten geben müssen. Deswegen ist es mein Wunsch, dass dieser Gebetstag möglichst auch weitere Kirchen und kirchliche Gemeinschaften einbeziehen soll und im Einklang mit den Initiativen des Ökumenischen Rates der Kirchen zu diesem Thema gefeiert werden soll.

Schöpfung am Ende ?
»Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.« (Röm 8,19)
»Gepriesen seist du, mein Herr, mit all deinen Geschöpfen...« (Sonnengesang des Franz von Assisi)
In einer Zeitschrift war zu lesen: »7000 Storchenpaare gab es zur Zeit der Großeltern, 700 zur Zeit der Eltern, 70 in unseren Tagen - und die nächste Generation steht vor Glasvitrinen.«
Der Mensch hat sich eine Rote Liste des Sterbens und Verderbens angelegt: Tag für Tag werden wir um eine Pflanzen- oder Tierart ärmer. Tag für Tag! – da musss man richtig zu er-schrecken!
Das zeigt: Wir leben noch nicht in der Vollendung. Gerade unsere schnelllebige Zeit macht deutlich, wie vorläufig und vergänglich die Dinge sind. Was der Mensch schafft, das ist nicht von Dauer, wie schnell ist es überholt! Unsere Umwelt ist nicht vollkommen, das wissen wir, sonst hätten wir keine Probleme mit der Umweltverschmutzung.
Was hat der Mensch aus dem Garten Gottes gemacht? Was ist aus Gottes Schöpfung geworden, die ein griechischer Philosoph so beschrieben hat: »Da waren alle Geschöpfe zahm und zutraulich zu den Menschen, die wilden Tiere wie die Vögel, und das Feuer einer freundlichen Gesinnung glühte.«
Längst ist der Mensch zum Todfeind der Schöpfung geworden: Er rottet nicht nur Pflanzen als Unkraut aus, er misshandelt und missbraucht Tiere, er verdirbt Luft, Wasser und Boden, und merkt, vielleicht zu spät, dass er sich damit selbst zugrunde richten wird.
Warum ist das so weit gekommen? Die Antwort ist so einfach wie folgenschwer: Der Mensch lebt nicht mehr mit sich selbst und seiner Umwelt in Frieden, weil er mit Gott nicht mehr in Frieden lebt.

Wer nicht mit sich selbst Frieden hat, für den sind Ruhe und Gelassenheit Fremdworte; der muss im schnellen Genuss auf Kosten anderer zu seiner Befriedigung kommen – und zwar sofort.
Dieser Mensch wird im Missbrauch und durch Gewalt sein Heil, sprich seinen Profit, suchen. Koste es, was es wolle.
Was derzeit zur Rettung von Mensch und Tier, von Umwelt und Schöpfung vorgeschlagen wird, sieht bestenfalls aus wie eine mittlere Reparaturwerkstatt, die ein Durchrosten zu verhindern sucht.
Es reicht nicht aus, mit immer neuen Programmen und mit neuester Technik zu reparieren; der Mensch selber muss sich ändern.
Das heißt, nur der Mensch, der wieder im Frieden mit Gott leben will, wird Pflanzen und Tieren, wird der ganzen Schöpfung Rettung bringen können; ein Mensch, der endlich wieder begriffen hat, dass er selber wie alles um ihn herum aus der gleichen Hand Gottes kommt.
Franz von Assisi war ein solch beispielhafter Mensch; zärtlich eingebunden in alles, was lebt. Und weil er alles liebte, was Gott geschaffen hat, war sein Leben ein einziger großer Gottesdienst. Vielleicht hat es nur noch niemand gesagt, dass auch die Sorge für ein Tier, dass die Achtung vor dem Lebensrecht einer Pflanze wie ein Gottesdienst ist?
Leonardo Boff, der große lateinamerikanische Theologe erzählt einmal von Bruder Bonaventura, dem Gärtner von Portiunkula, der einem Gast seinen Garten zeigte. Er ist voller Gemüse, Weinstöcke, Feigen und Blumen. Aber eine Ecke ist ungepflegt: »Was ist das denn dort, Bruder Bonaventura?« Unschuldig lächelt er: »Da sind unsere kleinen Schwestern, das verflixte Unkraut. Dort lasse ich sie wachsen, weil sie auch Gottes Töchter sind und die Schönheit des Schöpfers preisen.«
Franz von Assisi ist in seiner Zeit zu einem Hoffnungszeichen geworden, weil er aufs Innigste mit Gott verbunden war und das hat überzeitliche Bedeutung und ist auch heute somit sehr aktuell. Bruder Immerfroh wird er genannt, er wusste sich so sehr von Gott geliebt und beschenkt, dass er einfach nicht traurig und hoffnungslos sein konnte. Das einzige, worüber er traurig sein konnte - so berichten es seine Biografen - war die Sünde, waren Menschen: die nicht für Gott offen waren, die zu Gott nein sagten.
Franziskus wusste sich ganz von Gott beschenkt. Er wusste: alles habe ich von Gott, mein Leben, meine Mitmenschen, die Umwelt - und dafür war er dankbar. Seine Dankbarkeit zeigte sich darin, wie er mit Gott, mit den Mitmenschen und mit der Umwelt - Gottes Schöpfung - umging: wochen- und monatelang konnte er sich in die Einsamkeit der Natur zurückziehen, um da ganz im Gebet mit Gott allein zu sein, um da inmitten der Vergänglichkeit den Unvergänglichen zu erfahren und um aus der Kraft dieser Begegnung auch den Mitmenschen wiederum Kraft und Hoffnung zu schenken
Nur aus diesem seinem Verhältnis zu Gott können wir sein Leben recht verstehen. Er unterlässt es nicht zu danken; selbst mitten im Leid, als er krank und hinfällig ist, singt er sein Lied der Freude, den Sonnengesang, in dem er Gott als den Schöpfer aller Kreatur und aller Wesen preist. Dem Vergänglichen gibt er damit Hoffnung zur Unvergänglichkeit, weil alles Geschaffene seine Geschichte mit Gott hat – und das ist Heilsgeschichte: das, was Gott begonnen und geschaffen hat, das wird er auch vollenden!
Uns, denen die Schöpfung anvertraut ist, ist der Auftrag gegeben, verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt, die Gottes Schöpfung ist, umzugehen. Das setzt die Erkenntnis voraus, dass die schönste Ur-Botschaft der Bibel an den Menschen die Zusage ist, dass wir Menschen nach Gottes Abbild geschaffen sind mit dem Auftrag, fruchtbar zu sein, die Erde zu bevölkern und zu herrschen über alle anderen Geschöpfe dieser Erde. Dazu gehört aber auch die Einsicht, dass der Mensch selbst »aus Erde vom Ackerboden« (Gen 2,7) genommen ist, wie die Pflanze und das Tier. Wir sind alle zusammen auf die gleiche Liebe Gottes angewiesen, die uns am Leben erhält.
Wenn wir so den Schöpfungsbericht der Bibel lesen - die ersten Kapitel der Heiligen Schrift machen ja keine naturwissenschaftlichen Aussagen, sondern geben uns religiöse Deutungen - dann werden wir erkennen, dass die Gesundung der »erschöpften Schöpfung« nur mit einer biblischen Weltsicht zu erreichen ist. Wir müssen die Schöpfung wieder mit den Augen Gottes sehen lernen.
Gott ist mit dieser Welt auf eine lebens- und menschenfreundliche Weise verbunden; deswegen wird diese Welt nur durch die Glaubenden gerettet. Es ist tragisch, dass die christlichen Kirchen nicht gerade in der vordersten Linie derer stehen, die für Mensch und Tier, für die Pflanzen und die Bewahrung unserer »Mutter Erde« kämpfen.
Franziskus wurde zum Patron der Umwelt erwählt und manche Umweltgruppen und Tierschutzvereine spannen ihn vor ihren Karren, aber man wird ihm sicher nicht gerecht, wenn man nur diesen einen Aspekt seines Lebens betont. Er ist nur zu verstehen aus seiner Beziehung zu Gott und zum Wort Gottes, das in seinem Leben eine überaus deutliche Rolle gespielt hat.
Und auch das lehrt uns die Schrift aus seinem Geist: Wir müssen zärtliche Menschen werden. Wer mit Gottes Augen die Welt ansieht, wird nicht nur die großen Defizite erkennen, die Christen mitverschuldet haben; er wird lernen, seine Sinne wieder zu gebrauchen, die ihm Gott in diese Welt mitgegeben hat. Wer so »sinnlich« lebt, wird offen und sensibel für alles, was lebt: den Käfer am Wegrand, den Klatschmohn am Ackerrain, den singenden Vogel, das plätschernde Wasser. Wer sinnlich lebt, zeigt Ehrfurcht vor allem Leben und ehrt damit Gott. Nur das, was ich mit meinen Sinnen wahrnehme, lerne ich kennen; nur was ich kenne, kann ich liebgewinnen.
Bruder Franz hatte das instinktiv begriffen: Allein mit dem Reden über Gott ist es nicht getan; solches Reden könnte uns sogar von der Erde und ihren Problemen ablenken.
»Schaut nicht hinauf!« - werden die Jünger am Himmelfahrtstag gemahnt. Gott will, dass wir uns nicht nur nach oben öffnen; er will, dass wir uns auch nach unten auftun; dass wir ihn im Geringsten lieben. Auch die Pflanze, auch das Tier haben ein Recht auf unsere Zärtlichkeit und Liebe.
Der Mensch ist nicht die „Krone der Schöpfung“ wegen seiner Selbstüberschätzung, sondern weil er von Gott zum Friedenstifter gemacht ist für diese Erde. Wenn wir endlich so leben, mit Gott, mit uns und dieser Welt eins, dann wird eines Tages das Kapitel der Schöpfungsgeschichte abgeschlossen mit dem Vers: „Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: achter Tag.“ Und Gott selber wird hinzufügen: „Siehe, es war alles sehr gut!“

P. Norbert Schlenker OFMCap
Guardian und stellv. Wallfahrtsrektor

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für September 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für den Schutz der Ozeane:

Politiker, Wissenschaftler und Ökonomen mögen zusammenarbeiten, um die Weltmeere und Ozeane zu schützen.

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst

Wallfahrten nach Altötting am Wochenende

Herzlich willkommen heißen dürfen wir an diesem Ferienwochenende folgende angemeldete Wallfahrergruppen:

Cianciana Therme (Italien), Mailand (Italien), Rieden / Mariä Himmelfahrt - Vilshofen / St. Michael - Schmidmühlen / St. Ägidius, Regen-March / St. Peter und Paul, Altendorf / Senioren, Alzenau-Hörstein und Umgebung, 67. Burgenländerwallfahrt - KAB ArbeiternehmerInnen Bewegung aus der Diözese Eisenstadt (Österreich), Rinchnach / Senioren

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern am Gnadenort.

 

Zeit für Begegnungen - beim 17. Motorradgottesdienst in Altötting
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Der Initiativkreis Junge Wallfahrt lädt auch dieses Jahr zum Abschluss der Motorrad-Saison zu einem Dankgottesdienst nach Altötting am Sonntag, 22. September 2019 auf dem Kapellplatz ein. Beginn ist um 10.30 Uhr. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Gruppe „Exodus“ aus Niederbergkirchen. Zum Wallfahrtsthema „Zeit für Begegnung“ gibt Mit-Organisator Günter Wewerka einige Gedanken mit auf den Weg: „Wir begegnen uns auf der Straße, an der Tankstelle, am Parkplatz oder hier am Kapellplatz. Nehmen wir uns auch Zeit für Begegnungen? Reden wir miteinander? Von guten Begegnungen kann man profitieren, z.B. den richtigen Weg finden, eine gute Bleibe oder Freunde gewinnen. Mit Gott ist Begegnung immer möglich, wenn wir uns Zeit nehmen!“

Den Organisatoren des Bikergottesdienstes ist es wieder ein besonderes Anliegen, nicht nur zu Beginn der Fahrsaison um eine unfallfreie Fahrt zu bitten, sondern dem Herrgott für eine hoffentlich unfallfreie Fahrt Dank zu sagen.
Nach dem „Freiluftgottesdienst“ werden bei der Ausfahrt sowohl Biker als auch Motorräder gesegnet.

Die 17. Veranstaltung für Bikerfreunde findet bei jeder Witterung statt.
Zufahrt zum Kapellplatz ist nur über die Mühldorfer Straße möglich.
Infos erteilt gerne Bruder Georg Greimel OFMCap, Kapuzinerkloster St. Magdalena, Kapellplatz 9, 84503 Altötting, Tel. 0170 1606898; E-Mail: georg.greimel@kapuziner.org;
Weiter zur Homepage des Initiativkreises www.junge-wallfahrt.de

Text: R. Dorfner

Die Kreisstadt Altötting lädt herzlich zum 5. Altöttinger „Fest der Sinne“ ein

Fröhlich und (be)sinnlich, aktiv und passiv - diese Attribute stehen für das Altöttinger „Fest der Sinne“. Viele Musikgruppen und Chöre bieten rund um den Kapellplatz und dem benachbarten Zuccalliplatz ein buntes Programm aus allen Stilrichtungen der Musik an. Alle Sinne sollen an bekannten und teils besonderen Orten angeregt werden. Museen, Ausstellungen, die Stiftspfarrkirche, das Kloster St. Magdalena, die Lokale und das Kultur + Kongress Forum Altötting haben speziell zu diesem Anlass ihre Türen und Tore weit geöffnet und runden mit Musik und Führungen, Lesungen und Gaumenfreuden das vielseitige Programm ab.

Wann?     Freitag, 20. September 2019 ab 19:00 Uhr
                Das Fest findet bei jeder Witterung statt!

Der Eintritt ist frei, aber Spenden sind willkommen.
Weitere Informationen finden gibt es unter: fest-der-sinne.info
Das aktuelle Programmheft gibt es hier als Download

Text v. Veranstalter: Kreisstadt Altötting
Foto:  Konrad Heuwieser

Wallfahrtsprogramm Nr. 26 / 03. - 09. September 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 26  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 26  als PDF-Datei

Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!
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Für Jesus war die Vergebung der Sünden der Nachweis für seine Vollmacht auf Erden. Seine Frage "Was ist denn leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben! oder zu sagen: Steh auf und geh umher?" regt uns auch heute noch an, über die Gedanken in unseren Herzen zu wachen. Ausgehende von der biblischen Erzählung über die Heilung eines Gelähmten wird Pfarrvikar Deva Gudipalli am Samstag, 31. August 2019 um 15 Uhr uns mit seiner Katechese zum Nachdenken anregen. Welche Rollen spielen Lähmungen, Sünden und unsere Gedanken für uns? Jesus möchte uns alle heil machen. Lassen wir uns von Pfarrvikar Gudipalli zu einer (vielleicht) neuen Perspektive anregen.

Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks (Kapellplatz 18): Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Die Jahreskrippe in der Basilika St. Anna

Die Darstellung von biblischen Berichten in künstlerisch gestalteten Schaubildern hat eine sehr lange Geschichte. Bildliche Darstellung der Geburt Christi sind bereits im 4. Jahrhundert in den Katakomben Roms zu finden. Aus altchristlicher Zeit entstanden, haben sich die Darstellungen ab dem 10. Jahrhundert allmählich über ganz Europa in einem volkstümlichen Charakter verteilt. Der Hl. Franz von Assisi wird oftmals mit seiner lebendigen Darstellung des Weihnachtsgeschehen im Jahre 1223 als "Vater der Krippe" angesehen. Die Krippentradition wird in Altötting mit liebevoll gestalteten Jahreskrippen in den Altöttinger Kirchen gepflegt.

Derzeit ist im Seitengang der Basilika St. Anna die Heilung des Gelähmten durch Petrus und Johannes vor dem Tempel an der schönen Pforte dargestellt. Petrus sagte: "Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, geh umher!" Weiter ist in der Apostelgeschichte zu lesen: "Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke; er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben." (Apg 3,7-9)

Der biblische Bericht passt wunderbar zu unserem Jahresleitwort 2019 "Heilen, was verwundet ist". Im Namen Jesu Christi passieren auch heute wie damals Heilungen. Körperliche und vor allem seelische Leiden werden durch den Glauben an die Wirkmacht Gottes geheilt. Als Christen sind wir beauftragt und bevollmächtigt, die Liebe Gottes zu bezeugen und weiterzugeben - damit durch unseren Glauben unsere Nächsten die heilbringende Nähe und heilsame Kraft Gottes erfahren können.

Über die Freundschaft

Miteinander zu reden und zu lachen,
sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen,
gemeinsam schöngeistige Bücher zu lesen,
gemeinsam zu scherzen und zugleich Achtung zu geben,
gelegentlich anderer Meinung zu sein, freilich ohne Gehässigkeit,
ganz so, wie man auch mit sich selbst im Widerstreit liegt,
gerade durch Meinungsverschiedenheit die vorherrschende Eintracht zu würzen,
einander etwas zu lehren und voneinander lernen,
Abwesende schmerzlich vermissen,
Zurückkehrende freudig empfangen,
durch Zeichen der Liebe und Gegenliebe, die von Herzen kommen,
die sich in Miene, Stimme, Blicken und tausend freundlichen Gesten äußern,
die Herzen wie Zündstoff entflammen
und aus Zweien eins werden lassen.

Der Tagesheilige Augustinus ist der bedeutendste lateinische Kirchenvater. Seine Bekehrung schrieb er in den „Bekenntnissen“ nieder und weitere 22 Bücher über den Gottesstaat, philosophische und theologische Abhandlungen, Schrifterklärungen, Predigten, Briefe. Westliche Philosophie und Theologie sind bis heute von Augustinus geprägt. Aber auch die Frömmigkeit stehen unter seinem Einfluss. Sein Impuls über die Freundschaft spricht uns auch heute noch an. 

Foto: Altöttinger Marienwerk e.V. / Diorama "Die Jesuiten" mit Marianischer Männerkongergation und Kapellsingknaben

 

Pilgern hoch zu Ross
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Drei Tage waren sie am Weg von München nach Altötting. Am Sonntag, 25. August 2019, sind dann 20 Reiter mit ihren Pferden pünktlich am Gnadenort angekommen. Der rund 100 km lange Ritt waren durchaus für Mensch und Tier eine Aufgabe. Die Gruppe von Pferden und Reitern war wie jedes Jahr bunt gemischt. Neben Braunen und Western-Pferden trabten Kaltblütler dahin. Angeführt wurde die Wallfahrt der Pferde wieder vom weißen Araber-Hengst "Azar". Zur Begrüßung hat Pater Norbert Schlenker OFMCap als stellvertretender Wallfahrtsrektor zusammen mit Martin, unserem Träger des Vortragekreuzes, diese besondere Wallfahrtsgruppe am Stadtrand abgeholt. Gemeinsam sind sie dann zur und um die Gnadenkapelle gezogen. Es folgte eine kurze Andacht am Kapellplatz, bevor Ross und Reiter den Segen erhielten. Dieses Jahr gab es eine Besonderheit zu feiern: Ein Teilnehmer der Wallfahrt durfte diese Tage seinen 80. Geburtstag mit dem 15. Pilgerritt feiern. Wir wünschen alles Gute und Gottes reichsten Segen!

Weiter zum Fotoalbum mit Impressionen vom Kapellplatz ...

Der Schlüssel ist allein der Glaube

In seinen Ausführungen über den Hauptmann von Kafarnaum und der Heilung des Dieners regte Kanonikus Roman Blasikiewicz die Zuhörer an, auf Jesus zu vertrauen. Der Blick auf den römischen Hauptmann, der Heide war, und für uns ein Vorbild des Glaubens wurden, zeigt das liebevolle Wirken Gottes in der Welt. Die Heilung des Dieners selbst wird zu einer Randgeschichte. Der Glaube ist das Entscheidende. Voller Glaube vertraute der Hauptmann darauf, das Jesus alles vermag. Der lebendige Glaube ist die Verbindung zwischen Gott und Mensch. Die Worte des Hauptmanns "Herr, ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach einkehrst; aber sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund!" (Mt 8,8) sind uns in abgewandelter Form als Gebet vertraut. Wir beten es in jeder Heiligen Messe vor der Heiligen Kommunion, also bevor wir den Herren selbst empfangen, ihn in uns eintreten lassen. Durch das Wort des Herren werden wir heil, durch die würdige Vereinigung mit dem Herrn erhalten wir Anteil an Gott und dem ewigen Leben. Unsere Größe kommt allein von Gott und nicht von uns. Der Schlüssel ist allein der Glaube, der ein Geschenk Gottes aus seiner Gnade ist.
Für alle, die nicht zur Katechese kommen konnten, und alle, die sich von dem Impuls (nochmals) zum Nachdenken anregen lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese wieder aufgezeichnet.

Weiter zur Impuls-Katechese von Kanonikus Roman Blasikiewicz über den "Hauptmann von Kafarnaum und der Heilung des Dieners" zum Nachhören...

Maria ist unser Königsweg zu Gott
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"Wir gehören zum Vater, wir gehören zu Jesus, wir leben in seinem Geist – und wir haben eine Mutter, Maria, die Hilfe der Christen. Sie ist die Kirche im Innersten. Sie ist das reine Herz, die neue Schöpfung, sie ist unser Königsweg zu Gott und zum Geheimnis der Erlösung durch das Kreuz – unter dem sie selbst mit gestanden ist. Ohne sie wird es keine wirksame neue Evangelisierung geben." so hat Bischof Stefan Oster unsere tiefe Verbindung zu Gottesmutter einmal in Worte gefasst.

Maria zu verehren ist, wie es Papst Franziskus betont, "keine spirituelle Anstandsregel" sondern "eine Notwendigkeit christlichen Lebens".

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um sie als Jungfrau und Gottesmutter zu Ehren. Um 11.50 Uhr beten wir den Angelus. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Im Gebet suchen wir ihren Blick. Wir folgen damit der Ermutigung von Papst Franziskus: "Der Blick auf die Mutter ermutigt uns, viel unnötigen Ballast abzuwerfen und das wiederzuentdecken, was zählt." Maria will uns als unsere Himmelsmama an die Hand nehmen und uns durch unser Leben führen. Vertrauen wir uns ihr ganz an. Sie kennt den Weg. Unter ihrem Schutzmantel können wir alle Wetterlagen unbeschadet überstehen. Ob es im Leben durch Sorgen und Krankheit stürmt oder ob uns der Alltag von Gott abzulenken vermeint, Maria kennt unsere Nöte. Sie weiß die Knoten zu lösen. An uns liegt es, ihr die Knoten hinzuhalten.

Nach der Andacht sind alle zum Empfang des Einzelsegens am Gnadenaltar eingeladen. Segen bedeutet gutes sagen. Jeder Getaufte soll allen Mitmenschen liebevoll begegnen und so Gottes Liebe in die Welt hineintragen. Segen als Ritus spricht göttliche Lebenskraft und Schutz zu. Dabei ist der priesterliche Segen besonders kraftvoll, da in der Person des Priesters, kraft der Weihe mit der Salbung seiner Hände, Christus selbst segnet.

Herzliche Einladung an alle zum Mitbeten und zur Segnung, um Heilung und Stärkung zu erfahren!

Wallfahrtsprogramm Nr. 25 / 27. August - 02. September 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 25  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 25  als PDF-Datei

Herzlich willkommen am Gnadenort

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Sommerwochenende in Altötting begrüßen:
Hanau-Steinheim (70. Mal), Paderborn / CSU-Freundeskreis Paderborner Land, Hohenzollerische Pilgerfahrt (66. Mal), Nammering / St. Florian und Aicha v.W. / St. Peter und Paul, St. Andrä / Lavanttal - Kärnten (Österreich) und die Pferde-/Reiterwallfahrt aus München-Poing.

Unser herzliches Grüß Gott gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen, Einzel-Wallfahrern und Besucher.

Wir wünschen allen eine segensreiche, erholsame Zeit und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Maria Königin

Am 22. August feiert die Kirche Maria als Königin. Seit 1845 wird in Ancona in Italien der Gedenktag "Maria, Königin des Himmels" zu Ehren der Königin aller Heiligen gefeiert, welcher ab 1870 auch für Spanien und teilweise in Lateinamerika belegt ist. Für die gesamte Weltkirche wurde der Festtag von Papst Pius XII. im Jahr 1954 für den 31. Mai eingeführt. Es war der krönende Abschluss des Marianischen Jahres zur Hundertjahrfeier der Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens. Im Zuge der Kalenderreform wurde 1969 das Fest auf den Oktavtag von Mariä Himmelfahrt, den 22. August, verlegt.
Die Verehrung Mariens als Königin und Herrin ist, wie Papst Pius XII. in seinem Schreiben Ad caeli reginam festhält, von Anfang an belegt: "Seit den ersten Zeiten der Katholischen Kirche hat das christliche Volk an die Königin des Himmels Gebete und Gesänge des Lobes und der Liebe gerichtet, sowohl in glücklichen Zeiten als besonders auch in Perioden ernster Schwierigkeiten. Niemals wurde die Hoffnung getäuscht, die man der Mutter des göttlichen Königs Jesus Christus entgegenbrachte. Niemals wurde der Glaube wankend, der uns lehrte, dass die Jungfrau und Gottesmutter Maria mit mütterlichem Herzen über das Universum herrscht und dass sie gekrönt wurde mit einer königlichen Krone der Glorie in der himmlischen Seligkeit."

Auch den Heiligen Franz von Assisi hat in seinem Gruß an die Gottesmutter die königliche Herrschaft der einfachen Magd aus dem Volk gerühmt:
Sei gegrüßt, Herrin, heilige Königin, heilige Gottesmutter Maria, die du bist Jungfrau, zur Kirche geworden und erwählt vom heiligsten Vater im Himmel, die er geweiht hat mit seinem heiligsten geliebten Sohn und dem Heiligen Geiste, dem Tröster; in der war und ist alle Fülle der Gnade und jegliches Gute.
Sei gegrüßt, du sein Palast. Sei gegrüßt, du sein Gezelt. Sei gegrüßt, du sein Haus. Sei gegrüßt, du sein Gewand. Sei gegrüßt, du seine Magd. Sei gegrüßt, du seine Mutter. Und seid gegrüßt, ihr heiligen Tugenden alle, die durch die Gnade und die Erleuchtung des Heiligen Geistes in die Herzen der Gläubigen eingegossen werden, um aus Ungläubigen zu Gott getreuen Menschen zu machen.

Die katholische Kirche gewährt einen Teilablass jedem Gläubigen, der das "Salve Regina" betet:

Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit;
unser Leben, unsre Wonne
und unsre Hoffnung, sei gegrüßt!
Zu dir rufen wir, verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir
trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes!
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria!

Wasser in der Wüste

Das Buch Exodus, dem 2. Buch Moses, wird der Auszug des Volkes Israel aus der Knechtschaft in Ägypten erzählt. Die Wüstenwanderung war voll von Entbehrungen. Sand, Stein und Hitze machten das Leben schwer. Wasser, frisches und erfrischendes Wasser ist für den Menschen überlebensnotwendig. In der Wüste fehlte aber das unersetzbare Nass. So kam es, dass die Israeliten ihr Vertrauen auf Gott durch die zermürbende Wüstenwanderung langsam verloren. Hier die alttestamentliche Erzählung vom Wasser aus dem Felsen:
"Die ganze Gemeinde der Israeliten zog von der Wüste Sin weiter, einen Tagesmarsch nach dem anderen, wie es der HERR jeweils bestimmte. In Refidim schlugen sie ihr Lager auf, aber das Volk hatte kein Wasser zu trinken. Da geriet es mit Mose in Streit und sagte: Gebt uns Wasser zu trinken! Mose antwortete ihnen: Was streitet ihr mit mir? Warum stellt ihr den HERRN auf die Probe? Das Volk dürstete dort nach Wasser und murrte gegen Mose. Sie sagten: Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten heraufgeführt, um mich und meine Söhne und mein Vieh vor Durst sterben zu lassen? Mose schrie zum HERRN: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig und sie steinigen mich. Der HERR antwortete Mose: Geh am Volk vorbei und nimm einige von den Ältesten Israels mit; nimm auch den Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, und geh! Siehe, dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen und das Volk kann trinken. Das tat Mose vor den Augen der Ältesten Israels. Den Ort nannte er Massa und Meriba, Probe und Streit, weil die Israeliten gehadert und den HERRN auf die Probe gestellt hatten, indem sie sagten: Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht?" (2. Moses 17,1-7)

Kripperlbauer Reinhard Hof hat sich von diesem Bericht inspirieren lassen und in der aktuellen Szene der Jahreskrippe im Kreuzgang der Stiftspfarrkirche dargestellt. Lebendiges Wasser fließt aus dem Felsen. Moses steht mit dem Stab in der Hand noch an der Stelle und wird den herbeieilenden Menschen wohl von der Größe und Allmacht Gottes gepredigt haben. Lob sei dem Gott Israels, der auf sein Volk mit barmherzigen Augen schaut. Er sorgt für uns. Er gibt uns das lebendige Wasser: Wasser des Lebens.
Im Neuen Testament wird im Buch der Offenbarung die Einladung Jesus ganz deutlich: "Wer durstig ist, der komme! Wer will, empfange unentgeltlich das Wasser des Lebens!" (Offb 22,17) So will uns die Darstellung zum Nachdenken anregen. Gott will meinen Durst, den Durst meiner Seele stillen. Öffnen wir unser Herz, um das lebensspendende Wasser zu empfangen. Wenn wir uns und unser Leben ganz auf Gott ausrichten, wird er uns durch das Wasser laben. Auch dann, wenn keine Quelle in Sicht ist. Gott ließ das Wasser in der Wüste aus dem Felsen fließen. Gott lässt auch heute noch Wasser fließen, wo wir es (noch) nicht sehen können. 

Impulse für das Leben aus der Bibel
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Am Samstag, 24. August 2019, wird Kanonikus Roman Blasikiewicz die Reihe der Katechesen als Impuls für das (Glaubens-)Leben fortsetzen. Ausgehend von der biblischen Erzählung vom Hauptmann von Kafarnaum und der Heilung seines Dieners, wie sie in Matthäus 8,5-13 und Lukas 7,1-10 berichtet wird, werden die Hintergründe und Zusammenhänge betrachtet. Was bedeutet die Begegnung mit dem Oberbefehlhaber der verhassten römischen Besatzer für Jesus? Das Glaubenszeugnis des Hauptmanns hat seinem Diener die Heilung erwirkt. Wie steht es um unseren Glauben? Können wir im 21. Jahrhundert noch an Wunder und Heilungen durch Gottes Allmacht glauben? Was trauen wir Gott noch zu? Herzliche Einladung zu dieser Auszeit im Alltag. Lassen Sie sich durch die Betrachtungen und Ausblicke zum Nachdenken anregen!

Als Einstimmung hier die biblische Erzählung nach Lukas vorab:
Nachdem Jesus alle seine Worte dem Volk zu Gehör gebracht hatte, ging er nach Kafarnaum. Ein Hauptmann hatte einen Diener, den er sehr schätzte, der war krank und lag im Sterben. Als der Hauptmann aber von Jesus hörte, schickte er jüdische Älteste zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach einkehrst. Deshalb habe ich mich selbst auch nicht für würdig gehalten, zu dir zu kommen. Aber sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Denn auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selbst Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden. Und als jene, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war. (Lk 7,1-10)

Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!
Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks. Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Foto: R. Dorfner

Einfach zum Nachdenken

Bruder Marinus Parzinger OFMCap hat sich für die Katechese in das Thema "Heilung einer verdorrten Hand am Sabbat" vertieft. Seine Ausführungen haben die Zuhörer zum Nachdenken anregt. Die Instrumente des Tuns, unsere Hände, sind wichtig und ein vielfältiges Symbol. Von der Handreichung als zwischenmenschliche Geste bis zur Geborgenheit in der Hand Gottes ist der weite Bogen gespannt worden. Der Sabbat ist der Tag zur Ehre Gottes - so gibt es das göttliche Gebot vor, aber der Mensch steht für Jesus über dem Gesetz. Gott möchte, dass es den Menschen gut geht. Herr, gib uns Mut... - Wir danken Dir, denn Du bist uns nicht fern.
Die biblische Erzählung aus Markus 3 lautet: "Als er wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand. Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt - Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt. Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen."
Die Reflexion des Lebens, unseres Alltags, hat Bruder Mariuns in den Blick genommen und in seiner Abhandlung über die Hände und die Heilung durch Gott betrachtet. Die Impuls-Katechese zum Nachhören haben wir wieder für Sie aufgezeichnet:

Weiter zur Impuls-Katechese "Heilung einer verdorrten Hand am Sabbat" von Br. Marius Parzinger OFM Cap...

Salve Regina

Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, unsre Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüßt!
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, unsre Fürsprecherin, deine barmherzigen Augen wende uns zu
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

... lautet das Mariengebet, mit dem sich die pilgernde Kirche seit über 1.000 Jahre der Königin des Himmels zuwendet. Es gehört zu den schönsten Marienliedern, dass unsere vertrauensvolle Hoffnung auf ihre wirkmächtige Zuwendung auszudrücken vermag. "Wenden wir uns an die Jungfrau Maria und erflehen wir von ihr die Gnade, uns der Freiheit der Kinder Gottes zu erfreuen, diese Freiheit im Dienst für unsere Brüder und Schwestern sinnvoll zu nutzen und zu leben und zu arbeiten als Träger der Hoffnung, die ihre Erfüllung in jenem ewigen Reich finden wird, wo herrschen bedeutet zu dienen" hat Papst Franziskus die Einladung und Zusage ausgesprochen.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu  erflehen.
Um 11.50 Uhr beten wir den Angelus. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden. Lassen wir den Gruß des Engels und das einfache, demütige FIAT der Jungfrau aus Nazareth in unserem Herzen nachklingen.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle inne. Zur Ehre der Gnadenmutter beten wir gemeinsam. Maria ist unser aller Mutter und Mittlerin der Gnaden. "Als wahre Mutter geht sie mit uns, streitet für uns und verbreitet unermüdlich die Nähe der Liebe Gottes" sagt Papst Franziskus. Maria ist uns aber auch als Mensch nahe. Sie ist uns Schwester im Glauben und Vorbild in den Tugenden. Richten wir unseren Blick auf die Gnadenmutter, unsere himmlische Königin, und stimmen wir gemeinsam in ihren Lobpreis ein.

Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Herzliche Einladung mit dem Segen, Trost und Kraft für den weiteren Pilgerweg durch das Erdental zu erhalten.

Wallfahrtsprogramm Nr. 24 / 20. - 26. August 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 24  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 24  als PDF-Datei

Unser Glaube - Biblische Impulse
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Die Heiligung des Sabbats gehörte zu den 10 Geboten, die Moses am Berg Horeb von Gott erhalten hatte. Es ist der Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden darf. Als "erster Tag der Woche" soll der Mensch diesen Tag zur Ehre des Herren heiligen: Der Sabbat ist der Tag des Herrn.  Im Talmud sind die rabbinischen Regelungen zur Sabbatgestaltung detailliert angeführt. Das Judentum kennt 248 Gebote und 365 Verbote, die zur Einhaltung der Gebote Gottes von den Rabbinern dem Volk ausgelegt wurden. Jesus hat an den Geboten der Juden festgehalten - und dennoch hat er sie in einer neuen Weise gelebt, uns durch sein Leben den Willen Gottes zu erkennen und erfüllen gelehrt. Wie die biblische Schilderung der Heilung einer verdorrten Hand am Sabbat zu verstehen ist und welche Schichten und Deutungen enthalten sind, wird Bruder Marinus Parzinger OFMCap am Samstag, 17. August 2019, um 15 Uhr in der Katechese als Impuls für uns aufschlüsseln.

Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks. Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

 

Herzlich willkommen am Gnadenort

Für dieses Wochenende haben sich folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet, die wir in Altötting begrüßen dürfen:

Kleinostheim / Mertens-Reisen, Würzburg / Pilgerbüro der Diözese, Bad Waldsee / Leutkirch, Pfinztal / Männerwallfahrt, Nürnberg-Fürth / Legio Mariä, Gruppe aus Polen, Foresto Sparso (Italien), Göggingen bei Schwäbisch Gmünd / Ostalbkreis, Wien / St. Brigitta - Jugendwallfahrt, Roding-Heilbrünnl, Trier / Arche-Noah-Reisen

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Wallfahrern und Besuchern, die individuell einzeln oder in kleinen Gruppen nach Altötting kommen.

Maria, wir dich grüßen - zum Patrozium der Gandenkapelle
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Das Hochfest Mariä Himmelfahrt war in Altötting wieder ein großes Fest des Glaubens. Tausende sind gekommen, um gemeinsam diesen hohen Marienfeiertag in Altötting zu erleben. Es waren wunderbare, tiefe Stunden der offenen Begegnung zwischen Christgläubigen. Die Liebe, die uns Christen kennzeichnen soll, war greifbar, spürbar, erlebbar. Es war der Himmel ein Stück weit offen. Bereits am Vorabend des Hochfestes bei der festlichen Vigilmesse des Pfarrverbands, der Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl vorstand, mit großer Lichterprozession im Anschluss waren zahlreiche Gläubige aus nah und fern dabei. Die Liturgie als Herzmitte wurde von den Altöttinger Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei unter der Leiter von Herbert Hager musikalisch umrahmt. Stimmungsvoll waren alle Gottesdienstteilnehmer tief in der Gemeinschaft verbunden. Es war zu spüren, dass alle mit dem Herzen mitfeiern.

Die Predigt von Prälat Mandl zum Nachhören folgt

Bei der anschließenden großen Lichterprozession haben sich viele rund um den Kapellplatz dem Gebet angeschlossen. Von Kerzenschein und Vollmond erleuchtet zogen die Marienverehrer gemäß der Tradition dreimal um die Gnadenkapelle. Guardian und Wallfahrtsrektorstellvertreter Pater Norbert Schlenker OFMCap hat mit den spirituellen Impulsen und Gebeten den Prozessionszug hin zur Gnadenmutter gelenkt. Unterstützt wurde er von der Altöttinger Musikkapelle. Vor dem Te Deum wurde Altötting, die ganze Wallfahrtsstadt und ihre Bewohner der Mutter Gottes geweiht.

Am Marienfeiertag hat S.E. Bischof Dr. Stefan Oster SDB das Pontifikalamt in der Basilika St. Anna zelebriert. Seine Predigt hat den Kern getroffen: Maria ist die Kirche. Sie ist unser Vorbild und die Glaubensgemeinschaft mit Maria lässt sich mit keiner weltlichen Interessengemeinschaft vergleichen. Maria ist die Glaubende, die Mutter der Glaubenden. Wir sind alle gerufen, eingeladen an Gott zu glauben. Die Gottesmutter hat mit ihrem ganzen Leben die Antwort auf Gottes Ruf gegeben. Je näher wir Maria kommen, desto mehr hilft sie uns, unser Ja zu sagen. "Wie die Mama, die sagt: Komm, sag ja zu IHM.... Sag ja, geh' mit IHM" Dankbar lobt und preist Bischof Oster Gott für Altötting und für die Gottesmutter. Die Worte haben die Festgemeinde noch durch den Tag begleitet. Für alle, die sich von den Gedanken und Anregungen von Bischof Stefan Oster (nochmals) inspirieren lassen wollen, gibt es die Predigt zum Nachhören....

Die Predigt von Bischof Stefan Oster zum Nachhören

Zu Abschluss des großen Festtages hat sich die Festgemeinde am Nachmittag zur feierlichen Marienvesper in der Stiftspfarrkirche versammelt. Das AVE in der Gnadenkapelle hat den Schlusspunkt gesetzt: Der letzte Gruß des Tages an Maria, unsere Himmelsmama.

Fotostrecke - Impressionen vom Patrozinium

Mariä Himmelfahrt 2019

Eine kurze Zusammenfassung unseres Patroziniumsfestes 2019 als Video:

 

 

 

 

 

Vielen Dank an Wolfgang-Christian Bayer für den schönen Bericht!

Mariä Aufnahme in den Himmel - Das Festgeheimnis der Gnadenkapelle

Die unbefleckte, immerwährend jungfräuliche Gottesmutter Maria ist, nachdem sie ihren irdischen Lebenslauf vollendet hatte, mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden. – dieser Glaubenssatz der Katholischen Kirche wurde von Papst Pius XII. im Jahr 1950 als bisher letztes katholisches Dogma verkündet.In der apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus wird die Lehre im Zusammenhang mit der Unbefleckten Empfängnis wie folgt begründet: „Diese beiden Ehrenvorzüge sind nämlich aufs engste miteinander verknüpft. Durch seinen Tod hat Christus zwar die Sünde
und den Tod überwunden, und wer durch die Taufe zum übernatürlichen Leben wiedergeboren ist, hat durch Christus Sünde und Tod ebenfalls besiegt: aber die volle Auswirkung dieses Sieges will Gott den Gerechten nach einem allgemein geltenden Gesetz erst dann zuteilwerden lassen, wenn einmal das Ende der Zeiten gekommen ist. Daher fallen auch die Leiber der Gerechten nach ihrem Tode der Verwesung anheim, und erst am Jüngsten Tage wird der Leib eines jeden mit seiner verherrlichten Seele vereinigt werden. Von diesem allgemein gültigen Gesetz wollte Gott die Allerseligste Jungfrau Maria ausgenommen wissen.Sie hat ja durch ein besonderes Gnadenprivileg, durch ihre Unbefleckte Empfängnis, die Sünde besiegt, war deshalb dem Gesetz der Verwesung des Grabes nicht unterworfen und brauchte auf die Erlösung ihres Leibes nicht bis zum Ende der Zeiten zu warten.“
Das Marienfest im Gedenken an die leibliche Aufnahme der Gottesmutter Maria wird seit dem 6. Jahrhundert gefeiert und bezeugt den Glauben an die Gnadenvorzüge und Ehrerhebung Mariens durch Gott von Ewigkeit her. Zahlreiche Kirchen sind diesem Festgeheimnis geweiht, so auch unsere Gnadenkapelle in Altötting.

In Bayern wird am „großer Frauentag“, wie das Hochfest im Volksmund genannt wird, der alte Brauch der Kräuterweihe gepflegt. Durch die Heilkräuter und Blumen soll den Menschen Gesundheit und Freude von Gott zuteilwerden. Die besondere Heilswirkung der geweihten Kräuter passt wunderbar zum Leitwort der Wallfahrtssaison 2019: „Heilen, was verwundet ist“.

Ein herzliches "Grüß Gott"....

... allen Wallfahrern und Wallfahrerinnen hier am Gnadenort Altötting, der guten Stube der Gottesmutter Maria. Wir freuen uns, dass Sie mit uns das Patrozinium der Gnadenkapelle feiern.

Folgende Pilgergruppen haben sich für das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel angemeldet:
Lauda-Köngishofen SE, Frensdorf / St. Johann der Täufer, Würzburg / Pilgerbüro der Diözese, Braunfels / St. Anna, Dietmannsried / Arnold-Reisen, Regensburg / Griechisch-Katholisch-Melkitische Kirche Deutschland

Live aus Altötting - Patrozinium der Gnadenkapelle zu Mariä Himmelfahrt
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Für alle, die am 14. und 15. August 2019 nicht in Altötting bei unserem Patroziniumsfest der Gnadenkapelle dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, die Festmesse des Pfarrverbandes am 14. August um 20 Uhr als auch das Pontifikalamt am Festtag Mariä Himmelfahrt mit S.E. Bischof Dr. Stefan Oster um 10 Uhr live via K-TV mitzufeiern.

Hier der Link zum Live Stream.... https://www3.k-tv.org/live-stream

Vielen Dank an das Team von K-TV für die Übertragung im Voraus!

Nahrung für die Seele

Spannende und eindrückliche Einblicke in die Tiefen der Bibel gab Frau Dr. Andrea Pichlmeier, die Leiterin des Referates Bibelpastoral der Diözese Passau, im Rahmen der Impuls-Katechse "Was glaubst Du?". Ihre Auslegung des Speisungswunders, das sie von verschiedenen Blickwinkeln betrachtete, hat alle Zuhörer in den Bann gezogen. Was ist der eigentliche Höhepunkt und das oberste Ziel der biblischen Erzählungen? Die klare Ausführung der Grundlagen und Erklärungen waren Nahrung für Geist und Seele. Es war eine wahre Bereicherung und ein Geschenk. Für alle, die sich von den Ausführungen nochmals inspirieren lassen wollen, und für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir die Katechese wieder als Audio-Vortrag aufgezeichnet.

Weiter zur Impuls-Katechese über die "Speisung der Fünftausend" von Dr. Andrea Pichlmeier

Herzliche Einladung zum Patrozinium der Heiligen Kapelle
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Die Gnadenkapelle ist die gute Stube der Gottesmutter Maria. Sie ist die große Schutzfrau Altöttings und ganz Bayerns. Ihrem Beistand und ihrer Schirmherrschaft haben sich Kaiser und Könige, Handwerker und Händler, Bauern, Päpste, Kardinäle, Bischöfe, Priester, Ordensleute und Bettler anvertraut. Aus allen Schichten und Ländern kamen und kommen die Marienkinder, um in Altötting die Gnadenmutter zu besuchen und sich ihr hier anzuvertrauen. Maria, die Himmelskönigin und Himmelsmama aller, ist unsere liebe, wirkmächtige Patronin und am 15. August feiern wir ihre Aufnahme in den Himmel als Hochfest. Das Festgeheimnis umfasst den Heimgang und die Vollendung der Gottesmutter.

Das Patrozinium der Heiligen Kapelle wird von der ganzen Stadtbevölkerung, zahlreichen Wallfahrern und Wallfahrerinnen und Besuchern des Gnadenortes besonders gefeiert:
Am Mittwoch, 14. August 2019, ladet der Pfarrverband Altötting um 20.00 Uhr zur Festmesse in die päpstliche Basilika St. Anna ein. Zelebrant und Prediger ist Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl.
Die musikalische Gestaltung haben die Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager übernommen.
Die anschließende große Lichterprozession von der Basilika St. Anna um den Kapellplatz zur Gnadenkapelle endet mit der Marienweihe von Stadt und Bevölkerung vor der Heiligen Kapelle und schließt mit dem Segen ab. Es ist alle Jahre wieder ein eindrucksvolles Erlebnis und ein Zeugnis gelebten Glaubens.
Das feierliche Pontifikalamt zum Patrozinium der Heiligen Kapelle am Donnerstag, 15. August feiert unser H.H. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB um 10.00 Uhr in der Basilika St. Anna. Ein Abbild der Gnadenstatue wird vorab in einer festlichen Prozession in die Basilika St. Anna übertragen und im Anschluss wieder zurück zur Gnadenkapelle begleitet.
Die liturgischen Feierlichkeiten zu Ehren der Patronin der Heiligen Kapelle finden ihren Abschluss um 15.00 Uhr mit der festlichen Marienvesper in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus und dem anschließenden AVE in der Gnadenkapelle. Offiziator ist Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Schola Autingensis.
Die Feierlichkeiten werden von K-TV Fernsehen live übertragen.

Papst Franziskus ist für seine große Liebe und tiefen Verehrung zur Gottesmutter bekannt.
Sein Blick auf Maria spiegelt den liebevollen Blick der Mutter auf ihre Kinder wider: „Lassen wir uns anschauen. Besonders in Zeiten der Not, wenn wir uns in den verwickelten Knoten des Lebens verfangen haben, schauen wir zu Recht auf Maria, auf die Mutter. Vor allem ist es aber schön, sich von Maria anschauen zu lassen. Wenn sie uns ihren Blick zuwendet, sieht sie nicht die Sünder, sondern die Kinder.“

Herzliche Einladung an alle, sich von der Gnadenmutter in Altötting anschauen zu lassen, und dieses Hochfest zu Ehren Mariens mit uns zu feiern.

Maria ist die heile, die neue Schöpfung
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Gottes erster und liebster Wohnort in der Welt. Maria war die eine und erste Gestalt in der Geschichte unseres Glaubens, die so heil, so ungebrochen war, dass Gott mit ihr den neuen Anfang gemacht hat.
Als Getaufte haben wir alle Gottes Geist empfangen, aber es gibt in unserer die gebrochene Natur auch Widerstand gegen den Geist Gottes, es gibt auch innere "Räume" unserer Seele, wo wir IHN nicht oder noch nicht wohnen lassen wollen. Es gibt in uns auch die Wirklichkeit der Sünde. Wir sind bleibend angewiesen darauf, dass Gott selbst uns immer heiler macht und verwandelt in Menschen, die wahrhaft "Wohnort Gottes in der Welt" werden. Und als Menschen, die beten, einzeln und in Gemeinschaft, erbieten wir immer neu seinen Geist. Wir wünschen uns, in der Gnade zu wachsen, wir sehnen uns nach einem Mehr der Präsenz Gottes in unserem Leben. (siehe Bischof Stefan Oster - Vorwort zu "Papst Franziskus - MARIA Gedanken über die Mutter Gottes")

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns im Gebet gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um uns wieder nach ihrem Vorbild auf Gott neu auszurichten. Um 11.50 Uhr beten wir vor der Gnadenkapelle den Engel des Herrn als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle inne, um die Gottesmutter zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu erflehen. Sie breitet ihren Schutzmantel über alle aus, die sich ihr ganz anvertrauen. Im Anschluss wird am Gnadenaltar der Einzelsegen gespendet. Durch die geweihten Hände erfahren die Gläubigen den Zuspruch Gottes und die heilende Kraft, um als Gottes Zeugen in der Welt zu leben.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Ausruhen - entspannen - auftanken (Mk 6, 31)

Die  beiden Aspekte der Welt und des Lebens sind das Anspannen und das Ausspannen, das Einatmen und das Ausatmen, das Wachen und das Schlafen, das Yin und das Yang, wie es die Chinesen benennen; wo die Balance zwischen diesen beiden Polen nicht mehr stimmt, kommt es zu einer tiefen Verstimmung, zu psychosomatischen Störungen, zu Krankheit und Verfall.
Konkret formuliert, gehört zu einem ausgeglichenen Leben und zum ganzheitlichen Wohl des Menschen die Zeit der Ferien und des Urlaubs untrennbar zu den Perioden der Schule und der Arbeit dazu: Der Mensch muss ausruhen, entspannen und auftanken.
Auch Jesus wusste als universaler, göttlicher Heilslehrer um diese Zusammenhänge und hat sein privates Leben nach diesem Rhythmus gestaltet, indem er täglich Stunden des Alleinseins, des Gebetes und der inneren Einkehr in seinen aufreibenden Tagesablauf einplante, aber auch seine Jüngern diesen heilsnotwendigen Rhythmus lehrte. So sagt er zu ihnen, als sie von einem kräfteraubenden Missionseinsatz zurückkehrten: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind und ruht ein wenig aus“ (Mk 6,31): Einsamkeit, Ruhe, Entspannung; kein Termindruck, kein Leistungsdruck und kein Erfolgsdruck! Ohne diese Erholungsphasen würden die Kräfte aufgerieben, die Lebensbatterien sich entleeren und das Gefühl des „Ausgebrannt-seins“ sich einstellen.
Als Ihr Seelsorger hoffe ich, dass jeder von Ihnen sich in den kommenden Wochen  ausruhen und erholen kann, die Kinder, die Schüler ebenso wie die Erwachsenen, die Berufstätigen: Ferien und Urlaub gehören zu den unveräußerlichen Menschenrechten!
Wichtig ist, dass Sie die Ferien und den Urlaub richtig gestalten: Kreativ, aktiv, nach Ihren Interessen und ganzheitlichen Bedürfnissen; auf keinen Fall vor der „Klotze“ oder am Computer, passiv und in „Dauerberieselung“. Tun Sie etwas für den Körper zum Beispiel durch leichten Sport, ausgedehnte Wanderungen, Bergtouren und Badefreuden; tun Sie etwas für den Geist durch die Lektüre guter Bücher, durch den Besuch von Museen und durch angeregte Debatten und tun Sie etwas für die Seele durch beruhigende und stärkende Zeiten der Betrachtung, der Meditation, des Gebetes und des Gottesdienstbesuches. Zum Urlaub gehört: Zeit haben für Gott, für den Nächsten und für sich selber, analog dem christlichen Hauptgebot! Vergeuden Sie diese wertvollen Tage und Wochen nicht durch unnötige Konflikte und Streitereien, durch maßlose Genusssucht und ichbezogenes Benehmen! Machen Sie etwas Schönes aus Ihrem Urlaub und aus den Ferien!
Mit den besten Wünschen für eine möglichst optimale Urlaubs- und Ferienkultur grüße ich Sie herzlich im Namen all Ihrer Seelsorger!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 23 / 13. - 19. August 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 23  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 23  als PDF-Datei

adoratio

Gebet ist eine Bereicherung. Die Sehnsucht steht am Beginn. Die Gemeinschaft mit Gott und die Erfahrung seiner tragenden Nähe ist das Ziel. Bischof Stefan Oster lädt alle Gläubigen zum Treffen in Altötting ein:
Zu adoratio - der Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens findet erstmals v. 15. - 17. November 2019 statt. Komm und sei dabei!

Weiter zum Video...

Die Bibel verstehen - Was will uns Gott sagen?
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"Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten mit den Bibelstellen, die sie nicht verstehen. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass mich gerade diejenigen Bibelstellen beunruhigen, die ich verstehe." sagte einst Mark Twain. Wie die Heilige Schrift, zu lesen und verstehen ist, lässt sich nicht institutionell vorgeben. Es ist ein ewig wirksames Buch und eine Urkunde voll erhabenster Weisheit. Es ist das Buch par Excellence und so mancher kann bezeugen "Ich werde nicht müde, es immer wieder zu lesen: jeden Tag lese ich in der Bibel und entdecke immer wieder etwas Neues." Die moderne Bibelpastoral reflektiert all dies auf kreative Weise.

Der biblische Bericht über die Speisung der Fünftausend ist die Grundlage der Impuls-Katechse, die Frau Dr. Andrea Pichlmeier am Samstag, 10. August 2019 um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten wird. Frau Dr. Pichlmeier ist die Leiterin des Referats Bibelpastroal der Diözese Passau und somit eine Expertin in der Auslegung des meistgelesenen Buches der Welt, unserer Bibel.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

66. St. Anna-Wallfahrt der Oberschlesier: „Der Friede Christi triumphiere in euren Herzen“
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Seit 66 Jahren pilgern die Heimatvertriebenen aus Oberschlesien immer zur Zeit des Festtags der hl. Mutter Anna (26. Juli), ihrer Schutzpatronin, nach Altötting – mit „zwei dankbaren Gebetstagen in Tradition, Brauchtum und Bekenntnis zur Heimat, als Erbe und Auftrag“, so Norbert Gröner von der Oberschlesischen Landsmannschaft, Kreisgruppe München. Zur Vorabendmesse in der St. Anna-Basilika mit festlicher Lichterprozession am Samstag, 27. Juli, sprach Hauptzelebrant und Prediger Bischofsvikar Pfr. Peter Tarlinski, Seelsorger der Minderheiten im Bistum Oppeln, über „die Würde und Notwendigkeit des Betens“. Am Sonntag, 28. Juli, setzte er drei Gedankenbilder zum Pauluswort „Der Friede Christi triumphiere in euren Herzen“ (Kol 3,12-17) in den Mittelpunkt. Der Dank der Wallfahrtsorganisatoren galt den über 1.000 oberschlesischen Landsleuten, die trotz hochsommerlicher Temperaturen aus ganz Bayern und darüber hinaus gekommen waren, den prächtigen Fahnen- und Trachtenabordnungen (eine Gruppe reiste wieder aus Gütersloh an), den Bergmännern sowie der Altöttinger Hofmusik, die mit der Schubert-Messe (samstags) und der Haydn-Messe am Sonntag für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte.
Den Annaberg von Oberschlesien und den Gnadenort Altötting sah Damian Schwider, der Landesvorsitzende der Landsmannschaft Oberschlesien in Bayern, als eine wunderbare Verbindung zwischen der alten und der neuen Heimat: „Wir brauchen einander, hier und drüben“ – denn Heimat begreife man erst in der Fremde, wenn man sie verloren habe. Der Heimatverlust, verursacht durch die Kriegsjahre 1939-1945 lasse sich nicht so leicht verarbeiten, griff auch Festprediger Bischofsvikar Tarlinski auf: „Du musst raus, flüchten, sonst wirst du nicht überleben; du darfst nicht mehr nach Hause, eine Heimat gibt es nicht mehr!“ Diese Sehnsucht nach der alten Heimat sei vielfach falsch gedeutet worden, die Schlesier, Sudetendeutschen und Ostdeutschen seien vielfach im Westen als Revanchisten abgestempelt worden. Insbesondere mit der Wende 1989 und die segensreiche Arbeit durch die Landsmannschaften sei es gelungen, dass neu aufgebaute Existenzen inzwischen zur neuen Heimat geworden sind und „Frieden mit der Heimat“ geschlossen werden konnte.
Ein weiterer Punkt war dem Prediger wichtig: „Frieden mit der Herkunft“. „Egal, was andere denken“, betonte Pfr. Tarlinsky, wichtig sei, Herkunft und Prägung eines Menschen wertzuschätzen, zu wahren und aufzubauen als Zukunft für nachkommende Generationen: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken, wir können nur zusammenwachsen, wenn wir Frieden mit unserer Herkunft schließen, um stolz sagen zu können: Ich bin ein Oberschlesier!“ Als drittes legte der Festprediger seinen oberschlesischen Landsleuten dringend ans Herz, den „Frieden mit dem Christsein zu schließen – nicht ihr hier“, wie er um sich blickend feststellte, „sondern in euren Familien und im Bekanntenkreis.“ Gerade die jüngere Generation gleiche sich dem „glaubensfernen Zeitgeist“ an, wolle nicht auffallen, mitziehen, sich anderen angleichen: „Man ist zwar Christ und doch nicht!“ Frieden mit dem Christsein schließen sei eine Herausforderung gerade in heutigen schwierigen Zeiten und zugleich ein Appell, „den Glauben trotz alledem nicht zu unterdrücken und davonzulaufen!“
„Wir brauchen Maria, setzen unsere Hoffnung auf sie, die gerade hier in Altötting als Heil der Kranken angerufen wird“, bestärkte am Nachmittag Pfarrer Reimund Schrott bei der feierlichen Marienandacht in der Stiftspfarrkirche das gläubige Vertrauen der oberschlesischen Landsleute. Einer besorgniserregenden Glaubenssituation, drastisch zurückgehenden Marienandachten und -verehrung setzte Pfarrer Schrott den Lobpreis Mariens im Magnificat entgegen: „Meine Seele preist die Größe des Herrn ...“. Mariens Vorbild, ihre gläubige demütige Haltung solle Wachrütteln in einer Zeit der Arroganz und des Egoismus, dass durch die Gottesmutter wieder Frieden und Glaubensfreude in die Herzen einkehre.
Nach dem Eucharistischen Segen zogen die Trachten- und Fahnenabordnungen mit der Geistlichkeit zur Gnadenkapelle und wurden mit dem Schlusssegen von Altöttings Wallfahrtrektor Prälat Günther Mandl entlassen – mit lobenden und dankenden Worten: „Was wäre Altötting ohne seine treuen Pilger aus Oberschlesien und was wären die Oberschlesier ohne ihren tüchtigen Kreuzlträger Robin!“.

Text und Fotos: Roswitha Dorfner / Altöttinger Liebfrauenbote

Wallfahrtsprogramm Nr. 22 / 06. - 12. August 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 22  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 22  als PDF-Datei

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für August 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für die Familien als Schule der Menschlichkeit:

Der Familienalltag soll durch Gebet und liebevollen Umgang immer deutlicher eine "Schule menschlicher Reife" werden.
 

Hier geht's zur Videobotschaft vom Papst
 

Was für eine Welt wollen wir der Zukunft hinterlassen?
Es soll eine Welt mit Familien sein.
Kümmern wir uns um die Familien, denn sie sind die wahren Schulen für morgen, sie sind Räume der Freiheit, sie sind Zentren der Menschlichkeit.
Geben wir in den Familien dem persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet gebührenden Raum.
Lasst uns beten, dass der Familienalltag durch Gebet und liebevollen Umgang immer mehr eine „Schule menschlicher Reife“ wird.
(Das Video vom Papst - Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes)

Portiunkula - Das kleine Kirchlein Santa Maria degli Angeli strahlt in die Welt
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Meine Söhne, verlasst niemals diesen Ort!
Wenn sie Euch an der einen Seite herauswerfen,
kehrt auf der anderen zurück,
denn dieser Ort ist heilig
und ist die Wohnung von Jesus Christus
und der Heiligen Jungfrau, seiner Mutter.
Es geschah hier, als wir wenige waren,
hat der Höchste Gott uns vermehrt;
hier hat er die Seele seiner Armen
mit dem Licht der Weisheit erfüllt;
hier hat er unseren Willen
mit dem Feuer seiner Liebe angezündet.
Hier wird der, der demütigen Herzens bittet,
das erhalten, worum er bittet;
aber die Beleidigungen werden strengstens bestraft werden.
Aus diesem Grund, Söhne,
betrachtet mit Ehrfurcht und Respekt
diesen so würdigen Ort,
der Gott als Wohnung gewidmet ist
und von Ihm und seiner Mutter auserwählt wurde.

Diese Weisung gab der Heilige Franz von Assisi seinen Brüdern über die Portiunkula-Kapelle in Assisi. Aber nicht nur das kleine aus Steinen erbaute Kirchlein ist bedeutsam.

Auch der Portiunkula-Ablass, der auf den Hl. Franz selbst zurückgeht, lässt uns die Nähe Gottes in besonderer Weise erfahren.
Vor über 800 Jahren hat der Heilige Franz von Assisi beim Gebet in der kleinen Marienkirche eine Eingebung. In einem Lichtstrahl getaucht, wurde ihm ins Herz gelegt, dass er die Barmherzigkeit Gottes erfahrbar machen soll. Auf dem Altar habe er Christus und zu dessen Rechten die Gottesmutter Maria und Engel gesehen. Christus habe ihm aufgetragen, beim Papst um einen vollständigen Ablass für diejenigen zu bitten, die in die Kapelle als reuige Sünder kämen. Der damalige Papst Honorius III. gab der Bitte des Heiligen statt, allerdings verknüpfte er den Ablass mit einem engen Zeitfenster:
nur am 2. August sollte dieser Ablass zu erhalten sein, unter der Bedingung, dass der Sünder ehrliche Reue zeige, gebeichtet habe, das Vaterunser und das Credo spreche, ein Gebet in der Intention des Papstes sprechen sowie einer Heiligen Messe beiwohnen. Es war damals ein unerhörtes Privileg!

Der große Portiunkula-Ablass kann auch heute noch in jeder franziskanischen Kirche der Welt gewonnen werden. Ein Ablass ist ein Zeichen der großen Liebe Gottes für den Menschen und ein geistlicher Schatz: "Der Ablaß ist Erlaß einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereitet ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet." (KKK 1471)
Weiter wird unter KKK 1479 erklärt: "Der Ablass wird gewährt durch die Kirche, die kraft der ihr von Jesus Christus gewährten Binde- und Lösegewalt für den betreffenden Christen eintritt und ihm den Schatz der Verdienste Christi und der Heiligen zuwendet, damit er vom Vater der Barmherzigkeit den Erlass der für seine Sünden geschuldeten zeitlichen Strafen erlangt. Auf diese Weise will die Kirche diesem Christen nicht nur zu Hilfe kommen, sondern ihn auch zu Werken der Frömmigkeit, der Buße und der Nächstenliebe anregen."

In allen Kirchen des Franziskanischen Ordens, zu dem auch die Kapuziner in Altötting gehören, kann am 2. August oder am darauf folgenden Sonntag – ab 12 Uhr des Vortages bis 24 Uhr des betreffenden Tages der vollkommener Ablass, d.h. die Nachlassung von Sündenstrafen, die Gott auf die Fürbitte der Kirche gewährt, gewonnen werden kann. Dieser kann auch Verstorbenen zugewandt werden. Hierzu ist im KKK unter 1479 die Erklärung zu finden: "Da die verstorbenen Gläubigen, die sich auf dem Läuterungsweg befinden, ebenfalls Glieder dieser Gemeinschaft der Heiligen sind, können wir ihnen unter anderem dadurch zu Hilfe kommen, indem wir für sie Ablässe erlangen. Dadurch werden den Verstorbenen im Purgatorium für ihre Sünden geschuldete zeitliche Strafen erlassen."
Voraussetzungen zur Erlangung eines Ablasses sind: man muss getaufter Christ und nicht exkommuniziert sein, den Willen zur Ablassgewinnung haben, die Werke in gebotener Zeit und Weise erfüllen sowie der Besuch einer dieser Kirchen mit Gebet von Vater unser und Glaubensbekenntnis - das vorgeschriebene Werk zur Genugtuung.
Zusätzlich gefordert ist die Erfüllung der sogenannten üblichen Bedingungen für einen Ablass: Beichte mit entschlossener Abkehr von jeder Sünde (dabei genügt eine Beichte zur Gewinnung mehrerer Ablässe, etwa 20 Tage vorher oder nachher) - das Bekenntnis und die Reue des Herzens, eucharistische Kommunionempfang und Gebet auf Meinung des Heiligen Vaters - also Gebet für den Stellvertreter Christi auf Erden (zumeist Vater unser und Ave Maria). Diese Bedingungen können mehrere Tage vor oder dem Kirchenbesuch erfüllt werden.

Sind wundersame Heilungen ein Mythos?

Oder gehören Heilungsgeschichten zum christlichen Glauben, zur Überzeugung eines jeden Katholiken dazu? Welchen Anteil haben die Heilungsgeschichten und Wunderberichte in den Evanglien und in der Apostelgeschichte? Welchen Anteil haben sie in unserem Leben heute? Fragen die Franz Kinsky als gläubiger Laie sich stellte und die er als Laie für Laien gut verständlich, bodenständig und fundiert erklärt. Seine Gedanken, seine Ausführungen und sein Zeugnis sind ein Impuls für alle, die an Gott glauben oder die Sehnsucht im Herzen tragen. Bleiben wir offen, für das was der liebe Gott uns schicken möchte, zum Aufbau seiner Kirche.
Für alle, die nicht dabei sein konnten, und alle, die sich nochmals durch die Katechese inspirieren lassen wollen, haben wir die Katechese als Impuls zum Nachhören aufgezeichnet:

Franz Kinsky über die "Heilung von zwei Blinden in Jericho"

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die Habgier gehört zu den gefährlichsten Lastern und Süchten; im heutigen Evangelium sagt der Herr lapidar: „Hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt.“
Dann erzählt er uns das Gleichnis vom reichen Kornbauern, der das Phänomen seiner übergroßen Ernte damit zu lösen versucht, dass er große Scheunen baut und alles für sich einlagert, um eine sorgenfreie Existenz  zu haben: „Ruh dich aus, iss und trink und freu dich des Lebens!“ Keinen Augenblick denkt er an die andere Möglichkeit, seinen Überfluss mit den Armen zu teilen. „Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch heute Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?“
Ja, die Geldgier  und die Habsucht sind gefährliche Drogen, die abhängig und süchtig machen: Der Geldjäger wird schließlich der vom Geld Gejagte; er kann nur noch an seine Bankkonten, seine Aktien, seine Immobilien denken Tag und Nacht und geht dabei völlig am wahren Leben vorbei.
Dabei weiß er aber, dass er nichts mitnehmen kann, dass das letzte Hemd keine Taschen hat.
Fangen wir rechtzeitig an, unser Vermögen mit anderen, besonders mit den Armen zu teilen, dann erwerben wir uns Schätze im Himmel; denn die himmlische Währung besteht aus dem Geld, das wir hier auf Erden verschenkt haben.
Unser Heiliger Vater spricht immer wieder von der armen Kirche, die sich um die Armen an den Rädern der Gesellschaft zu kümmern hat; folgen wir seinem Appell und leben wir in einem bescheidenen Stil; sehen wir in den Gütern dieser Welt nicht den Sinn des Lebens, sondern Lebensmittel, die wir für den Alltag brauchen und die wir mit anderen teilen!

Mit den besten Grüßen und Wünschen, auch von meinen Mitarbeitern verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

 

Leiden und Heilung - ein tiefes Geheimnis

Von der Heilung des Tobit in der alttestamentlichen Erzählung aus hat P. Francisco Sunderland LC den Zuhöreren in ein tiefes Geheimnis eingeführt. Warum leiden wir? Muß das Leiden sein? Mit den Augen Gottes betrachtet und der Ausblick auf die Ewigkeit lassen uns die Perspektive ändern. Die Einführung in den Glauben von der menschlichen Seite betrachtet - ein Impuls, der uns anspricht und zum Umdenken anregt. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier die Impuls-Katechese zum Nachhören:

Tobits Heilung - P. Francisco Sunderland LC

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese 2019: Biblische Heilungsgeschichten
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Am Samstag, 03. August 2019, um 15.00 Uhr wird Franz Kinsky im coolen Filmsaal des Altöttinger Marienwerks die Katechese zum Thema "Heilung von zwei Blinden in Jericho" als Impuls für alle halten.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper mit Orgel im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen 
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe (Orgel / Volksgesang)
                                                               Zelebrant: P. Konstantin Ballestrem LC
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken: Stiftskanonikus Alois Schießl
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl und Elmar Heß
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen                                                       

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

O Maria hilf!
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Bischof Stefan Oster hat das Bistum Passau ganz Maria geweiht und uns die Gottesmutter Maria als Vorbild und als Helferin zur Seite gestellt: "Ich sehne mich danach, dass bei uns das Zeugnis für Christus reift, sich vertieft – vor allem auch im Liebesdienst für die Menschen in Not. Ich sehne mich danach, dass wir alle immer auskunftsfähiger werden für Christus, auch weil wir etwas erfahren haben in unserem Herzen. Weil wir auch um das Geheimnis der Umkehr und der Erneuerung wissen, weil wir um das Geheimnis der Kirche wissen, unserer Mutter, die in Maria ihr Urbild hat. Und daher weihe ich Dir, geliebte Mutter unseres Herrn, Dir, der Helferin der Christen auch in diesem Jahr wieder unser Bistum. Erweise Dich als unsere Helferin in Zeiten der Veränderung und stärke unseren Glauben, unsere Hoffnung und unsere Liebe." Diesen Herzenswunsch von unserem Diözesanbischof möchten wir ebenso mit ins Gebet nehmen wie alle Anliegen, die die Pilger und Wallfahrer mit nach Altötting bringen.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um ihre Hilfe und ihren Schutz zu erflehen. Um 11.50 Uhr beten wir den Engel des Herren als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.
Um 14 Uhr halten wir nochmals vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Im Anschluss wird am Gnadenaltar der priesterliche Einzelsegen erteilt. Durch die segnende Zuwendung erfahren die Gläubigen Kraft und Stärkung für den Alltag - damit wir wahre Christen werden und mit unserem Leben die Freude am Glauben an den Dreieinen Gott bezeugen.
Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Kirchenmusikprogramm für August und September 2019
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Das Kirchenmusikprogramm für August und September 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting - August 2019

Kirchenmusik in Altötting - September 2019

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das Bittgebet ist die häufigste Gebetsform; denn „Not lehrt beten“, sagt der Volksmund. Im heutigen Evangelium ermutigt uns der Herr, unsere Bitten voll Vertrauen dem himmlischen Vater vorzutragen: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopf an, dann wird euch geöffnet.“ Im Vater Unser zeigt er uns, wie wir unsere Bitten richtig formulieren und anordnen sollen: In der Anrede dürfen Wir Gott „Vater“ nennen, nicht meinen, sondern „unseren Vater“; das heißt wir dürfen nicht egoistisch nur für uns, sondern wir sollen für alle Menschen bitten. Die ersten drei Vater-Unser-Bitten nennt man „Vaterbitten“, weil wir uns wünschen, dass sein „Name geheiligt“ werden mögen, d. h. dass alle Menschen mit Respekt und Liebe von ihm sprechen mögen; weil wir bitten, dass „sein Reich komme“, überall dort, wo Menschen anfangen, einander zu lieben und zu dienen und weil wir bitten, dass „sein guter Wille geschehen möge im Himmel und auf Erden“. Im zweiten Teil des Vater Unser werden die vier „Geschwisterbitten“ formuliert: Wir bitten um das „tägliche Brot“, d. h. um all das, was jeder Mensch dieser Erde für ein menschenwürdiges Leben braucht. Wir bitten um „Vergebung der Schuld“ in dem Maß, in dem wir bereit und fähig sind, einander zu vergeben. Die nächste Bitte ist leicht missverständlich; sie bedeutet: Gott möge uns davor bewahren, dass wir in der Versuchung durch das Böse, durch den Satan erliegen, dass wir nachgeben, dass wir in eine negative Falle und Spirale geraten, aus der wir uns nicht mehr befreien können. Die letzte Bitte lautet: „Erlöse uns von dem Bösen“, von Angst, Neid, Eifersucht, Egoismus, Habgier, Genusssucht und Materialismus. Das Vater Unser endet mit der Schlussdoxologie, einem großen Lobpreis: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen!
Dieses Gebet wurde und wird millionenfach täglich in allen Sprachen der Welt gebetet; es ist d a s (Bitt)gebet schlechthin. Werden wir nicht müde, es weiterhin oft, gern und sinngemäß zu beten.
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Der 16. Klostermarkt in Altötting ist eröffnet
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Pünktlich zum Start in die Sommerferien wurde am Freitag, 26. Juli 2019, der 16. Altöttinger Klostermarkt am Kapellplatz eröffnet. Der unvergleichliche Kapellplatz, der auch die gute Stube der Muttergottes genannt wird, bietet eine einmalige Kulisse und lädt zur Begegnung mit dem Glauben in einer ganz anderen Form ein. Ordenschristen zu begegnen, in lockerer Umgebung zu plaudern und dabei durch den Kauf das eine oder andere Hilfsprojekt zu unterstützen. Zum Festakt ist Frau Ilse Aigner der Einladung des Altöttinger Wirtschaftsverbandes gefolgt und nach Altötting gekommen. Trotz der Sommerhitze hat sich die sympathische Präsidentin des Bayerischen Landtages nicht nehmen lassen, alle Marktstände zu besuchen. Die Vielfalt an Angebot ist wieder eine Bereicherung. Rund 30 Klöster aus ganz Deutschland, Österreich, Griechenland, Ungarn, der Schweiz und sogar aus Minsk in Weißrussland sind vertreten. Der Klostermarkt hat für alle etwas zu bieten hat. Gaumenfreuden und Kunstwerke, Nützliches und Interessantes wechseln sich ab. Von den Blumen und Kräutern über Käse, Wein und Brot bis zu Kosmetik, Kinderspielsachen und Kleidung ist der Bogen weit gespannt. Aber auch für das leibliche Wohl ist wunderbar gesorgt - geschmackvoll und gut. Den Überblick hat Maria, die am Brunnen den Kapellplatz überblickt und alle in den Blick nimmt. Vielen Dank an Herrn Christian Wieser, der als Klostermarktreferent des Wirtschaftsverbandes den Markt wieder bestens organisiert hat. Herzliche Einladung noch bis Sonntag diese besondere Atmosphäre mitzuerleben.

Fotoimpressionen von der Eröffnung des 16. Klostermarktes

Ein Hoch auf die Stürmerin

Es ist Sommer im Jahr 1704. Es tobt der Spanische Erbfolgekrieg. Österreich und England bekämpfen Frankreich und Bayern. Es geht um die Macht. Es geht um die Ehre. Es geht um alles. Der Altötting Kapellschatz war bereits auf die Burg in Burghausen und teilweise nach München in Sicherheit gebracht worden. Am 27. Juli 1704 kam Rentmeister Karl Dominikus von Widmann mit 50 Soldaten nach Altötting. Mit einem kurfürstlichen Befehl aus dem Vorjahr in der Hand, verlangte er das Gnadenbild, um es wie den Kapellschatz vor den Kriegsfehden in Sicherheit zu bringen. Die Kapellkasse wollte er bei der Gelegenheit gleich mit nach Burghausen zur sicheren Verwahrung nehmen. Als der Rentmeister in Begleitung von Stiftsdechant Dr. Achatius Viertl und Kapelldirektor Philipp Hartmann Faber zur Kapelle kam, war diese bereits mit vielen Altöttinger gefüllt. Die Altöttinger waren sich einig: Sie wollen ihre "Schwarze Madonna" nicht hergeben. Bis 21 Uhr wurde der Tumult noch größer und es versammelten sich immer mehr Verteidiger der Gnadenstatue. Der Legende nach läutete die große Wallfahrtsglocke wie von selbst plötzlich und schrecklich laut, dass sie seit jenem Tag den Beinamen Stürmerin erhalten hat. Der von den Frauen mit Küchenmesser bedrohte den Kapelldirektor ergriff die Flucht hoch zu Ross. Daraufhin befahl Rentmeister Widmann seinen Soldaten das Feuer auf die Menge zu eröffnen, was diese aber verweigerten. Die Soldaten hatten den Befehl, das Gnadenbild zu schützen aber nicht auf Untertanen zu schießen. Schließlich gab der Rentmeister sein Vorhaben auf und zog mit seinen Soldaten ab. Die Bevölkerung hat seine Gnadenmutter behalten und somit auch behielt auch der Schutzbrief Kaiser Leopold I., der Altötting als Wallfahrtsort auszeichnetet und so vor Plünderungen schützte, seine Gültigkeit. Dieser ruhmreichen Episode der Stadtgeschichte in schweren Kriegszeiten wird alljährlich gedacht. Das Sturmlied und die Sturmlitanei erklingen am 26. Juli wieder nach dem Rosenkranz um 18 Uhr in der Gnadenkapelle. Für den 27. Juli steht im Gedenken wieder das Sturmamt um 7 Uhr in der Gnadenkapelle am Wallfahrtsprogramm. Der Mittelpunkt des historischen Geschehens, die sogenannte "Stürmerin", kann noch heute im Portal der Stiftspfarrkirche bewundert werden. Das bewegende Ereignis aus dem Jahr 1704 wurde auch in einem Dioramenbild im Altöttinger Marienwerk festgehalten. Nachzuerleben sind die Szenen im Marienfilm, der im kühlen Filmsaal des Altöttinger Marienwerks gezeigt wird.

Das Sturmlied
Maria, große Frau, sei mir gegrüßt von Herzen!
Dir klag’ ich all meine Schmerzen, auf dich mein Hoffnung bau’.
Muss mit dem Tod ich ringen, will dir ein Lied noch singen.
Dann gnädig mich anschau’. Maria, große Frau!
Vor vielen Jahr’ für unsere Mutter eben wir alles wollten geben,
das Leben strecken dar, weil du von uns mit Tränen bei eitler Nacht sollt’st nehemn betrübten Abschied gar, Vor vielen Jahr.
Dich, unsre feste Wehr, dich wollten sie uns rauben. Wer sollt’ die Untat glauben, so frevelnde Begehr?
Doch bliebst du unberühret, der Feind dich nicht entführet.
Du banntest seine Sturm, Maria, Davids Turm.
Sturmlied - Rupert Hoesl, kurfürstl. Organist in Altötting um 1790

Foto: Altöttinger Marienwerk

Pace e Bene

Am Altöttinger Kapellplatz ist wieder ein Marktdorf entstanden und viele Ordensgeistliche sind am Kapellplatz anzutreffen: Es ist der 16. Klostermarkt in Altötting. Wir freuen über das bunte Bild einer lebendigen Kirche und das frohe Zeugnis gelebten Glaubens. Unser erster Willkommensgruß gilt daher allen  Marktteilnehmer und Marktbesucher: Pace e Bene - mit dem franziskanischen Gruß ist die Zusage und der Wunsch nach Friede und Heil verbunden.

Ebenso freuen wir uns, die folgenden Wallfahrergruppen dieses Wochenende in Altötting begrüßen zu dürfen:
St. Florian / Inn (Oberösterreich), Gernsheim / Rhein, Niederaichbach / Landfrauenchor im Landkreis Landshut, Regensburg / Hl. Geist, Eching, Niederalteich / Senioren, Thalmassing-Wolkering / Mariä Himmelfahrt - Freiw. Feuerwehr Gebelkofen (20. Mal), St.-Anna-Wallfahrt der Oberschlesier (66. Mal), Würzburg, Brno (Tschechien), Mainburg / St. Salvator, Pirk/Opf. - KDFB, Grünthal / Burschenverein.

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich alle unangemeldeten Wallfahrtsgruppen und alle Wallfahrern sowie Besuchern des Gnadenortes.

Laudetur Jesus Christus - Gelobt sei Jesus Christus! In aeternum. - In Ewigkeit. Amen.

Was für ein Vertrauen

"Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher. Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten." beten wir in Psalm 23. Ja, Jesus will uns heilen, aber habe ich den Mut daran zu glauben? Haben wir den Mut, Gott alles zu übergeben? Bruder Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap hat in seiner Katechese über die "Heilung eines Aussätzigen" die Frage nach dem Gottvertrauen entdeckt und für uns als Impuls zum Nachdenken über unseren eigenen Glauben hier und heute auf den Punkt gebracht. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier die Impuls-Katechese zum Nachhören:

"Heilung eines Aussätzigen" - Br. Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap

Wallfahrtsprogramm Nr. 21 / 30. Juli - 05. August 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 21  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 21  als PDF-Datei

 

Tobits Heilung
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Im Altentestament gibt es ein wunderbares Buch mit einer spannenden Erzählung einer erlebnisreichen Familiensaga. Es geht um Flucht und Heimkehr, um Liebe und Freundschaft, um Gerechtigkeit und Treue, um Leid und Heilung. In die Erzählung eingebunden sind auch Engel und Dämonen. Eine Geschichte, die perfekt zu unserem Wallfahrtsleitwort "Heilen, was verwundet ist" passt. Für die Legionäre Christi ist diese wundervolle Geschichte die Ausgangsbasis für die Katechese, die Pater Francisco Sunderland LC am Samstag, 27. Juli 2019, um 15.00 Uhr im Altöttinger Marienwerk als Impuls für alle halten. Es wird im kühlen Filmsaal ein erholsamer Genuss für Leib und Seele sein. Herzliche Einladung sich durch die Erzählung auf eine ganz besondere Reise mitnehmen zu lassen!

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

129. Gautrachtenfest in Altötting
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Der Volkstrachtenverein Altötting kann 2019 auf eine 50-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken und hatte in diesem besonderen Festjahr die große Freude und Aufgabe, das 129. Gautrachtenfest des Gauverband I., des größten Trachtenverbandes in Bayern auszurichten. Brauchtum und Tradition wird in Bayern groß geschrieben und auch die jungen Mädchen und Burschen sind sich ihrer schönen Heimat bewusst. Zur Heimat Bayern gehört auch die weltbekannte Tracht mit Lederhosen und Dirndl, die Blasmusik, die den Marschschritt angibt, und die traditionellen Tänze. Das Programm des Gautrachtenfestes bot vom Passionssingen über das Totengedenken bis hin zum Gaupreisplattln einen bunten Rahmen. Höhepunkt der "Trachtlerwallfahrt" war die Festmesse am Kapellplatz vor der Gnadenkapelle mit anschließendem Festzug durch die Wallfahrtsstadt zu den Festzelten am Dultplatz. Hauptzelebrant und Prediger war unser Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl. Der Regen bringt am Altöttinger Kapellplatz dem Sprichwort nach Segen - so ließen sich die bodenständigen Trachtler und Trachtlerinnen nicht die Laune verderben. Mit einem Lächeln und ein paar Scherzen auf den Lippen habe sie dem Wetter getrotzt. Mit Ministerpräsident Markus Söder, Landrat Erwin Schneider, Stephan Mayer MdB, Dr. Martin Huber MdL und Bürgermeister Herbert Hofauer ließen sich auch die politischen Vertreter nicht vom Regen abschrecken. Der Himmel hatte dann einsehen mit den Festgästen und Wolken wichen dem Sonnenschein. Für Markus Söder ist ganz besonderes die heimatverbundene Jugendarbeit der Trachtenverbände sehr lobenswert. Prälat Mandl hat in seiner Predigt auf die Freundschaftspflege und Geselligkeit von Jesus hingewiesen. Die Nationalhymne am Ende des Festgottesdienstes durfte natürlich nicht fehlen und die rund 8.000 Festgäste sangen aus voller Brust und lautstark mit. Ein Best-of-Video-Bericht von Allround TV wird die Highlights und schönsten Bilder zusammenfassen.

Fotoalbum

Malteser pilgern mit und für Kranke und Menschen mit Behinderung
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Am Sonntag, 21. Juli 2019 fand die alljährliche Altötting Wallfahrt der Malteser für Menschen mit Behinderung statt. Zum 48. Mal durften wir die Teilnehmer aus ganz Bayern und dem benachbarten Österreich am Gnadenort begrüßen.
Seit 1970 pilgern die Malteser immer am dritten Sonntag im Juli zur Muttergottes nach Altötting. Mit Reisebussen und eigenen Malteser Fahrzeugen ermöglicht der katholische Hilfsdienst allen, die teilnehmen wollen die Wallfahrt. Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer werden gerne von den Ehrenamtlichen zu Hause abgeholt und zur Gnadenmutter nach Altötting begleitet.  „Wallfahrten möchten gesunde, behinderte und kranke Pilger vereinen“ ist von den Maltesern zu erfahren und dies ist auch zu erleben. Liebevoll wird auf jeden Hilfsbedürftigen eingegangen.
In diesem Jahr steht die Wallfahrt unter dem Motto „Heilen, was verwundet ist“, unser Leitwort für die gesamte Wallfahrtssaison 2019. Die gute Verbindung zur Himmelsmama und die heilsame Wirkung des Gnadenortes ist durch zahlreiche Berichte und Votivtafeln belegt. Kein verlässt den Gnadenort wie er gekommen ist. Jeder darf zumindest seine Sorgenlast der Gnadenmutter anvertrauen und erfährt die mütterliche Nähe Mariens.
In einer Prozession zogen die rund 1.500 Teilnehmer am Bruder Konrad Brunnen an der Gnadenbild-Kopie vorbei zur Basilika St. Anna. Dem festlichen Pontifikalamt stand der Münsterschwarzacher Abt Michael Reepen OSB vor. Nach einer erholsamen Mittagspause fand vor der Gnadenkapelle die Schlussandacht mit Segnung der Andachtsgegenstände statt. Das gemeinsame Gebet hat den Tag durchwirkt. Die Herzen von Menschen mit Behinderung und Menschen, die sich für andere helfend einsetzen, wurden gleichermaßen berührt. Man muss nicht gläubig sein, um den Zauber des Ortes aufzunehmen. Der Glaube an Gott und die Fürsprache seiner Mutter lässt uns aber Halt im Leben finden und gibt uns Kraft für unseren Alltag.

Bildergalerie

Maria, hilf uns vertrauen
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"Wirklich: Gott überrascht uns. Gerade in der Armut, in der Schwachheit, in der Niedrigkeit zeigt er sich und schenkt uns seine Liebe, die uns rettet, uns heilt und uns Kraft verleiht. Er erwartet von uns nur, dass wir seinem Wort folgen und ihm vertrauen. Das ist auch die Erfahrung der Jungfrau Maria: Angesichts der Verkündigung des Engels verbirgt sie nicht ihre Verwunderung. Es ist das Erstaunen zu sehen, dass Gott, um Mensch zu werden, ausgerechnet sie erwählt hat, ein einfaches Mädchen aus Nazareth, das nicht in den Palästen der Macht und des Reichtums wohnt, das keine außerordentlichen Heldentaten vollbracht hat, das aber offen ist für Gott und fähig, ihm zu vertrauen, auch wenn sie nicht alles versteht: »Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast« (Lk 1,38). Das ist ihre Antwort. Gott überrascht uns immer, bricht unsere festen Vorstellungen auf, versetzt uns in Krise und sagt uns: Vertrau’ auf mich, hab’ keine Angst, lass dich überraschen, gehe aus dir selbst heraus und folge mir! Heute wollen wir alle uns fragen, ob wir Angst haben vor dem, was Gott von uns verlangen könnte, oder vor dem, was er von uns verlangt. Lasse ich mich von Gott überraschen wie Maria, oder verschließe ich mich in meinen Sicherheiten, in materiellen Sicherheiten, in geistigen Sicherheiten, in ideologischen Sicherheiten, in Sicherheiten meiner Pläne? Lasse ich Gott wirklich in mein Leben eintreten? Wie antworte ich ihm?" Die Worte und Fragen von Papst Franziskus sind uns Anregung und Ermunterung. Nehmen wir Maria in den Blick und lassen wir uns von ihrem Vorbild vertrauensvollen anleiten.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um sie zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu  erflehen. Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle inne und richten unseren Blick auf Maria, jene demütige Magd, die sich ganz dem Willen Gottes anvertraut hat. Sie vermag es, uns alle Angst zu nehmen. Auf die Bitte der Mutter wird Gott uns in mutige Zeugen seiner Liebe verwandeln. Anschließend wird am Gnadenaltar der priesterliche Einzelsegen erteilt. Der Segen ist die Kraftquelle, die uns heil und stark werden lässt.
Gott heilt, was verwundet ist. Maria ist unsere Fürsprecherin bei Gott. Ihr milder Blick sieht die Wunden, mit denen wir zu ihr kommen und sie bittet für uns. Kommt alle, um die himmlische Fürsorge zu erfahren!

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Bei beruflichen Beurteilungen wird immer auch nach der sozialen Kompetenz gefragt, also nach Kontaktfähigkeit, nach Teamfähigkeit, nach Offenheit und Gesprächsbereitschaft. Unser Herr Jesus Christus ist der offenste Mensch, den es gibt, offen für alle, besonders für Bedrängte, Ausgegrenzte und Leidende. Darüber hinaus ist er fähig zu tiefer Freundschaft; zu seinen Freunden zählten die drei Geschwister von Bethanien: Lazarus, Maria und Marta; sie besucht er regelmäßig, wenn er auf der Durchreise ist, so auch im heutigen Evangelium. Lazarus scheint nicht da zu sein, die beiden Schwestern „nehmen ihn freundlich auf“ und finden bei seinem Eintritt sofort ihre für ihren Charakter typische Rolle: Marta, die zupackende und aktive macht sofort einen Menüplan für den hohen Gast und verbreitet in der Küche einen hektischen Hochbetrieb; Maria, die stille und in sich gekehrte „setzt sich dem Herrn zu Füßen und hört seinen Worten zu“ bis, ja bis Marta aus der Küche herausstürmt mit hochrotem Kopf und einem bedrohlichen Kochlöffel in der Hand und die vertraute Gesprächsidylle stört mit den Worten: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!“ Äußerst aufschlussreich und überraschend ist die Antwort Jesu: „Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.“
Ja, es gibt die beiden religiösen Grundhaltungen, welche die beiden Schwestern von Bethanien repräsentieren: Die Aktio (Marta) und die Kontemplatio (Maria), das Ora (bete) et Labora (arbeite), wie es der heilige Benedikt in seiner Regula formuliert hat. Beides ist sehr wichtig und gehört untrennbar zusammen: Das regelmäßige Gebet, das Hören auf das Wort Gottes in der heiligen Schrift, die (sonn)tägliche Eucharistiefeier und eine spirituelle Grundhaltung; aus dieser Quelle geht dann die religiös motivierte Aktivität hervor, die praktizierte Nächstenliebe, das soziale und missionarische Engagement. An erster Stelle aber steht die Kontemplatio, die Betrachtung, das geistliche Leben; ansonsten wird unser Einsatz zu einem leeren Aktionismus, zu einem hohlen Management. Also der „bessere“, erstrangige Vorgang im geistlichen Leben ist das ORA und daraus geht dann als Frucht das LABORA wie von selbst hervor: Die Verbindung mit dem göttlichen Weinstock der Fruchtbarkeit, mit Jesus Christus bringt reiche Frucht.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, verbleibe ich                
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Foto: R. Dorfner

Wallfahrtsprogramm Nr. 20 / 23. - 29. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 20  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 20  als PDF-Datei

Griaß Gott in Eding

Im Herzen Bayerns dürfen wir an diesem Wochenende die große Gruppe der bayerischen Trachtler zum 129. Gautrachtenfest des Gauverband I begrüßen. Rund 8.000 Teilnehmer/-innen werden morgen zum Festgottesdienst am Kapellplatz erwartet.

Herzlich willkommen sind uns an diesem Wochenende ebenso die Teilnehmer/-innen der 48. Malteser Kranken- und Behindertenwallfahrt.

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich der Bike and Buisness Tour, der Gruppe von Arcus-Reisen aus Polen und der Patientenwallfahrt aus Nabburg / Caritas-Sozialstation.

Aber auch alle unangemeldeten Gruppen und die vielen Besucher möchten wir am Gnadenort herzlich willkommen heißen.

Wir freuen uns über Ihr Kommen und Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

60. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben nach Altötting: "Brücken zueinander bauen“
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„Nicht nur die Tür, sondern das Herz der Gottesmutter offen“ und eine herzliche Gastfreundschaft von Seiten der Kirche und Stadt empfand der Freiburger Erzbischof em. Robert Zollitsch als „wohltuend“ am Gnadenort Unserer Lieben Frau anlässlich der 60. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben nach Altötting am 13./14. Juli 2019. Mehr als Tausend Donauschwaben, Vertriebene aus der „alten Heimat“, der Batschka (Ungarn-Serbien) und dem Banat (Rumänien), waren der Einladung des St. Gerhardswerks gefolgt, um mit Zollitsch sowie Bischof József Csaba Pál (Diözese Temeswar/Rumänien), Weihbischof Dr. Lajos Várga (Waitzen/Ungarn) und mehreren donauschwäbischen Priestern zu „Maria, Mutter der Hoffnung“ zu pilgern.

Hoffnung sei es, „die unser Leben trägt, unserem Leben Sinn und Ziel gibt ...“, sagte Erzbischof Zollitsch als Festprediger am Sonntag in der Basilika St. Anna mit Blick auf die Verbrechen der Vertreibung. Das Christentum bezeichnete er als eine Religion der Hoffnung, ein Glaube, der in die Zukunft schaue: „Das zentrale Fest unseres Glaubens ist Ostern mit der Botschaft der Auferstehung – nicht nur der Auferstehung Jesu Christi, sondern unserer Auferstehung mit dem Blick auf ein Leben über den Tod hinaus ...“ Maria habe ihren Sohn bis ans Kreuz begleitet und verstehe deshalb alle Not und Sorge der Menschen.
Mit Blick auf die ehemalige donauschwäbische Heimat (auch Zollitsch selbst stammt aus der Batschka) und ganz Europa bekräftigte der Erzbischof: „Ein Europa, das Maria zum Leitbild hat, sich unter ihren Schutz stellt und sich in ihrer Hoffnung festmacht, überwindet Nationalismus und Hass, weil alle als Töchter und Söhne der einen Mutter in Frieden miteinander zu leben sich bemühen.“ Dabei gehe es um das Miteinander der europäischen Völkerfamilie: „Eine versöhnte Familie, die Brücken zueinander baut und über sie zueinander geht.“
Zum Thema „Versöhnt mit der Vergangenheit und mit Hoffnung in die Zukunft“ sprach auch der Baden-Württembergische Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für die Angelegenheiten der Vertriebenen, „das Wort des Laien“: „Wir dürfen die Geschichte nicht vergessen, sondern müssen das Andenken daran bewahren, um daraus zu lernen. Die schlimmen Verbrechen, die an den Donauschwaben begangen wurden, dürfen nicht vergessen werden. Sie ermahnen uns, das europäische Haus gemeinsam zu bauen und den Frieden in Europa zu bewahren – denn: Die donauschwäbischen Tugenden werden auch in Zukunft benötigt: Glaube, Hoffnung, Liebe, die Familie sowie Pflege von Traditionen.“
Beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Altötting im Anschluss an den Festgottesdienst hatten die Vertreter der donauschwäbischen Landsmannschaften auch eine Bitte an Bürgermeister Herbert Hofauer: den Wallfahrtsort „Maria Radna“ in der alten Heimat für die Shrines of Europe vorzumerken – auch ein Weg, Brücken zu bauen.  

Text: Altöttinger Liebfrauenbote (do / red)
Foto: R. Dorfner

Ein Wunder - Zwei Heilungen

"Deine Sünden sind dir vergeben" - Jesus heilt zuerst die (unsichtbaren) Wunden der Seele. Erst dann kommt die Aufforderung "Steh auf und geh" - die spektakuläre Heilung der sichtbaren Lähmung. Pfarrer Peter Kieweg erklärt in gut verständlicher Weise, was in der Biblischen Heilungsgeschichte alles steckt. Nicht nur die Lähmung durch unsere "Selbständigkeit", unser "Selber" und die Stellvertretung der Freunde, die für den Kranken die glaubensstarke Hoffnung tragen, sind der Aspekte, die Pfarrer Kieweg ausdeutet. In unseren Sakramente und im Fürbittgebet sind die Elemente aus dem Heilungsbericht gegenwärtig. Seine Katechese führt tiefer in den Glauben der Kirche und enthält gute Wegweiser als Impuls für unser persönliches Leben: Zulassen  Für alle, die nicht zur Katechese kommen konnten, haben wir diese wieder aufgezeichnet.

Die Katechese zum Nachhören: Die Heilung eines Gelähmten erklärt von Pfarrer Peter Kieweg

Für die Kinder gab es auch die Heilungsgeschichte via Video einfach erzählt. Hier der Link zum "Filmchen"

 

Gebet in Krankheit

Herr Jesus Christus,
du hast deine Liebe und Barmherzigkeit den Kranken und Schwachen gezeigt.
In deiner Nähe konnten sie atmen und neue Hoffnung schöpfen.
Durch dich haben sie Heilung, Friede und Versöhnung gefunden.
Herr, wir bitten dich, sei auch hier bei uns.
Lass uns deine segnende Hand spüren und schenke uns dein Heil.
Gib uns Geduld und Kraft, diese Zeit zu bestehen.
Lass uns nicht verzagen.
Hilf uns, die Zeit zu nützen für gute Worte und Gesten der Liebe.
Öffne unsere Augen und unser Herz für deine Wunder.
So segne und bewahre uns der Herr, unser Gott,
durch seinen Sohn, Jesus Christus, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Gotteslob 17-4 / Margret Schäfer-Krebs

Was glaubst Du?
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Hat Jesus den Aussätzigen geheilt? Was sind Heilungswunder? Können wir heute noch an Heilungen und Wunder glauben? Welche Konsequenzen ergeben sich für mich daraus? Bruder Ernst-Konrad Mackenbrock OFMCap hat sich diese Fragen gestellt und in Blick auf den biblischen Bericht der Heilung eines Aussätzigen ausgedeutet. Am Samstag, 20. Juli 2019, um 15 Uhr wird Br. Ernst-Kornad Mackenbrock OFMCap die Katechese im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten und uns zum Nachdenken über die Heilung eines Aussätzigen anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Maria, du Pforte zu Christus
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"Mutter, wir bitten, dass du uns bereitest, Antwort zu geben dem Rufe des Herrn: "Mir geschehe, wie du es gesagt." Lass Kirche uns sein als verlässliches Zeichen, als mystischer Leib Christi des Herrn. Auch wir werden tun, wie er uns gesagt.
So erwarten wir hoffend das Wunder von Kana, dass Tränen sich wandeln in Freude und Wein und Wein uns werde zu Blut und Leben. Möge die Freude uns alle erfüllen, und Christus neu leben in jedem von uns, Anfang und Ende des Einklangs der Welt.
Du bist, Maria, die Pforte zu Christus, fruchtbarer Boden, der ihn gebiert, du, die lebendige Wohnstatt des Wortes. Gott, dem Vater, dem Sohne, dem Geiste, danken wir freudig mit jubelndem Herzen für die Erwählung der niedrigen Magd." wie P. Davide M. Turoldo es so schön in Worte gefasst hat, wollen auch wir uns am Gnadenort an die Mutter des Herrn wenden, um durch ihre Fürsprache und an ihrer fürsorglichen Hand unseren Weg zu Gott zu finden. Sie ist der sichere Weg an unser Ziel, die ewige Heimat in der glückseligen Nähe unseres Schöpfers.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Unsere Liebe Frau von Altötting, die alle Gnaden des Himmels vermitteln zu vermag.
Um 11.50 Uhr beten wir als Mittagsgebet den Angelus vor der Gnadenkapelle. Mit den Worten des Engels wollen wir Maria, die Gnadenvolle, grüßen. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Unseren Blick, unsere Herzen und unser Flehen richten wir dabei gemeinsam auf die Gnadenmutter, die ganz durchlässig ist auf Gott hin.Nach ihrem Vorbild wollen wir uns neu ausrichten und uns für die Worte Gottes als Anleitung für unser Leben öffnen. Danken wir Gott, dass er uns seine Mutter, Tochter und Braut auch uns zur Mutter, Fürsprecherin und Mittlerin gegeben hat.
Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
„Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Diese wichtigste aller Fragen wird im heutigen Evangelium so beantwortet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“ Mit dieser Formulierung hat uns Christus das Hauptgebot der Liebe gegebene, das Neue Gebot, das mandatum novum. „An diesem Gebot hängt das ganze Gesetz samt den Propheten“, sagt Christus an anderer Stelle, das heißt, wer liebt, erfüllt alle anderen Gebote des Dekalogs automatisch mit oder wie Augustinus es formulierte: „Dilige er fac quod vis“, auf deutsch: „Liebe und dann tue, was du willst“; der Liebende kann eigentlich nichts falsch machen. Liebe im Sinne Jesu ist das Gegenteil von Egoismus: Der Egoist sucht in allem seinen Vorteil, er will sich auf Kosten anderer bereichern und profilieren. Der Liebende im Sinne Jesu bemüht sich, dem anderen, dem Nächsten dasselbe zu gönnen und zuzugestehen wie sich selber; die Freud des anderen wird zur eigenen Freud, das Leid des anderen wird zum eigenen Leid.
Wer mein Nächster ist, wird im zweiten Teil des heutigen Evangeliums, im Gleichnis vom barmherzigen Samariter beantwortet: Mein Nächster ist grundsätzlich jeder Mensch, ob jung oder alt, ob arm oder reich, ob Landsmann oder Ausländer, ob Mann oder Frau. Mein Nächster in besonderer Weise ist der, der mir in diesem Augenblick n a h e  ist, im Bus, im Büro, im Klassenzimmer, usw.. Mein Nächster in bevorzugter Weise freilich ist der, der auf fremde Hilfe angewiesen ist und dem ich helfen kann wie eben der barmherzige Samariter; alle Hilfsdienste in Kirche und Gesellschaft, von der Feuerwehr bis zu den Rettungseinrichtungen stehen in der Tradition des barmherzigen Samariters. Mein Nächster schließlich ist aber auch mein Feind, der, der mit zuwider ist, der mir schon geschadet hat, der mir Böses will: „Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen und betet für die die euch verfolgen“, sagt der Herr. In der Feindesliebe wird unsere Liebesfähigkeit und Bereitschaft auf ihre eigentliche Bewährungsprobe gestellt.
Ich wünsche Ihnen allen, mir selber und meinen Mitarbeitern die Kraft zur authentischen christlichen Liebe.
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Altötting am Wochenende

Für dieses Juli-Wochenende haben sich folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet, die wir am Gnadenort herzliche begrüßen:

Berlin / Apostolische Nuntiatur, Gelsenkirchen-Buer - Frauenkreis, Linz (Österreich) / Herz-Jesu - Jugendliche, Rottenburg / Laaber PB, Ortenburg-Dorfach PV - Erstkommunionkinder, Steinau-Ulmbach / Hl. Dreifaltigkeit, Donauschwaben / St. Gerhards-Werk Stuttgart (60. Gelöbniswallfahrt), Köfering / Radwallfahrerverein (28. Mal), Scheyern / Kath. Frauengemeinschaft, München / Slowakisch griech.-kath. Gemeinde, Deggenhausertal SE, Unterwössen / PV Oberes Achental, Gruppe aus USA, Roding / TSV Strahlfeld, Iles de las Reunion (Frankreich), Markt Indersdorf / Erzb. Realschule Vinzenz-von-Paul - 6. Klassen

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen und den zahlreichen Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns, Sie bei den Gottesdiensten und Veranstaltungen persönliche begrüßen zu dürfen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 19 / 16. - 22. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 19  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 19  als PDF-Datei

Heilung eines Gelähmten
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Immer wieder hört man "Hautsache gesund" oder Gesundheit ist das Wichtigste. Aber was machen die Menschen mit Einschränkungen? All jene, die körperlich nicht fit sind? Oft hört man, dass gerade das Kind mit Behinderung eine überströmende und ansteckende Freude in die Familie gebracht hat. Gerade dann, wenn das Leben die Menschen aus der Bahn wirft, zählen plötzlich andere Werte. Pfarrer Peter Kieweg wird am Samstag, 13. Juli 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks die Biblische Erzählung der Heilung eines Gelähmten auslegen und unseren Glauben in die Vollmacht Gottes begründen. Kommt und lasst Euch von den Gedanken mit auf den Weg nehmen und Euch zu einer vertiefenden Begegnung mit Jesus Christus, unserem Heiland und Erlöser, inspirieren. Jesus heilte damals und heilt auch heute. Die Frage von Jesus an das murrende Volk können wir uns auch heute stellen: "Was ist leichter zusagen: Deine Sünden sind dir vergeben oder steh' auf und geh?" Glauben wir an die Kraft der Vergebung, die den Frieden Gottes im Herzen schenkt?

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks:
Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Papst Franziskus schreibt an die katholische Kirche in Deutschland. Der am 29. Juni 2019 veröffentlichte Brief ist nun als pdf-Datei verfügber:

Papst Franziskus "An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland"

 

Die Wortmeldung zum Brief von Papst Franziskus "An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland" von Bischof Stefan Oster SDB "Ich bin dem Papst dankbar für sein Schreiben" zum Nachlesen

Viel los in Altötting - und wir mittendrin
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Die Katholischen Pfadfinder Europas haben sich am 06. und 07. Juli 2019 zur Bundeswallfahrt in Altötting getroffen. Über 1.000 Kinder, Jugendliche, Eltern und Freunde haben die Einladung angenommen. Ein abwechslungsreiches Programm wurde für alle geboten: Spiel und Spaß für die Wölflinge, die nach dem Motto "Viel los in Altötting - und wir mittendrin" in das Wallfahrtsleben eingetaucht sind, die längste Burg Europas war hingegen das Ziel für etwas größeren Pfadfinder/-innen, auf den Spuren von Papst Benedikt waren schließlich die Raiderinnen & Ranger unterwegs und für die Erwachsenen, Eltern & Freunde gab es Vorträge und freie Mußestunden am Gnadenort. Gemeinsam haben sich alle Teilnehmer am Samstagabend der Lichterprozession angeschlossen und durch ihre Echtheit beeindruckt. In der Stiftspfarrkirche war dann die ganze Nacht bis 7 Uhr morgens Anbetung, bevor es auf nach Heiligenstatt ging. Für die sportlichen und naturverbundenen Pfadfinder/-innen stand am Sonntagvormittag die Fußwallfahrt von Heiligenstatt nach Altötting am Programm. 6 km singend und betend sind sie nochmals zur Gnadenmutter gezogen, um als Höhepunkt der Bundeswallfahrt gemeinsam mit Jugendbischof Dr. Stefan Oster SDB in der Basilika St. Anna den Pilgergottesdienst zu feiern. In seiner Predigt ist Bischof Stefan Oster auf die Wallfahrt, die anspruchsvollen Grundsätze der KPE - der Katholischen Pfadfinderschaft Europas - und die Notwendigkeit einer echten, lebendigen Jesus-Beziehung für ein christliches Leben eingegangen.
Am Ende der Festmesse stand die Marienweihe der Gruppen und die Weihe der KPE an das Unbefleckte Herz Mariens am Programm. Das Bundeslied erklang zum Schluss, in dem es heißt:  "Unsere liebe Frau vom Weg, heilige Maria vom guten Pfad, deinen Mantel über uns leg, bewahr uns vor Sünden, bewahr uns vor Schad. Führ uns durch das Dunkel der Zeit, durch die Nacht empor zum Licht; unser Weg ist mühsam und weit, stärk uns, dass nie es an Mut uns gebricht... Heilige Mutter führ uns zum Herrn, geh mit uns den schmalen Pfad. Zuflucht der Sünder, leuchtender Stern, hilf uns erlangen, die göttliche Gnad."
Es war ein lebendiges Zeugnis für Christus und ein großartiges Fest des Glaubens - ganz im Schutz der Gnadenmutter und mittendrin im Wallfahrtsgeschehen am Gnadenort.

Das selbsterklärte Ziel der KPE ist Jugendarbeit als Beitrag zur ganzheitlichen Erziehung zu christlichen Persönlichkeiten: Wachsen einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus, freie Entscheidung für den katholischen Glauben als tragfähiges Fundament für das Leben, Entdecken der eigenen Berufung, Streben nach Heiligkeit mit Jesus Christus als Mittelpunkt des eigenen Lebens. Dazu gehört neben der Gottesbeziehung auch das Kennen der Glaubensinhalte, denn "nur was man kennt, kann man lieben und wertschätzen."
Missionarisch, Mutig und Marianisch - die Jugend ist der Hoffnungsträger für die Zukunft und wir durften in Altötting ein kraftvolles Zeichen davon erleben.

Impressionen von der KPE-Bundeswallfahrt - Einzug und Festgottesdienst
 

 

Mosaik aus der Wallfahrt
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Altötting war dieses Wochenende wieder das Ziel zahlreicher Pilger und Wallfahrer. Einige Impressionen haben wir für Sie mit der Fotokamera eingefangen, weitere Eindrück und Berichte finden Sie im Altöttinger Liebfrauenboten, der katholischen Sonntagszeitung.

Bildergalerie mit Impressionen aus der Wallfahrt

Die Heilung des Besessenen von Gerasa
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... entschlüsselt von Prälat Günther Mandl. Katechesen sind Unterweisungen, die theoretisch und praktisch den christlichen Glauben erklären und vertiefen. Die Bibel ist voll von Erzählungen, die uns ebenso in den rechten Glauben einführen wollen. Um diese Erzählungen auch heute noch gut verstehen zu können, sind die Zusammenhänge und Hintergründe wissenswert. Vielschichtig werden die Verbindungen entblättert und uns für unser Leben vor Augen gestellt. Der Glaube bietet die Lösungen für die Probleme auch in unserer Zeit an. Die Katechese als Impuls zum Nachhören haben wir wieder für alle, die sich von den Ausführungen beschenken und stärken lassen wollen, aufgezeichnet:

Prälat Günther Mandl und "Die Heilung des Besessenen von Gerasa"

Das Gebet "Maria Knotenlöserin" von Benedikta Hintersberger OP zum Nachbeten:

Maria, Schwester im Glauben, Knotenlöserin du!
Dein heiliges, unwiderruflich gelungenes Leben spricht mich an.
Du kennst sie, die leidvollen Situationen,
wenn Enttäuschung lähmt,
wenn das Herz in Glassplitter fällt,
wenn sich alles verkrampft, sich zuschnürt,
wenn nichts mehr gelingt,
wenn keine Lebensenergie mehr strömt.

Maria vom Knoten,
mache mir Mut, weck Hoffnung und zeige mir dann Wege,
gute, heilende, erlösende Wege,
um Verworrenes zu entwirren,
Verknotetes zu lösen,
Verletzungen zu heilen,
mit viel Geduld, mit kraftvoller Zärtlichkeit,
mit treuer Offenheit,
und mit großem Vertrauen darauf, dass alles gut wird.

Maria, eine von uns, steh zu uns!

„Diakon“ kommt von dienen
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Am Samstag, 06. Juli 2019, wurden zwei Legionären Christi in Altötting zum Diakon geweiht: Br. László Erffa LC und Br. Wolfgang Dichgans LC

Die frischgeweihten Diakone werden vom REGNUM CHRISTI Legionäre Christi vorgestellt:
Br. László Erffa LC wurde am 28. Mai 1988 in Coburg als Zweitältester von fünf Geschwistern in einer katholischen Familie geboren. Bereits in der Schulzeit nahm er an Sommercamps der Legionäre Christi teil, später auch als Betreuer. Nach dem Abitur 2007 trat er in das Noviziat der Legionäre Christi in Bad Münstereifel ein. Erste Profess 2009, danach Studium in Spanien und USA und vier Jahre als Ausbilder im Seminar der Legionäre Christi in Cheshire, CT, USA. Seit 2016 studiert er in Rom Theologie. Über die Zeit als Diakon sagt Br. Lászlá Erffa LC: „Vor der Priesterweihe ist das Jahr als Diakon sehr wichtig, um diese Dynamik besser zu begreifen: Gott beruft mich zum Dienst an den Menschen; als Diakon ist man in erster Linie Diener. Und das hört nicht auf mit der Priesterweihe, das soll fürs Leben gelten".
Br. László wird in diesem Sommer im Noviziat in Neuötting-Alzgern von P. Nikolaus Klemeyer LC die Aufgabe des Assistenten des Novizenmeisters übernehmen.

Diese Ankündigung der "Stabsübergabe" möchten wir gerne zum Anlass nehmen und uns bei P. Nikolaus Klemeyer LC aus ganzem Herzen für seinen Einsatz und seine Verdienste um und in Altötting bedanken. Für seine neuen Aufgaben in Mexiko möge er Gottes reichsten Segen und die schützende Hand der Gottesmutter erfahren.

Br. Wolfgang Dichgans stammt aus Überlingen in der Erzdiözese Freiburg. Er wurde als viertes von insgesamt sechs Geschwisterkindern 1988 geboren und hat drei Brüder und zwei Schwestern. Mit 18 Jahren trat er direkt nach dem Abitur in das Noviziat der Legionäre Christi ein. Seine Entscheidung für die Legionäre Christi begründet Br. Wolfgang Dichgans "An den Legionären Christi hat mir gefallen, dass sie sich wirklich darauf konzentrieren, Menschen zu Jesus Christus zu führen. Aber auch, dass die Priester in Gemeinschaft leben. Dass sie außerdem im Apostolat mit den Laien – als große Gemeinschaft – zusammenarbeiten. Das Gemeinschaftsleben hat mich wirklich sehr angezogen. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Priester der Gemeinschaft für Christus brennen."  Nach humanistischen Studien in Spanien, begann er Philosophie in New York und Rom zu studieren. Von 2013 bis 2016 absolvierte er das apostolische Praktikum in Düsseldorf und Dublin (Irland). Seit 2016 studiert er in Rom Theologie.

Für diese Weihe ist der H.H. Erzbischof Nicholas Thevenin, Nutius aus Guatemala, nach Altötting gekommen und hat die Pontifikalmesse mit der Weiheliturgie gefeiert. Im Anschluss wurden alle Festgäste zum Empfang im „Klostergarten“, neben der Basilika St. Anna eingeladen.

Am Sonntag, 07. Juli 2019, haben die beiden Diakone dann in Altötting ihre ersten Predigten gehalten. Die Gläubigen waren von der Ausstrahlung und den mitreißenden Predigten sehr angetan. Die Worte der Diakone waren gut nachzuvollziehen und trafen ins Herz. Es war spürbar, dass die beiden jungen Männer von einer tiefen Beziehung mit Jesus Christus getragen werden. Wir wünschen Gottes Segen für die Zeit als dienende Diakone!

Foto: R. Dorfner

Selig, die geglaubt hat
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Lukas hat uns in seiner Frohbotschaft aus dem Leben Mariens ihre Begegnung mit der schwangeren Verwandten berichtet: "Und es geschah, als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ." (Lk 1,41-45) Das Mädchen aus Nazareth hatte ein offenes Ohr als der Engel ihr von Elisabet berichtete und hat sich trotz der eigenen Sorgen und Problem auf den weiten Weg gemacht, um der Freundin beizustehen. Maria eilt auch uns zur Hilfe. Unsere Mutter im Himmel hört auch unsere Bitten und möchte die Knoten in unsrem Leben lösen. Mit offenen Armen begrüßt sie uns. Wenn wir den ersten Schritt auf Gott zu machen, nimmt die Gottesmutter uns schützend an der Hand und führt uns. Glauben wir wie die Kinder, wenden wir uns unserer Himmelsmama vertrauensvoll zu und lassen uns von ihr durch das Leben hin zu unserer ewigen Heimat bei Gott leiten.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns um 11.50 Uhr beim Angelus vor der Gnadenkapelle gemeinsam an Maria, unsere Mutter und die Hilfe der Christen. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter um 14 Uhr vor der Gnadenkapelle beten wir nochmals gemeinsam um Schutz und Hilfe. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – und gibt Kraft und Stärke für den Alltag. Lassen Sie sich diese Quelle nicht entgehen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Grüß' Gott in Altötting

Altötting ist das Ziel vieler Wallfahrer, die am Weg nach Altötting sich bereits an Gott wenden. Betend und singend sind unzählige Gläubige auf den Wegen und Straßen unterwegs. Am Gnadenort angekommen werden die Gebetsanliegen dann der Mutter Gottes und Jesus, gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament, anempfohlen. Wir freuen uns, dieses Wochenende folgende Wallfahrtsgruppen in Altötting begrüßen zu dürfen:

Worms/Eisbachtal, Eichendorf-Aufhausen PV, Tittmoning-Asten PV, Aschau/Inn PV, Mehring / St. Martin, Kirchdorf-Julbach-Seibersdorf PV, Biecz (Polen), Marktl-Stammham PV, Weiden / Dekanatswallfahrt, Auerbach / Opf., Bundeswallfahrt der Kath. Pfadfinderschaft Europas (KPE), Kufstein (Österreich), Töging / Inn PV - Firmlinge mit Begleitung, Legionäre Christi aus Neuötting-Alzgern, Landshut / St. Jodok, Landshut / St. Pius, München-Laim, Obertrum am See (Österreich), Garching-Engelsberg PV - Erstkommunionkinder mit Eltern, Hollfeld / PV St. Salvator Hollfelder Land (32. Mal), Lindenberg / Allg. Burkhard-Reisen, Velden / Vils - Burschenverein, Schönberg PV, Ackermann-Gemeinde / Diözesanstelle München (73. Sudetendeutsche Wallfahrt, München / Erzbischöfl. Ordinariat - Kath. Seelsorge für Ethnische Minderheiten / Sinit- und Roma-Wallfahrt, Nova Gradiska (Kroatien) - Zupa Kraljice Krunice, Trier, Linz (Österreich) / St. Konrad

Unser Willkommensgruß gilt ebenso herzlich allen unangemeldeten Wallfahrtsgruppen und allen Einzelwallfahrer sowie allen Besuchern des Gnadenortes.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juli 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für die Integrität der Justiz:

Jene, die in der Justiz tätig sind, sollen rechtschaffen arbeiten, damit das Unrecht dieser Welt nicht das letzte Wort hat.

 

Videobotschaft vom Papst

Wallfahrtsprogramm Nr. 18 / 09. - 15. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 18  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 18  als PDF-Datei

Magnificat anima mea Dominum

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Zum Fest Mariä Heimsuchung ein Zitat von Papst Benedikt XVI. aus der Enzyklika Deus Caritas est, 41 und 42:

Herausragend unter den Heiligen ist Maria, die Mutter des Herrn, Spiegel aller Heiligkeit. Im Lukasevangelium sehen wir sie in einem Liebesdienst an ihrer Kusine Elisabeth, bei der sie ,,etwa drei Monate’’ bleibt (1, 56), um ihr in der Endphase ihrer Schwangerschaft beizustehen. ,,Magnificat anima mea Dominum’’, sagt sie bei diesem Besuch — ,,Meine Seele macht den Herrn groß’’ — (Lk 1, 46) und drückt damit das ganze Programm ihres Lebens aus: nicht sich in den Mittelpunkt stellen, sondern Raum schaffen für Gott, dem sie sowohl im Gebet als auch im Dienst am Nächsten begegnet — nur dann wird die Welt gut. Maria ist groß eben deshalb, weil sie nicht sich, sondern Gott groß machen will. Sie ist demütig: Sie will nichts anderes sein als Dienerin des Herrn (vgl. Lk 1, 38. 48). Sie weiß, daß sie nur dadurch zum Heil der Welt beiträgt, daß sie nicht ihr eigenes Werk vollbringen will, sondern sich dem Wirken Gottes ganz zur Verfügung stellt. Sie ist eine Hoffende: Nur weil sie den Verheißungen Gottes glaubt und auf das Heil Israels wartet, kann der Engel zu ihr kommen und sie für den entscheidenden Dienst an diesen Verheißungen berufen. Sie ist eine Glaubende: ,,Selig bist du, weil du geglaubt hast’’, sagt Elisabeth zu ihr (vgl. Lk 1, 45). Das Magnifikat — gleichsam ein Porträt ihrer Seele — ist ganz gewoben aus Fäden der Heiligen Schrift, aus den Fäden von Gottes Wort. So wird sichtbar, daß sie im Wort Gottes wirklich zu Hause ist, darin aus- und eingeht. Sie redet und denkt mit dem Wort Gottes; das Wort Gottes wird zu ihrem Wort, und ihr Wort kommt vom Wort Gottes her. So ist auch sichtbar, daß ihre Gedanken Mitdenken mit Gottes Gedanken sind, daß ihr Wollen Mitwollen mit dem Willen Gottes ist. Weil sie zuinnerst von Gottes Wort durchdrungen war, konnte sie Mutter des fleischgewordenen Wortes werden. Endlich: Maria ist eine Liebende. Wie könnte es anders sein? Als Glaubende und im Glauben mit Gottes Gedanken denkend, mit Gottes Willen wollend kann sie nur eine Liebende sein. Wir ahnen es an den leisen Gebärden, von denen uns die Kindheitsgeschichten aus dem Evangelium erzählen. Wir sehen es in der Diskretion, mit der sie in Kana die Not der Brautleute wahrnimmt und zu Jesus trägt. Wir sehen es in der Demut, mit der sie die Zurückstellung in der Zeit des öffentlichen Lebens annimmt — wissend, daß der Sohn nun eine neue Familie gründen muß und daß die Stunde der Mutter erst wieder sein wird im Augenblick des Kreuzes, der ja die wahre Stunde Jesu ist (vgl. Joh 2, 4; 13, 1). Dann, wenn die Jünger geflohen sind, wird sie es sein, die unter dem Kreuz steht (vgl. Joh 19, 25-27); und später, in der Stunde von Pfingsten, werden die Jünger sich um sie scharen in der Erwartung des Heiligen Geistes (vgl. Apg 1, 14).

 Zum Leben der Heiligen gehört nicht bloß ihre irdische Biographie, sondern ihr Leben und Wirken von Gott her nach ihrem Tod. In den Heiligen wird es sichtbar: Wer zu Gott geht, geht nicht weg von den Menschen, sondern wird ihnen erst wirklich nahe. Nirgends sehen wir das mehr als an Maria. Das Wort des Gekreuzigten an den Jünger, an Johannes und durch ihn hindurch an alle Jünger Jesu: ,,Siehe da, deine Mutter’’ (Joh 19, 27), wird durch alle Generationen hindurch immer neu wahr. Maria ist in der Tat zur Mutter aller Glaubenden geworden. Zu ihrer mütterlichen Güte wie zu ihrer jungfräulichen Reinheit und Schönheit kommen die Menschen aller Zeiten und aller Erdteile in ihren Nöten und ihren Hoffnungen, in ihren Freuden und Leiden, in ihren Einsamkeiten wie in der Gemeinschaft. Und immer erfahren sie das Geschenk ihrer Güte, erfahren sie die unerschöpfliche Liebe, die sie aus dem Grund ihres Herzens austeilt. Die Zeugnisse der Dankbarkeit, die ihr in allen Kontinenten und Kulturen erbracht werden, sind die Anerkennung jener reinen Liebe, die nicht sich selber sucht, sondern nur einfach das Gute will. Die Verehrung der Gläubigen zeigt zugleich das untrügliche Gespür dafür, wie solche Liebe möglich wird: durch die innerste Einung mit Gott, durch das Durchdrungensein von ihm, das denjenigen, der aus dem Brunnen von Gottes Liebe getrunken hat, selbst zum Quell werden läßt, ,,von dem Ströme lebendigen Wassers ausgehen’’ (vgl. Joh 7, 38). Maria, die Jungfrau, die Mutter, zeigt uns, was Liebe ist und von wo sie ihren Ursprung, ihre immer erneuerte Kraft nimmt. Ihr vertrauen wir die Kirche, ihre Sendung im Dienst der Liebe an:

    Heilige Maria, Mutter Gottes,
    du hast der Welt
    das wahre Licht geschenkt,
    Jesus, deinen Sohn — Gottes Sohn.
    Du hast dich ganz
    dem Ruf Gottes überantwortet
    und bist so zum Quell der Güte geworden,
    die aus ihm strömt.
    Zeige uns Jesus. Führe uns zu ihm.
    Lehre uns ihn kennen und ihn lieben,
    damit auch wir selbst
    wahrhaft Liebende
    und Quelle lebendigen Wassers
    werden können
    inmitten einer dürstenden Welt.

Heilen, was verwundet ist
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... ist das Wallfahrtsleitwort 2019. In der Bibel finden wir zahlreiche Berichte von Heilungen, denn Jesus ist in die Welt gekommen, um uns zu erlösen und uns zu heilen. In Gerasa heilt Jesus einen Besessenen. Diese Biblischen Heilungsgeschichte wird Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl am Samstag, 06. Juli 2019, um 15 Uhr im Filmsaal der Altöttinger Marienwerks ausdeuten und uns auf die Spur unseres Heilands und Erlösers Jesus Christus führen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Jahresmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Impuls-Katechese zum Nachhören

Die Heilung Naaman ist eine Heilungsgeschichte die im Alten und im Neuen Testament vorkommt und mit sehr vielen Symbolbildern hinterlegt ist. Diese "alte" Geschichte ins moderne Heute unserer Zeit übersetzt hat Kanonikus Edward Gardner im Rahmen der Impuls-Katechesen Was glaubst Du? 2019 - Biblische Heilungsgeschichten. Sein Impuls ist eine Anregung für alle und lässt uns Gottes Wirken in unserem Leben erkennen. Hören wir auf die Kirche als Boten Gottes und nutzen wir die Sakramente, dann werden wir Heil und Heilung erfahren.
Für alle, die sich von den Ausführungen nochmals anregen lassen möchten, und für alle, die leider nicht dabei sein konnten, haben wir die Katechese wieder aufgezeichnet. Diese ist nun als Audio-Datei verfügber:

Kanonikus Edward Gardner - Naamans Heilung vom Aussatz

Monatliches Triduum in Altötting
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Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit
und im Juli 2019 besonderes um brennende Herzen für alle in der Diözese Passau

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen mit Neupriester Magnus Pöschl, Passau
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe (Orgel / Volksgesang)
                                                               Zelebrant: Neupriester der Diözese Passau Magnus Pöschl
                                                               Prediger: Regens DK Martin Dengler
                                                               anschl. Primizsegen durch den Neupriester, der am Hochfest Petrus und Pauls in Passau geweiht wurde
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl 
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanonikus Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen 
                                                               21.30 - 22.30 Uhr Beichtgelegenheit in der Stiftspfarrkirche
                                                               22.30 Uhr Heilungsgebete und eucharistischer Einzelsegen mit Pfr.i.R. Hubert Hintermaier
                                                               23.30 Uhr Powerprayer - Gebet für die Diözese Passau zusammen mit der Jungend von "Nightfire"
                                                               00.00 Uhr betrachtender und musikalisch gestalteter Rosenkranz im Geiste Fatimas
                                                                               für den Frieden in der Welt sowie den Anliegen der Zeit
                                                                               zusammen mit der Jungend von "Nightfire"

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Jesus Biker und die Papst-Harley in Altötting
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Der PEACE-RIDE® - das sind ca. 1900 km für den Frieden, eine 7-Etappen-Wegstrecke von Würzburg nach Rom, ein Angebot an alle Biker und Bikerinnen, das sind rund 40 JESUS BIKER® im Auftrag ihres Präsidenten Jesus Christus unterwegs und mit dabei: eine Harley Davidson für Papst Franziskus. Am Samstag, dem Hochfest der Apostel Petrus und Paulus - dem Petrustag, sind sie in Aschaffenburg gestartet und haben am Sonntag, den 30. Juni 2019, in Altötting Station gemacht, bevor es ab Montag weiter über Kloster Heiligenkreuz und dann über Padua und Assisi nach Rom geht. Ziel der Fahrt ist das Angelus-Gebet am Sonntag, 07. Juli 2019, mit Papst Franziskus am Petersplatz. Dann soll Papst Franziskus das Motorrad als großzügige und einzigartige Spende endgültig überreicht bekommen. Das Bike ist eine Sonderanfertigung von Miro, der seine Überzeugung in den Bau der Maschine mit sensationellen Ideen und viel Liebe zum Detail wie einer Dornenkronenverzierung , einen ledernen Motorrad-"Sattel" mit Christussymbol und vielen goldenen Teilen wie u.a. die Lenkergriffe. Rund 2000 Arbeitsstunden stecken in diesem Bike. Das Motorrad ist dazu bestimmt, meistbietend versteigert zu werden, um den Erlös für einen Waisenhausbau in Uganda zu investieren, einem Missio-Österreich-Projekt von Pater Karl Wallner. Ebenso soll die indische Missionsarbeit des Bikerbruders Domkapitular Babu George, der seit vielen Jahren indische Familien der untersten sozialen Kaste aus ihrem Elend holt und ihnen durch Schulbildung, Arbeit und medizinische Betreuung neue Lebensperspektiven eröffnet, unterstützen werden, wie auch das brasilianische Kindergartenprojekt der Franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien. Eine tolle karitative Aktion von den glaubensstarken Bikern und Bikerinnen!!!! 

"Die JESUS BIKER tragen ihren Namen bescheiden auf einer kleinen Schulterspange. Auf dem Rücken ihrer Kutten steht nur der Name ihres Präsidenten: Jesus Christus. Ihr Road-Captain ist der Heilige Geist und Prospects sucht man bei ihnen vergebens. Jeder getaufte Christ - gleich welcher Konfession - der sich bekennt und bereit ist, mutig die Kutte zu tragen, ist willkommen!" lautet ihre Einladung. "Mit der Aktion des PEACE-RIDE® wollen wir die Menschen wieder für den Glauben an Gott sensibilisieren und ihnen zeigen, dass sich die Liebe zum Motorrad fahren und zur Friedensbotschaft Jesu nicht ausschließen müssen. Wir JESUS BIKER® verstehen den PEACE-RIDE® als ökumenisches Projekt für eine gemeinsame Sache, die uns als Christen wichtig ist." ist auf der Homepage zur Aktion Peace Ride 2019 zu lesen.

In Altötting hat alles angefangen, erzählte Dr. Thomas Draxler, der 2014 die JESUS BIKER gegründet hat. Vor 3 Jahren bei der Motorrad-Dankmesse ist die Idee, zum Papst zu fahren, in einem Gespräch mit einem motorradfahrenden Priester aufgekommen. 2018 bei Mission Manifest Altötting hat Dr. Thomas Draxler dann die Mailnachricht aus Rom erhalten: Papst Franziskus erwartet sie am 07. Juli 2019 in Rom. Daher war es für den tiefgläubigen Christen und großen Marienverehrer ganz klar: Altötting muss auf der Wegstrecke nach Rom liegen. Mit dabei sind zwei Brüder der franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien, nach deren Rezept das dazugehörige Pilgerbier (rund 800 Liter) gebraut wurde, und der Sponsor Christoph "Chicken" Repp. Zu jedem Road-Trip gehört auch die passende Musik, wofür Johannes M. Roth und Stefan Stumpf alias "Buffalo Steff" mit der JJB, der Jesus Biker Band, sorgen. 

Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Kapuzinerpater Bruder Georg Greimel, der mit dem Initiativkreis Junge Wallfahrt alljährlich zur Motorrad-Dank-Messe am Kapellplatz einlädt, habe diese einmaligen Pilgergruppe herzlich begrüßt. Ein gemeinsamer Wortgottesdienst in der Klosterkirche St. Magdalena wurde von der JESUS BIKER Band musikalisch gestaltet und hat den Frieden in die Herzen der ökumenischen Bikergruppe gebracht. Als Gruppe, die Frieden ausstrahlt und spürbar macht, das Gemeinschaft, Einsatz für die Armen und Friede der Wille von Jesus Christus ist, machen sie sich wieder auf den Weg nach Rom. Dabei darf sich jeder Biker der Aktion gerne anschließen. Die Reiseetappen sind dazu auf der Homepage von Peace Ride 2019 zu finden: https://www.peace-ride.eu/de/content/Etappen/~nm.32~nc.18/Etappen.html.
Die traditionelle Ehrenrunde mit der Papst-Harley rund um die Gnadenkapelle durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde vom Initiator Dr. Thomas Draxler gedreht. Dafür wurde die Harley erstmals gestartet und hat mit ihrem sattem Sound das Herz der Biker erfreut.
"Das weiße Unikat", wie die Harley für Papst Franziskus liebevoll genannt wird, wurde dem Papst in einer Audienz am 29. Mai 2019 bereits gezeigt und bei dieser Gelegenheit vom Pontifex am Tank signiert. Vom Sozialprojekt der Friedensfahrt von Deutschland über Österreich und Italien in den Vatikan wer Franziskus beeindruckt. Dabei hat er den Jesus-Bikern folgende 22 Worte als große Bitte mit auf den Weg gegeben: "Vielen Dank für Ihren Besuch. Vielen Dank. Beten Sie für mich. Nicht vergessen! Diese Arbeit ist nicht einfach. Ich brauche die Gebete!"

Respekt - eine einzigartige, unüberbietbare Aktion!

Interesse, ein JESUS BIKER zu werden? Info sind auf der Homepage www.jesus-biker.de zu finden

Fotoalbum aus Altötting

Der live-Block von Veronika Schreck (Main-Echo)

Maria im Blick

Wie Jesus bei der Hochzeit zu Kana auf die Bitte der Mutter sein erstes Wunder tut, so kann schlägt Gott auch heute noch keine Bitte der Mutter aus. Maria ist die Mittlerin der Gnaden und unsere Fürsprecherin bei Gott. Sie steht uns immer hilfreich zur Seite und geleitet uns durch das Leben, damit wir sicher in die Ewige Heimat zu Gott kommen. Denn auf Gott hin ist sie ganz durchlässig. Wenn wir auf die Gnadenmutter schauen, lenkt sie unseren Blick immer zu Jesus hin. Lassen wir uns von ihr begleiten und empfehlen wir uns ganz ihrem Segen an. Dann wird alles gut!

Wie jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison beten wir uns auch heute gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, um 11.50 Uhr das Mittagsgebet vor der Gnadenkapelle. Wir wissen uns beim Angelus mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr wenden wir uns nochmals vor der Gnadenkapelle Maria zu um sie zu Ehren und ihren Schutz zu erflehen. Im Anschluss sind alle Menschen guten Willens eingeladen, am Gnadenalter durch den priesterlichen Einzelsegen den Zuspruch Gottes zu erfahren. Durch die geweihten Hände des Priesters will uns Gott unter dem liebevollen Blick der Mutter mit Kraft und Heil erfüllen. „Ebenso wenig wie man Jesus und Maria trennen könne, könne man Jesus und die Kirche voneinander trennen – eben weil Maria Kirche ist, weil sie ihr schlagendes, geschaffenes Herz ist, in dem Gott wohnt. Sie ist ‚voll der Gnade‘ (Lk 1,28) – so wie die Kirche in sich das Geheimnis des Herrn und seiner Gnadenfülle trägt und verschenkt.“ hat es Bischof Stefan Oster im Vorwort des von ihm herausgegebenen Buches „Papst Franziskus. Maria – Gedanken über die Mutter Gottes." geschrieben. Lassen wir uns von Maria zur Gemeinschaft untereinander und mit Gott führen. Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

 

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger aus nah du fern!
Christsein bedeutet Jüngerschaft, Jesus ähnlich werden im Denken, Sprechen und Handeln. Anders ausgedrückt Christsein bedeutet Jesus-Nachfolge, bei ihm bleiben, mit ihm gehen, in seine Fußstapfen treten, sein Werk der Evangelisierung fortsetzen. Christsein heißt mit einem andern Ausdruck Berufung, vom Herrn gerufen sein in die Gemeinschaft mit ihm, in die besondere Verantwortung für das Reich Gottes, für die Kirche.
Durch die heilige Taufe sind wir alle in die Nachfolge Jesu berufen, man spricht vom allgemeinen Priestertum; durch die Weihe sind wir in die besondere, sakramentale Gemeinschaft mit dem Herrn berufen als Diakon, als Priester oder als Bischof. Jeder Christ hat also seine individuelle Berufung und seine persönlich Begabung und Ausstattung mit Charismen zur Ehre Gottes und zum Heil der Mitchristen.
Gestern wurde im Hohen Dom von Passau unser einziger Neupriester der Diözese, Magnus Pöschl von Bischof Dr. Stefan Oster zum Priester geweiht; an diesem Sonntag feiert er seine Heimatprimiz und am kommenden Donnerstag kommt er zu uns nach Altötting, um die Abendmesse zu feiern und uns den Primizsegen zu spenden.
Wir freuen uns mit ihm über seine besondere Berufung und Erwählung; möge er immer die Nähe des Herrn spüren.
Im heutigen Evangelium stellt Jesus harte Forderung an die Berufenen: Sie dürfen nicht auf materiellen Besitz bauen; sie müssen frei sein von irdischen Bindungen und sie müssen mit ungeteiltem Herzen dem Herrn und der Kirche dienen: „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes“.
Mit den besten Wünschen und Grüßen verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 17 / 02. - 08. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 17  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 17  als PDF-Datei

Herzlich willkommen in Altötting

Dieses Wochenende werden am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Emmerting-Mehring PV - Grundschule 4. Klasse, Lalling PV / Erstkommunionkinder III., Burgkirchen / Alz PV - Erstkommunionkinder, Feichten / Alz PV, Gars / Inn PV, Weiden-Rothenstadt / St. Marien, Rosenheim-Kastenau / Hl. Familie, Kirchdorf / Amper - KDFB, Mühldorf / Inn - Stadtkirche, Waldkraiburg PV, Massing-Staudach-Oberdietfurt-Huldsessen PV, Regensburg / Kroatische Kath. Mission - Nationalwallfahrt der Kroaten aus Bayern, Tourismusverband Inn-Salzach / Rad-Event, St. Ottilien, Worms / Eisbachtal.

Ein herzliches Grüß Gott gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und allen individuellen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Der Syrer Naaman wird geheilt und findet zu Gott
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Die Heilung des geachteten und angesehenen Kommandanten der syrischen Armee Naaman ist nicht einfach eine wunderbare Geschichte aus weit entfernter Vergangenheit, sondern gibt auch für uns heute Zeugnis von Gottes Wirkkraft. Gott kann auch die unlösbaren Probleme lösen, wenn wir tun, was er uns sagt. Der Prophet Elischa war zu jener Zeit das "Sprachrohr" Gottes; der Rat eines ausländischen Mädchens weist den Weg. Die Reinigung Naamans ist eine wunderbare Illustration von Erlösung, die durch Reinigung von der Sünde und durch die vollständige innere Erneuerung, die aus dem Glauben an Christus erfolgt, geschieht. Über diesen Ausschnitt aus dem 2. Buch der Könige wird H.H. Kanonikus Edward Gardner am Samstag, 29. Juni 2019, um 15 Uhr die Katechese im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten. Seine Auslegung der Geschichte zeigt den Glauben der Kirche auf und gibt uns einen Impuls für unser eigenes Leben. Glaube ich, dass Christus mich erlöst hat und mich heilen möchte? Bin ich bereit, auch die einfachen Gebote und Dienste anzunehmen?

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks:
Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Kirchenmusikprogramm für Juli 2019

Das Kirchenmusikprogramm für Juli 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Dürfen wir für Sie beten?

Altötting ist ein Ort des Gebetes. Das Gebet ist ein mächtiges Werkzeug, ein Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet - so hat es der Heilige Kapuzinerpater Pio formuliert. Ein Charaktermerkmal des Christentum ist die Stellvertretung. Wir haben unsere Charismen nicht für selbst, sondern für die anderen. Im Gebet treten wir vor Gott für andere ein und tragen so die Sorgen und Nöte der Nächsten mit. Wir bitten, damit andere Heilung, Glaube, Erlösung, Frieden, Erleichterung und vieles mehr erfahren können. Mit dem Blick auf die Gottesmutter Maria, die mit den Jüngern im Gebet verbunden war, und auch für uns fürbittend im Himmel eintritt, wenden wir uns an Gott, um in den Anliegen unserer Geschwister im Glauben und aller Menschen zu beten. Viele wissen um die verbindende Gebetsgemeinschaft und wenden sich mit ihren Anliegen an uns. Sie schreiben ihre Gebetsanliegen in den Anliegenbüchern bei der Gnadenkapelle auf oder werfen die Gebetsanliegen in die Prayerbox der Anbetungskapelle ein.
Jeden ersten Donnerstag im Monat werden diese Gebetsanliegen in der Heiligen Messe in der Stiftspfarrkirche fürbittend vor Gott gebracht.
Das Gebet im Sinne der Bittsteller der Anliegen steigt aber auch nochmals beim Verbrennen der Gebetsanliegen zum Himmel empor. Wie der Feuerrauch nach oben steigt, so erklingen unsere Lieder und Gebete, um das Herz Gottes zu öffnen und damit er, der Allmächtige, Hilfe in verschiedensten Anliegen gewährt. Wir beten dann für alle, die ihre Anliegen an den Gnadenort gebracht haben. Die Gebetsanliegen werden dabei ungelesen verbrannt - Gott kennt auch das Verborgene und weiß um die Anliegen, für die gebetet wird.

Die Heilung des bessessenen Knaben im Bild erzählt
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Raffael da Urbino gilt als einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance. In seinem Gemälde "Transfiguration" bringt er in einzigartiger Weise zwei Szenen aus dem Neuen Testament zusammen: die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor und die Heilung des besessenen Knaben. Für die Katechese zur Biblischen Heilungsgeschichte hat P. Dr. Martin Linner SJM dieses Kunstwerk den Zuhörern als Grundlagen vor Augen gestellt, um die vielfältigen Aspekte auszufalten. Mit der Betrachtung lädt P. Dr. Martin Linner alle ein, sich Gott als den unübertroffenen Künstler unseres Lebens anzuvertrauen. Für alle, die sich in seine Aufführungen nochmals vertiefen möchten, und für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir die Impuls-Katechese wieder zum Nachhören aufgezeichnet:

Impuls-Katechese über die Heilung eines bessessenen Jungen von P. Dr. Martin Linner SJM

Jungfrau, Mutter Gottes mein

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an die Gnadenmutter, um sie zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu erflehen.

Um 11.50 Uhr beten wir vor der Gnadenkapelle den Angelus. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden. Lassen wir den Gruß des Engels und das einfache, demütige FIAT der Jungfrau aus Nazareth in unserem Herzen nachklingen.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht vor der Gnadenkapelle inne. Maria will uns an ihrer mütterlichen Hand führen. Sie will mit uns gehen - wenn wir uns ihr anvertrauen und ihr zuwenden. Sie ist die Mutter Gottes und auch unsere Mutter, sie hat Jesus durch sein irdisches Leben begleitet und begleitet auch uns.
"Durch die Gegenwart Christi bestärkt (vgl. Mt 28, 20), schreitet die Kirche in der Zeit voran auf die Vollendung der Geschichte zu und geht ihrem Herrn entgegen, der kommt. Aber auf dieser Pilgerschaft - das möchte ich sogleich hervorheben - geht sie denselben Weg, den auch die Jungfrau Maria zurückgelegt hat, die »den Pilgerweg des Glaubens gegangen ist und ihre Verbundenheit mit dem Sohn in Treue bewahrt hat«. - so hat es Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika Redemptoris Mater beschrieben.

Nach der Andacht besteht die Möglichkeit, den priesterlichen Einzelsegen am Gnadenaltar zu erhalten. Als Christen sind wir zum Zeugnis berufen und mit der Mission des Glaubens beauftragt. Damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden, legt ihnen der Priester die Hände auf und vermittelt die Zuwendung Gottes, der uns mit seiner Kraft auf die Fürbitte seiner Mutter stärkt.

Kinderrosenkranz mit Friedensgebet in der Gnadenkapelle

Mit Kindern zu beten ist schön und geht tief ins Herz. Gemeinsam mit Kinder zu beten und den Kindern so das Vertrauen auf die himmlische Hilfe ins Herz zu legen, ist die Aufgabe aller Eltern, Großeltern und Paten. Im Gebet lernen die Kinder sich Gott und Maria anzuvertrauen. Sie können aussprechen, was sie bewegt: ihre Freude und ihre Enttäuschung, ihre Ängste, ihren Dank, ihre Klage und sogar ihre Wut.
Jesus hat vor über 2000 Jahren die Einladung ausgesprochen "Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie." (Mk 10,13-16) Eine Einladung, die auch 2019 noch gilt.

Jeden Freitag (außer in den Ferien) um 14.30 Uhr beten wir in der Gnadenkapelle gemeinsam um den Frieden in den Familien und um in den Frieden in der Welt.
Der nächste Kinderrosenkranz wird am Freitag, 28. Juni 2019, um 14.30 Uhr gebetet. Kommt alle und begleitet Eure Kinder!

Herzliche Einladung zum Kinderrosenkranz mit Friedensgebet in der Gnadenkapelle!

Wallfahrtsprogramm Nr. 16 / 25. Juni - 01. Juli 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 16  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 16  als PDF-Datei

 

Fronleichnam 2019

Das Fronleichnamsfest 2019 wurde in Altötting traditionell gefeiert und die Prozession durch die Stadt hat ein wundervolles Zeugnis für die Gegenwart von Jesus Christus im Hier und Heute gegeben.

Um das schöne Hochfest nochmals nachklingen zu lassen und für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es die Predigt von Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl zum Nachlesen:

Predigt - Fronleichnam 2019

Grüß' Gott in Altötting

Dieses Wochenende werden wieder viele für einen Besuch bei der Gnadenmutter nutzen. Herzlich willkommen heißen dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen:

Ortenburg / Wallfahrtsverein Sammerei, Martk Indersdorf / PV Indersdorf, Rednitzhembach / Hl. Kreuz, Cirkovce (Polen), Aichach-Griesbeckerzell / PG ZEGOS (69. Mal), Cham/Opf. / PG St. Josef - St. Martin, Mercedarierorden / Real Compagnia della Mercede, Hambrücken (55. Mal), Neukirchen b. Haggn / St. Martin, Waffenbrunn KAB, Passau / Pro Sancta Ecclesia, Bernhardswald-Lambertsneukirchen / St. Lambert, Gruppe aus Polen, München / Herzogliches Georgianum.

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir wünschen allen eine segensreiche Zeit am Gnadenort und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Alles kann, wer glaubt
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Ein verzweifelter Vater bringt seinen kranken Sohn zu Jesus, um Hilfe zu erbitten. Der Knabe leidet schon von Kindes Beinen an und sein Vater mit dem Kind. Es ist für den Vater schwer, an eine Heilung zu glauben und so lautet seine zweite Bitte: Hifl meinem Unglauben!
P. Martin Linner SJM hat sich dieses Heilungswunder für seine Katechese ausgesucht, die er am Samstag, 22. Juni 2019, um 15.00 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks als Impuls für alle halten wird. Seine Gedanken und Auslegungen passend zum Wallfahrtsleitwort "Heilen, was verwundet ist" sind Inspiration und Vertiefung für alle, die glauben, dass Gott auch heute noch Wunder vollbringt und für alle, die Gottes Kraft und Liebe alles zutrauen (möchten). Aber beten, beten müssen wir darum...

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Fronleichnam - das Hochfest des Leibes und Blutes Christi

"Il est lá! - zu Deutsch: Er ist da! Er ist da! Er ist da!" predigte einst der Heilige Pfarrer von Ars, um den Gläubigen die Gegenwart Gottes in der Heiligen Eucharistie deutlich zu machen. “In keiner anderen Handlung erscheint der Erlöser zärtlicher und liebevoller als in dieser, in der Er sich selbst entäußert und sich zur Speise macht, um tief in unser Inneres einzudringen und sich mit Herz und Leib seiner Gläubigen zu vereinen.” sagte der hl. Franz von Sales über die Eucharistie.
Im Allerheiligsten Altarssakrament begegnet uns Jesus Christus, hier und heute. Am Hochfest Fronleichnam feiert die katholische Kirche den lebendigen Christus, die wahrhafte und bleibende Gegenwart Gottes. Seit dem 13. Jahrhundert wird das Allerheiligste am Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi in einer feierlichen Prozession durch die Straßen der Stadt getragen - so auch in Altötting.

Der Pfarrverband Altötting lädt alle Gläubigen der Pfarreien ebenso wie alle Wallfahrer und Gäste zur Feier des Hochfestes am Donnerstag, 20. Juni 2019 ein:
Um 08.30 Uhr wird die Festmesse mit Chor und Orchester in der Basilika St. Anna gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger wird Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl sein. Die musikalische Gestaltung erfolgt durch Kapellchor und Kapellorchester mit der Missa in G von M. Filke.
Anschließend ziehen alle Gottesdienstteilnehmer in feierlicher Prozession, begleitet von der Altöttinger Musikkapelle, der Altöttinger Hofmusik und dem Kapellchor durch die Straßen der Wallfahrtsstadt zur Gnadenkapelle.
Der Prozessionsweg für zu den vier Altären:
1. Altar am Basilika-Vorplatz, vorbei an der Bruder-Konrad-Kirche über die Kapuzinerstraße und Marienstraße, vorbei an der Hofmark bis zum Tillyplatz,
2. Altar am Jubiläumsbrunnen, weiter zum Kapellplatz, vorbei an St. Magdalena, am Kongregationssaal und am Rathaus,
3. Altar vor der Bischöflichen Administration, vorbei am Dekanatshaus bis zum Kapuzinerberg und von dort zur Gnadenkapelle,
4. Altar vor der Gnadenkapelle
und Schlusssegen in der Stiftspfarrkirche.

Herzliche Einladung an alle unseren Herrn Jesus Christus zu feiern!

Impuls-Katechese zum Nachhören

Über die "Heilung eines Mannes von unreinen Geistern" hat Kaplan Michael Osterholzer im Rahmen der Impuls-Katechesen "Was glaubst Du?" 2019: Biblische Heilungsgeschichten gesprochen. Jeder ist erlöst, wenn er nur fest an Jesus Christus glaubt. Das Evangelium ist eine Botschaft für alle. Mit fester Überzeugung und in wunderbar klarer Darlegung hat Kaplan Osterholzer die Hintergründe der biblischen Erzählung aus Markus 5,1-20 aufgeschlüsselt. Als Anregung zum Nach- und Weiterdenken hat er den Zuhörern Fragen als "Hausaufgabe" mitgegeben: Was würde ich machen, wenn ...?
Für alle, die die Katechese nochmals hören möchten, oder die nicht zur Katechese kommen konnten, aber sich von den Ausführungen gerne inspirieren lassen wollen, haben wir die Impuls-Katechese als Audio-Datei festgehalten:

Kaplan Michael Osterholzer - Heilung eines Mannes von unreinen Geistern

 

Musikergruß am Kapellplatz
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Die Altöttinger Hofdult hat viele Attraktionen zu bieten. Ein ganz besonderes Highlight davon ist das traditionelle Hell-Bräu-Blasmusikfest am 1. Dult-Sonntag. Am Kapellplatz spielen die Musikkapellen aus dem Landkreis zum Standkonzert auf. Zünftig spielen die Kapellen abwechselnd und zeigen, wie die Musik alle vereint - besonders dann, wenn die Musikkapellen gemeinsam aufspielen, ist am Kapellplatz diese wunderbare Musikerverbundenheit hör- und spürbar. Die Blasmusikanten haben auch einen ganz besonderen Musikergruß: da werden die Instrumente in die Höhe gehoben und allen "Griaß Gott" zu sagen. Die zahlreichen Konzertbesucher am Kapellplatz haben die traditionellen Klänge der Heimat sichtlich genossen. Der anschließende Festzug führte Musiker wie Gäste zum Dultplatz, wo der Nachmittag mit freiem Musizieren im Festzelt ausklingt. Vielen Dank an Familie Hell für diese musikalische Einlage am Kapellplatz!

Impressionen vom Standkonzert

Maria ist das Meisterwerk der Allerheiligsten Dreifaltigkeit

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wird vor der Gnadenkapelle um 11.50 Uhr beim Angelus und um 14 Uhr bei der Andacht zur Ehre der Gottesmutter gebetet und ihr Segen erfleht.
Zu Maria flehen die Gläubigen in aller Welt mit inständigem Gebet darum, dass sie, im Himmel über die Engel und Heiligen erhöht, bei ihrem Sohn für uns Fürbitte einlegt, "bis alle Völkerfamilien, mögen sie den christlichen Ehrennamen tragen oder ihren Erlöser nicht kennen, in Friede und Eintracht glückselig zum einen Gottesvolk versammelt werden, zur Ehren der heiligsten und ungeteilten Dreifaltigkeit" (LG, 69) hat Papst Benedikt einst beim Angelus die Marienverehrung unterstrichen. Maria freudig anzurufen, bedeutet für jeden Gläubigen, Trost im Leben zu spüren.
Folgen wir der Einladung von Papst Benedikt: Wenden wir uns mit kindlichem Vertrauen an Maria, damit wir mit ihrer Hilfe in der Liebe wachsen und aus unserem Leben einen Lobgesang an den Vater durch den Sohn im Heiligen Geist machen können. (Angelus, 11.06.2006)

Alle sind daher sehr herzlich zur Mitfeier und zum gemeinsamen Gebet eingeladen!

Im Anschluss an die Marienandacht besteht die Möglichkeit, am Gnadenaltar den Einzelsegen zu empfangen. Jeder Getaufte soll segnen, aber der priesterliche Segen ist besonders kraftvoll, da Christus selbst es ist, der durch den Priester kraft der Weihe segnet.

Altöttinger Hofdult
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Altötting feiert ein "uraltes" Fest - schließlich geht die Urkunde für die Dult auf das Jahr 1383 zurück. Zur Geschichte ist auf der Homepage der Altöttinger Hofdult zu lesen: „Wir Fridreich von gotes genaden Pfallenzgrafe bey rein und hertzog in Beyern Bekennen und tun chunt ...“ lautet der Beginn jener Urkunde, mit der Friedrich Pfalzgraf von Rhein und Herzog von Bayern 1383 das bereits bestehende Marktrecht auf 8 Tage verlängert. Aus dem ursprünglich kirchlichen Fest entstand eine Veranstaltung, die zunehmend kommerziellen Charakter annahm. Über Jahrhunderte hinweg wird auf dem heutigen Kapellplatz ein fröhliches Markttreiben veranstaltet, das später noch mit Pferde- und Hornviehmärkten sowie im 18. Jahrhundert mit einem Pferderennen ergänzt wurde. Dieses farbenfrohe Treiben der Hofdult mit Gesangsflöten, Zauberapparaten, Schuhen und Schirmen, Brot, Fleisch, Obst und Getränken und auch „der schwersten kolossalsten Riesendame der Welt“ führte immer mehr zu Lärm- und Geruchsbelästigungen, die sich sehr störend auf die Wallfahrt und deren Umfeld auswirkte.1881 gingen die gesamten Dultrechte mit dem Besitz der Buden vom Staat an die Gemeinde über. Und 1897 endlich konnte die Dult auf ein Grundstück der Stadt an der Burghauser Straße verlegt werden. Deo gratias! Nun ist die Hofdult schon seit über 110 Jahren an der Burghauser Straße beheimatet und zieht Besucher aus der gesamten Region an.

Traditionell zieht am ersten Dultsamstag der prachtvolle Dultauszug durch die Stadt über den Kapellplatz und unter den milden Blicken von Papst Benedikt XVI. und Papst Johannes Paul II. zum Dultplatz. Für das leibliche Wohl ist in den Festzelten bestens gesorgt und der fröhliche Dultbesuch gehört für viele Altöttinger und Hofdult-Fans aus der näheren und weiteren Region einfach zur bayerischen Gemütlichkeit dazu.
Am Sonntag, 16. Juni 2019, findet um 12.30 Uhr am Kapellplatz ein Standkonzert der Musikkapellen statt.

Bildergalerie vom Dultauszug

Dreifaltigkeitssonntag

Ein Versuch, die unfassbare Heilige Dreifaltigkeit zu erklären, von Basilius von Cäsarea: "Der Vater ist der Ursprung von allem, die Ursache dessen, was ist, die Wurzel alles Lebenden. Aus ihm strömen Leben, Weisheit, Kraft, das mit dem unsichtbaren Gott vollkommen identische Abbild: der von Vater gezeugt Sohn, das lebendige Wort, das Gott ist und beim Vater war (1 Kor 1,24; Hebr 1,3; Joh 1,1). Durch die Bezeichnung „Sohn“ erkennen wir, dass er von gleichem Wesen ist. Er ist nicht geschaffen auf eine Anordnung hin, sondern leuchtet unaufhörlich aus seiner eigenen Substanz heraus, ist in Ewigkeit vereint mit dem Vater, ihm gleich an Güte, ihm gleich an Macht, hat Anteil an seinem Ruhm. Und wenn unsere Erkenntnis von irdischen Leidenschaften gereinigt sein wird und alle wahrnehmbare Geschöpflichkeit verlässt, wie ein Fisch, der aus der Tiefe zur Oberfläche auftaucht und ihm die Reinheit seiner Erschaffung wiedergegeben wird: dann wird unsere Erkenntnis den Heiligen Geist dort erreichen, wo der Sohn ist und wo der Vater ist. Der Geist, der seiner Natur nach von gleichem Wesen ist, besitzt auch alle Güter: Freundlichkeit, Redlichkeit, Heiligkeit, Lebendigkeit. So wie Brennen mit Feuer zu tun hat und Leuchten mit Licht, so kann man dem Heiligen Geist nicht absprechen, dass er heiligt oder lebendig macht, dass er die Güte und Gerechtigkeit ist."

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...allen Wallfahrern und Besuchern hier am Gnadenort Altötting.

Dieses Wochenende dürfen wir folgende angemeldete Wallfahrergruppen herzlich willkommen heißen:

Meckenheim-Lüftelberg / Bruderschaft "Maria Hilfe der Christen" (36. Mal), Main-Weisenau / Mariä Himmelfahrt, Bamberg / Kath. Landvolk - Diözesanstelle, Biberbach / St. Jakobus d.Ä. - Jugendwallfahrt, Pfakofen / Expositur Allkofen, Dorfen / Maria Dorfen, Roitham (Österreich) / Frauenbewegung, Weißenkirchen / Wachau (Österreich) - Mariä Himmelfahrt, Herz Jeus Familie im Dözesanbereich Passau, Nördlingen PG, Vilsbiburg PG, Langenpreising PV, Reulbach bei Fulda, München-Sendling / St. Margaret, Ebensfeld / Mariä Verkündigung, Gruppe aus Südkorea, Si Racha - Provinz Chonburi (Thailand) / Sacred Heart Jesus

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und Besuchern Altöttings.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 15 / 18. - 24. Juni 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 15  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 15  als PDF-Datei

 

Die unreinen Geister legen Zeugnis ab
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Jesus heilt - er befreite einen Mann aus der versklavenden, beschwerenden Macht der unreinen Geister. Die unreinen Geister bekennen Jesus, als den Sohn des Höchsten - und müssen der Kraft Gottes letztendlich gehorchen. Gott ist der Stärkere. In Jesus ist Gott gegenwärtig und er allein vermag alle anderen Mächte zu bannen. Am Samstag, 15. Juni 2019, um 15 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks wird Kaplan Michael Osterholzer über die Befreiung sprechen. Sein Thema ist die Heilung eines Mannes von unreinen Geistern. Die Erzählung aus der Bibel ist die Grundlage für seine Ausführungen über den katholischen Glauben und wie Jesus uns auch heute befreien möchte. "Wo Gottes Geist ist, da ist Freiheit." (2 Korinther 3,17)

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Jahresmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Neue Provinzleitung der Deutschen Kapuzinerprovinz

Die Deutsche Kapuzinerprovinz feierte im schwäbischen Kloster Reute/Bad Waldsee ihr Provinzkapitel. 70 wahlberechtigte Kapuziner aus ganz Deutschland kamen dort vom 2. bis 7. Juni zusammen, um eine neue Provinzleitung zu wählen und die Weichen für die nächsten Jahre zu stellen. Auch Provinziale aus der Schweiz und Österreich, sowie aus Indien und Indonesien, mit deren Provinzen die Deutschen Kapuziner zusammenarbeiten, waren als Gäste dabei. Leiter der Ordensversammlung war Generalrat Bruder Pio Murat aus Rom. Zum Auftakt des Kapitels gab der ehemalige Abt der Schweizer Benediktinerabtei Einsiedeln, P. Martin Werlen OSB, einen anregenden geistlichen Impuls.

Die Kapitulare wählten Bruder Christophorus Goedereis zum neuen Provinzialminister. Der 54-Jährige hatte das Amt des Provinzials bereits von 2004 bis 2013 inne. Er löst Bruder Marinus Parzinger ab, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl stand. Die letzten sechs Jahre war Bruder Christophorus als Provinzvikar stellvertretender Provinzial. An der Liebfrauenkirche des Frankfurter Cityklosters übernahm er im Januar 2014 die Aufgabe des Kirchenrektors von Bruder Norbert Schlenker, der seinerzeit nach Altötting berufen wurde.
Der Provinzialminister wird für drei Jahre gewählt. Er leitet mit einem vierköpfigen Rat die Geschicke der Deutschen Kapuzinerprovinz, zu der 117 Brüder in 13 Niederlassungen in Deutschland gehören - darunter prägnante Orte wie Münster in Westfalen mit der Ordenshochschule und der Pflegestation für pflegebedürftige Mitbrüder, das „Kloster zum Mitleben“ in südbadischen Stühlingen oder das Citykloster in Frankfurt am Main und natürlich Altötting mit dem Kloster des Hl. Bruder Konrad und der Wallfahrtsseelsorge. In Altötting leben zurzeit 29 Kapuziner, das ist rund ein Viertel der ganzen Provinz. Sitz der Deutschen Kapuzinerprovinz ist München.

Zum Provinzvikar und damit zum Stellvertreter des Provinzials wurde Bruder Helmut Rakowski (57 Jr.) gewählt. Er hat langjährige Erfahrungen als Missionar in Mexiko, als Missionssekretär des Ordens in Rom und als Mitarbeiter im päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung ebenfalls in Rom. Seit gut einem Jahr lebt er in München mit den Aufgaben des Provinzsekretärs und des geistlichen Leiters des Institutes der Deutschen Bischofskonferenz für publizistischen Nachwuchs (IFP).

Weitere Mitglieder des Provinzrates sind Bruder Dr. Bernd Beermann (51 Jr.), der als Guardian das Kapuzinerkloster Münster in Westfalen leitet und durch seine frühere Tätigkeit reiche Erfahrungen aus dem Weltorden hat.
Bruder Norbert Schlenker (64 Jr.) ist in Altötting stellvertretender Wallfahrtsrektor und Guardian der beiden Kapuzinerklöster St. Magdalena und St. Konrad.
Bruder Dr. Stefan Walser (38 Jr.) lebt ebenfalls in Münster. Er ist Dozent für Fundamentaltheologie an der Ordenshochschule der Kapuziner und arbeitet an seiner Habilitation. Außerdem leitet er die Kommission für Berufungspastoral der Deutschen Kapuzinerprovinz und ist stellvertretender Hausoberer des Klosters Münster.

Außer den Wahlen standen noch verschiedene andere Themen auf dem Programm wie Berichte aus verschiedenen Kommissionen, die Frage der Grundausbildung der jungen Brüder, Prävention in der Mißbrauchsthematik, die Perspektive der Klöster und Infos aus dem Gesamtorden. Eingerahmt waren die Kapitelstage durch die morgendlichen Eucharistiefeiern und das Abendlob der Vesper. Auch die brüderliche Begegnung im Gespräch und Feiern kamen nicht zu kurz.

Text: Br. Norbert Schlenker OFMCap
Foto: Tina Trippens, Frankfurt
Die neue Provinzleitung von links nach rechts: Br. Norbert Schlenker (3. Provinzrat), Br. Helmut Rakowski (1. Provinzrat, Provinzvikar und Provinzsekretär), Br. Pio Murat (Generalrat, Vertreter aus Rom); Br. Christophorus Goedereis (Provinzial), Br. Bernd Beermann (2. Provinzrat), Br. Stefan Walser (4. Provinzrat)

Wir ziehen zur Mutter der Gnade zu ihrem hochheiligen Bild
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Die Textzeilen des Marienliedes haben am Pfingstmontag wieder zahlreiche Wallfahrer umgesetzt und sind nach Altötting gekommen. Das Wetter war perfekt für den Weg, aber auch am Gnadenort konnten alle Wallfahrer den Tag genießen. Pfingsten ist gehört Altötting ganz den Wallfahrern und Wallfahrerinnen. Ein paar Impressionen der ankommenden Wallfahrtsgruppen haben wir wieder für alle, die nicht in Altötting sein konnten, und alle, die sich an diesen wunderbaren Tag noch lange erinnern möchten, im Bild festgehalten:

Fotoalbum

Pfingstwallfahrt der Legio Mariae nach Altötting
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Die Legion Mariens ist eine 1921 von Frank Duff in Irland gegründete katholische Laienbewegung. Der Grundgedanke war einfach: Gutes am Nächsten zu tun im Auftrag der Kirche und unter Führung der Mutter Gottes. Heute würde man das Ziel dieser marianischen, papsttreuen und aktiven Gebetsgemeinschaft mit Evangelisation der Welt angeben. Einfach gute Christen zu sein, ganz im Vertrauen auf Maria und als Sauerteig in der Gesellschaft zu wirken. Als engagierte Katholiken der Einladung Jesu folgen und das Evangelium den Menschen gemäß dem Auftrag Jesus verkünden (vgl. Mk 16,15). Heute, bald 100 Jahre später wirken die „Legionäre“ weltweit in über 170 Ländern mit über 3 Millionen aktiven und über 10 Millionen betenden Mitglieder.
Der Name Legion Mariens ist der römischen Legion entlehnt, die zu ihrer Zeit ein erfolgreiches Heer war. Das Geheimnis ihrer Unbesiegbarkeit lag in der Haltung ihrer Soldaten, die sich durch Gehorsam, Treue, Mut und Ausdauer auszeichneten. Doch Sinn und Zweck einer Legion unter der Führung der Mutter Jesu und des Sohnes Gottes, der die Liebe ist, kann man nur im Hinblick auf das ewige Leben im Reich des Vaters richtig verstehen. Die Legionäre Mariens sollten also im Eifer für das Reich Gottes die gleichen Eigenschaften wie die Legionäre des römischen Heeres haben, natürlich in verwandelter Form und im Hinblick auf das Vorbild Marias, die jedem Gläubigen mütterlich das Geheimnis des liebevollen Dienens lehren und so Wegbereiterin und Begleiterin in der Nachfolge Christi sein kann und will. (Quelle: https://www.legion-mariens.de)

Zu Pfingsten laden die Gruppen der Legion Mariens in Bayern und Salzburg zur Sternwallfahrt nach Altötting ein. Zu Fuß und bei jedem Wetter gehen sie betend und singend, um ihren Dank und ihre Bitten nach Altötting zu tragen. Das Motto 2019 für die Pfingstwallfahrt ist "Heilen was verwundet ist". In Altötting wartete am Kapellplatz der Wallfahrtsrektor Prälat Mandl und die Kopie des Gnadenbildes, um die wackeren Wallfahrer zu begrüßen. Wenn die Gnadenkapelle umrundet ist, ziehen mehr als 5.000 Teilnehmer mit samt der wartenden Freunde und Familien in die Basilika St. Anna zur Pilgermesse ein. Als Hauptzelebrant hat der H.H. Weihbischof Bernhard Haßlberger aus München mit den Marienkinder die Heilige Messe gefeiert.

Impression vom Einzug am Kapellplatz

Marienandacht und Segen am Pfingstmontag
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O Maria, Braut des Heiligen Geistes,
deinem unbefleckten Herzen empfehlen wir die ganze Menschheit an.
Zeige ihr den Weg zur Erkenntnis des einzigen und wahren Erlösers Jesus Christus!
Bewahre sie vor allem Unheil, vor aller Sünde und ihren Folgen.
Gib der ganzen Welt den Frieden in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit, in der Freiheit und in der Liebe.
Amen.

Gemeinsam beten wir am Pfingstmontag um 14 Uhr vor der Gnadenkapelle die Andacht zur Ehre der Gottesmutter Maria und erflehen ihren Schutz für uns und die ganze Welt. Maria führt uns zu Jesus. Unser Ziel ist der Himmel - bei Gott sein. Maria ist der Wegweiser, der uns die richtige Richtung zeigt.

Anschließend wird am Gnadenaltar der priesterliche Einzelsegen erteilt. Der Segen ist die Kraftquelle, die uns heil werden lässt.
Gott heilt, was verwundet ist. Maria ist unsere Fürsprecherin bei Gott. Ihr milder Blick sieht die Wunden, mit denen wir zu ihr kommen. Kommt alle, um die himmlische Fürsorge zu erfahren!

Altötting erleben - zu Pfingsten
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Wallfahrer und Wallfahrerinnen machen immer wieder die Erfahrung, dass der erschrittene Weg im Gebet und Gemeinschaft ein ganz besonderes Erlebnis ist - aber Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr! Wer einmal dabei war, den zieht es immer wieder nach Altötting. "Man muss nicht gläubig sein, um den Zauber des Ortes aufzunehmen!" und "Eines der schönsten Erlebnisse ist es, wenn man nach dem langen Fußmarsch ankommt und singend um die Gnadenkapelle pilgert." Diese Worte können wohl die Tausende von Wallfahrern am Pfingstwochenende bestätigen. Viele brechen früh auf, manche gehen gar nachts. Altötting als Ziel und am Weg umsorgt durch viele fleißige Pilgerleiter und ihre Helfer gehen die Gläubigen betend, singend und meditierend durch die schöne bayerische Landschaft. Vergelt's Gott für das große Engagement im Dienste Unserer Lieben Frau von Altötting! Jede Wallfahrt beginnt mit dem Pilgersegen. Höhepunkt jeder Wallfahrt ist die Pilgermesse. Wer kann, verweilt am Gnadenort, um Altötting wirklich erleben zu können.
Das Pfingstwochenende mit einer Vielzahl von Wallfahrtsgruppen ist ein Zeugnis für das ungebrochene  Vertrauen auf die Gnadenmutter.

Impressionen aus der Pfingstwallfahrt am Kapellplatz

Pfingsten - Das Fest des Heiligen Geistes

Was geschah an Pfingsten? Fünfzig Tage nach seiner Auferstehung schickte der Herr vom Himmel her den Heiligen Geist auf seine Jünger herab. Die Zeit der Kirche begann. Am Pfingsttag machte der Heilige Geist aus angstbesetzten Aposteln mutige Zeugen Christi. In kürzester Zeit ließen sich Tausende taufen: Es war die Geburtsstunde der Kirche. Das Sprachenwunder von Pfingsten - "in Apg 2,4.6b ist zu lesen: Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab .... jeder hörte sie in seiner Sprache reden - zeigt, dass die Kirche von Anfang an für alle da ist; sie ist universal und missionarisch. Bis heute ist der Heilige Geist das Lebenselixier der Kirche. (YOUCAT 118) Weiter wird im YOUCAT 119 erklärt: Der Heilige Geist ist es, der die Kirche als ganze in der Wahrheit hält und sie immer tiefer in die Erkenntnis Gottes führt. Es ist der Heilige Geist, der in den Sakramenten wirkt und die Heilige Schrift für uns lebendig macht. Menschen, die sich ihm ganz öffnen, beschenkt er auch heute mit seinen Gnadengaben.

Es sind die Gaben der Weisheit, der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis, der Stärke, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht:

Die Gabe des Verstandes (oder Erkenntnis) gibt Licht, göttliche Dinge zu erforschen und zu verstehen trotz der Schwerfälligkeit und Trägheit unseres Verstandes. Sie ist ein besonderes Licht zu tiefer Durchdringung der Gegenstände, die sich dem Verstande darbieten. Diese Gabe gehört zur Tugend des Glaubens.

Die Gabe der Weisheit verleiht der Seele einen gewissen Geschmack, durch den sie Göttliches und Menschliches ohne Täuschung unterscheidet und jedem seinen Wert beilegt, im Gegensatz zu dem Geschmack, der von der menschlichen Torheit und Unwissenheit stammt. Sie bewirkt, dass wir in allem nach dem Vollkommensten streben. Diese Gabe gehört zur Tugend der Liebe.

Die Gabe des Verstandes braucht die Gabe der Stärke, damit sie entschlossen alles ausführt, was der Verstand als das Vollkommenste erkannt hat. Die Schwierigkeiten oder Hindernisse werden durch die Stärke überwunden, indem die Seele sich lieber jeder Anstrengung und Mühe unterzieht, als dass sie sich des wahren und höchsten Gutes berauben ließe. Sie verbannt die ungeregelte Furcht und stärkt die Schwäche. Sie gehört zur gleichnamigen Tugend des Starkmutes.

Die Gabe des Rates leitet auf dem rechten Weg und hält die menschliche Voreiligkeit zurück. Sie ist gegen die Unklugheit gerichtet und gehört zur Tugend der Klugheit. Sie wählt die angemessensten Mittel zum Guten.

Die Gabe der Wissenschaft erteilt dem Menschen das nötige Licht, um ein Gut von dem andern zu unterscheiden; sie lehrt das, was gewisser und sicherer ist, erwählen. Sie dringt in das Dunkelste ein und macht vollkommene Lehrmeister. Sie richtet sich gegen die Unwissenheit. Diese Gabe gehört zur Tugend des Glaubens.

Die Gabe der Frömmigkeit macht das Herz milde und sanft, benimmt ihm die Härte und schützt es vor Gottvergessenheit und Gefühllosigkeit. Sie macht die Seele mit sanfter Gewalt zu allem geneigt, was zum Dienste Gottes und zum geistlichen Wohle des Nächsten gehört, und zwar so, dass man es aus einem heiligen, vollkommenen und tugendhaften Beweggründe tut. Sie gehört zur Tugend der Gottesverehrung

Die Gabe der Furcht des Herrn bewahrt und besiegelt sämtliche Gaben. Sie bewegt das Herz, alles zu fliehen, was unvollkommen und vermessen ist und mit der Tugend nicht übereinstimmt. Sie ist der Seele eine Art Schutzmauer. Die wahre, heilige Furcht hindert die Seele nicht, die Wohltaten des Allerhöchsten sehr wohl zu kennen. Im Gegenteil, sie führt sie dahin, Gott aus allen Kräften dafür zu danken und sich selbst auf liebliche Weise bis in den Staub zu verdemütigen im Gegensatz zur Hoffart. Sie bezieht sich auf die Demut.
(Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php/Gaben_des_Heiligen_Geistes)

Der Heilige Geist möchte uns an seinen Gaben teilhaben lassen, damit wir auch seine Früchte genießen können. In Gal 5,22-23 werden diese Früchte des Heiligen Geistes aufgezählt: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Papst Franziskus gibt uns in Evangelii Gaudium, 279 einen guten Hinweis: Der Heilige Geist handelt wie er will, wann er will und wo er will.
Lassen wir den Heiligen Geist als "Gott in uns" wirken, denn wir sind Tempel des Heiligen Geistes. Die Kraft des Höchstens stärke uns, damit wir lebendige Glieder seiner Kirche werden.

Maria, die Braut des Heiligen Geistes
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Einmütig und beharrlich hat Maria im Abendmahlsaal mit den Jüngern gebetet. Wir wenden uns auch heute an Maria, die unbefleckte Braut des Heiligen Geistes und bitten:
Bete auch mit uns! Öffne uns weit dem Kommen des Heiligen Geistes.
Deine Gegenwart rief auf die erste christliche Gemeinde den Heiligen Geist herab:
Sei uns immer gegenwärtig, damit der Heilige Geist gerne in uns wohne.
Dein glühendes Beten bereitete die Apostel vor, sich von der milden Macht der Liebe des Geistes ergreifen zu lassen:
Bereite auch uns durch deine Bitten auf ein neues Pfingsten vor.
Bereite uns, damit wir uns dem Wehen des göttlichen Geistes öffnen.
Der Heilige Geist fand in dir die ideale Mitarbeiterin im Geheimnis der Menschwerdung und in seinen Auswirkungen auf die Menschheit:
Hilf uns, wie du mitzuarbeiten am kommen Christi in diese Welt.
In dir entzündete der Heilige Geist Apostolischen Eifer; du wandtest all deine Opfer der menschlichen Gemeinschaft zu:
Mach dass wir durch die Kraft des Geistes zu Aposteln werden, von dem Wunsch beseelt, dem Mystischen Leib zum Wachstum zu verhelfen.
(Quelle: Maria – Jean Galot SJ)

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um uns und die ganze Kirche der Mutter Gottes anzuempfehlen.
Um 11.50 Uhr beten wir heute, am Pfingssonntag, noch einmal vor der Gnadenkapelle das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Zur Ehre der Himmelskönigin, die Tochter des himmlischen Vaters, die Mutter unseres Herrn Jesus Christus und die Braut des Heiligen Geistes ist, halten wir um 14 Uhr vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Erflehen wir im Gebet vereint, ihre Fürsprache und ihren Schutz für alle, die uns am Herzen liegen und alle die unser Gebet brauchen.
Der priesterliche Einzelsegen wird anschließend am Gnadenaltar erteilt. Gott kann Maria, seiner demütigsten Magd, keine Bitte abschlagen. Unter ihren milden Augen erfahren die Gläubigen durch die gesalbten Priesterhände den Zuspruch Gottes. Gott ist die Liebe. Gott möchte unser aller Herz erwärmen und uns mit Gnaden erfüllen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Eine rote Rose für die Gnadenmutter
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Seit 1830 machen sich jedes Jahr am Donnerstag vor Pfingsten Pilger zu Fuß auf den Weg, um singend und betend von der Bischofsstadt Regensburg zum Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zu ziehen. Tausende Wallfahrer und Wallfahrerinnen aus Regensburg sind auch 2019 die rund 111 km nach Altötting gegangen, um die Gnadenmutter zu ehren und ihre Sorgen und Nöte aber auch Dank und Freude zu bringen. Es war die 190. Regensburger Diözesanfusswallfahrt. Anlass genug, als Dank der Gnadenmutter rote Rosen zu bringen. Pilgerpfarrer Hannes Lorenz hat jede Rose mit viel Liebe zu drei wunderschön-prächtigen Sträußen eingefügt. Aber nicht nur die Fußwallfahrt hat eine runde Zahl, sondern auch die Turmhelme des Regenburger Domes feiern Jubiläum: vor 150 Jahren wurde damit der gotische Dom vollendet. Das Motto der Wallfahrt 2019 lautet "Wie im Himmel so auf Erden". Das Leitwort wird vom Pilgerleiter Bernhard Meiler und den geistlichen Beiräten Hannes Lorenz und Norbert Götz erklärt: "Der gotische Dom versucht durch seinen Baustil „einen Vorgeschmack des Himmels auf die Erde zu bringen“ und die Sehnsucht der Menschen zu wecken, sich nach dem Himmlischen auszurichten. Das trifft die Botschaft Jesu, mit dem das Reich Gottes schon angebrochen ist und der die Glaubenden aufruft, mit ganzer Kraft für das Reich Gottes zu wirken. Schon hier und heute soll etwas greifbar werden von dem, was uns in Fülle verheißen ist. Darum steht über unseren Pilgertagen:  Wie im Himmel so auf Erden. Dieses Wort aus dem ‚Vater unser‘ will unser Gebet prägen und unseren Glauben stärken. Machen wir uns auf den Weg: Im Glauben an den dreifaltigen Gott, der alle Wege mit uns geht und im Vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter, der wir betend und singend alle unsere Anliegen anvertrauen!"
Der Einzug in Altötting war ein alljährliches Fest des Glaubens, das die Wallfahrer gleichermaßen wie die "Abholer" und Besucher am Wegrand tief bewegte. Mit Marienliedern auf den Lippen, unter dem lauten Willkommensgruß der Kirchenglocken zogen die Wallfahrer vorbei an der Kopie des Gnadenbildes, neben der Bischof Voderholzer, Prälat Mandl und Bürgermeister Hofauer die Ankommenden begrüßten, zur Basilika St. Anna. Im großen Gotteshaus fand die Pilgermesse mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer als Hauptzelebranten statt. Das Wetter lud zur Rast unter freiem Himmel ein. Für einige der Pilger und Pilgerinnen gehört das Kreuztragen rund um die Gnadenkapelle am Nachmittag und die Lichterprozession am Abend mit zum Wallfahrtsprogramm am Gnadenort - damit die Tage gut ausklingen und nachklingen.

Bildergalerie

Wort zum Sonntag - Pfingstfest 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Seit Ostern reiht sich im Leben der Pfarrgemeinde ein Fest an das andere: Die Erstkommunion, Christi Himmelfahrt, dazu die vielen Pilgerscharen sowie die anrührenden Maiandachten. Die Krönung dieser österlichen Zeit ist das hohe Pfingstfest: Der Vater und der Sohn geben der Kirche, uns allen, den Hl. Geist, der sie personal verbindet, den Geist der Wahrheit, des Lebens und der göttlichen Fülle. Wie der Hl. Geist beim ersten Pfingstfest die ängstlichen und abgekapselten Jünger verwandelt hat zu mutigen Zeugen Jesu Christi, so will und wird er auch uns verwandeln und uns herausholen aus unserer Lethargie, aus unserem Trott, aus unserer Müdigkeit und Resignation.
Die drei biblischen Symbole des Hl. Geistes sind die Taube, der brausende Sturm und die Feuerzungen; diese Symbole beschreiben das Wesen und die Wirkung des Hl. Geistes. Mit Taube assoziiert man Frieden: Möge der Hl. Geist uns allen die Kraft zur Versöhnung, zur Einheit und zum Frieden schenken. Mit einem Sturm assoziiert man Mächtigkeit und Dynamik: Möge der Hl. Geist unser Pfarrleben, unsere Pastoral, den Religionsunterricht und vor allem die Liturgie mit schwungvoller Kraft und Vitalität erfüllen. Mit Feuerzungen assoziiert man Bekennermut und Zeugenschaft: Möge der Hl. Geist uns alle zu glaubwürdigen Boten der Liebe und Wahrheit Gottes machen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen vom ganzen Pfarrteam verbleibe ich
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Zu Pfingsten in Altötting

Das Pfingstwochenende ist traditionell eines der stärksten Wallfahrtswochenende am Gnadenort und ein wahres Fest des Glaubens. Die große Anzahl an Wallfahrer/-innen und Besuchern bezeugt den lebendigen Glauben des Volkes und die tiefe Verbundenheit der Gläubigen mit Maria, der demütigen Magd und Himmelskönigin. Folgende Wallfahrtsgruppen haben sich für das Pfingstwochenende angemeldet und werden in Altötting herzlich begrüßt:

Theley - PG "Am Schaumberg" und Losheim-Bachern - PG "Losheim am See", Steinberg am See / KDFB, Südkorea / Bintaro - Santa Maria Regina, Eichendorf-Wallerfing bei Landau (62. Mal), Riedenburg, Erding / St. Johannes (73. Mal), Freising / St. Lantpert (184. Mal), Neufahrn bei Freising, Landauer Berg / Pilgerverein Otzing-Michaelsbuch, Winzer und Umgebung (74. Mal), Ismaning / St. Johann Baptist, Hallbergmoos-Goldach, Eichenried / Moosinning / Eicherloh PV, Regensburger Diözesanfußwallfahrt, Kirchberg i. Wald, Deggendorf (388. Mal), Euernbach-Scheyern und Umgebung (186. Mal), Lalling (186. Mal), Bruckberg, Furth bei Landshut (42. Mal), Altdorf bei Landshut, Essenbach / Mariä Himmelfahrt, Pilgergruppe Fichtelgebirge, Gündlkofen-Oberglaim, Bad Säckingen / Fatima Apostolat ULF in Deutschland e.V. Erzdiözese Freiburg (94. Mal), Oberschneiding, Straubing (139. Mal), Stephansposching (108. Mal), Subotica (Serbien), Neumarkt St. Veit PV, Trostberg / St. Andreas, Burghausen PV, Einsiedeln / Drusberg-Reisen (Schweiz), Hochburg (Österreich), Sternwallfahrt der Legio Mariens in Bayern (63. Mal), Pförring-Pfaffenhofen, Oberhausen / Mariä Himmelfahrt

Unser herzlicher Willkommensgruß gilt ebenso allen unangemeldeten Gruppen, den vielen Abholern der Fußwallfahrer/-innen, allen Einzel-Wallfahrern und allen Besuchern des Gnadenortes.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen und wünschen allen ein frohes Pfingstfest!

Wallfahrtsprogramm Nr. 14 / 11. - 17. Juni 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 14  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 14  als PDF-Datei

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Juni 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für den Lebensstil der Priester:

Priester mögen sich durch einen bescheidenen und demütigen Lebensstil entschieden mit den Ärmsten der Armen solidarisieren.
 

Videobotschaft vom Papst

Die Auferweckung des Lazarus
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... ist das Thema der Katechese, die Stiftskanoniker Roman Blasikiewicz, am Samstag, 08. Juni 2019, um 15.00 Uhr im Filmsaal des Altöttinger Marienwerks halten wird. Lassen Sie sich von den Ausführungen mitnehmen und zu einem Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat (Änderungen vorbehalten!)
 

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                               Zelebrant/Prediger: Stiftskanoniker Roman Blasikiewicz
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl und Stiftskanoniker Elmar Heß
                                                               musikalische Gestaltung: Frauenbund-Chor
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Kaplan Michael Osterholzer
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen  

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

334. Oberpfälzer Fußwallfahrt zieht zur Mutter der Gnade
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Rund 1.400 Oberpfälzer sind der Einladung der Pilgerleiter gefolgt und haben sich am Freitag oder am Samstag auf den Weg nach Altötting gemacht. Wir ziehen zur Mutter der Gnade - stand über der Einladung, die an alle Marienverehrer geht. Jeder, der seinen Dank oder seine Bitten zur Gottesmutter nach Altötting bringen will, darf sich anschließen und ist willkommen. Traditionell treffen die vier Pilgerzüge aus Beilngries, Daßwang, Günching und Hemau am Dienstag vor Pfingsten in Altötting zusammen, wo sie von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl begrüßt wurden. Die Fahnen und der Kreuzträger der Gnadenkapelle haben auf den letzten Metern vom Franziskushaus über den Kapellplatz bis zur Basilika St. Anna die Führung übernommen. Das Gebet wurde von den Marienliedern durch die Altöttinger Musikkapelle und den Klang des Glockengrußes ergänzt. "O Maria hilf, o Maria hilf doch mir" erklang der Gebetsruf zur Gnadenmutter. Die Pilgermesser in der Basilika St. Anna hat Pfarrer Hans Zeltsperger zelebriert. Das sommerliche Wetter lud am Kapellplazt zur Rast im Schatten der Bäume ein. Einige Pilger haben es sich gut eingeteilt und dürfen noch einen oder zwei Tag in der guten Stube der Gnadenmutter ausruhen, bevor es gestärkt nach Hause geht. Der Sorgenrucksack ist durch jeden Schritt kleiner, der Gebetssturm größer geworden. Die Wallfahrer sind wandelnde Boten Christi. Jeder Schritt auf den bis zu 170 km Fußmarsch ist ein Eintreten für den Glauben. Die Wallfahrt hat mit den Wallfahrtsgebet in Gottes Namen begonnen:

In Gottes Namen wallen wir, nach seiner Gnad begehren wir, Verleih uns die aus Gütigkeit, oh heiligste Dreifaltigkeit.
In Gottes Namen wallen wir, zu Gott dem Vater rufen wir. Behüt uns Herr vorm ewgen Tod und sei uns Hilf in aller Not.
In Gottes Namen wallen wir, zu Jesus Christus flehen wir, daß er durch all die Marter sein, uns mache von der Sünde rein.
In Gottes Namen wallen wir, vom Heiligen Geist begehren wir, daß er mit seiner Gnade schein, uns allzeit woll im Herzen sein.
In Gottes Namen wallen wir, zu dir Maria kommen wir. Bitt du für uns am Himmelsthron, erlang uns Gnad bei deinem Sohn.
In Gottes Namen wallen wir, die lieben Heilgen bitten wir, daß sie durch Christus, unsern Herrn, des Vaters Huld für uns begehrn.
In Gottes Namen wallen wir, an doch allein Herr glauben wir. Behüt uns vor des Teufels List, der uns allzeit entgegen ist.
In Gottes Namen wallen wir, auf seine Tröstung hoffen wir. Gib Frieden uns in dieser Zeit, wend von uns alles Herzeleid.

und mit dem Gruß an die Gnadenmutter beim Umgang der Gnadenkapelle geendet.

Bildergalerie - Einzug in Altötting

Am Abend findet für alle in Altötting verbleibenden Teilnehmer noch eine Marienandacht um 19.45 Uhr in der Stiftspfarrkirche und anschließender Lichterprozession statt:
Segne Du Maria, segne mich Dein Kind, daß ich hier den Frieden, dort den Himmel find. Segne all mein Denken, segne all mein Tun; laß in Deinem Segen Tag und Nacht mich ruh´n.

Ein Fest des Glaubens für und mit Maria
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Am Freitag, 31. Mai 2019, wurde in Altötting die letzte Maiandacht des Jahres im Gedenken an die triumphale Heimkehr des Gnadenbildes im Jahr 1919 groß gefeiert. Zahlreiche Gläubige aus Altötting, Reischach und Umgebung haben sich in der Franziskushauskirche zur Maiandacht mit Bischof Dr. Stefan Oster eingefunden. Die Atmosphäre war erfüllt von ehrfurchtsvoller Andacht und tiefen Gebet. Die Lichterprozession in Anschluss an die Andacht hat das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Altötting zurück in ihre gute Stube gebracht. Bischof Stefan Oster hat die rund 500 Marienkinder mit dem Gnadenbild gesegnet, das allen Kraft und Heil von Gott zu teil werde. Noch Tage später waren die Teilnehmer von dieser Glaubenskundgebung tief bewegt.

Impressionen von R. Dorfner

Bischof Stefan Oster hat in seiner Predigt auf die Einsamkeit in unseren Tagen aufgezeigt. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder die, die Worte von Bischof Stefan Oster nochmals hören möchten:

Die Predigt von H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB - Maiandacht, 31. Mai 2019, in Altötting

Fotos von R. Dorfner

31. Fußwallfahrt aus Landshut / St. Martin in Altötting angekommen

Rund 70 km liegen zwischen Landshut und Altötting, die rund 200 Gläubige aus der Pfarrei Landshut St. Martin gelaufen sind. Wallfahren ist beten mit den Füßen und so sind die Landshuter bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen in Altötting gut angekommen. Die letzten Meter sind der stellvertretende Wallfahrtsrektor und Guardian der Kapuziner Pater Norbert Schlenker und die Altöttinger Musikkapelle mitgegangen, um die Wallfahrer am Gnadenort willkommen zu heißen, wie es der guten Tradition der Gastfreundschaft entspricht. Ebenso traditionell war die Umrundung der Gnadenkapelle als Pilgergruß an die Hausherrin, Unsere Liebe Frau von Altötting. Maria mit dem Kinde lieb, den Wallfahrern deinen Segen gib! Höhepunkt der Wallfahrt war die Pilgermesse im Kongregationssaal.  

Bildergalerie - Einzug

Nachlese - Gnadenbildflucht

Die Klosterkirche Niedernburg in Passau war die erste Zufluchtsstätte des Altöttinger Gnadenbildes im Jahr 1919 und auch Ausgangspunkt der Gedenkfeiern nach 100 Jahren. 2019 hat Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl die Feierlichkeiten in Passau mit einer kurzen, treffenden Statio eingeleitet. Für alle, die am 30. Mai 2019 nicht in Passau dabei sein konnten, und für alle, die die Worte nochmals nachlesen möchten, gibt es hier den Link zur pdf-Datei:

Statio am 30. Mai 2019 in Passau-Niedernburg von Prälat Günther Mandl

Foto: Thomas König

Jesus heilt - wenn wir ihn bitten

Gebet und Vertrauen bewirken Heilung. Jesus wartet auf uns, um uns rein zu machen. Wir müssen ihn aber um die Heilung bitten und Jesus nach dem Willen Gottes wirken lassen. Die biblische Erzählung über die Heilung des Aussätzigen wurde von P. Konstantin Ballestrem LC in ungeahnter Tiefe ausgedeutet. Dabei hat P. Konstantin sehr interessante Apsekte und Zusammenhänge in einfacher Sprache erklärt. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier die Katechese als Impuls zum Nachhören:

P. Konstantin Ballestrem - Heilung eines Aussätzigen

Freu Dich, Du Himmelkönigin

"Das Gebet ist der Schlüssel zum barmherzigen Herzen Gottes" twitterte es Papst Franziskus. Und Maria hilft uns beim Aufsperren lässt sich diese Aussage ergänzen. So wenden wir uns jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, an Maria, um durch ihre Fürsprache den Segen Gottes zu erflehen.

Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten den Gruß an die Himmelskönigin, das REGINA COELI, als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden. Freuen wir uns mit der himmlischen Königin, denn ihr Sohn hat uns die ewigen Osterfreuden errungen. Durch seine Auferstehung hat er den Tod besiegt und die Welt mit Jubel erfüllt. Halleluja!

Um 14 Uhr versammeln sich alle Marienkinder vor der Gandenkapelle zur Marienandacht. In Lumen gentium, der Dogmatischen Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzil über die Kirche, die mit den Worten "Christus ist das Licht der Völker" beginnt, ist in Artikel 67 festgehalten: "Die Gläubigen aber sollen eingedenk sein, daß die wahre Andacht weder in unfruchtbarem und vorübergehendem Gefühl noch in irgendwelcher Leichtgläubigkeit besteht, sondern aus dem wahren Glauben hervorgeht, durch den wir zur Anerkennung der Erhabenheit der Gottesmutter geführt und zur kindlichen Liebe zu unserer Mutter und zur Nachahmung ihrer Tugenden angetrieben werden." So laden wir alle ein, sich der Gnadenmutter anzuvertrauen und ihrem Vorbild in kindlichem Vertrauen nachzueifern.

Im Anschluss an die Andacht wird der priesterliche Einzelsegen am Gnadenaltar erteilt. Es ist wie eine Tankstelle für die Seele. Durch die Fürsprache der Gottesmutter und unter ihrem liebevollen Blick lässt Gott allen, die das Herz dafür zu öffnen bereit sind, seine Kraft und seinen Schutz zuteilwerden.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Wort zum Sonntag

O glaubt es nur, ihr alle, die ihr aus was immer einem Grunde unzufrieden seid mit der bestehenden Weltordnung, ihr alle, die ihr mühsam und beladen seid, die ihr euch betrübt und benachteiligt fühlt und vielleicht mit Neid auf andere schaut, die es nach eurer Meinung besser haben als ihr, - o glaubt es nur: in der Lehre Jesu Christi und in dem mütterlichen Schoße seiner heiligen katholischen Kirche sind allein die Heilmittel enthalten, wodurch solche Härten des Lebens gemildert und die Gegensätze unter uns Menschen in Bezug auf unsere äußeren Verhältnisse, die durch keine noch so umstürzende Neuordnung jemals ganz aus der Welt geschaffen werden können, nach Möglichkeit ausgeglichen und ihres Stachels beraubt werden. Je freier und ungehinderter die heilige Kirche Gottes ihren Einfluß entfalten kann und je williger die Völker auf sie hören und von ihr sich leiten lassen, desto glücklicher und zufriedener werden die großen Massen der Menschen, desto schöner und segensreicher entfaltet sich auf Erden die wahre, christliche Demokratie, in welcher wir alle uns als Brüder betrachten, als Söhne des einen gemeinsamen Vaters im Himmel, in welcher nichts anderes Wert und Geltung hat, als nur, was auch Wert und Geltung hat vor Gott, aber auch nichts unterdrückt und geringgeschätzt wird von all dem, was wohlgefällig und ehrenvoll ist vor Gott.
Das ist die Lehre, welche dieses äußerlich so unscheinbare, demütige, aber durch das Vertrauen und die Verehrung des gläubigen Volkes so hoch geheiligte Gnadenbild der Mutter Gottes von Altötting uns gibt; das ist auch der Trost, den wir aus dem Anblick des Bildes der lieben Mutter Gottes, der Helferin und Schutzfrau des kreuztragenden christlichen Volkes schöpfen.

(Auszug aus der Predigt, die Bischof Sigismund Felix von Ow am 31. Mai 1919 in Altötting bei der Heimkehr des Gnadenbildes gehalten hat)

305. Wallfahrt aus Cham-Altenmarkt nach Altötting

Am Mariensamstag, den 1. Juni 2019, konnten wir die 305. Wallfahrt aus Cham-Altenmarkt in Altötting begrüßen und einbegleiten. Die Frauen und Männer aus dem Bayerischen Wald haben die 130 km zu Fuß erschritten oder wurden im Bus gebracht - in jeden Fall war der Weg begleitet vom Gebet und Marienliedern. Seit 35 Jahren leitet Sepp Bucher diese Wallfahrt als Glaubensdemonstration, bei der auch die junge Generation "von der Sucht angesteckt" wird. Das diese Wallfahrt weitergeht, ist für Sepp Bucher ein großes Anliegen und so hat er für einen Nachfolger gesorgt. Die Wallfahrt wird zukünftig von einem Team unter der Leitung von Christian Lommer geführt und geht so einer guten Zukunft entgegen. Unter dem Schutzmantel der Gottesmutter Maria haben sich die frommen Wallfahrer wohlbehalten in Altötting eingefunden und die Pilgermesse in der Basilika St. Anna mit beiden Pilgerleitern gefeiert. Für Wallfahrtsrektor Prälat Mandl ist diese Stabübergabe ein gutes Beispiel. Die Pilgerleiter sind wichtige Kontaktpersonen Altöttings nach außen. Prälat Mandl hat Sepp Bucher seinen herzlichsten Dank für die vielen Jahre eifrigen Einsatzes ausgesprochen und freut sich auf die ebenso gute Zukunft mit Christian Lommer.

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Zu Hause bei der Gnadenmutter
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Am 31. Mai 1919 hat Bischof Sigismund Felix von Ow das Gnadenbild von Altötting persönlich zurück in die Gnadenkapelle gebracht. 2019 hat Bischof Stefan Oster im Gedenken an die Ereignisse vor 100 Jahren die letzte Maiandacht mit den Gläubigen aus Altötting, Reischach und Umgebung gefeiert. Die kleine Kirche im Franziskushaus war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Die Maiandacht hat die Herzen der Gläubigen getroffen. Beigetragen haben nicht nur die inspirierenden Worte von Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Mandl bei der Statio und die aus dem Herzen zu den Herzen sprechende Predigt von Bischof Stefan Oster, sondern auch die klangvollen Marienlieder, die der Frauenbundchor gesungen hat. Bischof Stefan Oster hat die Heimkehr als großes Thema für uns alle ausgefaltet. In einer Zeit, in der wir so vernetzt sind und doch (zu) viele einsam sind, ist Heimat ganz besonders eine Sache des Herzens. Der Wohlstand kann nicht über die Notwendigkeit der Begegnung mit Gott hinwegtäuschen. "Zuhause ist, wo Gott wohnt" und "Wer glaubt, ist in seinem Herzen schon zu Hause" hat es Bischof Stefan auf den Punkt gebracht. "Die Welt ist der Trainingsplatz für das ewige Glück".
Die Worte im Herzen widerhallend, haben die Gläubigen dann vor dem Allerheiligsten das Knie gebeugt. Christus ist unser Zentrum und mit Maria finden wir den Weg zu ihm. Der Weg vom Franziskushaus bis zur Gnadenkapelle wurde begleitet von der Altöttinger Musikkapelle. Die Lichterprozession endete im Heiligen Bezirk vor der Gnadenkapelle mit einer kurzen Statio und dem Schlusssegen mit dem Gnadenbild im Original. Dieses Vorrecht hat nur der Bischof von Passau. Vergelt's Gott allen für diese die Herzen erhebende Maiandacht, die noch lange in der Erinnerung bleiben wird!

Die Station von Prälat Mandl zum Nachhören

Wallfahrtsprogramm Nr. 13 / 04. - 10. Juni 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 13  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 13  als PDF-Datei

Kirchenmusikprogramm für Juni 2019

Das Kirchenmusikprogramm für Juni 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Das Gnadenbild U.L. Frau von Altötting auf der Flucht und im Triumphzug
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1919 hat Bruder Marinus alias Cyprian Fröhlich die spannende Geschichte der Flucht des Altöttinger Gnadenbildes nach Passau, wie sie aus erster Hand von Beteiligten geschildert wurde, in ein kleines Büchlein aufgeschrieben. Die Akteure standen ganz unter dem Eindruck der Wirrnisse der damaligen Zeit. An dem himmlischen Kleinod Altöttings, dem ehrwürdigen Gnadenbild, sollte sich niemand vergreifen können. Die Sprache entführt den Leser in die Gedankenwelt des Jahres 1919. Die Erzählung bezeugt den tiefen, unerschütterlichen Glauben und die ansteckende Frömmigkeit, mit der die Bevölkerung Unserer Lieben Frau von Altötting in der Gnadenstatue als ihrem irdischen Abbild begegnete. Das Vertrauen geht aber über das Gnadenbild hinaus auf das himmlische Urbild hin.
Die Gottesmutter hat sich Altötting ausgesucht und wollte - so legte ihr Bischof Sigismund Felix von Ow die Worte in den Mund - wieder nach Hause, nach Altötting in ihre kleine Heilige Kapelle zurück. Von bischöflichen Händen getragen kehrte das Gnadenbild am 31. Mai 1919 nach Altötting unter dem großen Jubel und inniger Anteilnahme der Bevölkerung heim. Auf den Gesichtern waren die tiefbewegten Herzen förmlich abzulesen. Das Büchlein schließt mit der trostvollen Verheißung: "Fürchtet euch nicht, die Pforten der Hölle werden euch nicht überwinden!"

Die Erzählung wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ereignisse im Verlag St. Antonius Buchhandlung, Altötting neu aufgelegt. Druckfrisch und rechtzeitig zur heutigen Gedenkfeier ist das kleine, aber sehr feine Büchlein zu haben.
Tauchen Sie ein in eine wahre, aber relativ unbekannte Episode in der Wallfahrtsgeschichte Altöttings.

Bischof Stefan Oster und die Altöttinger Wallfahrtsleitung haben die ersten Exemplare erhalten und zeigten sich überaus erfreut. Vielen Dank an Herrn Wieser für seine Initiative und die Neuauflage dieser bewegenden, historischen Erzählung!

Das Büchlein ist ab sofort in der Antonius Buchhandlung in Altötting und in den nächsten Tagen ebenso an den Schriftenständen in den Altöttinger Kirchen sowie im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum zum Preis von EUR 3,00 erhältlich.

Der triumphalen Heimkehr des Gnadenbildes vor 100 Jahren wird in Altötting heute, am 31. Mai 2019, gedacht. Wie vor 100 Jahren kommt der Bischof höchst persönlich, um das Altöttinger Gnadenbild zu ehren.
Um 20 Uhr findet die letzte Maiandacht in der Kirche des Franziskushauses statt. Im Anschluss wird das Altöttinger Gnadenbild durch Bischof Dr. Stefan Oster mit einer feierlichen Lichterprozession zur Gnadenkapelle gebracht.
Herzliche Einladung dieses einmalige Ereignis mitzuerleben - kommt zur "Demo für Maria" und durch sie und mit ihr auch für Jesus Christus und seine Kirche.

Das Altöttinger Gnadenbild zu Besuch in Passau
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Die Gnadenmutter von Altötting ist jeden Tag in der Heiligen Kapelle in Altötting zu Hause, in ihrer guten Stube, und begrüßt ihre Kinder. In der über 500-jährigen Geschichte musste das Gnadenbild nur drei Mal fliehen: Im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1632 und nochmals 1648 vor der Protestantischen Union mit König Gustav Adolf und im Jahr 1919 vor den Spartakisten, den sogenannten "Roten". Im Gedenken an die letzte Flucht des Gnadenbildes durch die schwierige Zeit im Bayernland vor 100 Jahren, haben sich die Gläubigen aus dem Bistum Passau gemeinsam mit Bischof Stefan Oster um das Altöttinger Gnadenbild in Passau versammelt. Die Marienandacht begann - wie es auch vor 100 Jahren war - in der Klosterkirche Niedernburg. "Maria, wir dich grüssen - und fallen dir zu Füssen" erklang es laut durch den Kirchenraum. Prälat Günther Mandl hat als Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer von Altötting das Gnadenbild nach Passau begleitet und in einer kurzen Statio die Gedenkfeier eingeleitet. Mit Rosenkranzgebet und Marienliedern auf den Lippen, begleitet von Bläsern, zogen die zahlreichen Teilnehmer vorbei an den staunenden Passanten zum Dom St. Stephan. Die Maiandacht mit der Gnadenmutter von Altötting in der Mitte hat alle tief berührt. Bischof Stefan Oster hat in seiner Predigt die Gläubigen aufgefordert, nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern auch mit dem Herzen zu schauen. Unsere Zeit heute braucht den deutlichen, hinschauenden Blick, um die schleichende "Katze" des Bösen zu erkennen. Helfen wir einander, in diesen Zeiten den rechten Weg zu finden. Die Mutter Gottes geht immer mit uns und ist immer bei uns. Schauen wir auf sie, um so den Blick auf Gott richten zu können. Für den gemütlichen Ausklang der großartigen, bewegenden Gedenkfeier wurde im Domhof gesorgt. Der Himmel hat das perfekte Wetter dazugegeben und so konnte in netter, lockerer Atmosphäre geplaudert werden. Die liebende Verbundenheit der Geschwister im Glauben war auf wunderbarer Weise spürbar. Vergelt's Gott für dieses wunderbare Zeugnis gelebten Glaubens.
Foto: Thomas König - Vielen Dank für die schönen Aufnahmen!

Die Wort von Prälat Mandl als Nachlese - folgt

Die Predigt von Bischof Dr. Stefan zum Nachhören

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100 Jahre Altöttinger Gnadenbildflucht

30.05.2019 - In Passau wurde am Abend an die Altöttinger Gnadenbildflucht vor 100 Jahren erinnert. Vom Kloster Niedernburg aus startete eine feierliche Prozession mit dem Gnadenbild in den Dom St. Stephan, wo Bischof Stefan Oster SDB mit vielen Gläubigen eine Maiandacht feierte.
Vor hundert Jahren: 1919 war Bayern ein Unruheherd und Schauplatz der Nachkriegswirren. Der erste Weltkrieg war gerade erst zu Ende, Elend, Not und Unsicherheit in der Bevölkerung waren groß. Das führte zu vielen politischen Strömungen, auf der Suche nach einer neuen Staatsform. Die Neugestaltung in Bayern setzten sich viele extreme und auch radikale Gruppierungen auf ihre Agenda. Die sogenannten Spartakusgruppen sorgten deshalb für große Angst in der Bevölkerung. Die Furcht vor ihnen war so groß, dass vor allem in kirchennahen Kreisen auch die Sorge um das Altöttinger Gnadenbild wuchs. In der Nacht vom 24. auf 25. April 1919 wurde es schließlich in Sicherheit gebracht. Eingewickelt in einfaches Packpapier, trat es seine abenteuerliche Flucht durch das ganze Bistum bis nach Passau an. Erster Zufluchtsort in Passau war damals das Kloster Niedernburg, die Schwestern des Klosters nahmen das Gnadenbild in ihre Obhut. Hier war auch der Startpunkt der heutigen Gedenkfeierlichkeiten in Passau. Nach Eintreffen der Ehrengäste aus Altötting und des Gnadenbildes, wurde zunächst eine Statio in der Klosterkirche Niederburg abgehalten.

Bischof Stefan Oster im Interview: „Das Gnadenbild hier in Passau zu haben ist etwas ganz Besonderes und auch es in der Prozession tragen zu dürfen. Es ist ein Bild, das Menschen über Jahrhunderte lang angebetet haben, sie haben ihre Hoffnungen hierhin getragen. Es ist auch etwas Besonderes, weil Altötting so ein bedeutender Ort ist. Und wenn wir ihr Bild heute hier im Dom haben, dann ist das großartig.“

Eine feierliche Prozession führte das Domkapitel, Bischof Stefan mit dem Altöttinger Gnadenbild und viele Gläubige, durch die Passauer Altstadt in Richtung Dom.

Am 10. Mai 1919, wurde das Gnadenbild vom damaligen Bischof vom Kloster Niederburg in den Dom gebracht. Insgesamt 32 Tage blieb es dann dort und löste einen Ansturm von Gläubigen im Dom aus, sie alle kamen um das Gnadenbild zu verehren. Wallfahrtszüge aus dem ganzen Bistum kamen nach Passau.

Im Dom St. Stephan wurde heute Maiandacht gefeiert. Bischof Stefan erinnerte zu Beginn des Gottesdienstes an seinen Bischofskollegen vor 100 Jahren. Dieser hielt 1919 eine Predigt über die schwierigen, unruhigen Zeiten, nach dem ersten Weltkrieg. Und wir befinden uns 100 Jahre später auch in Zeiten des Umbruchs, so Bischof Oster. „Wir leben in Zeiten in denen wir spüren, dass viele Unsicherheiten bei den Menschen da sind, viele Umbrüche da sind. Auch in der Kirche nicht nur in der Welt. Und wir glauben, wer sich an die Mutter des Herrn hält und mit ihr zusammen auf den Herrn schaut, der ist auf der sicheren Seite.“ Ausklang der Gendenkfeierlichkeiten an 100 Jahre Alöttinger Gnadenbildflucht, war dann ein Empfang im Dominnenhof.

Nach den 32 Tagen im Jahr 1919 im Passauer Stephansdom, wurde das Gnadenbild in einem festlichen Zug wieder nach Altötting zurückgeführt.

In Altötting wird morgen, am 31. Mai, der Heimkehr des Gnadenbildes vor 100 Jahren gedacht. Um 20 Uhr findet die letzte Maiandacht im Franziskushaus statt. Mit einer feierlichen Lichterprozession mit Bischof Dr. Stefan Oster wird das Gnadenbild dann zur Gnadenkapelle geleitet.

Autor und Foto: Thomas König

40 Tage nach Ostern

... wird das Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert. Die 40 ist eine biblische Zahl, die uns auch in der Fastenzeit begegnet ist. Jesus hat vor seinem Wirken 40 Tage in der Wüste gefastet. Aber auch schon im Alten Testament findet sich die Zahl 40: bei Mose, der 40 Tage lang auf dem Berg Sinai war, um das Gesetz bzw. die 10 Gebote zu empfangen. Auch der Prophet Elija verbrachte 40 Tage am Berg Horeb zu, um Gott zu begegnen. Die Sintflut dauerte nach dem Buch Genesis ebenso 40 Tage. Die Zahl 40 steht für eine Zeit, in der sich das Leben durch die Begegnung mit Gott verändert. 40 Tage nach seiner Auferstehung von den Toten wurde Jesus Christus von Gott in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen!

Für die zurückbleibenden Jünger ist es ein Abschied und doch kein Anlass zur Traurigkeit. Die sichtbare Gegenwart des Herrn ist den Jüngern nun entzogen, aber es wurde ihnen zugleich ein Neubeginn von Jesus zugesagt: Jesus hat den Jüngern versprochen, dass er ihnen vom Himmel aus den Heiligen Geist als Beistand senden wird. Dieser Geist wird sie in die ganze Wahrheit einführen und für immer bei der Gemeinschaft der Gläubigen, also bei der Kirche bleiben. Christi Himmelfahrt ist so ein Anlass zu Freude und Dankbarkeit!
Wir dürfen uns freuen, dass Jesus uns vorausgeht, uns aber auch nicht alleine zurücklässt, sondern uns den Heiligen Geist als Beistand schickt.
Wir dürfen und freuen, dass "Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen." (Apg 1,11)

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern hier am Gnadenort.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:

Reischach PV (Reischach, Arbing, Endlkirchen, Erlbach, Perach), Nabburg / St. Johannes Baptist, Dietmannsried / Arnold-Reisen, Oberlindhart bei Mallersdorf-Pfaffenberg, Nürnberg / Poln. Kath. Mission - Erstkommunionkinder mit Eltern, Mühlheim / St. Lucia Lämmerspiel, Samarate / Lombardei (Italien) - Parrocchia SS. Trinità, Sokolov-Falkenau (Tschechien), Burgkirchen-Hirten-Halsbach-Margarethenberg PV, Kirchweidach-Tyrlaching-Oberbuch PV, Unterneukirchen / Christkönig, Cham - Altenmarkt / St. Jakob und St. Josef (305. Mal), Schnaitsee / Maria Himmelfahrt, Bad Füssing PV / Kirchham - St. Martin, Taufkirchen und Falkenberg PG, Baiersdorf / St. Josef, Pegnitz / Troschenreuth - St. Martin, Wollerau (Schweiz) / Seelsorgeraum Berg und Höfner Pfarreien - Firmlinge, Geretsried / KAB (28. Mal), SVN-Pertoca, Benediktbeuern und Bad Adelholzen, Schönberg / KAB, Garching - Engelsberg PV, Landshut / St. Martin (31. Mal), Regensburg / St. Wolfgang (56. Mal), Berg im Gau, Ering am Inn PV / KDFB und FFW Prienbach, Waldmünchen / FFW Prosdorf (27. Mal), Walderbach-Neubäu PG, Palling-Tyrlbrunn PV.

Ebenso herzlich begrüßen wir alle unangemeldeten Wallfahrten und alle Einzelwallfahrer in Altötting.

Dieses Wochenende ergeht unser besonderer Gruß an alle Väter zum Vatertag und insbesondere an alle Marien-Verehrern, die zur Gedenkfeier an die triumphale Heimkehr des Gnadenbildes vor 100 Jahren nach Altötting kommen.

Herzlich willkommen und wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Foto: L. Demmelhuber

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese 2019: Biblische Heilungsgeschichten
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Am Samstag, 1. Juni 2019, um 15.00 Uhr wird P. Konstantin Ballestrem LC im Altöttinger Marienwerk (Filmsaal) die Heilung eines Aussätzigen nach Markus 1,40-45 ausdeuten. In der aktuellen Einheitsübersetzung wird die Stelle mit folgenden Worten übersetzt:

Die Heilung eines Aussätzigen
Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein! Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat - ihnen zum Zeugnis. Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.

Lassen Sie sich von den Ausführungen zu einem christlichen Verhalten heute inspirieren. Jesus will auch uns heute heilen und wie reagieren wir auf Jesus?

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Einladung zum Gedenken an die Heimkehr des Altöttinger Gnadenbildes im Jahr 1919 aus Passau
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Vor 100 Jahren waren die Zeiten im Bayernland schwierig und gefahrvoll. Die Rote Garde hat vielerorts bereits Angst und Schrecken durch Plünderung und Brandschatzung verbreitet. In Altötting wurden die Bürger von der Frage „Was geschieht mit unserem Gnadenbild, wenn die Roten kommen?“ beunruhigt. Die Sorge wurde Stadtpfarrer Konrad vorgetragen, der die Verantwortung übernahm und das kostbare Bild Unserer Lieben Frau in Sicherheit brachte. Im Dunkel der Nacht hat er sich, das Gnadenbild an sein Herz drückend, auf den Weg nach Reischach gemacht. Traurig sahen der Administrator und der Nachtwächter dem davoneilenden Pfarrherrn mit dem kostbaren Schatz nach. In der Gnadenkapelle konnte die Kopie des Gnadenbildes die frommen Marienverehrer nicht täuschen, aber da die tiefe Verehrung nicht dem Bilde gilt, sondern nur ein Verweis auf das himmlische Urbild der
Gottesmutter ist, wurde auch der getreuen Nachbildung des Gnadenbildes über sechs Wochen die Verehrung erwiesen.
Unterdessen führte der Weg von Pfarrer Konrad von Pfarrhof zu Pfarrhof bis in die Bischofsstadt Passau. Für die Herbergsgeber am Weg war die Heimsuchung durch das Altöttinger Gnadenbild ein besonderes Gnadengeschenk. Den Besuch Mariens haben die frommen Seelen sehr gut zu nutzen gewusst und Maria ihre Anliegen vorgetragen. Auch die kostbare Gelegenheit zum Berühren mit frommen Gegenständen war eine willkommene Gelegenheit.
In Passau fand das Gnadenbild vorerst im Kloster Niedernburg seine erste Zufluchtsstätte. Die Kunde ließ den Zustrom durch das gläubige, schwer geprüfte Volk immer größer werden, so dass der H.H. Bischof von Passau die Übertragung in den Dom anordnete.
„Maria, unsere Zuflucht in den Nöten der gegenwärtigen Zeit“ lautete die Headline der Predigt von Bischof Sigismund Felix von Ow, die er anlässlich der Übertragung des Gnadenbildes in den Dom zu Passau im Mai 1919 gehalten hat.
Nach über einem Monat in der Bischofsstadt Passau wurden dem Gnadenbild bei der Abschiedspredigt des Bischofs die Worte in den Mund gelegt: „Es ist Zeit, dass ich zurückkehre an die Stätte, welche Gottes Vorsehung mir zur Wohnung bestimmt hat!“
Am letzten Maitag, bei strahlendem Sonnenschein am wolkenlosen Himmel, brachte der Bischof höchstpersönlich das Abbild der Königin des Himmels in einem herrlichen Triumphzug heim in ihre gute Stube im Herzen des Bayernlandes.

100 Jahre ist es nun her, dass das Gnadenbild die dritte und bislang letzte Flucht angetreten hat. Maria ist die immerwährende Zuflucht für alle Nöten der Zeiten. Diese Gewissheit verbindet uns 2019 mit den Marienkindern aus allen Ländern, Zeiten und Schichten.
Im Gedenken an die Flucht und die triumphale Heimkehr des Gnadenbildes versammeln wir uns 2019 zur gemeinsamen Andacht mit unserem H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB.

Am 30. Mai 2019, dem Festtag Christi Himmelfahrt, findet in Passau das Gedenken an Flucht und Beherbergung der Gnadenstatue statt. Um 17.15 Uhr werden die Gläubigen aus Altötting, Reischach und dem Bistum Passau in Niedernburg von Bischof Stefan Oster und
dem Passauer Domkapitel begrüßt. Um 17.30 Uhr wird in der Kirche des Klosters Niedernburg eine Statio im Gedenken an die Beherbergung des Gnadenbildes vor 100 Jahren gehalten, bevor sich die Teilnehmer gemeinsam mit dem Gnadenbild auf den Weg zum Dom St. Stephan machen. Die Prozession endet im Dom St. Stephan mit einer Pontifikal-Maiandacht, deren Offiziator unser H.H. Bischof Stefan Oster sein wird.

Am 31. Mai 2019 sind alle Gläubigen aus Altötting und alle Pilger aus nah und fern zur feierlichen Maiandacht im Gedenken an die triumphale Heimkehr vor 100 Jahren eingeladen. Um 20.00 Uhr wird Bischof Dr. Stefan Oster die Maiandacht in der Kirche des Franziskushauses halten. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Frauenbundchor Altötting.
Vor dem Franziskushaus erinnert ein Bildstock an das gute Ende der Flucht unseres Gnadenbildes im Jahre 1919.
Der anschließende Festzug mit dem von bischöflichen Händen getragenen Gnadenbild führt wie vor 100 Jahren vom Franziskushaus zur Gnadenkapelle. Die Prozessionsordnung für den Festzug wird nach der Maiandacht durchgesagt. Musikalisch wird die Lichterprozession von der Altöttinger Musikkapelle begleitet.
Die Gedenkfeier findet mit dem Segen des Gnadenbildes vor der Heiligen Kapelle ihren stimmungs- und gnadenvollen Abschluss.

Herzliche Einladung an alle Marienkinder an diesen Gedenktagen der Gnadenmutter von Altötting ihre Verehrung durch die Teilnahme zu zeigen und sich ihr ganz anzuvertrauen.

Foto v. Bildstock: L. Demmelhuber

Maria, Hilfe der Christen

"Doch wer Maria sich geweiht, hat Rettung stets gefunden, und siegesfroh die Herrin grüßt, sie, die der Christen Hilfe ist!" In dieser Gewissheit dürfen wir uns immer wieder, jedes Jahr, jedes Monat, jede Woche, jeden Tag der Gottesmutter Maria zuwenden und unter ihrem weiten Schutzmantel Zuflucht suchen. Maria hat sich in der Kirchengeschichte immer wieder als die wirkmächtige Helferin erwiesen. Auch in aussichtslosen Bedrängnissen führt uns die Gnadenmutter an der Hand hin zu Jesus, unserem Retter, Heiland und Erlöser. "Sie ist die Mutter, die uns mit Geduld und Zärtlichkeit zu Gott führt, damit er die Knoten unserer Seele mit seiner väterlichen Barmherzigkeit löse. Jeder von uns hat einige und wir können uns in unserem Herzen fragen: Welche Knoten gibt es in meinem Leben?" so lautet die richtungsweisende Anleitung von Papst Franziskus. Alle Knoten lassen sich lösen, besonders wenn wir Maria um ihre Hilfe bitten.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, Maria zu und bitten die Mutter Gottes um Hilfe.
Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.
Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht inne. Maria ist uns nahe und Vorbild im Glauben. Wer die Mutter ehrt, ehrt den Sohn. Sie ist wie ein Wegweiser auf Gott hin. Wenn wir uns ihr anvertrauen und weihen, stimmt die Richtung. 
Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Durch die Fürsprache der Gottesmutter und die segensreichen Priesterhände erhalten wir Kraft und Segen für unseren Alltag und für unseren Lebensweg.
Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

 

„Talita kum!“ - Mädchen, ich sage dir, stehe auf!

Zwei interessante Erzählung werden in der Bibel miteinander verwoben: Die Totenerweckung eines Mädchens und die Heilung einer kranken Frau. Jesus war am Weg zum Krankenlager im Haus des Synagogenvorstehers, dessen letzte Hoffnung für das Leben seiner Tochter Jesus war, als unterwegs seine Kleidung berührt wird... Die Hintergründe der sozialen und christlichen Gesellschaft werden von Bruder Georg Greimel OFMCap aufgezeigt. Die Katechese als Impuls für unseren Weg gibt es hier zum Nachhören:

Bruder Georg Greimel - Auferweckung der Tocher eines Synagogenvorstehers und die Heilung einer kranken Frau

Wort zum Sonntag - „Wort des Lebens“

Nach der Katastrophe des 1. Weltkrieges zerbrach die bisherige politische und gesellschaftliche Ordnung: Der Kaiser dankte ab, ebenso der bayerische König. Das Machtvakuum lockte viele ideologische Gruppierungen, ihre Vorstellungen von der idealen Staatsform zu etablieren. So wurde 1919 die Räterepublik ausgerufen, um nach dem Muster der russischen Oktoberrevolution einen Arbeiter- und Bauernstaat in unserer Heimat zu errichten mit einer aggressiven Glaubens- und Kirchenfeindlichkeit. Die Rotgardisten bzw. die Spartakisten waren unterwegs, um dieses Ziel umzusetzen; ihnen standen die Weißgardisten gegenüber.
In wichtigen Städten unserer Gegend, so auch in Altötting wehte schon von den Rathäusern die rote Fahne. Es war zu befürchten, dass die Spartakisten sich unseres Gnadenbildes ermächtigen wollten, um Bayern sein Herz zu entreißen. Mutige Männer, ihnen voran mein Vorgänger Stadtpfarrer Prälat Franz Xaver Konrad erkannten die akute Gefahr: Bei Nacht und Nebel machte er sich auf die Flucht mit dem Gnadenbild zwischen den Fronten über Reischach, Eggenfelden Pfarrkirchen, Aidenbach, Vilshofen in die Bischofsstadt Passau, wo die Weißgardisten dominierten und wo Bischof Sigismund Felix schon wartete. Vom 24. April bis zum 10. Mai 1919 war unsere Gnadenmutter in der Klosterkirche Niedernburg zur Verehrung dargeboten und dann wegen des ungeheuren Zustroms in den Dom überführt und im Presbyterium auf einem eigens errichteten Altar den von Tag zu Tag anwachsenden Pilgermassen vor Augen gestellt.
Am 31. Mai brachte, nachdem die rote Gefahr in ganz Bayern gebannt war, der Bischof persönlich die Schwarze Madonna in ihre „gute Stube“ nach Altötting zurück, begrüßt und einbegleitet von 16.000 begeisterten Gläubigen.
Diese Ereignisse werden am kommenden Donnerstag Abend ab 17.30 Uhr in Passau und am Freitag abends um 20 Uhr in der Kirche des Franziskushauses und in der anschließenden Lichterprozession zur Gnadenkapelle  mit unserem Bischof Dr. Stefan Oster nachgefeiert. Ich hoffe, dass sehr viele nicht nur aus Nostalgiegründen, sondern in der Sorge um die Kirche und Welt von heute daran teilnehmen.  
Mögen die Dämonen des Rechtspopulismus und des Nationalismus, die unsren Kontinent in die beiden Weltkriege hineinmanövriert haben, ein für allemal gebannt sein und die heutige Wahl des europäischen Parlaments unsere christlich geprägten Werte, vor allem aber den Geist der Demokratie, des Dialogs, der Wertschätzung und des Friedens stärken. Unser vereintes Europa ist das schönste Friedensprojekt, welches je geschaffen wurde: Aus Erbfeinden wurden Freunde; aus den Ruinen der beiden Weltkriege entstand eine versöhnte Vielfalt von Menschen, Völkern, Kulturen, Sprachen und Konfessionen, die geeint sind im gegenseitigen Respekt, die überzeugt sind, dass jedes Problem nicht mit Waffen, sondern am Verhandlungstisch gelöst werden kann.
Möge die Gnadenmutter von Altötting, die Königin des Friedens uns geleiten auf diesem Weg und ihren Schutzmantel über uns alle ausbreiten.
Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

 

 

Herzlich willkommen am Gnadenort

An diesem letzten Mai-Wochenende werden am Gnadenort bei strahlendem Sonnenschein folgende angemeldete Wallfahrergruppen begrüßt:

Würzburg / Pilgerbüro der Diözese, Leinfelden-Echterdingen / Zanegger Heimatvertriebene, St. Lorenzen (Österreich), Brandscheid / Menges-Reisen, Töging-Erharting PV, Auerbach / Opf. SE, Altdorf / Eugenbach und Münchnerau bei Landshut, Michaelbeuern (Österreich), Hebertsfelden / St. Emmeram, Ottenhofen, Velden / Vils - St. Petrus / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Münichreith / Laimbach am Ostrong (Österreich), Frontenhausen, Ramspau / St. Laurentius, Hall in Tirol (Österreich) / Franziskanerkloster

Unser herzliches "Grüß Gott" gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen Einzel-Wallfahrern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 12 / 28. Mai - 03. Juni 2019
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Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 12  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 12  als PDF-Datei

Foto: Demmelhuber L.

Unter deinem Schutz und Schirm

Der mütterlichen Fürsprecherin im Himmel haben sich die Gläubigen aller Generationen und Nationen anvertraut - seit sie uns von Jesus Christus unterm Kreuz anvertraut wurde und er uns ihr anvertraut hat. Der Sohn hat uns seine Mutter als Mittlerin und Schutzfrau "vererbt". Als Kinder Gottes dürfen wir uns wie er mit kindlicher Liebe der Mutter zuwenden und ihr anhängen. Sie breitet schützend ihren Mantel über alle ihre Kinder aus. Im ältesten Mariengebet wird diese Verbindung in prägende Worte gefasst:

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.
O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin,
versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.
Amen.  

Das Gebet ist unsere wirkmächtigste Waffe, die wir in schweren Zeit gerne ergreifen. Vor 100 Jahren hat das Bayernland so große Not und Bedrängnis erlebt, dass sogar das liebliche Gnadenbild in Sicherheit gebracht werden musste. Gott sei Dank konnte es bereits nach einigen Wochen im Passauer Exil in ihre gute Stube zurückkehren. Auch heute gibt es viele Anliegen und Knoten, die nur die zärtliche Hand der Gottesmutter zu lösen vermag. Maria ist die Frau, die all unsere Sorgen und Nöte vor Gott bringt und so für uns Hilfe erlangt.

So möchten wir alle Gläubigen aus nah und fern einladen, gemeinsam den Schutzmantel der Gnadenmutter zu erflehen. Beten wir das alte, oben genannte Mariengebet als Novene zu Unserer Lieben Frau von Altötting um durch Maria Schutz und Hilfe zu erlangen.
Vertrauen wir uns ihr in kindlicher Ergebenheit an!

Bruder statt Herrenmensch: 85. Jubiläum der Heiligsprechung Konrads von Parzham

Am 20. Mai erinnerten die Altöttinger Kapuziner in einem Festgottesdienst in der St. Konradkirche an die Heiligsprechung ihres Mitbruders Konrad von Parzham vor genau 85 Jahren.Ein­gangs sei­ner Pre­digt stell­te Haupt­ze­le­brant Guar­di­an P. Nor­bert Schlen­ker fest, der Tag der Hei­lig­spre­chung von Bru­der Kon­rad pas­se ​„vom Datum her sehr gut in die­se Tage im Monat Mai, an denen wir in der fran­zis­ka­ni­schen Fami­lie ver­schie­de­ne Hei­li­ge fei­ern, vor allem ein­fa­che Kapuzinerbrüder“. Womit der Bogen geschla­gen wäre zum ein­fa­chen Klos­ter­pfört­ner Kon­rad von Par­z­ham. Des­sen Hei­lig­spre­chung am 20. Mai 1934 – damals war es der Pfingst­sonn­tag – sei ​„mit Blick auf den Macht­wech­sel in Deutsch­land nicht nur als höchs­te Aner­ken­nung eines modell­haf­ten Lebens, son­dern auch als poli­ti­sche Pro­vo­ka­ti­on und als deut­li­che Kri­tik am Macht­wahn des Natio­nal­so­zia­lis­mus zu ver­ste­hen“, schil­der­te P. Norbert. Dem eli­tä­ren Ras­sen­wahn der Natio­nal­so­zia­lis­ten wer­de die Geschwis­ter­lich­keit eines schlich­ten Kapu­zi­ners ent­ge­gen­ge­stellt, ihrem Macht­hun­ger die dienst­fer­ti­ge Mit­mensch­lich­keit des Bru­ders, der Ideo­lo­gie der ari­schen Selbst­ver­herr­li­chung die christ­li­che Ehr­furcht vor Gott und jedem Menschen. Die Fei­er eines fran­zis­ka­ni­schen Bru­ders, eines schlich­ten Got­tes­man­nes und Men­schen­freun­des, habe aber auch zur Fol­ge gehabt, dass das Nazi-Regime sei­ne Mas­ke gänz­lich ver­lor und sei­ne Repres­sio­nen offen gegen das Volk rich­te­te. Jedoch, so P. Nor­bert: ​„Der neue Hei­li­ge aber wirk­te wei­ter von Alt­öt­ting aus, wo er begra­ben ist und noch mehr vom Him­mel her, als mäch­ti­ger Für­spre­cher für unse­ren Gna­den­ort und dar­über hinaus.“P. Nor­bert schloss sei­ne Pre­digt mit den Wor­ten: ​„Wir Kapu­zi­ner sind dank­bar, ein so groß­ar­ti­ges Vor­bild und einen so mäch­ti­gen Für­spre­cher im Him­mel zu haben und auch unse­re Wall­fahrts­stadt Alt­öt­ting darf dank­bar sein für ihren Stadt­hei­li­gen und die Wall­fah­rer und Pil­ger sind dank­bar, neben der Gna­den­mut­ter eine wei­te­re Anlauf­stel­le an die­sem unse­ren Gna­den­ort zu haben, einen Hei­li­gen, der die Men­schen ver­steht und des­sen brü­der­lich-fran­zis­ka­nisch-mensch­li­che Zuge­wandt­heit auch heu­te noch erfahr­bar ist.“

Autor: Wolf­gang Ter­hörst / Alt­öt­tin­ger Liebfrauenbote
Foto:  Roswitha Dorfner

Die Predigt zum Nachlesen als pdf-Datei

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese 2019: Biblische Heilungsgeschichten
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Von der Auferweckung der zwölfjährigen Tochter des Synagogenvorstehers  wird  von Markus (Mk 5,35 ff), Matthäus (Mt 9,23 ff) und Lukas (Lk 8,49 ff) berichtet.  Jaïrus bat Jesus vertrauensvoll um Hilfe.  Am Weg zu dem todkranken Mädchen spürt Jesus, wie der Saum seines Gewandes berührt wird. Eine leidende Frau vertraut so sehr auf die wirkmächtige Heilkraft von Jesus, dass sie sogar durch das Berühren seiner Kleidung die Heilung erwartet. Diese biblischen Berichte sind der Ausgangspunkt für den katechetischen Impuls am Samstag, 25. Mai 2019, um 15 Uhr. Bruder Georg Greimel OFMCap wird für alle Interessierten diese biblischen Heilungsgeschichten deuten und ihre Auswirkung auf unser Leben heute übersetzen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Taubstumm und der Weg des Heiles

Helen Keller war nicht nur taubstumm, sondern auch blind. Sie gab als Schriftstellerin vielen Mut. Aber wie ist Jesus mit den Taubstummen umgegangen? Und was hat die Betrachtung dieser Einschränkung mit meinem Leben zu tun? Pater Siegbert Mayer hat in seiner Katechese den Weg des Heiles aufgezeigt. "Ich bin blind, aber ich sehe; ich bin taub, aber ich höre." war das Motto von Helen Keller. Lassen Sie sich durch den Impuls von Pater Siegbert mitnehmen auf den Weg des Heiles, damit die Augen und Ohren des Herzens wieder aufgehen. Effata!

Die Impuls-Katechese zum Nachhören

Altöttings Vielfalt

An diesem strahlenden Wochenende im Mai hat sich in Altötting viel getan. Bereits am Samstag sind die Wallfahrtsgruppen aus nah und fern zur Mutter der Gnaden gezogen. Am Sonntag ist dann ein Highlight dem nächsten gefolgt. In der Altöttinger Stadtpfarrei haben 29 Mädchen und Buben zum ersten Mal Jesus in der Heiligen Kommunion empfangen dürfen. Die Bulldog-Wallfahrt aus Erding-Bergham bot am Kapellplatz einen ungewohnten Anblick und hat viele Besucher angezogen. Die Wallfahrtsgruppe aus Berglern hat sich wieder auf den Heimweg gemacht. Bei Internationalen Museumstag gab es allen Grund zum Feiern, aber darüber berichten wir noch. Schließlich haben sich die Wallfahrer mit ihren Pferden und Kutschen in Dietersburg / Baumgarten am Gnadenort eingefunden, wo sie den Segen für Mensch und Tier erhielten. Ein paar Impressionen aus dem Wallfahrtgeschehen haben wir für alle als Erinnerung an einen wunderschönen Tag eingefangen.

Bildergalerie

Stadtführungsfest in Altötting
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Zum Internationalen Museumstag haben die vier Altöttinger Museen gemeinsam mit den Stadtführern ihre Tore geöffnet und Sonderführungen angeboten. Die Stadtführungen wurden vor 30 Jahren von Herbert Bauer in Zusammenarbeit mit der KEB ins Leben gerufen. Ein Stadtführer der ersten Stunde war Adolf Hochholzer, der heute von Bürgermeister Herbert Hofauer für seine Verdienste geehrt wurde. Als süße Überraschung gab es für die Stadtführer und ihre Gäste eine tolle Geburtstagstorte. Die Direktorin des Wallfahrts- und Tourismusbüros Ulrike Kirnich hat die geschichtlichen Hintergründe und die aktuellen Angebote erklärt. Ebenso haben die Leiter der Museen ihr Angebot vorgestellt: Herbert Bauer erklärte das weltberühmte Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi in zwei Sätzen. Prälat Mandl hat das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum mit seinen vielen Kostbarkeiten vorgestellt. Josef Herrmann lud in das Altöttinger Marienwerk mit der Dioramenschau und den historischen Filmen ein. Eine Besonderheit ist das Weihrauchmuseum der Manufaktur Kilwing. Für den musikalischen Klang-Rahmen sorgten Schüler der Berufsfachschule für Musik, die auch die Stadtführungen zu den Museen begleitet. Es war ein schönes Fest, dass auch viele gerne mitgefeiert haben. Viele Ecken von Altötting wurden bei den kostenfreien Themenführungen erkundet. Die Premiere des neuen Films "Die Wallfahrt zu UNSERER LIEBEN FRAU - erzählt durch die Dioramenschau Altötting" im Altöttinger Marienwerk war ebenso ein voller Erfolg. Der Filmsaal war gefüllt mit Premierenbesuchern, die sich über den sehr sehenswerten Film freuten und gespannt der erzählten Geschichte Altötting lauschte, während auf der Leinwand die Dioramen in noch nie gesehener Präzision zu bewundern waren. 

Impressionen - Internationaler Museumstag

Meerstern, ich dich grüße - o, Maria, hilf!
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"Erhabene Mutter des Erlösers, du allzeit offene Pforte des Himmels und Stern des Meeres, komm, hilf deinem Volk, das sich müht, vom Falle aufzustehen. Du hast geboren, der Natur zum Staunen, deinen heiligen Schöpfer betet die ganze Kirche täglich im Stundengebet." schreibt Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika REDEMPTORIS MATER - ÜBER DIE SELIGE JUNGFRAU MARIA IM LEBEN DER PILGERNDEN KIRCHE. In Altötting kommen täglich zahlreiche Gläubige, um sich der Gnadenmutter anzuvertrauen. Die Menschen kommen, um ihre Sorgen und Nöte mit der Gottesmutter zu teilen. Sie kommen aber auch, um ihre Freude und ihren Dank zu bekunden. Dankbar berichten viele von den wunderbaren Erlebnissen, von Heilungen, von Tröstungen und wie sich die Probleme des Alltags gelöst haben. Maria begleitet uns immerfort auf allen unseren Wegen.

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz und allen, die dem Gandenort im Herzen verbunden sind, an Maria, um uns der vielgeliebten Mutter unseres Erlösers anzuempfehlen.

Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir vor der Gnadenkapelle zur Marienandacht inne. Wir ehren die Himmelskönigin und betrachten sie als unser Vorbild, als Vorbild für den Glaubenden. Sie ist die Hörende, die stets bereit war, den Willen Gottes zu tun. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt. Durch den Segen lässt uns Gotte seine stärkende Nähe erfahren und wir erhalten die Kraft, die wir in unserem Leben brauchen.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Internationaler Museumstag 2019 in Altötting: Jubiläen – Filmpremiere – Kunstschätze

Wir haben in Altötting allen Grund zu feiern:
- 30 Jahre Stadtführungen,
- 60 Jahre Dioramenschau,
- Premiere des neuen Films im Altöttinger Marienwerk,
- herausragende Kunstschätze: das Goldene Rössl und das Jerusalem Panorama.
- Vorstellung neues Kindermalbuch der Bischöflichen Administration

Am Internationalen Museumstag - am Sonntag, 19. Mai 2019, wollen wir das Stadtführungsfest zum internationalen Museumstag gemeinsam mit Ihnen feiern!

Von 11:00 bis 15:00 Uhr können Sie das Team vom Wallfahrts- und Tourismusbüro im Zelt vor dem Rathaus besuchen und die Altöttinger Stadtführer kennenlernen. Am Zelt ist an diesem Tag einiges für Sie geboten.

Auch die Kleinsten kommen an diesem Tag nicht zu kurz: neben Altötting-Luftballons stellt die Bischöfliche Administration der Heiligen Kapelle ein neues Kindermalbuch mit Altötting-Motiven vor.

Es gibt die Möglichkeit, an einer Verlosung mit einem erstklassigen Hauptgewinn teilzunehmen: auf den Gewinner warten zwei Eintrittskarten, gesponsert von COFO Entertainment, für das Open-Air-Konzert mit Amy Macdonald, welches am 09. August 2019 am Altöttinger Kapellplatz stattfindet.

Kennen Sie wirklich schon alle Ecken von Altötting? Jede halbe Stunde können Sie an einer kostenfreien Themenführung durch die Dioramenschau, das Jerusalem Panorama, die Schatzkammer und durch die Wallfahrtsstadt teilnehmen.

Die Kunstschätze am Wallfahrtsort:

 Im Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi begeben Sie sich auf eine Zeitreise zu den Ursprüngen des Christentums. Das 1200 m² große Rundgemälde nimmt Sie mit ins antike Jerusalem und zu den Geschehnissen um das Jahr 30 n. Chr. Als eines der wenigen erhaltenen historischen Panoramen weltweit steht es heute unter dem Schutz der UNESCO.

 In der Dioramenschau Altötting wird die Wallfahrtsgeschichte Altöttings lebendig. In 22 dreidimensionalen Raumbildern verschmelzen über 5000 Figuren mit der plastisch und malerisch gestalteten Szenerie und stellen so bedeutsame, weltliche wie religiöse Ereignisse aus der Geschichte Altöttings dar.

Die Schatzkammer mit Wallfahrtsmuseum im Haus Papst Benedikt XVI. birgt viele bedeutsame Schätze und kunstvolle Weihegaben an den Gnadenort. Hauptausstellungsstück ist das sogenannte „Goldene Rössl“, ein Marienaltärchen aus Gold und Emaille. Unter Experten zählt es zu den kostbarsten Schätzen Europas.

 Klein aber fein präsentiert sich seit 2018 das Weihrauchmuseum der Manufaktur Kilwing in Altötting. Erfahren Sie hier, wie das „weiße Gold“ gewonnen und produziert wird und entdecken Sie die verschiedenen Düfte.

Eine besondere Ausstellung über das Universalgenie der Renaissance, Leonardo da Vinci, gibt es aktuell in der Stadtgalerie Altötting zu sehen. Etwa 20 seiner Erfindungen wurden in Form von Holzmodellen zum Leben erweckt.

Die Altöttinger Museen bieten zum Internationalen Museumstag freien oder ermäßigten Eintritt an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen erhalten Sie im Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting unter Tel. 08671 - 506219 oder per E-Mail. touristinfo@altoetting.de

Text: Wallfahrts- und Tourismusbüro / Fotos: H. Heine - Wallfahrts- und Tourismusbüro

Altötting am Wochenende

An diesem Maiwochenende ist in Altötting wieder viel los. Besonders am Sonntag, 19. Mai 2019, wenn nicht nur die Kinder der Stadtpfarrei zur Erstkommunion an den Tisch des Herrn geladen sind, sondern auch im Rahmen des Internationalen Museumstag mit Filmpremiere und Vorstellung des neuen Kindermalbuches wird für Kunstliebhaber und Wissensbegierige viel geboten.

Herzlich willkommen heißen dürfen wir am Gnadenort folgende angemeldete Wallfahrergruppen:
Landau/Isar PV, Haarbach PV / Ortenburg - Sammarei - Erstkommunionkinder, Allersberg, Prackenbach / Kath. Frauen- und Mütterverein, Stollberg / Erzgebirge - St. Martin, Buchbach PV, Arnstorf und Mitterhausen, Berglern, Griesbach bei Reisbach / St. Georg, Munderkingen / Walk-Reisen, Bühl-Ottersweier, Freigericht / OT Neuses - Franziskanische Gemeinschaft, Erding-Bergham / Bulldog-Wallfahrt, St. Ruperti-Werkstätten für Behinderte, Ingolstadt-Zuchering / St. Blasius, Dietersburg / Baumgarten - Pferdewallfahrt, Vilsbiburg / Mariä Himmelfahrt - Erstkommunionkinder mit Begleitung, Garching bei München / St. Severin von Noricum - Erstkommunionkinder, Bruck/Opf. - St. Ägidius / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Saldenburg / PV Preying - Erstkommunionkinder mit Begleitung, Donaustauf / St. Michael - Erstkommunionkinder.

Unser Willkommensgruß gilt aber ebenso herzliche auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern und allen Besuchern Altöttings.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Orgelfestival zur Wallfahrt

Unter der künstlerischen Leitung von André Philipp Gold findet in der Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus am Sonntag, 19. Mai 2019, um 16 Uhr wieder ein Orgelkonzert statt.

Herzliche Einladung zu diesem Musikgenuß der Sonderklasse. Durch die lauten und leisen Töne der Orgelpfeifen wird der Organist in meisterhafter Weise das Instrument zur Ehre Gottes erklingen lassen und so die Herzen seiner Zuhörer berühren.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Wallfahrtsprogramm Nr. 11 / 20. - 27. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 11  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 11  als PDF-Datei

Wie der dreifaltige Gott (in der Bibel) heilend erfahren wird

Mit der Einführungskatechese zu der Reihe Impuls-Katechesen "Was glaubst Du?" 2019 - Biblische Heilungsgeschichten hat Pater Norbert Schlenker OFMCap zu Beginn der Wallfahrtssaison die Verbindung zwischen dem Wallfahrtsleitwort 2019 "Heilen, was verwundet ist" und den zahlreichen Heilungserzählungen in der Bibel aufgezeigt. Seine klar formulierten und gut strukturierten Ausführungen helfen, Jesus und die Sprache der Bibel auch heute zu verstehen. Vielen Dank an Pater Norbert für diese inspirierende Katechese und den starken Impuls!

Hier der Vortrag zum Nachlesen: Wie der dreifaltige Gott (in der Bibel) heilend erfahren wird 

Mariensingen und Maiandachten in der Klosterkirche St. Magdalena Altötting
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Die sonntägliche Maiandacht am kommenden Sonntag 19. Mai um 15.00 Uhr in St. Magdalena erhält einen besonderen Akzent. Sie wird als Mariensingen vom Frauenbundchor St. Philippus und Jakobus Altötting unter Leitung von Lore Sternetseder gestaltet. An der Orgel wird Walter Glatz die Gesänge begleiten. In diesem Mariensingen sind sowohl Chorsätze wie gemeinsame Marienlieder vorgesehen. Texte mit Gedanken zu Maria wird Pater Norbert vortragen.

Zu weiteren Maiandachten laden die Kapuziner am Sonntag, 26. Mai und an Christi Himmelfahrt Donerstag 30. Mai jeweils um 15.00 Uhr nach St. Magdalena ein.  

 

Heilung eines Taubstummen
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... ist das Thema der Katechese von Br. Siegbert Mayer OFMCap, die er am Samstag, 18. Mai 2019, um 15 Uhr im Altöttinger Marienwerk halten wird. Mit seinen Betrachtungen und Ausführungen dieser biblischen Heilgungsgeschichte möchte Bruder Siegbert allen den katholischen Glauben an die wunderbare Wirkmacht Gottes erhellen und zu einem tieferem Verständnis hinführen.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Maria, Mutter der Kirche, begleite uns immer auf unseren Wegen!

"Maria ist das Heilmittel gegen die Einsamkeit und die Zersplitterung. Sie ist die Mutter des Beistands; sie steht bei; sie ist bei dem, der allein ist. Sie weiß, dass für den Beistand die Worte nicht genügen. Es bedarf der Gegenwart. Und da sie ist als Mutter zur Stelle. Gestatten wir ihr, unser Leben zu umfangen." lädt uns Papst Franziskus ein.

Wir wissen uns mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden, wenn wir uns am Sonntag um 11.50 Uhr zum gemeinsamen Mittagsgebet vor der Gnadenkapelle zusammenfinden. In der österlichen Zeit bis Pfingsten beten wir die marianische Antiphon, das REGINA COELI - zu deutsch: Freu dich, du Himmelskönigin. Die Freude des Auferstandenen Jesus Christus hat das Herz der Mutter frohlocken lassen und lässt auch uns jubeln - Halleluja!

Um 14 Uhr wenden wir uns in der Marienandacht vor bzw. in der Gnadenkapelle wieder der Mutter Gottes und unserer Mutter im Himmel zu, um durch sie und mit ihr Gott zu ehren und zu loben. Als Mutter Gottes auserwählt, hat sie Jesus Christus auch uns zur Mutter gegeben - jeden einzelnen von uns liebt sie als einzigartiges Kind Gottes.
Im anschließenden Einzelsegen besteht die Möglichkeit, durch die segnende Handauflegung des Priesters die kraftvolle Zuwendung des liebenden Gottes zu erfahren.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

85. Jahrestag der Heilgsprechung des Kapuzinerbruders Konrad von Parzham
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Am Pfingstsonntag 1934 wurde der selige Bruder Konrad im Petersdom zu Rom durch Papst Pius XI. heiliggesprochen. Diese Heiligsprechung wurde in der politisch hochbrisanten Zeit des Nationalsozialismus als ein großes Geschenk der Kirche an das deutsche Volk empfunden. In einer Zeit, in der dem „Braunen aus Braunau“ gehuldigt wurde, lenkte die Kirche den Blick auf diesen einfachen schlichten Kapuziner in seiner braunen Kutter, der 41 Jahre lang im damaligen Altöttinger St. Annakloster Gott und den Menschen zugewandt in großer Treue und Zuverlässigkeit seine Dienst an der Klosterpforte verrichtet hat und beim Volk und vor allem bei den Wallfahrern hoch geschätzt war. Nach seiner Heiligsprechung feierten im September des gleichen Jahres 200 000 Menschen zwei Wochen lang diese Heiligsprechung in Altötting, das waren mehr Teilnehmer als bei den beiden Papstbesuchen von Johannes Paul II. 1980 und Benedikt XVI. 2006.

Am 20. Mai jährt sich diese Heiligsprechung zum 85. Mal.
Aus diesem Anlass laden die Brüder  Kapuziner am Tag selbst, also am Montag, 20. Mai, um 10.00 Uhr in die Klosterkirche St. Konrad zu einem Festgottedienst anlässlich 85 Jahre Heiligsprechung des Kapuzinerbruders Konrad von Parzham ein.

Danke liebe Mütter

Mutter ist diejenige, die das Leben schenkt, aber die auch hilft und lehrt zu leben. Jeder von uns hat eine Mutter, die das Leben geschenkt hat und deren Hand uns die ersten Schritte hinein ins Leben geführt hat. Dankbar soll wenigstens einmal im Jahr der großartigen Leistung, die die Mütter das ganze Jahr über an 365 Tagen erbringen, gedacht werden. Wer hier auf Erden noch eine Mutter hat, kann seinen Dank durch liebevolle Taten und Worte zeigen. Wenn die Mutter bereits in die Ewigkeit vorausgegangen ist, für diejenigen bleibt das Gebet, um sich mit ihr zu vereinen und an sie dankbar zu denken.
DANKE, liebe Mütter, dass ihr euch um die Familie kümmert und so viel Liebe schenkt. Durch eure Liebe wird auch die Liebe Christi auf Erden erfahrbar. "Wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr einander lieben" lautet der Auftrag von Jesus Christus an uns. Am Muttertag soll dieses Christsein auch durch die Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Wertschätzung für Arbeit der Mütter sichtbar werden.

Von Papst Franziskus stammen die Worte "Wir haben eine Mutter. Wenn wir uns wie Kinder an sie klammern, leben wir in der Hoffnung, die sich auf Jesus stützt". Ja Maria mit innigster Herzliebe zu verehren, mit ganzer Hingabe und mit aller Sehnsucht ist der Wille Gottes, der wollte, dass wir alles durch die von ihm auserwählte Jungfrau Maria empfangen sollten. Wie sie Jesus das Leben geschenkt hat und durch sein ganzes Erdenleben begleitet hat, so dürfen auch wir uns und unser Leben der Gottesmutter anempfehlen und ihr heute am Muttertag und im Marienmonat Mai ganz besonders sagen "Ich hab' dich lieb - Du bist meine allerliebste Mutter!". Stimmen wir in den millionenfachen Chor aller Welt und aller Zeiten ein und bringen wir ihr ein AVE als Geschenk.

Um Maria die innige, kindlich-vertrauensvolle Verbundenheit zu zeigen, ist eine Wallfahrt an einen der von ihr selbst erwählten Ort, wie Altötting es ist, ein wunderbares Lob zu Ehren der Himmelsmama.

Es gibt aber auch viele Möglichkeiten im Alltag, die Gottesmutter Maria ganz konkret im Marienmonat Mai zu feiern:

  • Maiandacht mitfeiern
  • Rosenkranz beten (zumindest ein Gesätzchen jeden Tag)
  • täglich ein Mariengebet wie zB. die Lauretanischen Litanei, das Memorare oder das Salve Regina beten
  • Gebet des Regina Caeli (in der Osterzeit statt dem Angelus)
  • Gebetsbildchen von Maria auf den Schreibtisch oder das Nachtkästchen legen (oder wie das von unseren Liebsten im Geldbeutels dabeihaben)
  • Gebetsbildchen verschenken und so Zeugnis des Glaubens geben
  • ein Marienbild in der Wohnung aufhängen
  • eine Kerze vor ihrem Bild entzünden – in einer Kirche oder auch daheim
  • den Wahlspruch des heilige Johannes Paul II. zum Stoßgebet machen: "Ganz Dein, Maria"
  • Biblische Texte zu Maria betrachten
  • die Aussagen des Katechismus zu Maria studieren 
  • die "Wunderbare Medaille" tragen und sie großzügig verschenken
  • Maria Blumen bringen (Frauen lieben Blumen!)
  • Maria im Alltag nachahmen durch Hilfsbereitschaft, Zuhören, Demut, Fürsprache, den vertrauensvollen Glaube auch in schweren Zeiten wie "unter dem Kreuz" und als Friedensstifter

Marienverehrung ist keine Nebensache. Papst Benedikt XVI. hat am 28. Mai 2011 gesagt: "Katholisch sein, heißt marianisch sein." Ohne Maria kein Jesus; ohne Jesus keine Erlösung; ohne Erlösung kein Himmel. Wo Maria geliebt und geehrt wird – mit Vertrauen und Begeisterung, ohne Engstirnigkeit und falsche Rücksichten – da wächst die Familie Christi. Maria ist ja die Mutter, dank der Jesus unser Bruder werden konnte.

Herr, ich bin nicht würdig, ...

... dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund. Dieses Gebet sprechen wir in jeder Heiligen Messe und machen uns damit die Worte eines Heidens zu eigen. Der römische Hauptmann von Kafarnaum hat Jesus gegenüber mit großer Demut seinen Glauben bekundet. Pfarrer Thomas Steinberger hat diese Heilungsgeschichte aus der Bibel in der Impuls-Katechese wunderbar erklärt und aufgezeigt, welche tiefen Hintergründe und Zusammenhänge da mitspielen. Die Katechese war ein wunderbarer Impuls für unser Christsein heute - Vergelt's Gott!
Für alle, die aus zeitlichen oder örtlichen Gründen nicht zur Katechese kommen konnten, haben wir diese aufgezeichnet:

Hauptmann von Kafarnaum - Heilung des Dieners von Pfr. Thoma Steinberger zum Nachhören

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Der vierte Sonntag der Osterzeit ist der „Weltgebetstag um geistliche Berufe“: Die Kirche fordert uns heute auf, das Wort Jesu zu befolgen, in dem er zum inständigen Bittgebet um „Arbeiter für den Weinberg des Herrn“ einlädt. Überall, wo unser Vertrauen, unser Glaube und unser Beten sich mit der Barmherzigkeit und Allmacht Gottes verbindet, geschieht Wunder um Wunder, ereignet sich ein neuer Frühling der Kirche, ein neues Pfingstfest. Ich bin überzeugt, dass Gott, der Herr über die Kirche, nach einer langen Durststrecke seinem Volk bald wieder genügend gute Priester senden wird. Der eigentliche und einzige Hohepriester ist Christus, der gute Hirte: Er kennt die Seinen und die Seinen kennen ihn, er führt sie auf gute Weide und zum Ruheplatz am Wasser; er schützt sie vor den Angriffen des Wolfes und opfert seine Kraft, seine Zeit, seine Geduld, ja, sein Leben. Er will, dass seine Schafe „das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Diakone, Priester, Bischöfe und der Heilige Vater haben teil am neutestamentlichen Priestertum Jesu Christi und dürfen und sollen seine Hirtensorge in der Kirche und Welt von heute sichtbar, hörbar und erfahrbar machen: „Wer euch hört, hört mich, wer euch sieht, sieht mich.“ Sie stehen, um es mit dem Vat. II. auszudrücken, in der „repraesentatio Christi capitis“, also in der Stellvertretung Christi, des Hauptes der Kirche.
In österlichen Freude grüße ich Sie alle, auch im Namen meiner Mitarbeiter.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

... sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund
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Matthäus berichtet im 8. Kapitel über einen Hauptmann aus Kafarnaum, der an Jesus wirkmächtiges Wort geglaubt hat und dessen Diener tatsächlich gesund wurde - auf Jesu Wort hin. Bei Lukas im 7. Kapitel finden wir diese Erzählung ebenfalls.
Pfarrer Thomas Steinberger aus dem PV Emmerting hat sich dieses Heilungswunder für seine Katechese ausgesucht.
Am Samstag, 12. Mai 2019, um 15.00 Uhr wird Pfarrer Thomas Steinberger im Altöttinger Marienwerk  die Katechese als Impuls für alle halten.

Mit der Reihe der Impuls-Katechesen unter dem Motto "Was glaubst du?" laden wir alle Interessierten im Jahr 2019 ein, anhand von Biblischen Heilungsgeschichten dem Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" nachzuspüren.
Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks: Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.
Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Ein herzliches "Grüß Gott"....

...den vielen Wallfahrern und Besuchern hier am Gnadenort Altötting.

Folgende angemeldete Pilgergruppen werden dieses Wochenende empfangen:
Langdorf / Frauen- und Mütterverein zum 100-jährigen Vereinsjubiläum, Wernber-Köblitz / St. Anna - Senioren, Montabaur / St. Peter - Senioren, Mamming-Niederhöcking PG, Wiesentheid / Kirchschönbach, Wörth/Isar und Postau, Furth i.W., St. Johann und Oberndorf in Tirol (Österreich) / Firmlinge mit Begleitung, Albertshofen/Steigerwald - Raab-Reisen, Frontenhausen / St. Jakobus, Ahrain-Altheim PG, Rosenheim/Schloßberg / Oberlandler Wallfahrt, Mengkofen / Tunding - St. Katharina, Willich, Haag / Obb. PV, München / Slowakisch griech.-kath. Gemeinde, Haßfurt / Frosch-Reisen, Obertraubling / Wörth/Donau - OT Kiefenholz, Kirchweidach / Pfarrei Halsbach, Mehring / St. Martin, Kastl / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Neuötting / St. Nikolaus - Erstkommunionkinder mit Eltern, Altfraunhofen / Erstkommunionhelfer mit Begleitung, Mehlmeisel / St. Johannes und eine Gruppe aus Australien.

Unser Willkommensgruß gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und Einzel-Wallfahren sowie den Teilnehmern der Arabella Classic Oldtimerfahrt, die am Freitag, 10. Mai 2019, mit ihren historischen Fahrzeugen in Altötting am Kapellplatz Station machen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 10 / 14. - 20. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 10  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 10  als PDF-Datei

Orgelklänge zum Muttertag

Herzliche Einladung zum Orgelkonzert am Sonntag, 12. Mai 2019, um 16 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus unter der künstlerischen Leitung von André Gold und unter der Schirmherrschaft von Bischof em. Wilhelm Schraml.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Mai 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für die Kirche in Afrika als Förderin der Einheit:

Die Kirche in Afrika möge durch den Einsatz ihrer Mitglieder die Einheit unter den Völkern fördern und dadurch ein Zeichen der Hoffnung bilden.

Videobotschaft vom Papst

Orgelfestival zur Wallfahrt
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Unter der künstlerischen Leitung von André Philipp Gold findet in der Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus wieder an den Sonntag Nachmittagen im Mai eine Orgelkonzert-Reihe statt. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

André Gold erklärt: "Als Musiker - und v.a. an diesem besonderen Ort - ist es mir ein Bedürfnis auch die Orgelmusik zu pflegen. Altötting verfügt über eine interessante Orgellandschaft mit hervorragenden Instrumenten, die zur Ehre Gottes erklingen und auch Ihr Herz berühren soll. Die Orgel als Königin der Instrumente und mittlerweile Weltkulturerbe hat mit ihren großen und kleinen Pfeifen, lauten und leisen Tönen oft mehr zu sagen als viele Worte. Die Orgel der Stiftspfarrkirche mit ihren knapp 80 Registern der großen Jann-Orgel und der Chororgel hinter dem Hochaltar aus den Pfeifen der früheren Hechenberger-Orgel (1904) bietet dafür einen unsagbaren Klangreichtum. Ich lade Sie ein, im wunderschönen gotischen Raum der Stiftspfarrkirche zu verweilen und den Klängen zu lauschen".

Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten.

Salve Regina

Jeden Sonntag in der Wallfahrtssaison wenden wir uns gemeinsam mit allen Pilgern am Kapellplatz in Altötting und allen, die im Herzen mit dem Gnadenort verbunden sind, besonders an Maria, um sie zu Ehren und um ihre Fürsprache und ihren Schutz zu  erflehen. Um 11.50 Uhr beten wir in der österlichen Zeit bis Pfingsten das REGINA COELI als Mittagsgebet. Wir wissen uns dabei mit Papst Franziskus und der Weltkirche verbunden.

Um 14 Uhr halten wir zur Marienandacht inne.  Maria geht mit uns. Sie ist die Mutter Gottes und auch unsere Mutter. Sie hat Jesus durch sein irdisches Leben begleitet und begleitet auch uns. Der priesterliche Einzelsegen wird allen nach der Andacht am Gnadenaltar erteilt – damit alle Wallfahrer und Wallfahrerinnen wirklich zu „wandernden Boten Christi“ werden.

Alle sind herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Foto: R. Dorfner - Vielen Dank für die schöne Aufnahme!

Kommt her, mir nach!
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Wallfahren - das bedeutet für die meisten sicherlich klassisch: sich gute Schuhe anziehen, Rucksack aufsetzen und dann losmarschieren . So auch für mehr als 5.000 Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene bei der Passauer Jugendfußwallfahrt nach Altötting. Sie lassen sich vom Wetter nicht beeinflussen, ob die Sonne vom Himmel lacht oder der Regen von oben fällt, auch die Strapazen durch Hagel und Wind nehmen sie an auf ihrem Weg zur Mutter Gottes nach Altötting. Die Teilnehmer aus Regen und aus Grafenau sind bereits am Donnerstag gestartet. Aus Passau ging es gestern in aller Frühe los. Am Samstag, 04. Mai 2019, haben sich die beiden Wallfahrtszüge in  Altötting an der Kreuzung bei der St. Michaels-Kirche getroffen. Der Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und sein Stellvertreter P. Norbert Schlenker OFMCap und Kaplan Michael Osterholzer haben gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister Altöttings, Herbert Hofauer, die Wallfahrtsleitung des BDKJ und Diözesanjugendpfarrer Domvikar Wolfgang de Jong herzlich begrüßt.  
Gemeinsam haben sie die wackeren Teilnehmer/-innen auf den letzten Metern über den Kapellplatz vorbei an der Gnadenkapelle bis zur Basilika St. Anna begleitet. Sichtlich müde, aber glücklich über die gute Ankunft stimmten sie das Halleluja, an um Gott zu loben.
Nach einer stärkenden Pause feiert Domvikar Wolfgang de Jong den Pilgergottesdienst in der Basilika St. Anna. Anschließend wird es bei der Lichterprozession zur Gnadenkapelle wieder stimmungsvoll. Es war ein bewegendes Erlebnis! Nicht nur vielen Teilnehmer standen die Tränen der Freude und Erleichterung in den Augen, auch den Freunden und Familien am Weg war die Rührung über das mächtige Glaubenszeugnis anzusehen. Die Kirche ist jung und sie ist lebendig, wenn sie Jesus folgt: Kommt her, mir nach!

Impressionen von der Ankunft in Altötting

Grüß' Gott in Altötting

Folgende Wallfahrergruppen dürfen wir an diesem Wochenende in Altötting begrüßen:

Trier-Remagen/Arche-Noah-Reisen, Burkardroth, SVN-Pertoca, Blankenroth PG, Werne a.d. L. / St. Christopherus, Südkorea / Erzdiözese Daegu, Flossing PV und Kraiburg PV, Winhöring / St. Peter und St. Paul, Tacherting PV, Tann PV, Esternberg (Österreich), Waldsassen / KAB Ortsverband, Wurmannsquick PV und Zeilarn, Freihung / Opf. - Hl. Dreifaltigkeit, Deggendorf / Bundespolizeipräsidium / Süd (14. Mal), Memmingen / Dekanatswallfahrt, Thalmassing/Opf. (35. Mal), Amberg / Hl. Dreifaltigkeit - KDFB, Neutraubling / St. Michael, Günzkofen und Umgebung (133. Mal), Emmersdorf (44. Mal), Niederstraubing / PV Holzland, Neundorf / Mariä Geburt, Mitterteich und Leonberg, Dingolfing-Seemannshausen / St. Josef - KAB (42. Mal), München / Vietnamesisch Kath. Mission, Weisman / OT Görau, Gruppe aus Polen, Vilshofen a.d.D. / Aunkirchen (175. Mal), Rechtmehring / St. Korbinian, Passauer Jungendwallfahrt, München / Herz-Mariä-Bruderschaft am Dom, Neumarkt / Münsterpfarrei St. Johannes - Oberpfälzer Buswallfahrt, Niederwinkling / Pummer-Reisen, Haiming-Niedergottsau PV, Rheinsheim/Baden, Unterneukirchen / Erstkommunionkinder mit Begleitung, Nandlstadt / KDFB, Leiblfing / Mariä Himmelfahrt - Senioren, Aufhausen / Erstkommunionkinder, Bad Endorf / St. Jakobus d.Ä. - 155 Jahre Verlöbniswallfahrt, Weilheim / Rennertshofen - PG Urdonautal, Schonach / St. Urban - PG "Maria in der Tanne"

Ebenso herzlich begrüßen wir alle unangemeldeten Wallfahrten und alle Einzelwallfahrer am Gnadenort.

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 9 / 07. - 13. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 9  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 9  als PDF-Datei

Maiandachten 2019 in St. Magdalena
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Mit dem Hl. Bruder Konrad grüßen und ehren die Brüder Kapuziner die Gnadenmutter von Altötting jeden Sonntag im Marienmonat Mai und am Festtag Christi Himmelfahrt um 15.00 Uhr in der Klosterkirche St. Magdalena.

Herzliche Einladung zur Mitfeier!

Bischof Stefan Oster zum Nachhören

Mit dieser Predigt bei der Marienvesper zur Eröffnung der Wallfahrtssaison 2019 hat Bischof Stefan Oster die Gläubigen tief bewegt. Der Friede der Mutter Gottes und wie kann ich diesen auch erreichen?

Passend zum Altöttinger Wallfahrtsmotto 2019: „Heilen, was verwundet ist“ gibt Bischof Stefan Oster Anregungen, wie der Glaube aus seelischer Not befreien kann.

Der Link zur Predigt von Bischof Oster

Foto: Stefanie Hintermayr

Impuls-Katechese 2019 - Biblische Heilungsgeschichten
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Die Basis für alles Wirken Gottes in uns und durch uns ist der Glaube. In den Katechesen wird die katholische Glaubenslehre als Einführung und Vertiefung für alle Interessierten anhand ausgewählter Heilungsberichte aus der Bibel erklärt. „Dein Glaube hat dir geholfen“ ist die Zusage von Jesus Christus an alle, die seine wundertätige Hilfe erfahren haben. Damit Sie Christus (besser) kennen und (mehr) lieben lernen, laden wir Sie herzlich zu den Impuls-Katechesen ein! Lassen Sie sich von den Ausführungen der Referenten anregen und ermutigen. Kommt, hört und staunt!

Herzliche Einladung zur Impuls-Katechese in den Filmsaal des Altöttinger Marienwerks. Jeden Samstag in der Wallfahrtssaison (Mai - Oktober) wird um 15 Uhr anhand einer Heilungsgeschichte aus der Bibel der katholische Glaube erklärt.

Thema und Referent finden Sie hier: Flyer und Plakat

Am Samstag, 04. Mai 2019, wird Br. Norbert Schlenker OFMCap die Reihe der Katechesen mit einem Impuls eröffnen. Seine Einführungskatechese für den Jahreszyklus setzt den Impuls "Wie der dreifaltige Gott in der Bibel heilend erfahren wird".

Herzliche Einladung!

Das Hochfest der Schutzfrau Bayerns in Altötting

Der Himmel weiß-blau und die Sonne strahlt. Das Wetter war perfekt, wie für den hohen Festtag Unserer Lieben Frau bestellt. Traditionell wird die offizielle Wallfahrtsaison am 1. Mai eröffnet. 2019 hat sich der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick in die Reihe der Wallfahrer eingefügt. Seine missionarische Predigt im Ponitfikalamt in der vollbesetzten Basilika St. Anna hat die Gläubigen angesprochen, ihnen ins Herz gesprochen. Jeder Christ ist berufen sein Christ sein sympathisch zu leben. Sympathie im Mitempfinden und in der Annahme des Nächsten lässt uns selbst zu anziehenden, Christ sein ausstrahlende Menschen werden. Bischof Dr. Stefan Oster OSB hat im Anschluss 15 weitere, neue Pilgerbetreuer/-innen aussenden können. Die Ehrenamtlichen sind von Mai bis Oktober an den Wochenenden und Feiertagen im Einsatz am Kapellplatz. Sie haben ein offenes Ohr für alle Besucher Altöttings. Für den musikalischen Rahmen haben der Kapellchor der Bischöflichen Administration und das Orchester des Altöttinger Marienwerks gesorgt. Mit der Mariazeller Messe von J. Haydn haben die Liturgie zu einem himmlischen Erlebnis werden lassen. Mit der Eröffnung der Sonderausstellung "Lourdes, heilen was verwundet ist" im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum wurde an diesem Marienfest der Bogen zu einem weiteren Wallfahrtsort gespannt. 

Fotoimpressionen

Die Festprozession als Video-Beitrag

Wie haben Bischof Oster und Erzbischof Schick die Eröffnung erlebt?

Grüß' Gott in Altötting

Wir grüßen alle Pilger und Wallfahrer, die am Hochfest der Schutzfrau Bayerns nach Altötting kommen!

Für den Festtag haben sich folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet:
Pleiskirchen/Nonnberg/Wald bei Winhöring PV, Landshut / Altöttinger Wallfahrerverein (185. Mal), Freising und Umgebung / Familienwallfahrt, Dietmannsried / Arnold-Reisen, Erding / St. Johannes - Männerfußwallfahrt, Niederwinkling / Pummer-Reisen, Werne a.d.L. / St. Christophorus, Südkorea, Gangkofen / Mariä Himmelfahrt, Hölsbrunn / Maria vom Berg Karmel
Unser Willkommensgruß gilbt ebenso herzlich allen unangemeldeten Gruppen.

Wallfahrtsprogramm Nr. 8 / 30. April - 06. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 8  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 8  als PDF-Datei

Patrona Bavariae - Herzliche Einladung zur Eröffnung der Wallfahrtssaison

Am Hochfest der Schutzfrau Bayerns wird in Altötting traditionell die Wallfahrtssaison eröffnet. Zahlreiche Wallfahrer und Wallfahrerinnen machen sich auch dieses Jahr wieder auf den Weg, um sich in Altötting ganz Maria anzuvertrauen. An der Hand der himmlischen Mutter können wir uns wieder ganz auf Gott ausrichten, denn von Gott kommt uns Schutz und Hilfe. Er heilt, was verwundet ist.

Zur feierlichen Eröffnung der Wallfahrtssaison 2019 wird sich S.E. Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg in die Reihen der Wallfaherer einfügen.

Am 1. Mai 2019 wird S.E. Erzbischof Schick die Wallfahrtssaison 2019 mit einem feierlichen Pontifikalamt in der Basilika St. Anna eröffnen. Im Rahmen dieses Eröffnungsgottesdienstes erfolgt die Aussendung der neuen Pilgerbetreuer/-innen durch S.E. Bischof Dr. Stefan Oster SDB.
Die Pilgerbetreuer/-innen sind in der Wallfahrtssaison von Mai bis Oktober an den Wochenenden und Feiertagen am Kapellplatz im Dienst der Gnadenmutter für alle Besucher Altöttings da. Musikalisch wird der Gottesdienst durch den Kapellchor und das Orchester des Altöttinger
Marienwerks gestaltet.

Um 15.00 Uhr sind alle in die Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus zur festlichen Pontifikalvesper mit S.E. Bischof Dr. Stefan Oster SDB eingeladen. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Schola Autingensis.
Anschließend erfolgt die Eröffnung der Sonderausstellung „Lourdes – Heilen, was verwundet ist“ in der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle / Haus Papst Benedikt XVI. – Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum.

Mit der 1. Maiandacht um 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus findet der Festtag ein stimmungsvolles Ende. Offiziator der Maiandacht ist unser Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl.
Für den musikalischen Rahmen sorgt der Frauenbundchor Altötting.

Die Wallfahrtssaison 2019 steht unter dem Leitwort: „Heilen, was verwundet ist“.

Monatliches Triduum in Altötting

Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                               Zelebrant/Prediger: Kaplan Michael Osterholzer
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
14.30 Uhr                Stiftspfarrkirche          Rosenkranz für die Kranken
15.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Krankengottesdienst mit Krankensegnung (auf Wunsch auch Krankensalbung): WR/Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl und Stiftskanoniker Elmar Heß
                                                               anschl. Begegnung im Innenhof des Kreuzgangs der Stiftspfarrkirche
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanoniker Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen  

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Kirchenmusikprogramm für Mai 2019

Das Kirchenmusikprogramm für Mai 2019 ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Kirchenmusik in Altötting

Herzlich willkommen am Gnadenort
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Für dieses Wochenende haben sich auch folgende Wallfahrtsgruppen angemeldet, die wir in Altötting herzlichst begrüßen:

Breitenberg / St. Raymund, Altheim (Österreich), Mitterskirchen PV, Augsburg / St. Elisabeth, Außernzell / Mariä Himmelfahrt, Geiselhöring / Expositur Hadersbach - Mariä Himmelfahrt, Frauenau / Mariä Himmelfahrt - Mütterverein, Schwandorf (40. Fußwallfahrt), Perkam / Mariä Himmelfahrt und MMC, Nußdorf/Chiemgau - Kath. Frauengemeinschaft, Offenstetten-Biburg PG, Kelheim / Hl.Kreuz, Malgersdorf / St. Stephanus, Kollbach (40. Mal), Edelshausen / St. Mauritius, Obergangkofen, Edling/Rott / Wasserburg am Inn, Viechtach (46. Mal), Schwabering / St. Peter und Prutting / Mariä Himmelfahrt, Pilsting-Großköllnbach-Parnkofen PV (47. Mal), Großmehring (35. Mal), Sünching (145. Mal), Schönau / St. Stephanus, Maxhütte-Haidhof / St. Josef Rappenbügl (21. Mal), Truchtlaching / St. Johann Baptist, München-Fürstenried / St. Karl Borromäus - Senioren, Atlanta (USA) - Korean Cathedral, Nürnberg-Eibach / St. Walburga - Pastoralraum Nürnberg Süd-West, Sathmar (Rumänien) - Kirchenchor der Kalvarienkirche

Unser herzliches Grüß Gott gilt aber auch allen unangemeldeten Gruppen und den vielen einzelnen Wallfahrern, die alleine, mit der Familie oder mit Freunden kommen.

Die offizielle Eröffnung der Wallfahrtssaison feiern wir traditionell am 1. Mai. Die 1. Lichterprozession der Saison wird in Altötting aber bereits am Samstag im Rahmen des Bruder-Konrad-Festes stattfinden. Herzliche Einladung die Gnadenmutter mit einem AVE im Kerzenschein zu grüßen!

Wir heißen alle Pilger und Gäste sehr herzlich willkommen und freuen uns über Ihre Teilnahme an den Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Wort zum Sonntag - Weißer Sonntag / Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit 2019

Liebe Pfarrmitglieder, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Am weißen Sonntag stellt uns die Kirche das Evangelium vom „ungläubigen Thomas“ vor Augen und lädt uns ein, mit dem inneren, dem „dritten Auge“ zu schauen und die Gegenwart des Auferstandenen zu erkennen in vielfältigen Formen: In der Heiligen Schrift, in der Eucharistie, in der gläubigen Gemeinde, in den Kindern, in den „geringsten der Brüder“, usw.. „Weil du mich gesehen hast, Thomas, glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben“. Ja, unsere körperlichen Augen können den Auferstandenen und überhaupt alles Wichtige  nicht erkennen, wohl aber die inneren Augen, das HERZ; denn „man sieht nur mit dem Herzen gut; das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“.
Der weiße Sonntag ist auch der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit. Er geht zurück auf die Ordensschwester Faustina aus Krakau, welche Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen hat. Sie hat in mehreren Visionen und Auditionen die Mitteilung erhalten, dass Gottes Barmherzigkeit, Gottes Mitleid, Gottes Güte für jeden Menschen, besonders auch für die Sünder grenzenlos ist und dass kein Leben endgültig verpfuscht oder verloren ist, weil Christus „gekommen ist, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, weil er „gekommen ist, die Sünder zu berufen, nicht die (Selbst)gerechten“.
Liebe Grüße auch von all meinen Mitarbeitern entbietet Ihnen
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Bruder Konrad - ein heiliger Kapuzinerbruder
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Fast 41 Jahre lang versah Bruder Konrad den Dienst an der Klosterpforte im Kloster St. Anna. Über den hl. Pfortenbruder sagte Joseph Kardinal Ratzinger 1999 in seiner Predigt:
„Aus dem Hinschauen auf den Herrn ist ihm die Güte, die Liebe gekommen, kraft deren er Pöbeleien an seiner Pforte ertragen und darin ansteckend gut bleiben konnte. … Wir haben genug Menschen, die nur auf den Erfolg schauen und nur auf Geld oder auf Macht oder auf Ansehen und im Letzten sich selber suchen. Wir brauchen Menschen dieser inneren Einfachheit und Lauterkeit, die nicht sich selber wollen, sondern die Gott wollen und daher allen anderen gut sind und ihnen das wahrhaft Gute geben.“

Das Leben und Wesen des Heiligen ist auch für uns heute ein wahrhaft großes Vorbild. Bruder Konrad hat um seinen Lebensweg gerungen und ihn im Willen Gottes gefunden. Auf seinen Spuren können wir auch für uns heute lernen, wie das Leben gelingen kann.

Seit mehreren Jahren laden im Kloster St. Konrad schön gestaltete Konrad-Räume einzelne Besucher und Gruppen zur Begegnung mit dem heiligen Bruder Konrad ein. Die Räume sind täglich geöffnet von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

An den Schriftenständen der Kapuzinerkirchen und an den Klosterpforten sind sehr empfehlenswerte Druckwerke und Medien erhältlich, die mit dem Hl. Bruder Konrad näher vertraut machen können:
⦁    Eine DVD mit dem Spiel der Waldbühne Halsbach „Zwiegespräch mit einem Fremden“, das 2018 mehrfach im 200. Geburtsjahr von Bruder Konrad aufgeführt wurde
       Diese Aufzeichnung ist in produktiver Zusammenarbeit der Brüder Kapuziner und Allround-TV entstanden.
⦁    Eine Ausstellungsbroschüre mit der Dokumentation der von Br. Georg Greimel 2018 sehr ansprechend gestalteten und vielbesuchte dreigeteilten Ausstellung
          im Konradkloster, in der Vorhalle zum Romanischen Portal der Stiftspfarrkirche und in der Bischöflichen Administration der Heiligen Kapelle / Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
⦁    Ein Kirchenführer durch die renovierte und neugestaltete Bruder-Konrad-Kirche mit der Beschreibung der neuen liturgischen Einrichtungen
⦁    Ferner ist nach wie vor das 2018 als Topos-Taschenbuch erschienene Werk des Kapuziners Br. Dr. Niklaus Kuster „Konrad von Parzham – Menschenfreund und Gottesmann“ sehr empfehlenswert!

Viele weitere Broschüren in verschiedenen Sprachen finden Sie im Inforaum gegenüber des Einganges zur Kirche St. Konrad.

Im Büchlein Leben eines Heiligen ist zu lesen: "Aus dem Mund des Heiligen Bruder Konrad könnte ein Wort stammen, das einem russischen Mönch zugeschrieben wird: Kommt oft an mein Grab. Kommt immer, wenn ihr Zeit habt. Erzählt mir alles, was euch betrübt. Sprecht zu mir wie zu einem Lebenden, denn für euch werde ich immer leben. Ich werde euch hören, und eure Kummer wird vergehen."

Das alljährliche Bruder-Konrad-Fest ermöglicht eine intensive Begegnung mit dem einfachen, aber großen Heiligen. 2019 steht ganz im Zeichen des 125. Todesjahres des 3. Diözesanpatron im Bistum Passau und Mitpatron der Deutschen Kapuzinerprovinz. Am 27. April beginnen die Feierlichkeiten um 20.00 Uhr mit dem Einzug der Br.-Konrad-Hauptreliquie in die Basilika St. Anna, wo der Bruder Thomas Schied OFMCap aus München die Vorabendmesse zelebriert. Im Anschluss findet die 1. Lichterprozession des Jahres statt, die von der Altöttinger Hofmusik musikalisch gestaltet wird. Der sonntägliche Festakt beginnt mit der Orchestermesse um 10 Uhr in der Basilika St. Anna und wird mit der Reliquienprozession über den Kapellplatz zur Bruder Konrad Kirche fortgesetzt. Traditionell gibt es anschließend Bruder-Konrad-Weckerl und Freigetränke am Vorplatz der Basilika. Das Fest wird mit der Vesper und dem Einzelreliquiensegen in der St. Konrad Kirche um 17.00 Uhr abgeschlossen. Herzliche Einladung diese Festtage zu Ehren des Heiligen Bruder Konrad mitzufeiern!

Kinderrosenkranz mit Friedensgebet in der Gnadenkapelle

Jeden Freitag um 14.30 Uhr beten wir gemeinsam um den Frieden in den Familien und um den Frieden in der Welt
(Dauer: ca. 15 Minuten; außer in den Ferien)

Liebe Omas und Opas, liebe Paten und Patinnen, liebe Eltern, liebe Brüder und Schwestern,
bitte macht die Kinder und das wirkmächtige Rosenkranzgebet zu Eurem Anliegen!
Begleitet die Kinder in die Gnadenkapelle und betet mit ihnen um den Frieden!

Herzliche Einladung!

Bruder-Konrad-Fest - Feier des 125. Todestages des Hl. Bruder Konrad von Parzham
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Die Brüder Kapzuiner laden herzlich zum Bruder-Konrad-Fest am 27. und 28. April 2019 nach Altötting ein.
Das Fest steht ganz im Gedenken an den 125. Todestages des Hl. Bruder Konrad von Parzham.

Hier die persönliche Einladung mit den Programmhinweisen:

Liebe Freunde und Verehrer des Heiligen Bruder Konrad,
liebe Freunde der Altöttinger Kapuzinerklöster St. Konrad und St. Magdalena,

herzlich laden wir Sie ein zum Bruder-Konrad-Fest am 27. und 28. April 2019 - Feier des 125. Todestages des Hl. Bruder Konrad von Parzham
Nach dem 200. Geburtsjahr unseres Stadtheiligen im vergangenen Jahr 2018 begehen wir am 21. April 2019 den 125. Todestag von Bruder Konrad. Da dieser Gedenktag auf den Ostersonntag fällt und deshalb da nicht gefeiert werden kann, feiern wir das Bruder-Konrad-Fest am folgenden Sonntag, dem Weißen Sonntag / Barmherzigkeitssonntag.
Am Samstag, den 27. April beginnen wir mit der Vorabendmesse, zu deren Beginn um 20.00 Uhr die Bruder-Konrad-Hauptreliquie in die Basilika St. Anna übertragen wird und an die sich die Lichterprozession anschließt.
Die Festmesse am Sonntag, den 28. April um 10.00 Uhr in der Basilika St. Anna ist dann ganz besonders gedacht für alle, die den Namen Konrad tragen sowie für alle Wohltäter und Förderer des Konradklosters und der Wallfahrtsbasilika St. Anna. Direkt an den Festgottesdienst schließt sich die Reliquienprozession über den Kapellplatz an, die an der Bruder-Konrad-Kirche endet. Danach laden wir zum Zusam-mensein auf dem Vorplatz der Basilika, mit Verteilung von „Bruder-Konrad- Weckerl“ und Freigetränken, ein.
Festprediger ist in diesem Jahr der Kapuziner Br. Thomas M. Schied, der genau vor einem Jahr – am 30. April 2018 durch den Kapuzinerkardinal Seán Patrick O’Malley aus Boston / USA in unserer Wallfahrtsbasilika zum Priester geweiht wurde und seitdem als Kaplan in der Münchener Isarvorstadt in den Pfarreien St. Anton und St. Andreas tätig ist.
Nähere Angaben zu all diesen Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie auf dem Flyer anbei.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns an den Festlichkeiten zu Ehren des Heiligen Bruder Konrad teilnehmen und danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Verbundenheit mit den Altöttinger Kapuzinern.

Wir grüßen Sie herzlich mit dem franziskanischen Gruß ‚Pace e bene‘ - ‚Frieden und Heil‘!
Im Namen der Brüder Kapuziner von Altötting Br. Norbert Schlenker OFMCap (Guardian der beiden Altöttinger Kapuzinerklöster St. Konrad und St. Magdalena und stellvertretender Wallfahrtsrektor)

 

Brautschmuck fürs kaiserliche Haar

Die bayerische Herzogstochter aus dem Hause Wittelsbach Elisabeth Amalie Eugenie hat am 24. April 1854 in der Wiener Augustinerkirche Franz Joseph, den Kaiser von Österreich geheiratet. Die Kaiserin Elisabeth von Österreich und spätere Königin von Ungarn ist heute besser bekannt als Sisi bzw. seit den Ernst-Marischka-Filmen mit Romy Schneider als Sissi.
Vor 165 Jahren trug die junge Braut einen Kopfschmuck aus goldenen Blüten. Der filigrane Brautkranz wurde von Prinz Konrad von Bayern, dem Enkel der Kaiserin, an die Wallfahrtskapelle gestiftet. Der Anblick des Brautkranzes im Haus Papst Benedikt XVI. - Wallfahrtsmuseum und Schatzkammer lässt die Besucher in die glanzvolle Kaiserzeit versinken.

Foto: Foto Strauss

Grußwort zum Osterfest

Allen Freunden der Gnadenmutter von Altötting und der Wallfahrt möchte ich auf diesem Weg ein frohes OSTERFEST wünschen.
OSTERN heißt ja: Am Ende siegt immer das Gute, die Wahrheit, das Licht und vor allem die Liebe.
Die Mächte der Finsternis haben sehr wohl noch etwas Macht und sie können Schaden, Unheil, Verwirrung und Sünde stiften; aber im innersten Kern sind sie besiegt durch das Leiden und Sterben und die Auferstehung unseres Herrn.
Seien Sie also Optimisten, lassen Sie sich die Zuversicht, die Freude und den Mut nicht nehmen: Die Zukunft gehört den Glaubenden, den Betenden und vor allem den Liebenden.
MARIA, die Mutter des Herrn ist das Heil der Kranken, die Zuflucht der Sünder, der Trost der Betrübten, der Morgenstern, die Mutter des guten Rates und die Königin des Friedens.
Sie ist die Knotenlöserin, die unsere inneren Ängste, Verwicklungen und Verknotungen auflösen kann in der Kraft ihres göttlichen Sohnes, den wir als den Erlöser der Welt bekenn; denn es gibt für uns Christen kein unlösbares Problem; Maria wir uns dabei helfen!

Prälat Günther Mandl
Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

 

Wallfahrtsprogramm Nr. 7 / 23. April - 01. Mai 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 7  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 7  als PDF-Datei

Wort zum Sonntag - Ostern 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Die zentrale Aussage von Ostern lautet: Die Liebe, welche bewusst das Leiden einbezieht und durchhält, ist eine alles zum Guten verwandelnde Kraft, sie ist stärker als Sünde, Egoismus und Tod. Weil Gott die Liebe in Person ist, kann er nicht anders, als sich selbst verschenken, in seiner Schöpfung und in seiner Offenbarung, die in der Menschwerdung, im Leben und Wirken, vor allem aber im Leiden und Sterben seines geliebten Sohnes ihre höchste Erfüllung fand. Echte Liebe ist nie ohnmächtig und schwach, auch wenn es oft den Anschein hat. Echte Liebe ist allmächtig und führt zum Sieg, zur Auferstehung und zum Leben. Echte Liebe führt immer über Leiden und Tod zum Licht der Auferstehung, zum österlichen Glanz. Diesen Zusammenhang von Tod und Auferstehung, von Kreuz und Heil, von Liebe und Leiden gilt es immer wieder neu zu verkünden und zu verstehen als Zentralbotschaft Christi, als  d a s  „Geheimnis des Glaubens“. Diese Botschaft ist eine immense Ermutigung und Tröstung für uns alle, besonders für die Schwachen und Leidenden und zugleich die Einladung, nach dem Vorbild Jesu sein Lebenskreuz, seine Leiden und Enttäuschungen in Geduld und Liebe zu ertragen und durchzuhalten. Die Liebe, die sich im Leiden bewährt, ist der Schlüssel zum Tor des Lebens, trägt in sich die „Morgenröte der Erlösung“, das Licht des Ostermorgens. Jeder Mensch, der den Kreuzweg Christi existentiell mitgeht, hat teil am Ostersieg des Herrn, trägt in sich den Keim der Auferstehung. Freilich kennt jeder Kreuzweg auch den Punkt der Gottverlassenheit, der aber bald in die Gottgeborgenheit mündet, in Zuversicht und innerem Frieden. In jeder heiligen Messe, in jeder Eucharistie feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu, den oben beschriebenen Zusammenhang von Liebe und Leiden, vom Kreuzweg, der zum Heilsweg wird.
So wünsche ich, auch im Namen meiner Mitarbeiter, der ganzen Pfarrgemeinde und jedem einzelnen die österliche Freude und den inneren Frieden.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Kartage im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Am Karfreitag und Karsamstag ist das Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum geschlossen.

Wir wünschen Ihnen besinnliche und gesegnet Kartage!

Am Ostersonntag, 21. April 2019, sind wir wieder ab 10 Uhr für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Öffnungszeiten 2019 sind von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr.

Flucht und Triumphzug des Altöttinger Gnadenbildes im Jahre 1919

Am Ostermontag, 22.04.2019, wird bei einem Jubiläumsgottesdienst in der Pfarrkirche Reischach um 10.15 Uhr der Beherbergung des Gnadenbildes in der Nacht vom 24. auf 25. April 1919 im alten Pfarrhof Reischach (heutiges Pfarrheim) gedacht. Nach dem Festgottesdienst ziehen alle Anwesenden mitsamt den Fahnenabordnungen, Vereinen und Verbänden, Bruderschaften und Kongregationen in einer Prozession, bei der eine Kopie des Gnadenbildes aus Altötting mitgetragen wird, von der Kettelerstraße zum Pfarrheim, dem Ort der Beherbergung des Gnadenbildes vor 100 Jahren. Dort findet die Enthüllung einer Gedenktafel „100 Jahre Altöttinger Gnadenbild auf der Flucht in Reischach“ statt. Es folgt ein kurzer Festakt mit Festreden, Segnung der Gedenktafel und Verehrung des Altöttinger Gnadenbildes. Bis 15.00 Uhr kann im Pfarrheim, dem Aufbewahrungsort des Gnadenbildes, jenes Zimmer besichtigt werden, in dem das Gnadenbild übernachtet hat. Es werden auch eine Erinnerungstafel und eine frühere Kopie aus der Marienkapelle gezeigt. Herzliche Einladung das Gedenken mitzufeiern!

Was vor 100 Jahren geschah, hat Ludwig Demmelhuber zusammengefasst:

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Gnadenbild von Altötting vom April bis November 1632 im Dom zu Salzburg in Sicherheit gebracht. Von Juni bis Oktober 1648 wurde es erneut in der Salzburger Franziskanerkirche aufbewahrt.
Während des Spanischen Erbfolgekrieges wollte man am 27. Juli 1704 das Gnadenbild in die Burg zu Burghausen schaffen, nachdem der Kapellschatz bereits hinter die schützenden Burgmauern gebracht wurde. Das scheiterte aber am Widerstand der Altöttinger. Es gab einen großen Tumult vor der Kapelle und es wurde die große Wallfahrtglocke „zum Sturm“ geläutet. Seitdem wird in Altötting Ende Juli das Sturmamt gefeiert.

Ab dem 24. April 1919, zur Zeit der Räterepublik und der drohenden Gefahr durch die Spartakisten, wurde das Gnadenbild vom Altöttinger Stadtpfarrer, Prälat Konrad über Reischach, Eggenfelden, Pfarrkirchen, Aidenbach, Vilshofen nach Passau gebracht und dort im Kloster Niedernburg und später im Dom St. Stephan, bis zur Rückführung vom 29. – 31. Mai 1919, verwahrt.
Nach der Revolution in Bayern am 7. Nov. 1918, der Vertreibung von König Ludwig III., der Ausrufung der Räterepublik und der Ermordung von Ministerpräsident Kurt Eisner am 21. Febr. 1919 machten sich von Berlin aus die roten Spartakisten in verschiedenen Städten breit. Für den 24. April 1919 war die Ankunft der Spartakisten in Altötting angekündigt, denen eine „erbärmlichen Priesterhetze“ nachgesagt wurde, doch drei Lokführer und der Heizer verweigerten den Zugtransport nach Altötting.

In Altötting besprachen Prälat Konrad, Zahntechniker Brunnhölzl und Kirchenmaler Schlee die prekäre Situation und entschlossen sich, die Gnadenmutter in Sicherheit zu bringen.

In der Nacht vom 24. auf 25. April 1919 klopfte um ½ 1 Uhr nachts Stadtpfarrer Konrad an der Tür des Reischacher Pfarrhofes und Pfarrer Johann Schermer gewährte Unterschlupf. Das nordöstliche Gastzimmer im 1. Stock des Pfarrhauses war nun Stätte für die erste Übernachtung der Statue Unserer Lieben Frau auf der Flucht.                                            
Am nächsten Morgen wurde das Gnadenbild von der Pfarrersköchin Anna Lenz in Packpapier verpackt, getarnt als einfaches Reisepaket. Der Prälat setzte mit dem Fuhrwerk des Franz Schoßbeck aus Reischach seine Reise fort nach Eggenfelden. Im Franziskanerkloster in Eggenfelden wurde zwei Stunden Rast gemacht und das Gnadenbild von Guardian P. Willebald und der Klostergemeinde verehrt. Die Flucht ging weiter über Pfarrkirchen, dort 2 Stunden Rast beim Spital-Benefiziat Josef Wirnhier, nach Aidenbach, der Heimat von Pfarrherrn Konrad.

Vom Hochwürdigsten Herrn Bischof von Passau Sigismund Felix Baron von Ow kam die Anweisung, das Gnadenbild nicht in Aidenbach zu verwahren, sondern nach Passau zu bringen.
So ging die Flucht weiter am Samstag, 26. April 1919 über Vilshofen, einige Stunden Rast bei Stadtpfarrer Eder, nach Passau. Hier wurde zunächst das Kloster der englischen Fräulein Niedernburg als Zufluchtsort von der Diözesanleitung ausersehen. Hier wurde das Gnadenbild in den Tabernakel der Klosterkapelle gestellt. Die Klosterfrauen waren voll der Freude, so heißt es im Büchlein von Bruder Marianus. Sie huldigten dem Gnadenbild und küssten es.

Am 1. Mai kam auch der Bischof zu einer Huldigung an die „Königin der Apostel“. In ungeheuren Scharen strömten die guten Leute herbei, auch von weit her, um Maria zu sehen und zu beten.

Am 10. Mai 1919 wurde das Gnadenbild, inzwischen mit einem prächtigen Kleid versehen, in einem feierlichen Zug mit Bischof und dem gesamten Klerus aus Passau in den Dom St. Stephanus getragen und auf einem eigens errichteten Altar im Presbyterium ausgestellt. Bischof Sigismund Felix hielt eine Predigt unter dem Motto „Maria, unsere Zuflucht in den Nöten der gegenwärtigen Zeit“.

Nun stand Passau im Zeichen der Marienwallfahrt. Die Verehrung der Altöttinger Gnadenmutter zog täglich neue und immer größere Scharen an, vom frühen Morgen bis späten Abend. Die Beichtstühle waren umlagert und es wurden über 30.000 Kommunionen gereicht, so heißt es.
Am Fest Christi Himmelfahrt, 28. Mai 1919, wurde Maria in die Bischöfliche Residenz übertragen. Freitag, 30. Mai brachte Herr Bischof von Ow das Gnadenbild mittels Auto nach Simbach. Hier waren bereits die Häuser geschmückt und Triumphbögen aufgestellt. Maria wurde am Hochaltar der Pfarrkirche zur Verehrung ausgesetzt.

Am nächsten Tag, Samstag 31. Mai, fuhr der Bischof mit der Statue mit dem Zug von Simbach nach Eisenfelden und im Auto weiter nach Neuötting. Dort wurde das Gnadenbild kurz in die Pfarrkirche gebracht und wieder schön bekleidet und geschmückt.

Ein großer Prunkzug, es war von Kirche, Politik und Volk alles auf den Beinen, zog am Franziskushaus vorbei nach Altötting.

In der Beschreibung heißt es u.a.:
 „Es hatte sich ein Festzug in vierfacher Reihe gruppiert. An die Spitze hatten sich mit ihren im Sonnenlichte strahlenden Helmen die Feuerwehrmänner von Neu- und Altötting gestellt. Ihnen schlossen sich an die Vereine beider Städte, die Schulkinder mit dem gesamten Lehrpersonal. Ihnen waren zugestellt die Zöglinge des Franziskushauses, der drei Institute der englischen Fräulein aus Neu- und Altötting sowie aus der Josefsburg, die Mädchen in weißen Kleidern mit duftigen Schleiern vom Kopfe herabwallend, Lilien und Blumen in den Händen. Nach ihnen kamen die verschiedenen Ordensleute in ihrer malerischen Tracht, die Franziskanerinnen, Kreuzschwestern, Vinzenzschwestern, Niederbronner Schwestern, Paulusschwestern, Englische Fräulein und nach ihnen ein langer Zug gebarteter Söhne des heiligen Franziskus, Kapuziner genannt. Den Schluss bildeten die treffliche Kapellenmusik und die Kapellensänger. Gefolgt vom Bischof, der im Wagen unter einem Baldachin aus Maiglöckchen gebildet, saß.“

Ein Triumphbogen vor dem Franziskushaus trug die Inschrift:

        Maria, von der Flucht zurück,
        o bringe Segen, Fried und Glück,
        und breite deinen Mantel aus
        auch über das Franziskushaus.

Am Kapellplatz war vor der Gnadenkapelle bereits ein Altar errichtet. Maria wurde in einen marmor- weißen Tabernakel gestellt und gefeiert und verehrt. Der Bischof hielt eine lange und beseelte Predigt mit dem Thema „Die soziale Bedeutung des Gnadenbildes U.L. Frau von Altötting“.

Am 22. April 2019 wird am alten Pfarrhof Reischach, jetzt Pfarrheim, eine kleine Gedenktafel enthüllt, welche an die Übernachtung der Gnadenmutter von Altötting in Reischach erinnern soll.

Text und Foto: Ludwig Demmelhuber - Vielen Dank!

Lourdes - Heilen, was verwundet ist

Im Wallfahrtsjahr 2019 greift auch die Ausstellung im Haus Papst Benedikt XVI. das Thema Heilung auf. Gemäß dem Jahresmotto: „Heilen, was verwundet ist!“. Wallfahrtsorte sind immer auch Anlaufstellen für hilfesuchende und auch kranke Menschen. Das zeigt auch das erste Wunder von Altötting, das am Beginn der Wallfahrt zur Muttergottes steht. Der wohl bedeutendste Wallfahrtsort für Kranke ist aber Lourdes. Zehntausende von Kranken pilgern jährlich in das südfranzösische Städtchen am Fuße der Pyrenäen. Seitdem der Hl. Bernadette im Jahr 1858 17mal die Heilige Jungfrau erschienen ist geschehen in Lourdes immer wieder Wunder der Heilung. In der diesjährigen Ausstellung wollen wir den freundschaftlichen Bogen von Altötting nach Lourdes spannen und ihnen die Botschaft von Lourdes näherbringen.
Des Weiteren betrachten wir die großen Sakramente der Heilung, sowie einige Sakramentalien der Kirche als Zeichen der Nähe Gottes.

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung am 1. Mai 2019 um 16 Uhr!

Die Ausstellung ist von 1. Mai bis 15. Dezember 2019 zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mai – Oktober
Dienstag – Sonntag         10 – 16 Uhr
Feiertage                        10 – 16 Uhr

23. November – 15. Dezember (während Christkindlmarkt)
Montag – Freitag             13 – 18 Uhr
Samstag und Sonntag     10 – 18 Uhr

Der Eintritt ist kostenfrei!

Foto: Pfr. J. Fleischer

Kar- und Osterprogramm in der Gnadenkapelle
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Das österliche Triduum wird in der Gnadenkapelle mit der heiligen Kapellenstille begangen.
Die Gnadenmutter wird am Karfreitag mit dem schwarzen Schleier als Zeichen der Trauer über das Leid und den Tod ihres Sohnes verhüllt.
Das heilige Grab lädt zur tiefen Anteilnahme am Tod unseres Herren Jesus Christus ein.
Am Ostersonntag feiern wir das Hochfest der Auferstehung des Herrn mit der gewohnten Messordnung.

Gründonnerstag, 18. April 2019
Tagsüber Kapellenstille
18.00 Uhr Lichtreicher Rosenkranz

Karfreitag, 19. April 2019
Tagsüber Kapellenstille
07.00 Uhr Verhüllung des Gnadenbildes mit schwarzem Schleier
18.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz

Karsamstag, 20. April 2019
Tagsüber Kapellenstille
18.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz

Ostersonntag, 21. April 2019
Speisenweihe nach jeder Heiligen Messe um 06.00 / 07.00 / 08.00 / 09.00 / 10.00 / 11.00 Uhr
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: M. Filke, Missa in G
11.50 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
15.00 Uhr Feierliche Ostervesper in der Stiftspfarrkriche mit der Schola Autingensis und anschließendem "AVE" in der Gnadenkapelle
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz

Ostermontag, 22. April 2019
07.00 Uhr Festliche Ostermesse: E. Titel, Kleine Festmesse
11.50 Uhr Mittagsgebet: Regina Coeli
18.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz
 

Anbetungskapelle - Immerwährende Anbetung täglich 24 Stunden
Karfreitag 8.30 Uhr Einsetzung
Bis zum Ende der Osternacht von St. Magdalena (Ostersonntag ca. 6.30 Uhr) bleibt die Anbetungskapelle geschlossen
Nach der Osternachtsfeier am Morgen des Ostersonntags in St. Magdalena feierliche Übertragung des Allerheiligsten in die Anbetungskapelle und Entzündung der Kerzen mit dem österlichen Licht

Der Kreuzweg - Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus

Heil'ge Mutter,
drück' die Wunden,
die Dein Sohn für mich empfunden,
tief in meine Seele ein.

Durch die Fastenzeit hat uns das Gebet des Kreuzweges begleitet. Wir sind immer wieder betend den Weg nachgegangen, den Jesus Christus vom Haus des Pilatus bis hinauf nach Golgota gegangen ist.
Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

In allen Kirchen laden Bildwerke zur Betrachtung des Kreuzweges ein. In unterschiedlichen Kunstformen und Ausdrucksweisen lassen sie uns in das Geschehen vor rund 2000 Jahren eintauchen.

Als weitere Besonderheit bietet sich in Altötting auch der Kreuzweg des Altöttinger Marienwerks im Freien an, um unser Kreuz des Lebens in Anblick des Leidens und Sterbens unseres Herren tragen zu lernen.

Im Kreuzgang in der Stiftspfarrkirche laden die Tüchleingemälde, eine kunsthistorische Kostbarkeit, noch bis Ostermontag zum Mitgehen des Kreuzweges ein.
Eine besondere Führung hierzu findet am Ostermontag, 22. April 2019, um 14.00 Uhr statt: Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab. Information und Anmeldung unter Tel. 08671/506219 oder touristinfo@altoetting.de.

Papst em. Benedikt XVI.

Unserem hochverehrten Papst em. Benedikt XVI. wünschen wir alles Gute und Gottes Segen zum Geburtstag!

Seinen Aufsatz zur Missbrauchskrise im vollen Wortlaut können Sie hier nachlesen: Die Kirche und der Skandal des sexuellen Missbrauchs

Wort zum Sonntag - Palmsonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Mit dem Palmsonntag treten wir in die heilige Woche, in die Karwoche ein, indem wir Jesus in die heilige Stadt Jerusalem begleiten und mit Palmzweigen begrüßen. Nicht auf einem Triumpf-Wagen kommt er, sondern auf einem Esel, dem Arbeitstier der armen Leute als Demutskönig. Die einfachen Menschen und vor allem die Kinder erkennen und lieben ihn und rufen aus Leibeskräften: „Hosanna dem Sohne Davids; hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Die Mitglieder des Synedriums und die Priester erzürnen vor Eifersucht und Neid und sind sich totsicher: Dieser Jesus muss sterben! Am Gründonnerstag erreicht die Karwoche ihren ersten Höhepunkt: Beim letzten Abendmahl schenkt Jesus der Kirche die Herzmitte und ihr tiefstes Geheimnis: Die EUCHARISTIE; seine liebende Gegenwart im Zeichen von Brot und Wein, seine opfernde Ganzhingabe an den Vater und an uns als „das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt“. Untrennbar mit der Eucharistie verbunden schenkt er der Kirche das neutestamentliche Priestertum als Teilhabe an seiner personalen Hingabe. Das Neue Gebot der dreifachen Liebe erläutert er im Zeichen der Fußwaschung: LIEBE = DIENST: Der Starke dient dem Schwachen, der Gesunde dem Kranken, der Lehrer dem Schüler, die Eltern den Kindern, der Politiker seinen Wählern, der Pfarrer seiner Gemeinde. Es ist unfassbar, dass der Verräter mit am Tisch des Letzten Abendmahls sitzt, dass alle Jünger in der Getsemani-Stunde schlafen und dann bei der Verhaftung Jesu die Flucht ergreifen und dass Petrus den Herrn drei Mal verleugnet bevor der Hahn kräht. Der Prozess Jesu vor dem Hohenpriester führt zu seiner Verurteilung als Gotteslästerer und vor Pontius Pilatus zur Verurteilung als Hochverräter. Die Verhöhnung Jesu, die grausame Geißelung, der Spießrutenlauf des Kreuzweges auf der via dolorosa und schließlich die Vollstreckung der Hinrichtung auf der „Schädelhöhe“ übersteigen jedes Maß der körperlich-seelischen Grausamkeit und Qual. Der Herr tut es „für uns“ und „zu unserem Heil“; er übernimmt gleichsam als Sündenbock „die Schuld der Welt“ und das daraus resultierende Leid. Der Karfreitag endet in der Grabesruhe und im Frieden der Vollendung: „Es ist vollbracht.“ Dass die ganze Dramatik der Karwoche in sich schon den österlichen Glanz, das Licht der Auferstehung und des sieghaften Lebens trägt, ist Mitte unseres Glaubens: Das in Liebe und Geduld getragene Kreuz wird zum Schlüssel des „Lebens in Fülle“, zum Schlüssel der Himmelspforte. Die untrennbare Einheit von Karfreitag und Ostersonntag, von Tod und Auferstehung des Herrn ist Kern unseres Glaubens und wichtigste Botschaft des Christentums: Unser ganzes Leben, besonders und gerade auch die dunklen Seiten und Momente, haben einen tiefen Sinn: Was ich in Liebe und Geduld ertrage in der Nachfolge des Herrn, führt zu meiner Reifung, zu meinem personalen Wachstum, zu meiner Läuterung und Erlösung. So bedeutet Ostern letztlich ZUVERSICHT und OPTIMISMUS: Es gibt keine Sinnlosigkeit, es gibt keinen Grund zur Verzagtheit und zur Resignation.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, ein gesegnetes Osterfest!
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum

Wir haben unsere Tore ab 14. April 2019 wieder für Sie geöffnet und freuen uns auf Ihren Besuch:

Von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 - 16 Uhr für Sie da.

Aktuelle Änderungen der Öffnungszeiten werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Eintrittspreise ins Museum:
Erwachsene                                          EUR 2,--
Kinder, Studenten, Senioren ermäßigt     EUR 1,--
Familienkarte                                        EUR 5,--
freier Eintritt für Personen mit Behindertenausweis, Kinder bis 6 Jahre und Schulklassen

Wallfahrtsprogramm Nr. 6 / 16. - 22. April 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 6  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 6  als PDF-Datei

 

Wort zum Sonntag - 5. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Dass Jesus die Sünder, welche zu Reue und Umkehr bereit sind, mehr liebt als die selbstgerechten Pharisäer und Heuchler, wird auf vielen Seiten der Bibel dokumentiert, so auch im Evangelium des heutigen V. Fastensonntags, des Passionssonntags, wie er auch genannt wird. Jesus ist im Tempel umringt von den eben genannten selbstgerechten Pharisäern, die misstrauisch seiner Lehre vom barmherzigen Vater im Himmel zuhören. Da zerrt man „eine Frau, die beim Ehebruch eben auf frischer Tat ertappt wurde“ vor Jesus mit der Fangfrage: Soll man diese Sünderin steinigen, wie es im Gesetz gefordert ist oder nicht? Was Jesus auch antworten wird, kann man ihm falsch auslegen: Stimmt er „gesetzestreu“ der Hinrichtung zu, steht er im Widerspruch mit seiner Lehre von der göttlichen Barmherzigkeit; spricht er sich für eine Amnestie aus, kann man ihm Gesetzlosigkeit und Laxismus vorwerfen. Was Jesus mit dem Finger in den Staub auf dem Tempelboden geschrieben hat, wissen wir nicht; man vermutet allerdings, dass es das Wort VERGEBUNG gewesen ist: Nach einer Zeit der angespannten Stille richtet sich Jesus auf und sagt in genialer Weise: Ja, ihr dürft sie steinigen; aber nur der darf Steine nach ihr werfen, der ohne Sünde ist; er verbindet also die Gesetzestreue mit der göttlichen Barmherzigkeit in einer entlarvenden Weise. Weil alle, die um Jesus herumstehen, schlagartig verstehen, dass sie kein Recht haben, nach der Frau mit Steinen zu werfen, weil sie selber „im Glashaus sitzen“, weil sie selber „Dreck am Stecken haben“, weil sie zuvor „den Balken aus dem eigenen Auge ziehen müssen“, weil sie zuvor den Unrat „vor der eigenen Haustüre wegkehren müssen“, … , schleichen sie mit hochrotem Kopf davon, sodass am Ende Jesus allein mit der Frau zurückbleibt. Er vergibt ihr und mahnt sie: „Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“
Ja, Jesus vergibt uns unsere Schuld, wenn wir sie reumütig bekennen und umkehren und wenn wir nicht selbstgerecht auf andere mit dem Anklagefinger zeigen: Die Osterbeichte ist eine großartige Chance zur Umkehr und Erneuerung für uns alle, nützen wir sie!!
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich            
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für die Ärzte und ihre Mitarbeiter/-innen in Kriegsgebieten :

Für Ärzte und deren humanitäre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Kriegsgebieten ihr Leben für andere riskieren.

Videobotschaft vom Papst

Vom Geheimnis des Glaubens - der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab

Der Kreuzgang der Stiftspfarrkirche wird alljährlich durch den Passionszyklus mystisch verdunkelt. Die Vergegenwärtigung der Passion Christi hat in Altötting eine lange Tradition. Aus bayerisch-barocker Frömmigkeit heraus entstand dieser in seiner Vollständigkeit einmalige Zyklus der Passionsgeschichte. Durch eine besondere Malweise leuchten die Motive im durchscheinenden Licht farbkräftig auf.

Lernen Sie dieses außergewöhnliche Kunstwerk im Rahmen einer 90 minütigen Sonderführung  „Vom Geheimnis des Glaubens: Der Tüchleinzyklus und das Heilige Grab“ kennen. An die kunstgeschichtliche, spirituelle und lokalhistorische Erklärung der Tüchleingemälde und des Heiligen Grabes im gotischen Kreuzgang schließt sich eine thematische Besichtigung im Umgriff des Kapellplatzes an.
Dauer: 90 Minuten
Treffpunkt vor dem Rathaus
Referent: Klaus Loichinger
Gebühr: 8 EUR

Anmeldung erforderlich bis 3 Tage vor Führungstermin im Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting: touristinfo@altoetting.de, Tel. 08671/506219
Führung in Kooperation Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting und KEB Rottal Inn-Salzach e.V.

Herzliche Einladung zu diesen besonderen Führungen in der Fasten- und Osterzeit!

Monatliches Triduum in Altötting
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Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk - Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder: Domkapitular Msgr. Josef Fischer
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche       Heilige Messe mit Fastenpredigt und Beichtgelegenheit im Anliegen um geistliche und kirchliche Berufe
                                                                      Thema der Fastenpredigt: "Heilen, was verwundet ist"
                                                                      Hauptzelebrant und Prediger: Dekan Anton Spreitzer, Ortenburg

22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, mit den Novizen der Legionäre Christi
anschl.                    Anbetungskapelle        stille Nachtanbetung in den Anliegen des Gebetstages

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelsegen mit der Reliquie des Hl. Johannes Paul II.
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung: Stiftskanoniker Alois Schießl
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen  

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Frühjahrshauptfest der Marianischen Männerkongregation Altötting
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Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen haben den 4. Fastensonntag zu einem wahren Tag der Freude gemacht. Traditionell haben sich an Laetare, wie der 4. Fastensonntag liturgisch genannt wird, auch die Männer der Marianischen Männerkongregation in Altötting zum Frühjahrshauptfest getroffen. Der Einladung von MC-Präses Kapuzinerpater Br. Georg Greimel OFMCap und MC-Präfekt Stefan Burghart sind nicht nur die katholischen Männer samt Familien gefolgt, sondern auch der H.H. Bischof Wilhelm Krautwaschl aus der Diözese Graz-Seckau. Nach der Festmesse in der Basilika St. Anna, die von dem bischöflichen Ehrengast aus Österreich zelebriert wurde, haben sich die Obmänner zum Konvent im Kongregationssaal getroffen. Bischof Krautwaschl hat den Obmännern dabei offene Fragen beantwortet und manche Unklarheit erhellt. Die feierliche Aufnahmefeier der neuen Sodalen in den Dienst Mariens, die ein Leben nach christlichen Grundsätzen und gestärkt durch die Männergemeinschaft versprechen, hat in der Basilika St. Anna den Abschluss des Hauptfestes eröffnet. Mit der Schlusspredigt, der Eucharistischen Prozession zur Gnadenkapelle und dem Schlusssegen mit dem Allerheiligsten hat ein wunderschöner Tag in christlicher Eintracht und Gemeinschaft geendet.

Vielen Dank an Roswitha Dorfner für die Fotoimpressionen als Erinnerung an das Frühjahrshauptfest 2019!

Hier geht's zum Fotoalbum

Wort zum Sonntag - 4. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn bzw. vom barmherzigen Vater lässt sich wie ein Bühnenstück in Spielszenen einteilen: 1. Szene - „Undank“: Der jüngere Sohn fordert seinen Erbteil und trennt sich vorwurfsvoll von seinem Vater. 2. Szene - „in Saus und Braus“:  - In der Fremde bringt er sein Geld mit vermeintlichen Freunden durch auf der gierigen Suche nach Befriedigung und Genuss. 3. Szene   - „am Schweinetrog“: Kann ein Jude tiefer sinken  als auf die Ebene der unreinen Tiere? 4. Szene -  „heilsame Reue“: Wie dumm war ich! Wie konnte ich mich in diese erbärmliche Lage bringen? Ich will umkehren, ich will heim zu meinem Vater! 5. Szene -  „Versöhnung“: Der Vater, der seinen Sohn nie aufgegeben und immer sehnlich nach ihm Ausschau gehalten hat, umarmt ihn nach seinem Schuldbekenntnis, gibt ihm die Insignien des Erbsohnes (Ring, bestes Gewand, Schuhe) und lässt ein Freudenmahl feiern. 6. Szene - „Unfähigkeit zur Verbrüderung“: Der ältere Bruder kann dem Heimkehrer aus vermeintlichen Gründen der Gerechtigkeit nicht verzeihen und als Bruder anerkennen. Dabei war, wie der Vater es formuliert, der jüngere Sohn „tot und lebt wieder, er war verloren und ist wieder gefunden“: Er ging durch alle Höllen dieser Welt und braucht Erbarmen und die Gnade des Neubeginns.
Der Weg des verlorenen Sohnes ist unser aller Weg, ein Weg der unweigerlich in die Krise führt: Die frohe Botschaft lautet: Gott hat dich niemals aufgegeben, er wartet auf deine Reue und Umkehr und wird dir in vollem Maß vergeben im Sakrament der Versöhnung, in der heiligen Beichte, freilich nur, wenn wir bereit sind, einander zu vergeben und uns als Brüder und Schwestern anzuerkennen.
Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, in dieser Fastenzeit die Umkehr und Heimkehr von den „Schweinetrögen“ dieser Welt hin zur Gemeinschaft mit Gott und der Kirche.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Beichten ist...
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... wie duschen für die Seele
... wie ein Frühjahrsputz für die Herzkammer
... keine "Urteilsverkündigung" (Papst Franziskus)
... eine tiefe Begegnung mit Gott
... wie in die Schule der Wahrheit zu gehen
... ein Sakrament der Heilung
... die Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen

Jesus selbst hat uns das Geschenk der Beichte gemacht. Am Ostertag gab er den Aposteln den Auftrag: "Empfanget den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert" (Joh 20,22b - 23). Nirgends hat Jesus schöner erklärt, was im Bußsakrament geschieht, als im Gleichnis vom barmherzigen Vater: Wir verirren uns, verlieren uns, können nicht mehr. Doch unser Vater wartet auf uns mit großer, ja unendlicher Sehnsucht; er verzeiht uns, wenn wir zurückkommen; er nimmt uns immer wieder an, vergibt die Sünde. "Deine Sünden sind dir vergeben!" (Mk 2,5) konnte Jesus nur sagen, weil er der Sohn Gottes ist. Denn Gott allein kann Sünden vergeben. Jesus war die Sündenvergebung wichtiger als Wunder zu wirken. Er sah darin das große Zeichen für den Anbruch des Reiches Gottes. Um wahrhaftig und echt sein zu können, ist es wichtig, dass wir unsere Sünden und unsere Schuld nicht verdrängen, sondern diese aussprechen und von Angesicht zu Angesicht bekennen. Der Priester hat die Vollmacht, uns im Namen Gottes die Lossprechung zu erteilen. Zur jeder guten Beichte gehören die Gewissensforschung, die Reue, der Vorsatz, das Bekenntnis und die Buße. Buße ist die Wiedergutmachung für ein begangenes Unrecht und geschieht nicht nur im Kopf, sondern auch in Taten der Liebe. Buße befreit und ermutigt uns, neu anzufangen. (vgl. YOUCAT 227 bis 232 ff.)
In Altötting gibt es täglich Beichtgelegenheit und ganz besonders in der Karwoche.
Herzliche Einladung sich durch das Sakrament der Versöhnung von Gott heilen zu lassen!

 

BEICHTGELEGENHEIT in der Karwoche:
Montag bis Mittwoch in der Karwoche
08.30 – 11.30 Uhr / 14.30 – 16.00 Uhr nur in St. Magdalena
Gründonnerstag
08.30 – 11.30 Uhr / 14.30 – 16.00 Uhr nur in St. Magdalena
Karfreitag
08.30 – 11.30 Uhr in St. Magdalena
08.30 – 11.30 Uhr auch in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
08.30 – 12.00 / 14.00-15.00 Uhr auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
13.30 – 14.45 Uhr nur in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
16.30 – 17.30 Uhr nur in der Basilika St. Anna und in den Beichtzimmern im „Krippengang“
Karsamstag
08.30 – 11.30 Uhr / 14.30 – 16.00 Uhr nur in St. Magdalena.00 – 12.00 Uhr auch in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Ostersonntag und Ostermontag
Keine Beichtgelegenheit in St. Magdalena und in der Basilika St. Anna
08.30 – 12.00 / 14.30-17.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Beichtgelegenheit regulär an Werktagen:
St. Magdalena:               08.30 -11.30 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr
Beichtgelegenheit regulär an Sonn- und Feiertag:
Basilika St. Anna:           08.30 - 11.30 Uhr
Stiftspfarrkirche:              08.30 - 12.15 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr

Wallfahrtsprogramm Nr. 5 / 02. - 15. April 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 5  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 5  als PDF-Datei
 

Fastenpredigten 2019

Die Fastenzeit stimmt als 40-tägige Bußzeit auf das österliche Hochfest ein. Es ist eine Zeit, in der alle Gläubigen aufgerufen sind, sich bewusst verstärkt am Evangelium, der christlichen Frohbotschaft, zu orientieren - das Leben neu und intensiv auf Gott und unsere himmlische Heimat bei Gott auszurichten. Um den Kompass für den Lebensweg besser ausrichten zu können, wird in Altötting die gute Tradition der Fastenpredigten im Pfarrverband gepflegt. In Anlehnung an das diesjährige Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" wurden "Aktualisierte biblische Heilungsgeschichten" als Thema der Fastenpredigten 2019 gewählt. Jeweils am Donnerstag im Rahmen der Abendmesse sind alle Gläubigen aus nah und fern eingeladen, sich durch die Predigt bzw. durch das Zeugnis zu einer heilenden Neuausrichtung anregen zu lassen. Beginn ist um 19.00 Uhr

Donnerstag, 14. März 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Pfr. Hannes Lorenz aus Nabburg

Donnerstag, 21. März 2019 in der Pfarrkirche St. Josef, Altötting-Süd
Prediger: Pfr. Peter König aus Vilsbiburg

Donnerstag, 28. März 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Vortragender: Dr. Johannes Spes, leitender Oberarzt auf der Palliativ-Station der Kreisklinik Altötting

Donnerstag, 04. April 2019 in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus
Prediger: Dekan Anton Spreitzer von Ortenburg

Wort zum Sonntag - 3. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Das Gleichnis vom Feigenbaum, der keine Früchte trug und somit den Unmut und die Enttäuschung des Gutsbesitzers provozierte, löst im Hörer bzw. im Leser eine heilsame Unruhe aus; der Gutsherr, gemeint ist Gott, sagt zum Weingärtner: „Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?“ – Wir alle spüren, dass mit dem Feigenbaum, der keine Früchte hervorbringt, wir gemeint sind, Du und Ich: Wir leben oft so, als ob es Gott gar nicht gäbe, ohne Gebets- und Gottesdiensteifer, ohne Sensibilität gegenüber den Mitmenschen in nah und fern und ohne ernsthafte Bemühungen, uns selber voran zu bringen, Christus ähnlich zu werden im Denken, Reden und Handeln, unsere Talente zu entfalten und unsere Zeit sinnvoll und gewinnbringend zu nutzen. Wer ist eigentlich mit dem Weingärtner gemeint, der sich so liebevoll für den unfruchtbaren Feigenbaum gegenüber dem Gutsherrn einsetzt mit den Worten: „Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen: Vielleicht trägt er dann Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.“ Mit diesem besorgten Weingärtner ist ganz bestimmt unser Heiland, Jesus Christus gemeint, der ja „gekommen ist, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, der den verlorenen Schafen in den Wüsten dieser Welt nachgeht, sie sucht und auf seinen guten Schultern zur Gemeinschaft zurückträgt, der gesagt hat: „Der Menschensohn ist gekommen, die Sünder zu berufen, nicht die (selbst)Gerechten.“ Er greift in unser oft recht armseliges, unfruchtbares Leben ein und gibt ihm durch seine Gnade und Hilfe neue Wachstums- und Reifebedingungen, sodass sich Früchte einstellen können, gute Taten, eine gute Ausstrahlung und Aura.
Nützen wir diese Heil bringende Fastenzeit zur Erneuerung unseres Lebens in und durch Christus, sodass wir die von Gott zu Recht erwarteten Lebensfrüchte bringen; denn es könnte auch einmal zu spät sein!
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

11. Bauernwallfahrt nach Altötting
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Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) lädt alljährlich ihre Mitglieder mitsamt dem Vieh zum Pilgern ein. Die Wallfahrt ist für viele bereits ein lieber Pflichttermin geworden. Die Landwirte empfehlen sich und ihre bäuerlichen Betriebe ganz dem Segen des Allerhöchsten und der Fürsprache der Gnadenmutter an. Als Zeichen der Verbundenheit kommen auch einige Tiere mit auf den weitläufigen Kapellplatz, für die um den Segen gebeten wir. Der Segen schließt aber natürlich auch alle Tiere und alle Betriebe ein. Die bäuerliche Struktur und unsere Landwirte sind die Grundlage für unser Heimatland. So steht die Bauernwallfahrt nach Altötting 2019 unter dem Leitwort "HEIMAT- Mach was draus: Sei Zukunft"

Am Sonntag, 07. April 2019 um 11:30 Uhr feiern die Landwirte die Heilige Messe in der Basilika Sankt Anna mit Bischof William Ernesto IRAHETA RIVERA aus El Salvador (als Gast von Misereor) und Pfarrer Michael Witti aus dem Pfarrverband Feichten.
Anschließend steht die Segnung von Tieren und Heilkräutern durch Stiftspropst Prälat Günther Mandl, Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer von Altötting, und dem evangelischen Pfarrer Klaus Göpfert, Evangelische Kirche "Zum Guten Hirten“, vor der Gnadenkapelle auf dem Programm.

Für die musikalische Gestaltung sorgen der Singkreis Asten und die Blasmusik der Bauernwallfahrt.
Mit dabei ist auch Bauer Martin Winklbauer vom Landvolktheater und der Waldweihnacht in Halsbach als Heiliger Gunther, der nach dem gemeinsamen Mittagessen zu einem unterhaltsamen Nachmittag lädt.

„Heilen, was verwundet ist“ - Die Sakramente der Kirche: Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft

Als Einstimmung auf die österliche Bußzeit 2019 waren alle Gläubigen wieder in die Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena zum Eucharistischen Stundengebet eingeladen. Die Predigten zum Altöttinger Wallfahrtsmotto hat P. Norbert Schlenker OFMCap, Guardian der Altöttinger Kapuziner u. stellvertretender Wallfahrtsrektor, gehalten. Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes, sind die sichtbare Form unsichtbarer Gnade. In seinen Predigten hat P. Norbert Schlenker OFMCap die Sakramente auf das Wallfahrtsleitwort 2019 "Heilen, was verwundet ist" als Zeichen des Heils in den Blick genommen. Für alle, die die Predigten gerne nochmals lesen möchten, und für alle, die leider nicht zum Eucharistischen Stundengebet kommen konnten, gibt es die Predigten als Nachlese:

Predigten beim Eucharistischen Stundengebet in St. Magdalena am Samstag, 9. März und Sonntag, 10. März 2019

Vielen Dank & VERGELT'S GOTT an Pater Norbert Schlenker OFMCap für diese wunderbare Sakramenten-Katechese!

Wort zum Sonntag - 2. Fastensonntag 2019

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Seit alters wird uns am 2. Fastensonntag das Evangelium von der Verklärung Jesu zur Betrachtung und Erbauung vorgelegt. Drei ausgewählte Zeugen: Petrus, Johannes und Jakobus, dieselben, welche später dem Herrn in seiner Ölbergstunde nahe sind, dürfen auf dem Berg die „verborgene Herrlichkeit Jesu“ für einen Augenblick erleben; sie sehen ihn „in strahlendem Licht“ und bei ihm die beiden wichtigsten Gestalten des Alten Testaments, den Gesetzgeber Mose und den populärsten Propheten Elija, die mit ihm „von seinem Ende sprachen, das sich in Jerusalem erfüllen sollte“. „Was Gesetz und Propheten über den kommenden Messias vorhergesagt haben“, erfüllt sich in Jesus Christus: Er ist der „Gesalbte Gottes“, mehr noch, „der Sohn des lebendigen Gottes“, was die Stimme des himmlischen Vaters aus der Wolke wie schon bei der Taufe Jesu bestätigt: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören“.
Man nennt die Verklärung Jesu „das kleine Ostern“, das über den Leidensweg, über Golgatha hinführt zum „großen, endgültigen Osterfest“, in dem das göttliche Geheimnis Jesu dann in vollem Glanz hervorbrechen wird.
Auch wir haben nur teil an der österlichen Herrlichkeit des Herrn, wenn wir bereit sind, mit ihm auch den Kreuzweg zu gehen: Karfreitag und Ostersonntag gehören im Leben Jesu und auch in unserem persönlichen Leben untrennbar zusammen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich Ihr
Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Der Hirtenbrief zum 1. Fastensonntag 2019 von Bischof Dr. Stefan Oster SDB
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Mit Christus zum Grund unserer Seele gehen

Lie­be Schwes­tern und Brü­der im Glauben!

Von dem däni­schen Phi­lo­so­phen Sören Kier­ke­gaard stammt ein tie­fes Wort, gleich­zei­tig ein Wort­spiel. Er schreibt über sich selbst: ​„Ich wäre zugrun­de gegan­gen, wäre ich nicht zu Grun­de gegan­gen“. Das ers­te ​„zugrun­de gehen“ meint Ster­ben, Ver­ge­hen, das zwei­te meint: zum eige­nen Grund gehen, in die Tie­fe gehen, in die Tie­fe des eige­nen Her­zens­grun­des. Also über­setzt etwa so: Ich hät­te ein elen­des Ende gehabt, wäre ich nicht mir selbst auf den Grund gegangen.

Vie­le von uns spü­ren viel­leicht ähn­lich wie Kier­ke­gaard: Wir alle haben eine inne­re Tie­fe – aber wir hal­ten uns oft an der inne­ren Ober­flä­che und mit ober­fläch­li­chen Din­gen auf. Wer von uns wäre nicht in der Ver­su­chung, sich täg­lich mit Medi­en­kon­sum zu bene­beln oder zum Bei­spiel mit ober­fläch­li­chem Gere­de. Oder gibt es nicht die Ver­su­chung zur Eitel­keit, zur Selbst­dar­stel­lung nach außen, auch wenn wir ahnen, dass es innen nicht immer so groß­ar­tig aus­sieht. Oder ver­fol­gen wir nicht manch­mal auch Zie­le, von denen wir ahnen, dass sie uns viel­leicht ober­fläch­lich befrie­di­gen, aber doch nicht in der Tie­fe des Her­zens. Das Stre­ben nach Macht, Reich­tum, Sicher­heit oder kör­per­li­chem Genuss kann einen sehr beschäf­ti­gen – bis dahin, dass wir Getrie­be­ne wer­den – ohne uns je wirk­lich auf den Grund zu kommen.

Am heu­ti­gen Evan­ge­li­um sehen wir auch, dass auf dem Weg zum eige­nen Grund nicht immer nur der Frie­den war­tet: Jesus fas­tet 40 Tage in der Wüs­te. Und die­se 40 Tage Jesu las­sen uns gleich an meh­re­re bibli­sche Ereig­nis­se erin­nern: Das Volk Isra­el etwa ist 40 Jah­re durch die Wüs­te gewan­dert – ehe es von Gott erzo­gen war, ehe es die Rei­fe und Tie­fe hat­te, ins gelob­te Land ein­zu­zie­hen. Oder Eli­jah, der Pro­phet, durch­wan­dert 40 Tage und Näch­te die Wüs­te, ehe er Got­tes Gegen­wart im lei­sen Wind­hauch wahr­neh­men kann. Auch Mose erlebt auf dem Berg Sinai eine Art Wüs­ten­zeit, ehe ihm Gott nach 40 Tagen die Zehn Gebo­te offen­bart. Vier­zig Tage Wüs­te ste­hen für Zei­ten der Rei­fung, der Erpro­bung, des inne­ren Rin­gens. Auch für mich: Glau­be ich, dass es auch in mir selbst den Schatz im Acker zu fin­den gibt, den inne­ren Reich­tum, die Begeg­nung mit dem leben­di­gen Gott – eine Begeg­nung, die in mir wirk­lich den Frie­den, die Freu­de, die Zufrie­den­heit her­vor­brin­gen kann? Eine Berüh­rung, die mein Leben dann auch zu einem Zeug­nis von Got­tes Gegen­wart wer­den lässt? Wir ahnen, dass auch wir in die­sen Zustand nicht ohne Kampf fin­den, nicht ohne die Übung des Ver­zichts, nicht ohne das Rin­gen um wirk­li­che inne­re Frei­heit und nicht ohne das Über­win­den von schlech­ten Abhängigkeiten.

Und das Schö­ne ist: Das Evan­ge­li­um von heu­te zeigt uns, dass Jesus selbst für uns und an unse­rer Sei­te die abgrün­digs­ten Ver­su­chun­gen durch­lebt hat. Der Teu­fel per­sön­lich stellt ihm in dra­ma­ti­scher Wei­se das ver­meint­lich Gro­ße vor Augen, dass Jesus selbst voll­brin­gen könn­te. Sich selbst den Hun­ger stil­len durch das eige­ne Wun­der und die eige­nen Kräf­te; sich selbst zum Mäch­tigs­ten machen, wenn ich die fal­sche Macht anbe­te; sich selbst in spek­ta­ku­lä­rer Show vom Tem­pel in Jeru­sa­lem zu stür­zen, um end­lich die Aner­ken­nung von sei­nem Volk zu bekom­men, die ihm zusteht. Alles aus eige­ner Macht tun, selbst­herr­lich, und dabei heim­lich dem Selbst­herr­lichs­ten von allen, dem größ­ten Blen­der von allen auf den Leim gehen – dem Teu­fel. Und wer von uns wäre je schon frei, sol­chen Ver­su­chun­gen zu widerstehen.

Aber Jesus geht vol­ler Sou­ve­rä­ni­tät den ande­ren Weg. Er geht den Weg, den Gott, der Vater ihm weist; den Weg des Ver­trau­ens auf das Wir­ken des Vaters auch in der aller­tiefs­ten Nacht bis ans Kreuz. Jesus ist daheim, inner­lich immer daheim beim Vater. Es gibt kei­nen Moment, in dem er nicht aus die­sem inne­ren Grund leben wür­de; aus der Gemein­schaft mit dem Vater, der ihm alles gibt; der ihm Leben schenkt, und Frei­heit, und Frie­den – und zuletzt den Sieg über den Tod. Jesus geht die­sen Weg für uns, damit auch wir kei­ne Angst haben müs­sen vor den Wüs­ten­zei­ten unse­res Lebens. Wir dür­fen ler­nen, mit ihm voll Ver­trau­en hin­durch­zu­ge­hen, mit ihm zu kämp­fen, mit ihm den klei­ne­ren und grö­ße­ren Ver­su­chun­gen zu wider­ste­hen, die uns an der Ober­flä­che gefan­gen halten.

Lie­be Schwes­tern und Brüder,
wir leben in einer Zeit der gro­ßen Ver­än­de­run­gen in der Gesell­schaft und in der Kir­che. Ich glau­be, es sind Wüs­ten­zei­ten, also auch Zei­ten der Ver­su­chung, aber auch Zei­ten, die uns zugleich in mehr Tie­fe und grö­ße­res Ver­trau­en auf den Herrn füh­ren kön­nen. Wir begeg­nen als Ein­zel­ne und als Gemein­schaft immer wie­der den gro­ßen Fra­gen: Was ist uns wirk­lich wich­tig? Was macht den ech­ten Sinn mei­nes Lebens aus? Wovon las­se ich mich gefan­gen neh­men – und an der Ober­flä­che hal­ten? Was ist uns heu­te als Kir­che, als Pfar­rei oder kirch­li­che Gemein­schaft wirk­lich wich­tig? War­um tun wir uns oft schwer, mit Jesus zum Grund unse­res Lebens zu gehen, den inne­ren Kampf auf­zu­neh­men, gegen Abhän­gig­kei­ten, schlech­te Ange­wohn­hei­ten, gegen Sün­de und all­zu ober­fläch­li­ches Leben? Und war­um schüt­zen wir uns oft so sehr vor wirk­li­cher Hin­ga­be, wirk­li­chem Dienst am ande­ren? Sicher auch, weil unse­re Zeit so voll ist von schil­lern­den Mög­lich­kei­ten, von Ver­hei­ßun­gen und Ver­spre­chen, die so oft nicht hal­ten, was sie uns vor­gau­keln. Sicher auch, weil eben vie­le der Kir­che und dem Glau­ben schon den Rücken gekehrt haben, weil sie uns nicht mehr glau­ben – oft aus gutem Grund.

Aber ich möch­te Ihnen heu­te aus vol­ler Über­zeu­gung ver­si­chern: Der Herr ist da – wir gehen durch die Prü­fungs­zei­ten und Wüs­ten unse­res Lebens und unse­rer Kir­che nicht allei­ne. Wir sind und blei­ben beglei­tet von dem, der das Uni­ver­sum in der Hand hält, der die Kir­che in der Hand hält – und jeden ein­zel­nen von uns. Aber er wohnt am Grund unse­res Her­zens und auch wir gehen zugrun­de, wenn wir nicht immer wie­der zu die­sem Grund gehen.

Ich möch­te Sie ein­la­den, in den kom­men­den Wochen des Zuge­hens auf Ostern, bewusst Wüs­ten­zei­ten ein­zu­le­gen; Zei­ten, Tage, die Sie sich mit Jesus neh­men und für ihn, mit ehr­li­chem Gebet, mit Stil­le, mit dem Lesen der Schrift. Und Zei­ten und Tage, in denen Sie auf Nah­rung ver­zich­ten, um zu spü­ren, dass sie nicht vom Brot allein leben, son­dern von sei­ner Gegen­wart. Und Zei­ten, in denen Sie sich bewusst in den Dienst stel­len – am armen Men­schen, oder in den Dienst an unse­rer kran­ken Schöp­fung. Scheu­en Sie sich nicht, auch ein­mal einen durch­aus radi­ka­le­ren, ernst­haf­ten Schritt zu machen. Einen Schritt des bewuss­ten Ver­zichts, und nicht einen Selbst­be­trug in der Art, zwar kein Fleisch, dafür aber den bes­se­ren Fisch zu essen. Viel­leicht machen Sie mal eine Spen­de, die Ihnen wirk­lich weh tut – um des Herrn wil­len. Oder viel­leicht ver­brin­gen Sie Zeit mit einem ein­sa­men Men­schen, der Sie aber eigent­lich nervt – aber Sie tun es um Jesu wil­len. Und schau­en Sie ehr­lich in Ihr Leben, was Sie hin­dert, wirk­lich auf Gott zu ver­trau­en, schau­en Sie auf Ihre Ver­su­chun­gen und brin­gen Sie sie wie­der ein­mal in die Beich­te, das Sakra­ment unse­rer Rück­kehr zum Gott des Lebens. Len­ken Sie Ihren Blick aber auch auf dar­auf, wo Sie schon gut unter­wegs sind – auf Gott hin; auf all das, wofür Sie dank­bar sein dür­fen, beson­ders für Ihren Glau­ben, Ihre Lie­be und Ihre Sehn­sucht. Unse­re geist­li­che Tra­di­ti­on hat immer gewusst, dass wir beson­de­re Zei­ten brau­chen, auch Zei­ten des Ver­zichts, um in die Tie­fe zu fin­den – damit die Gna­de, die uns an Ostern geschenkt wird – auch spür­bar wird. Als Freu­de an der Auf­er­ste­hung des­sen, der gesiegt hat über jede Ver­su­chung und über den Tod – und der uns teil­ha­ben las­sen will an sei­ner Freu­de und sei­nem Frie­den. Gott seg­ne Sie alle auf die­sem Weg.

Pas­sau, 1. Fas­ten­sonn­tag 2019
Dr. Ste­fan Oster SDB, Bischof von Passau

Den Hirtenbrief als PDF-Download gibt es auf der Homepage des Bistum Passau

Wort zum Sonntag

Jesus wurde in der Wüste vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß Jesus nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger. Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot.
Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben, denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, die zu behüten, und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen   Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. (Lk 4, 1 – 13)
Allen Pfarrmitgliedern und Pilgern eine gute Fastenzeit!
Ihr Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 4 / 12. März - 01. April 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 4  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 4  als PDF-Datei

Die Sakramente der Kirche: Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft

Predigten zum Wallfahrtsmotto "Heilen, was verwundet ist" in der österlichen Bußzeit 2019 beim Eucharistischen Stundengebet in St. Magdalena und Fastenpredigten im Pfarrverband Altötting

Anregung für das diesjährige Wallfahrtsmotto „Heilen, was verwundet ist“ gibt uns das Lukasevangelium, aus dem wir in diesem Jahr an allen Sonntagen im Gottesdienst hören und das Jesus als den Heiland der Armen und Kranken schildert. Die Kirche setzt das heilende Handeln Jesu in seinem Auftrag in der Feier der Sakramente fort. Sie sind Zeichen des Heils – voller Zärtlichkeit und Kraft. Heilung, Heil und Segen geht auch heute in vielfältiger Weise vom Gnadenort Altötting aus. Heilungen auf die Fürsprache der Gottesmutter waren ausschlaggebend, dass Altötting sich zu einem sehr bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte. Heil und Segen wurden durch die Jahrhunderte hindurch hier immer wieder erfahren. Zu einer Wallfahrt nach Altötting gehört die Feier der Eucharistie und für viele auch der Empfang des Sakramentes der Versöhnung in der persönlichen Beichte.
Unser diesjähriges Eucharistisches Stundengebet will in seinen Predigten zu einer Betrachtung der sogenannten Initiationssakramente Taufe – Eucharistie – Firmung und des Buß - sakramentes unter dem Blickwinkel ihrer heilsamen Wirkung voll Zärtlichkeit und Kraft einladen:

Samstag, 9. März 2019
10.00 Uhr Festmesse mit Predigt
               Thema: Das Sakrament der Taufe - eingetaucht in das Wasser des Lebens
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Eucharistische Andacht
16.00 Uhr Predigt
               Thema: Das Sakrament der Buße - versöhnt mit dem Gott des Lebens
Litanei – Eucharistischer Segen

Sonntag, 10. März 2019
09.30 Uhr Festmesse mit Predigt
               Thema: Das Sakrament der Eucharistie - gestärkt mit dem Brot des Lebens
Aussetzung – Anbetung
15.00 Uhr Abschlusspredigt
                Thema: Das Sakrament der Firmung - besiegelt mit dem Chrisam des Hl. Geistes
Te Deum – Eucharistischer Segen

Prediger: P. Norbert Schlenker, OFMCap, Guardian und stellvertretender Wallfahrtsrektor

Flyer Eucharistisches Stundengebet zum Download

Fastenpredigten 2019 „Heilen, was verwundet ist“
Jeder Prediger nimmt seine Lieblingsheilungsgeschichte aus der Bibel und wird davon ausgehend Gegenwartsbezüge zum Leben und zum Gnadenort herstellen.

Donnerstag, 14. März 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Pfarrer Hannes Lorenz aus Nabburg

Donnerstag, 21. März 19.00 Uhr in St. Josef, Altötting-Süd:
Pfarrer Peter König aus Vilsbiburg

Donnerstag, 28. März 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Dr. Johannes Spes, Leitender Oberarzt auf der Palliativ-Station des Klinikums Altötting

Donnerstag, 04. April 19.00 Uhr in der Stiftspfarrkirche:
Dekan Anton Spreitzer aus Ortenburg

Am Aschermittwoch ...
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... besinnen sich die Gläubigen alljährlich aus nah und fern nicht nur auf die heilsame Umkehr vom Irdischen hin auf die Ewigkeit bei Gott sondern gedenken auch der Gottesmutter Maria.

Traditionell wurde eine Kopie des Gnadenbildes im blau-violetten Fastenkleid aus Samt am Aschermittwoch, aus der Gnadenkapelle in die Beichtkirche St. Magdalena übertragen, wo es zur gläubigen Verehrung des himmlischen Urbildes einlädt.
Maria war eine Frau mit alltäglichen Sorgen und versteht unsere menschlichen Sorgen als eine von uns. Maria ist aber zugleich auch die gnadenvolle Mutter Gottes, die ganz auf Gott und ihren göttlichen Sohn ausgerichtet war. Nach dem weltlichen Treiben in der Faschingszeit wenden sich die Altöttinger ihrer wirkmächtigen Fürsprecherin wieder ganz besonders zu und erweisen ihr in St. Magdalena die Ehre. Die Tration der Gottesmutter durch einen Kuss des Kleidsaumes die Verehrung zu bezeugen, geht auf Kurfürst Maximilian zurück. Gerne werden von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und seinen Stellvertreter Pater Norbert Schlenker OFMCap auch Rosenkränze und ähnliche Gegenstände für den frommen Gebrauch am Gnadenbild berührt und der priesterliche Segen erteilt. Die Gnadenbildverehrung begleitet von Gebet und Gesang des gläubigen Volkes zeigt die große Verbundenheit mit der Gottesmutter Maria. Musikalisch wird die Marienandacht vom Frauenbundchor gestaltet.

Es besteht alljährlich auch die Möglichkeit zur Aschenauflegung. Dieser althergebrachte Brauch versinnbildlicht die Vergänglichkeit allen Irdischen. Die Gläubigen werden eingeladen, umzukehren und ihre Herzen neu auf Christus auszurichten.
Als krönenden Abschluss wird um 16 Uhr die Heilige Messe mit Aschenkreuzauflegung in der Kloster- und Beichtkirche St. Magdalena gefeiert.

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Am Aschermittwoch ist alles vorbei:
Die Masken werden abgelegt, die Kostüme eingemottet.
Aus Narren werden wieder Herr X und Frau Y.
 
Am Aschermittwoch beginnt eine andere Zeit:
die Zeit der ungeschminkten Gesichter,
die Zeit des Innehaltens,
die Zeit der Wahrheit.
 
Dann nehme ich mir Zeit,
Ordnung zu schaffen
mich frei zu machen von dem, was nicht taugt.
 
Dann nehme ich mir Zeit,
mich auf mich selbst zu besinnen.
Wo will ich hin?
Führt mein Weg noch zum Ziel?
 
Am  Aschermittwoch  ist alles vorbei?
Weit gefehlt!
Jetzt fängt es erst richtig an!
(Gisela B.)

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für März 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

um die Anerkennung der Rechte christlicher Gemeinschaften:

Christliche Gemeinschaften - vor allem jene, die unter Verfolgung leiden - sollen sich Christus nahe wissen und in ihren Rechten geschützt werden.

Videobotschaft vom Papst

Gnadenbildkuss am Aschermittwoch
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Am Aschermittwoch steht gleich zu Beginn der österlichen Bußzeit die Gnadenmutter im Zentrum. Wenn der Mensch an seine Vergänglichkeit durch die Aschenkreuzauflegung erinnert wird, wenden wir uns in Altötting ganz besonders der Gottesmutter zu. Sie war eine ganz normale Frau und hat sich ganz dem Willen Gottes zu eigen gegeben. Sie begleitet uns durch unseren irdischen Pilgerweg auf die himmlische Heimat zu. Sie ist die Frau, die uns den klugen Rat gibt: "Was er Euch sagt, das tut". Jesus hat uns zur Umkehr aufgerufen. Wenn wir uns wieder ganz auf ihn ausrichten, finden wir den rechten Weg zu Gott. Herzliche Einladung diesen Weg am Aschermittwoch mit dem traditionellen Gnadenbildkuss zu beschreiten.

Um 13.30 Uhr wird das Gnadenbild aus der Heiligen Kapelle in die Klosterkirche St. Magdalena übertragen, wo es bis 16 Uhr zur Verehrung durch die Gläubigen verbleibt. Während der Andacht besteht die Möglichkeit, das Kleid der Gnadenmutter zu berühren und den priesterlichen Segen sowie das Aschenkreuz zu empfangen. Als musikalische Begleitung singt der Frauenbundchor, aber auch das Volk wird beim Singen von Marienliedern von der Orgel begleitet. Die Feier der Heiligen Messe bildet den Abschluss. Herzliche Einladung!

Frühjahrsputz in der Gnadenkapelle

Die Gnadenkapelle wird alljährlich gereinigt und ist daher von Montag, 25. Februar 2019 bis einschließlich Donnerstag, 28. Februar 2019, geschlossen.

Am Sonntag, den 24.02.2019, wird das Gnadenbild nach dem Rosenkranz um ca. 18.40 Uhr in die Stiftspfarrkirche übertragen. Das Gnadenbild Unserer Lieben Frau verbleibt in der Stiftspfarrkirche zur Verehrung,  wo auch die Gottesdienste nach der Kapellordnung gefeiert werden.

Das Gnadenbild wird am Donnerstag, 28.02., vor dem Rosenkranz um ca. 17.45 Uhr in einer feierlichen Prozession wieder in die Gnadenkapelle übertragen. Mit dem Rosenkranzgebet am Donnerstag werden auch die Heiligen Messen nach gewohnter Kapellordnung wieder in der Gnadenkapelle gelesen.

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Wer sind die vermeintlichen Stars und Idole unseres Medienzeitalters? - Die Steinreichen, die Erfolgreichen, die Einflussreichen und die Trickreichen; also alle, die sich im innerweltlichen Machtkampf mit Gerissenheit, Ellbogeneinsatz und einer gehörigen Portion Rücksichtslosigkeit und Hartherzigkeit auf Kosten anderer durchzusetzen verstehen. Wer sind die „Stars“ in den Augen Jesu, wen preist er „selig“? - Hier gilt der Erfolgsmaßstab dieser Welt überhaupt nicht; ja, er ist in sein Gegenteil verkehrt: „Selig ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen … um des Menschensohnes willen …, euer Lohn im Himmel wird groß sein“ (Lk 6, 20-22). Ja, die zu kurz gekommenen, die benachteiligten und die auf der Schattenseite des Lebens stehenden Menschen sind die wahren „Helden“ in den Augen Gottes, seine besonderen Adressaten und Lieblinge, an denen sich seine Barmherzigkeit erweist und an denen wir, die vom Schicksal begünstigt sind, uns zu bewähren haben. „Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, sagt der Herr; das heißt, Armendienst ist immer auch Gottesdienst, weil Christus sich mit allen Armen, Bedrängten und Kreuzträgern dieser Welt identifiziert.
Selbstverständlich darf und soll ein Mensch in seinem Leben Erfolg haben und seine Talente, wie es ja die Bibel ausdrücklich fordert, annehmen, vermehren und zur Ehre Gottes und zum Wohl der Mitmenschen einsetzen und anwenden und selbstverständlich dürfen wir auch etwas besitzen, aber nicht als Lebenssinn und -inhalt, sondern als Lebensmittel, um die eigentliche menschliche Zielsetzung und Aufgabe zu erfüllen und zu erreichen, nämlich immer mehr dem Plan und Bild ähnlich zu werden, das sich Gott von jedem von uns gemacht hat; dass wir also die uns eigene göttliche Berufung verwirklichen und damit die wahre christliche Selbstverwirklichung erzielen. Zu dieser Selbstverwirklichung im Sinne Jesu gehört es, den Egoismus täglich neu zu besiegen und uns in Liebe zu öffnen für die Armen und Bedrängten in nah und fern, besonders aber in unserer nächsten Umgebung; denn Nächstenliebe hat mit Nähe zu tun, mit Verantwortung und verlässlichem Einsatz für „die geringsten der Brüder und Schwestern“: So ist unser heutiges Sonntagsevangelium Trost für alle Leidenden und Ansporn für alle leitungsfähigen Mitmenschen und Mitchristen.
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Wallfahrtsprogramm Nr. 3 / 19. Februar - 11. März 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 3  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 3  als PDF-Datei

Altöttinger Pilgerfahrt "auf den Spuren der Marienwallfahrt" - 2019 nach Straubing und Bogenberg
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Alljährlich unternehmen mehrere hundert Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Wallfahrt in Orte und Regionen, aus denen seit jeher zahlreiche Pilger das bayerische Nationalheiligtum besuchen. Ziele der heurigen Pilgerfahrt am Sonntag, 24. März 2019 sind die alte Herzogstadt Straubing und die Wallfahrtskirche Bogenberg. Die organisatorische Leitung der Pilgerfahrt übernimmt traditionsgemäß das Altöttinger Wallfahrts- und Tourismusbüro, die geistliche Leitung liegt in den bewährten Händen von Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl.

Die diesjährige Pilgerfahrt verdient den Untertitel „auf den Spuren der Marienwallfahrt“. In der imposanten Basilika St. Jakob in Straubing gibt es gleich zwei Referenzen an unser schönes Altötting zu entdecken. Einmal ist das bayerische Nationalheiligtum in der Verzierung der kunstvollen Kanzel dargestellt und zweitens beherbergt die Kirche an einem wunderschönen und reich dekorierten Asam-Seitenaltar eine Kopie der Altöttinger Madonna. Auch die Schlussandacht am Nachmittag steht im Zeichen der Marienwallfahrt. Bogenberg gilt als eine der ältesten Marienwallfahrtskirchen Bayerns. Gleich zwei Gnadenbilder finden sich im Inneren der Wallfahrtskirche, eine seltene Darstellung der schwangeren Maria am Gnadenaltar, sowie eine steinerne Madonnenstatue aus dem 13. Jahrhundert.

Ablauf der Pilgerfahrt:
Die Busse fahren um 8.00 Uhr am Bahnhof Altötting ab. Vorher werden wieder verschiedene Zustiegsmöglichkeiten in der Region angeboten. Nach einem feierlichen Einzug mit einer Abordnung der Altöttinger Musikkapelle zur Basilika St. Jakob in Straubing feiern wir dort mit Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, Pater Norbert Schlenker, Pfarrer Msgr. Jakob Hofmann und weiteren Konzelebranten die Pilgermesse. Dieses Jahr begleitet die Gruppe „Autingas“ unter der Leitung von Ulrike Prostmeier, die Altöttinger Pilgerfahrt und gestaltet die festliche Pilgermesse in der Basilika St. Jakob in Straubing.
Anschließend sind für ein gemeinsames Mittagessen ausreichend Plätze reserviert.
Damit wir Straubing besser kennen lernen, besteht nach dem Mittagessen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung oder Zeit für einen Cafébesuch.
Nachmittags geht es weiter nach Bogenberg. Dort feiern wir zum Abschluss der Pilgerfahrt die Schlussandacht in der Wallfahrtskirche Bogenberg und erhalten noch eine kurze Kirchenerklärung durch Pater Marek Kolodziejczyk. Die Abfahrt ist für ca. 16:45 Uhr geplant, die Busse werden kurz nach 18 Uhr wieder in Altötting eintreffen.
Der Fahrpreis liegt bei 25,- € pro Person

Programm für Familien
Da der „Familienbus“ in den letzten Jahren erfolgreich angenommen wurde, möchten wir dieses Angebot auch heuer fortsetzen. Hier werden Familien mit Erstkommunionkindern oder Großeltern mit Enkelkindern angesprochen und ihnen die Teilnahme an einer traditionsreichen Wallfahrt ermöglicht. Kaplan Michael Osterholzer der auch für unsere Erstkommunionkinder in der Pfarrei zuständig ist, wird den Bus betreuen. Auch beim Mittagessen ist an die jungen Pilger gedacht und nach der Mittagspause wird in Straubing eine Kinderführung angeboten. Der Familienbus tritt bereits um 14.45 Uhr nach einem erlebnisreichen Tag die Heimfahrt an. Die Fahrt und Kinderführung sind für Kinder kostenfrei!

Alle Mitglieder des Pfarrverbandes Altötting und der umliegenden Pfarreien sind wieder sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen, die Kinder, die Eltern, Männer und Frauen sowie unsere Senioren.
Das Wallfahrtsmotto 2019 „Heilen, was verwundet ist“ wird uns an diesem Tag begleiten.
Ich freue mich auf Ihre rege Teilnahme und verbleibe mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern
Prälat Günther Mandl
Stadtpfarrer, Stiftspropst und Wallfahrtsrektor

Anmeldung und weitere Information: Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting
Tel. 08671 / 506219
mail: touristinfo@altoetting.de
Hier geht's zum Flyer als pdf

Wort zum Sonntag

In jener Zeit sprach Jesus in der Synagoge von Nazaret: Sicher werdet ihr mir vorhalten: … Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich Euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman.Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.    
Ein herzlicher Gruß, auch von meinen Mitarbeitern, Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

 

Wallfahrtsrektoren auf Klausur in Kevelaer

Es gibt nicht nur den Zusammenschluss der 7 größten europäischen Marienwallfahrtsorte auf der Ebene der Bürgermeister und der Kommunen in Form der Shrines of Europe, sondern auch seit Jahrzehnten ein jährliches Treffen aller größeren Gnadenorte Europas auf kirchlicher Seite. Vor 3 Jahren haben sich die vier größten Marienwalfahrtsorte im deutschen Sprachraum, Mariazell (Österreich), Einsiedeln (Schweiz), Kevelaer (Niederrhein) und Altötting (Bayern) auf Initiative von Prälat Günther Mandl zusammengeschlossen, um einmal im Jahr im Turnus Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Ziele bei der Erneuerung der Kirche zu formulieren. Das erste Treffen war im März 2017 in Altötting, wo ein Standort- und Richtungspapier erstellt und an die Bischofskonferenz weitergeleitet wurde.
Die 2. Klausur fand im Januar 2018 in Mariazell statt, bei welcher die besondere Verantwortung der Gnaden- und Marienwallfahrtstorte im Prozess der Neuevangelisierung erläutert und in einem Thesenpapier festgeschrieben wurde.
In diesem Jahr traf man sich im Januar in Kevelaer, um neben dem wertvollen Erfahrungsaustausch besonders die Zielsetzung zu forcieren, Kinder und Jugendliche für den Glauben und die Kirche neu zu gewinnen, zumal ja im Herbst die Jugendsynode in Rom und vor Kurzem der Weltjugendtag in Panama stattfand. Auch dazu wurde ein Thesen- und Aktionspapier erstellt. Besonders wertvoll war die Begegnung und der Austausch mit dem ehemaligen Wallfahrtsrektor von Kevelaer, Rolf Lohmann, der inzwischen Weihbischof der Diözese Münster ist, an seinem Amtssitz in Xanten. Er vertritt die Rolle und besondere Verantwortung der Pilgerorte in der deutschen Bischofskonferenz.

Thesenpapier zum Thema: Die Wallfahrtsorte (geistliche Zentren) in ihrer Bedeutung für die Kinder und Jugendlichen und für die Erneuerung der Kirche

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Februar 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

für Opfer des Menschenhandels:

Alle, die dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution zum Opfer gefallen sind, sollen mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden.

Wallfahrtsprogramm Nr. 2 / 05. - 18. Februar 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 2  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 2  als PDF-Datei

Monatliches Triduum in Altötting
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Herzliche Einladung wieder gemeinsam für die dringenden Anliegen der Welt zu beten:
für den Frieden in der Welt
für die Familien und den Schutz des Lebens
für Priester und geistliche Berufungen
für alle Anliegen unserer Zeit

Priesterdonnerstag - monatl. Gebetstag um geistliche und kirchliche Berufe
09.00 Uhr                Gnadenkapelle           Altöttinger Marienwerk: Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder
17.30 Uhr                St. Magdalena           Vesper - kirchliches Stundengebet - um geistliche und kirchliche Berufe mit den Kapuzineren
18.00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für Priester- und Ordensberufungen
19.00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Heilige Messe mit Predigt, Beichtgelegenheit, Anbetung und Gebet um geistliche Berufungen
22.00 - 23.00 Uhr     Anbetungskapelle       "Ölbergstunde mit Jesus im Garten Gethsemane" - Gestaltete Heilige Stunde mit eucharistischem Segen, gestaltet von den Novizen der Legionäre Christi

Herz-Jesu-Freitag (immer der 1. Freitag im Monat)
18:00 Uhr                Gnadenkapelle           Rosenkranz für die Familien und den Schutz des Lebens; Litanei zum Hl. Johannes Paul II. mit Möglichkeit zum Einzelreliquiensegen
19:00 Uhr                Stiftspfarrkirche          Hl. Messe mit Herz-Jesu-Weihegebet, Beichtgelegenheit, kurze eucharistische Anbetung
21.30 - 01.00 Uhr     Anbetungskapelle      "Mit Jesus und Maria durch die Nacht" - Gebetsnacht mit musikalisch gestalteten Anbetungsstunden, Heilungsgebet und eucharistischen Einzelsegen
                                                                                                                         sowie betrachtendem Rosenkranz im Geiste Fatimas für den Frieden in der Welt und die großen Anliegen der Zeit    

Herz-Mariä-Sühne-Samstag
08.00 Uhr                Gnadenkapelle            Friedensmesse mit Friedensgebet (zeitgleich in Lourdes, Kevelaer und Altötting)
 
Foto: R. Dorfner

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
In seiner Heimatstadt Nazareth geht Jesus im heutigen Evangelium, „wie gewohnt am Sabbat in die Synagoge“. Kann man auch von uns sagen, dass wir jeden Sonntag, wie gewohnt, in die heilige Messe gehen? - Man reicht ihm die Schriftrolle des Propheten Jesaja mit der Bitte, eine ausgewählte Stelle zu interpretieren und in einer Predigt auszulegen: Jesus findet (s)eine Stelle, wo von der Geistmitteilung, der göttlichen Salbung und von der Sendung zu den Armen, Gefangenen, Blinden und Zerschlagenen die Rede ist und vom ausgerufenen Gnadenjahr des Herrn. Alle sind gespannt, wie Jesus diese Prophezeiungen ausdeuten würde; er hält die kürzeste Predigt, die je gehalten wurde und sagt: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“ Er will damit sagen: Alles, was die Propheten über den kommenden Messias vorhergesagt haben, erfüllt sich in meiner Person, in meiner Verbindung mit dem himmlischen Vater im Heiligen Geist und in meiner Sendung zu allen bedrängten, zu kurz gekommenen, geschundenen und zerschlagenen Menschen dieser Welt: „Ich bin gekommen, zu suchen, was verloren und zu heilen, was verwundet ist“, sagt der Herr an anderer Stelle über sich und sein messianisches Wirken; er will Licht bringen in die „finsteren Schluchten“ dieser Welt, in die „Jammertäler“ und in den „Todesschatten“, in die Elendsviertel und Slums, aber auch in die Seelen der Menschen, die von Depressionen und Mutlosigkeit niedergedrückt sind und nicht mehr weiterkönnen: Jesus ist das „lebendige Wasser“, das „Brot vom Himmel“, „der Weg“ und „die Tür zum Leben“: Wer ihn gefunden hat, der braucht nicht mehr zu verzweifeln, der darf aufblicken und aufatmen, weil die Morgenröte der Hoffnung und der Ermutigung in seinem Leben aufgeschienen ist.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich        
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Wort zum Sonntag

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!
Eines der bekanntesten Bibelabschnitte, die Hochzeit zu Kana, legt die Kirche uns heute zur Betrachtung und Erbauung vor: Hochzeit ist pralles Leben, „hohe Zeit“, Fest, Freude, Menschsein pur. Überall, wo Leben sich ereignet, ist Christus mit seinen Jüngern dabei und ist auch Maria dabei; das war so, damals in Kana, das war immer so im Laufe der (Kirchen-)Geschichte, das ist auch heute so und wird auch in Zukunft so sein: Wo Leben, da ist Gott am Werk durch seinen menschgewordenen Sohn. Das Leben ist und war immer schon bedroht durch Mangelerscheinungen, durch das Fehlen von wichtigen Lebensgrundlagen; in der Frage: „Fehlt dir was?“, bringen wir die lebensbedrohliche Lage vieler Menschen und menschlicher Gemeinschaften zur Sprache; fehlt dir die Gesundheit, eine sinnvolle Aufgabe, Arbeit und Beruf, usw. Bei den Brautleuten von Kana ist der Wein ausgegangen; damit ist mehr gemeint als nur das äußere Getränk, das eben zu einem Fest dazu gehört; bei ihnen ist die Liebe am Schwinden und damit die Grundlage und das Fundament der Ehe schlechthin und überhaupt des echten Menschseins; eine menschliche Katastrophe bahnt sich an! Maria, die Muttergottes und die zärtlichste und sensibelste aller Frauen, bemerkt als erste dieses Dilemma, die bedrohliche Gefahr und geht zielstrebig und unverwandt zu ihrem Sohn, zum Heiland mit der lapidaren Bemerkung: „Sie haben keinen Wein mehr“. Auf die Fürbitte Mariens lässt Christus die Lebenskrüge mit Wasser, mit Wein und später, beim letzten Abendmahl mit seinem heiligen Blut füllen und gibt somit Lebenskraft, Ermutigung und Zuversicht; ER selber ist das „lebendige Wasser“, das die letzte Sehnsucht des Menschen stillt, Er selber ist der Wein der Freude, der unserem Leben Glanz und göttliches Licht schenkt. Ja, Christus macht alles neu, er verwandelt unsere Trauer in Freude, unsere Niedergeschlagenheit in Optimismus, unsere leeren Batterien in Kraftquellen des Lebens, vor allem durch die ständige Verbindung mit ihm im Gebet und in der heiligen Eucharistie.
Mit den besten Wünschen und Grüßen, auch von meinen Mitarbeitern, verbleibe ich                
Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Neue Wallfahrtsmedaille ab sofort erhältlich

Vor 530 Jahren hat eine verzweifelte Mutter ihr im Mörnbach ertrunkenen Sohn zur Gnadenmutter gebracht und die himmlische Mutter um Hilfe angefleht. Das aus dem tiefen Herzen kommende Gebet wurde erhört. Der Knabe wurde wieder lebendig. 1489 wurde durch diese Wunder das Vertrauen auf die wirkmächtige Gnadenmutter in Altötting gestärkt. Diese Szene wurde 1950 in einen prämierten Marienfilm nachgestellt und ziert 2019 die Altöttinger Wallfahrtsmedaille. Das Wallfahrtsleitwort "Heilen, was verwundet ist" fordert alle Marienkinder auch in unseren Tagen auf, sich vertrauensvoll an die Gnadenmutter zu wenden.

Auch dieses Jahr gibt es die Wallfahrtsmedaillen wieder in den Farben silber und bronze. Auf der Vorderseite zeigt sie Unserer Lieben Frau von Altötting und die verzweifelte Mutter mit ihrem Kind. Um diese herum steht das Jahresmotto geschrieben. Auf der Rückseite prangt das Logo der Heiligen Kapelle von Altötting.

Erhältlich ist die limitierte Medaille in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie am Infopoint im Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum. Der Preis beträgt 3,50 Euro.

Jahresmotto 2019: „Heilen, was verwundet ist“

Das Wallfahrtsmotto 2018 war durch den 200. Geburtstag unseres Stadtheiligen Bruder Konrad vorgegeben: „Jesu Kreuz – unser Buch“. Im Jahr 2019 trifft turnusmäßig in der Sonntagsliturgie wieder das Lese-Jahr C, in dem schwerpunktmäßig das Lukasevangelium den Gläubigen zur Betrachtung vorgelegt wird. Lukas war der Reisebegleiter des heiligen Paulus und von Beruf Arzt, was dazu führte, dass bei ihm die sozialen Themen noch mehr im Fokus stehen wie bei den anderen Evangelisten: Der liebevolle Umgang Jesu mit den kranken, besessenen, bedrängten und gescheiterten Menschen erfüllt ihn mit Staunen und Bewunderung. Ein zentraler Satz steht bei ihm im Kapitel 6, Vers 19, wo es heißt: „Alle Leute versuchten, ihn (Jesus) zu berühren, denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.“ So haben wir das Wallfahrtsmotto 2019 daran ausgerichtet mit der Formulierung: „Heilen, was verwundet ist“.

Ja, Jesus Christus ist der salvator hominis, der Heiland, der Mitleid hat mit allen Kranken und Leidenden, der ihnen Worte des Trostes und der Ermutigung zuspricht, der ihnen die Hände auflegt und viele von ihnen heilt. Die einzige Voraussetzung, die der Mensch mitbringen muss, ist das Vertrauen, sodass er nach jeder Heilung sagt: Dein Glaube hat dir geholfen. Das flehentliche Zutrauen der Menschen ist wie ein Magnet, der die Heilkräfte Jesu anzieht. Ohne Glauben sind dem Herrn gleichsam die Hände gebunden: In Nazareth konnte er kein Wunder wirken, weil er dort auf massiven Unglauben stieß.

Alle Pilger, die zu uns in den Gnadenort kommen, sind mit einem Sorgenrucksack beladen und wenden sich vertrauensvoll an die Mutter des Herrn: Richte deine barmherzigen Augen auf uns und sei unsere Fürsprecherin bei deinem Sohn, dass er uns segnet und von unserer Armseligkeit erlöst. Viele sind verwundet an Seele und/oder Leib und brauchen dringend die göttliche Therapie, welche sie  aufbaut, ermutigt und stärkt. „Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ (Lk 19,10)

Gerne kommen unsere Wallfahrer am Sonntag Nachmittag zu den Andachten mit anschließender Einzelsegnung, wo sie bei der Handauflegung durch den Priester die Zuwendung des Himmels spüren: Segen und Heil.

Die 2000 Votivtafeln in und um die Gnadenkapelle sind kostbare Belege des Vertrauens in die Fürsprache Mariens und in die heilende Kraft unseres Herrn. Jedes Jahr kommen etwa 30 neue Votivbilder hinzu, in denen Menschen für ihre Heilung danken; sicher auch im Jahr 2019.

 

 

Wort zum Sonntag - Taufe des Herrn

Liebe Pfarrangehörige, liebe Pilger und Gäste aus nah und fern!

Es ist ein Widerspruch in sich, dass sich Jesus taufen lässt; Johannes drückt es mit den Worten aus: „Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?“ Jesus Christus ist wie seine jungfräuliche Mutter Maria völlig frei von Sünden, er ist „in allem uns gleich geworden, a u ß e r  der Sünde“, heißt es in der Bibel; und genau deshalb hat er die Bußtaufe nicht nötig, die ein Schuldbekenntnis beinhaltet und die Sünden abwäscht. Die Erklärung, die Jesus dem Johannes gibt, hilft uns, das Handeln des Herrn zu verstehen; er sagt: „Lass es nur zu; denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erfüllen.“  Die Gerechtigkeit Gottes besteht darin, dass sein geliebter Sohn die Sünde der Welt in Gestalt des Kreuzes auf sich nimmt und leidend und sterbend die gefallene Welt aufrichtet und erlöst; dann ist wieder alles im Lot, in der von Gott in seine Schöpfung hineingelegten Ordnung. Was also am Karfreitag seinen dramatischen Höhepunkt hat, beginnt heute bei der Taufe Jesu im Jordan: Er reiht sich ein in die Schar der Sünder, um sie zu reinigen und zu heiligen.

Zugleich offenbart Gott, der allmächtige Vater bei der Taufe das göttliche Wesen seines

Sohnes und das Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit: Der Himmel öffnet sich und der Geist schwebt in Gestalt einer Taube auf Jesus herab und der Vater spricht: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören.“ Ja, der Vater liebt den Sohn unendlich; er hat Wohlgefallen an ihm und der Sohn liebt den Vater unendlich und ist ganz auf ihn bezogen; der Heilige Geist ist die personale Liebe zwischen Vater und Sohn, die „relatio subsistens“, das Leben in Fülle.

Bei unserer heiligen Taufe werden wir Kinder des himmlischen Vaters, an denen er sein Wohlgefallen hat und zugleich Brüder bzw. Schwestern Jesu Christi und erfüllt vom Heiligen Geist, der göttlichen Lebens- und Liebeskraft. Zugleich werden wir in die Familie Gottes, in die Kirche eingegliedert und bekommen das Neue Gebot, das Gebot der Liebe, das Gott den ersten Platz im Leben zugesteht und den Nächsten ebenso wertschätzt und achtet wie das eigene ICH. Allen Mitgetauften gratuliere ich am heutigen Sonntag zu der großen Berufung und Erwählung, die uns Gott durch Christus gegeben hat und verbleibe mit herzlichen Grüßen, auch im Namen meiner Mitarbeiter

Ihr Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für Januar 2019

Wir beten mit Papst Franziskus und der ganzen Kirche zu Gott, unserem Vater

Maria als Beispiel für junge Menschen:

Junge Menschen, allen voran die in Lateinamerika, mögen Marias Beispiel folgen und auf Gottes Ruf antworten, indem sie die Freude des Evangeliums in die Welt hinaustragen.
 

Wallfahrtsprogramm Nr. 1 / 15. Januar - 04. Februar 2019

Das aktuelle Wallfahrtsprogramm Nr. 1  ist nun als PDF-Datei erhältlich:

Wallfahrtsprogramm Nr. 1  als PDF-Datei